Rundbrief 2011 – 2013 von Pfarrer Dr. Adolf Fugel

Jahres-Rundbrief Nr. 33/ 8. September 2013

Der Rundbrief wird nur an eingeschriebene Mitglieder gesandt, kann aber weitergegeben werden.
Zur Weitergabe können Exemplare – zum Selbstkostenpreis –nachbestellt werden.

Kreuzlingen2

2013: JAHR DES GLAUBENS!

1917 – 2017. Auf der Zielgeraden: 100 Jahre Fatima

Was werden wir 2017 in der katholischen Kirche deutscher Sprache feiern: Maria oder Luther? Schön wäre es, wenn ALLE Getauften vereint und gemeinsam Maria feiern und das dann ÖKUMENE nennen würden! Ansonsten… warum sollten wir Luthers Ungehorsam feiern? Oder: Was sollten, was könnten Katholiken an so manchen Glaubensinhalten bzw. Glaubensinterpretationen so mancher lutherischer bzw. protestantischer „Kirche“ denn überhaupt noch feiern? Zu gross ist die Anpassung an den Zeitgeist, so vieles schon zu weit weg vom biblischen Glauben!

[Damit sind jene, die den Glauben auf reine menschliche Anpassung reduziert haben, gemeint. Und das ist leider auch in der katholischen Kirche nicht mehr „nur selten“ der Fall. Es gibt erfreulicherweise auch im protestantischen Bereich sehr wohl gutes und biblisch vertieftes Glaubensgut – das sei und muss anerkennend erwähnt werden!]

Bitte beachten Sie:
1517: Spaltung der Kirche durch Luther. ER sagt NEIN zum Papst
1717: Gründung der Freimaurer. Sie sagen NEIN zur Kirche
1917: Sieg des Sowjet-Kommunismus in Russland. Man sagt NEIN zu Gott.
1917: Kommt der Himmel uns zu Hilfe in Fatima und leitet die Endzeit ein

Patenschaft 30 E/Monat Albvanine: http://www.gloria.tv/?media=395909

Antworten und Informationen auf Fragen und Mitteilungen
„XY KANN SEIN GEHEIMNIS AUS DEM ROSENKRANZ NICHT MEHR BETEN, weil:
das Mitglied unserer ROSE schwer krank ist… / XY seit einiger Zeit im Pflegeheim ist… / Herr/Frau XY wird als Demenz gepflegt… BITTE DIESE PERSON LÖSCHEN UND ERSETZEN“. So ähnliches wird mir oft gemeldet.
Nicht selten wird dann einfach ein neuer Mitbeter an die Stelle von Kranken und alten Mitbetern gesetzt – was NICHT GEHT! Neue Mitbeter MÜSSEN durch den geistlichen Leiter aufgenommen werden. Ansonsten beten sie zwar, sind aber keine Mitglieder unserer großen Gebetsgemeinschaft! .

ANTWORT: O ihr lieben Kranken, Leidenden und Leid Tragenden! Wie sehr müssten wir euch umarmen und euch danken! Ihr seid die teuersten Mitglieder des Lebendigen Rosenkranzes, weil ihr unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus näher seid als alle anderen Menschen auf dieser Welt!
Der Lebendige Rosenkranz ist ja – das habe ich schon immer wieder betont – kein reines Lippengebet. Vielmehr ist es der Ansporn, ein Leben lang jenen Teil aus dem Leben Jesu zu verwirklichen, der mir im Heiligen Geist zur Erlangung des ewigen Seelenheils zugeteilt wurde. Und wenn man es mal (wirklich) vergisst zu beten, ist das halb so schlimm, wenn nur das Leben sich auf Jesus in dieser speziellen Sicht des Rosenkranzgeheimnisses ausrichtet. (Natürlich soll auch das mündliche Sprechen des Geheimnisses nicht ohne Not vernachlässigt werden!).
Also: Niemand soll wegen Krankheit abgemeldet werden, denn gerade diese Mitglieder lassen die größten Gnaden in unsere Gebetsgemeinschaft einfließen!. Abgemeldet wird erst nach dem Heimgang ins ewige Vaterhaus. Dann aber unbedingt, damit der geistliche Leiter nach Erhalt der Todesnachricht eine hl. Messe für das Seelenheil zelebrieren kann!

2. „Ich habe keinen Jahres-Rundbrief erhalten“. ANTWORT:
Das kann mehrere Gründe haben, etwa:
Grundsätzlich wird an einen Haushalt oder eine Familie nur ein Rundbrief gesendet;
Sie haben eine neue Adresse und ich erhielt keine Info über Ihre Adressänderung;
Ihr/e Förderer/in hat den Rundbrief nicht an die Mitglieder weiter geleitet.
Für alle Fälle: Wenn es Oktober ist und Sie keinen Rundbrief erhalten haben, schreiben Sie mir! Ich wäre dankbar dafür!

In diesem Jahr sende ich den Rundbrief wieder direkt an alle Personen bzw. Familien / Haushalte, die im Lebendigen Rosenkranz eingeschrieben sind. Ich habe – so meine ich – schon einmal deswegen „gemeckert“, dass die Rundbriefe manchmal sehr lange, ZU LANGE, bei einigen Förderern/innen liegen bleiben. Wenn das in einem – zwei Monaten wirklich nicht möglich ist, ist es nicht so schlimm. Der Rundbrief 2012 wurde mir von ein paar Förderern/innen mit der Bemerkung, dass es jetzt „eh schon zu spät“ sei, so um die OSTERZEIT 2013 (!!!) zurückgesendet. Und es gab deren etwa 15. Dadurch hat eine recht große Zahl von Mitgliedern den Rundbrief aus dem vergangenen Jahr nicht erhalten, unter denen sehr viele ehrlich auf den Rundbrief warteten.
Hier ist aber auch die Gelegenheit, all jenen Förderern/innen herzlichst zu danken, welche den Rundbrief immer speditiv an die Mitglieder ihrer Liste weiterleiten!
VERGELT’S GOTT!

3. Retouren.
Es „verschwinden“ jährlich gegen 80 Mitbeter von unseren Listen. Dabei handelt es sich nicht selten um sehr gute Mitbeter – aber irgendwann sind sie umgezogen, haben vergessen, mir die Adressänderung mitzuteilen und ein Jahr darauf kam der Rundbrief zurück mit dem Postvermerk: „Unbekannt verzogen“. Dadurch ist kein weiterer Kontakt mit der Gebetsgemeinschaft mehr möglich. Damit diese Mitbeter aber nicht ganz ausscheiden (es kann ja sein, dass sie ihr Gesätz noch immer beten!!!), trage ich sie in eine eigene Liste ein und lösche sie nur von der „aktiven Mitgliederliste“. So kann ich sie jederzeit wieder – ohne Neuaufnahme – in die aktive Mitgliederliste eintragen, wenn auch manchmal in eine andere ROSE,
Bitte denken Sie also daran: Bei Adresswechsel oder Tod: Geistlichen Leiter verständigen (lassen). DANKE!

4. Werben
neuer Mitbeter sollten wir eigentlich alle und immer wieder, wo sich eine Möglichkeit anbietet. Dass die Zeit reif ist für eine Gebetskette, welche unsere Völker und Heimat wie eine echte Kette umschließt und zusammenhält, braucht nicht mehr bewiesen zu werden! Zu groß ist die Gefahr, dass unsere Völker sich von Gott abwenden … Und was eine menschliche Gott-Ferne anstellen kann, das haben die beiden gottlosen Mächte des Rechts- und Links- Sozialismus in Hitler und Stalin schon einmal vorgemacht. Muss denn die Menschheit immer zuerst auf Ruinen sitzen, um vernünftig denken zu können? Ist denn das so schwer zu begreifen, dass man ohne Gott keinen Frieden erhalten kann? Müssen die Menschen denn immer von vorne lernen was es heißt: Not lehrt beten? Kann man denn „ohne Not“ nicht auch Gott und dem Gebet treu bleiben? Die Menschen gleichen manchmal unvernünftigen Eseln, die sorglos aufs dünne Eis tanzen gehen und erst dann begreifen, dass das „Eis des unvernünftigen (Lebens-)Tanzes“ zu dünn ist, wenn sie eingebrochen sind…

Vieles weist darauf hin: Wir leben in der Endzeit.
ABER: Endzeit ist nicht Weltende! Was sagt das 3. Geheimnis von Fatima dazu?

Die Zeit bzw. die Vorbereitung auf das Zweite Kommen Jesu, diesmal nicht mehr in Knechtsgestalt, sondern in „Macht und Herrlichkeit“ (vgl. Mt 25,31), wird ENDZEIT genannt.
Und diese Zeit wurde weder „von solchen noch von solchen“ Botschaften, sondern mit den Erscheinungen der Gottesmutter Maria in Fatima eingeleitet.
(Hier ein Auszug aus meinem neuesten Buch: „Endzeit ist nicht Weltende. Fatima und die Endzeit“)

DIE WOCHE VON FATIMA
Sr. Lucia dos Santos erklärt die 7 Etappen, die auf Fatima folgen

. „Letzte Schlacht und letztes Heilmittel“
Das folgende Gespräch entstand schon 1957 und zeigt in erschütternden Worten auf, wie sehr Satan um die Endzeit weiß, und da ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, hat er die Hölle in eine kämpferische Stimmung versetzt.
Hier stellt sich die Frage, wen bekämpft Satan mit seinem Anhang?
Zum ersten gilt die geballte Macht der Hölle der Bekämpfung der Gottesmutter Maria. Die Reinheit und völlige Sündenlosigkeit dieses einen wahren Menschen, an dem er absolut keinen Anteil hatte, stört ihn, ja er hasst sie.

Man sagt im Allgemeinen:
Das Gefühl der Hölle ist der absolute Hass aller gegen alles (im Himmel ist es die unendliche Liebe)
und ihre Sprache sei das Fluchen (im Himmel ist es der Lobpreis Gottes).

Doch wird der Hass Satans gegen Maria auch aus einer weiteren Quelle gespeist. Nur zu gut klingt ihm in den Ohren die über ihn und seine Vernichtung ausgesprochene Verheißung im Paradies:

„Gen 3,15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, / zwischen deinen Nachkommen und ihren Nachkommen. / Sie wird dir den Kopf zertreten, du aber wirst ihrer Ferse nachstellen“.

Die ganze „Pforte der Hölle“ steht scheinbar in einem fürchterlichen Kampf gegen die Unbefleckte, die Immaculata. Nichts beweist mehr die Tatsache der Endzeit als Satans vermehrter Kampf gegen alles Marianische; gegen Marienverehrung, marianische Spiritualität und nicht zuletzt auch gegen den Rosenkranz. Wenn wir zur Kenntnis nehmen, was alles an „Marianischem“ seit Fatima (1917) und ganz besonders seit einigen Jahrzehnten in unserer Kirche völlig verloren ging, dann erhalten wir eine leise Ahnung von dem Endkampf, von jener letzten Schlacht zwischen Maria und Satan, der über unseren Köpfen um die Menschenseele tobt. Denn die ganze Hölle ist unfähig – ja es steht ihr gar nicht zu, gegen Gott selbst zu kämpfen. Gott ist der allmächtige Schöpfer – Satan ist ein Geschöpf. Daher richtet sich sein Kampf unmittelbar gegen die Geschöpfe, deren ewiges Seelenheil in Gott er zunichtemachen will. In erster Linie aber richtet sich seine geballte Macht des Endkampfes gegen die Immaculata, wohlwissend, dass sie es ist, der am Ende ihm die Tür zur Hölle verschließen wird. Indem er den Menschen glaubhaft macht, dass es ihn gar nicht gibt, was nicht selten durch irreführende Lehren katholischer Verkünder, sogenannter „Theologen“, auch behauptet wird, hat er ein leichtes Spiel in diesem Kampf. Und wenn Satan sein Wesen verschleiert, dann bleibt er sich selbst treu in dem, was er ist. Und was er ist, das sagt Jesus im Evangelium sehr klar

„Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt;
denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge“.
Satans Lüge macht Sinn: Denn wenn es ihn nicht gibt, dann gibt es auch keine Sünde, dann ist keine Beichte vonnöten, keine Sakramente, keine Gnade; es gibt keine Ewigkeit, keinen Himmel, keinen Gott, keine Hölle.
Was für eine verhängnisvolle Täuschung!
Wozu brauchte es dann einen Erlöser?
Über diesen letzten Kampf, dem Kampf der Endzeit, der zwischen Maria und ihren treuen Kindern auf der einen Seite und Satan mit seinem Anhang der Dämonen, Teufeln und Verfluchten auf der anderen Seite ausgefochten wird, spricht Schwester Lucia im folgenden Gespräch mit Pater Fuentes, der im Auftrag des Bischofs mit ihr redet und die Frage nach dem Weltende und der Realität von Teufel und Hölle stellte.

„Pater, die Allerheiligste Jungfrau hat mir nicht gesagt, daß wir (durch die Erscheinungen in Fatima) in den letzten Tagen der Welt leben, aber sie hat mir aus drei Gründen dies [Folgendes] zu verstehen gegeben.

. Der erste Grund ist, daß der Teufel in Stimmung ist, eine entscheidende Schlacht gegen die Jungfrau zu führen. Und eine entscheidende Schlacht ist die letzte Schlacht, nach welcher eine Seite siegreich ist und die andere geschlagen.
Deshalb müssen wir uns jetzt entscheiden, auf welcher Seite wir stehen. Wir sind entweder für Gott oder für den Teufel. Es gibt keine andere Möglichkeit.

. Der zweite Grund ist der, daß sie mir sowie auch meinen Cousins gesagt hat, daß Gott der Welt noch zwei letzte Heilsmittel gibt. Diese sind der Heilige Rosenkranz und Andacht an das Unbefleckte Herz Jesu und Mariens.

Dies sind die letzten beiden Heilsmittel, die andeuten, daß es keine weiteren mehr geben wird.

. Der dritte Grund ist der, daß Gott in Seiner Fürsorge immer erst alle Mittel ausschöpft, ehe Er die Welt bestraft. Wenn Er nun also sieht, daß die Welt Ihm keine Aufmerksamkeit schenkt, dann gibt Er uns, mit einer gewissen Beklommenheit, sozusagen, noch als letztes Heilsmittel Seine Allerheiligste Mutter.

Dies geschieht mit einer gewissen Beklommenheit, denn, wer dieses endgültige Heilsmittel ablehnt und verachtet, der wird keine Vergebung vom Himmel mehr erhalten, denn der hat eine Sünde begangen, die das Evangelium die Sünde gegen den Heiligen Geist nennt.
Diese Sünde besteht darin, offen und mit vollem Wissen das Heil abzulehnen, das Gott anbietet.
Denken wir daran, daß Jesus Christus ein sehr guter Sohn ist und nicht zulässt, daß wir Seine Allerheiligste Mutter beleidigen oder verachten. Wir haben über viele Jahrhunderte der Kirchengeschichte hinweg ein offensichtliches Zeugnis aufgezeichnet, das veranschaulicht, wie Unser Herr Jesus Christus immer die Ehre Seiner Mutter verteidigt hat, und zwar durch schreckliche Strafen gegen die, die die Ehre Seiner Allerheiligsten Mutter angriffen.“

In einem weiteren Gespräch spricht Schwester Lucia von Fatima über die Zeit nach Fatima und teilt diese in „7 Tage ein“, beginnend mit dem Montag.

Ich führe hier nur eine Zeitanalyse des „4. Tages der Woche von Fatima“ an.

Schwester Lucia macht also einen klaren Trennstrich zwischen Weltende und Endzeit und benennt als den Anfang der Endzeit die Erscheinungen von Fatima; ein Weg durch die kommende Zeit, auf dem sieben voneinander verschiedene Etappen zu beobachten sein werden und die jeweils als Folge der vorherigen ihre Fortsetzung findet.

.. Alles hat mit dem Geschenk Gottes an die Menschen begonnen: Die Zeit der Erscheinungen: „Der erste Tag“.

.. Nach dieser kurzen Zeitspanne folgt eine längere, und zwar die Zeit der nichtoffiziellen Erscheinungen der Gottesmutter den beiden jeweils mit 11 Jahren verstorbenen Seherkindern Francisco und Jacinta, und Schwester Lucia wohl ihr Leben lang, wie aus dem Interview herauszuhören ist. Dieser „Tag“ überspannt somit die Zeit bis zur Weihe Russlands durch Papst Johannes Paul II. am 25. März 1985 in Rom. Der „zweite Tag“.

.. Dieses Ereignis und die darauf folgenden Umwälzungen in der Sowjetunion und insbesondere im Osten Europas, bilden die nächste Etappe, die möglicherweise am Tag der Auflösung der Sowjetunion am 8. Dezember 1991 und der Gründung einer Reihe von unabhängigen Staaten endet. An diesem „Tag“ erstand nämlich „Russland“ neu (von 1917 bis 1989 ging Russland in der Sowjetunion auf), wie es bei der Erscheinung der Gottesmutter in Fatima am 13. Juli 1917 erwähnt wird. Der „dritte“ Tag.

Dieser Logik folgend leben wir heute, 2013, im „vierten Tag“ der Woche von Fatima. Dieser „Tag“ kann zwei mögliche Richtungen einschlagen und die eingeschlagene Richtung dann zu Ende führen.

.. Die Bekehrung Russlands, das hieße die vollkommene Abwendung der dortigen Machthaber von den atheistischen wie von den kommunistischen Idealen für den Fall, dass „Russland sich bekehrt“ hat und nun an diesem „vierten“ Tag langsam zur christlichen Reife heranwächst, oder

.. für den Fall, „wenn ihr nicht tut, was ich euch sage…“, der noch vorhandene Frieden nur ein zeitlich bedingtes Theater ist, in dem die satanischen Mächte des Kommunismus neue Kraft sammeln, um, wie Phönix aus der Asche, mit erneuter Kraft auf der Weltbühne der Macht aufzutreten. Andererseits wird diese Zeit von Satan und seinem Anhang benützt, den Glauben der Menschen zu zerstören und der Kirche durch allerlei Mittel zu schwächen und an den Rand der Gesellschaft zu drängen.

Und das ist nicht einmal so abwegig wenn man bedenkt, mit welch großen Schritten das christliche Abendland, Europa, sich nicht nur vom Christentum loslöst, sondern ausgesprochen atheistisch-diktatorische, ja dem christlichen Glauben gegenüber intolerante Züge anzunehmen sich anschickt. Ich kann nur für mich persönlich bekennen, dass ich an eine Bekehrung *Russlands“ weniger glaube, vielmehr, dass die gottlosen Machthaber daselbst, erneut in diesem Lande, durch diese „Schnaufpause“ im Kommunismus erstarken und zum Kampf gegen den Glauben gerüstet, erneut ihr Haupt erheben wird.

Man frägt sich unwillkürlich: Läuft hier der berühmte „Manuilsky-Plan“ ab?

Und so lautet dieser Plan.
Dimitrij Manuilsky, Mitarbeiter Lenins und Chef der Komintern (unter Stalin die „Kommunistische Internationale zur Vorbereitung der Machtübernahme auf der ganzen Welt“) von 1924 bis 1943, zu seiner Zeit einer der führenden Lehrer an der Moskauer Schule für politische Kriegsführung, schrieb:

„Der Krieg bis zum äußersten, der Kampf bis aufs Messer zwischen Kommunismus und Kapitalismus, ist unvermeidlich. Gewiß, heute sind wir noch nicht stark genug, um anzugreifen. Um zu siegen, bedürfen wir eines Elements der Überraschung. Die Bourgeoisie muß eingeschläfert werden. Wir werden deshalb damit beginnen, die theatralischste Friedensbewegung in Szene zu setzen, die jemals existiert hat. Es wird erregende Vorschläge und außerordentliche Zugeständnisse geben. Die kapitalistischen Länder, einfältig und dekadent wie sie sind, werden mit Vergnügen an ihrer eigenen Zerstörung mitarbeiten. Sie werden auf den Leim der Gelegenheit kriechen. Und sobald ihre Wachsamkeit nachläßt und sich ihr Schutzgürtel entblößt, werden wir sie mit geballter Faust zerschmettern.”

An „außerordentlichen Zugeständnissen und Vorschlägen“ hat es ja fürwahr in den letzten zwei Jahrzehnten nicht gemangelt. Leben wir also in der Zeit der „theatralischsten Friedensbewegung“, die zumindest so lange währt, bis alle „Einfältigen und Dekadenten“ des Westens an der eigenen Zerstörung (ihrer Wurzeln, ihrer christlichen Kultur) vergnüglich mitarbeitend den Boden für die Saat des Kommunismus erneuerter Art vorbereitet haben?

.. Iwan Iljin, sowjetischer Religionsphilosoph, schreibt schon sehr lange vorher über die Zeit nach dem Zusammenbruch des Bolschewismus, der auch von den eingefleischten Kommunisten nur als „Vorlauf“ angesehen wurde, was nach einem „theatralischen Zusammenbruch“ kommen wird. Wörtlich schreibt er:

Иван Ильин: “Большевизм ужасен, но ещё ужаснее будет после крушения его.”
Iwan Iljin: „Der Bolschewismus ist schrecklich. Aber es wird nach seinem Zusammenbruch noch schrecklicher sein.”

Ich selbst, und sicher jeder, der diese Zeilen liest, wünscht sich von Herzen dass dies alles nur eine Hypothese, eine „kluge Berechnung“ wäre. Möge Gott uns diese Gnade gewähren! Doch leider gibt es auch in der katholischen Kirche nicht wenige, die mit dieser Hypothese überhaupt nicht rechnen und sie „unbelesen“ abtun. Schade! Denn allein nur die katholische Kirche kann diese Katastrophe abwenden, wenn Papst, Bischöfe und Laien „wie ein Mann“ zusammenstehen und, auf Fatima hörend, den Rosenkranz als siegreiche Waffe gegen den seelenzerstörenden atheistischen Kommunismus einsetzen würden, denn mit dem Rosenkranz, so versprach es die Gottesmutter in Fatima, können jederzeit selbst Kriege verhindert werden! Vorsicht ist also geboten. Gemäss einem Sprichwort, ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste! Darüber hinaus sind dies keine „klugen Berechnungen“, sondern das Ernstnehmen dessen, was die Gottesmutter in Fatima bzgl. Russland und Schwester Lucia über den Kommunismus gesagt haben!

Der „vierte Tag“ und die Kirche
Da der Donnerstag als der „Tag der Eucharistie“ und auch als der Tag des „Priestertums“ gilt, ist voraus zu sehen, dass in dieser Zeit des „vierten Tages der Woche von Fatima“ die eucharistische Anbetung zum Stillstand kommen, das hl. Messopfer und das Priestertum einen grossen Dammbruch erleiden könnten; ja es könnte so weit kommen, dass es kaum noch eucharistische Anbetung gibt, die heilige Messe aus dem öffentlichen Leben der Menschen verdrängt wird und die Priester allerlei Schmach ausgesetzt sein werden, was dazu führen wird, dass gegen Ende des „vierten Tages“ sich kaum noch ein Mann zum Priester weihen lässt, dafür aber der Schrei nach den ungültigen aber sehr reizvollen „Frauenpriesterinnen“ laut wird. Dies würde natürlich das Ende des eucharistischen Opfers der hl. Messe bedeuten! Leider dürften protestantisierende Tendenzen in unserer Kirche sich weiter verstärken, indem schrittweise und vom gläubigen Volk kaum bemerkt der Priester durch immer weiteres Voranschreiten der Laien ersetzt wird. Der aufkeimende Antiklerikalismus ist ein laut schreiendes Ausrufezeichen, das aber selbst in der Kirche kaum gehört wird. Die Abschaffung – oder nur die einfache Verdrängung des Klerus aber schafft parallel die Eucharistie ab. Ist die aber abgeschafft, hat nicht nur die katholische Kirche ihre Daseinsberechtigung verloren und fällt unweigerlich als reife Frucht dem seelenzerstörerischen Atheismus in den Schoss. Der „vierte Tag“ dürfte dann beendet sein, wenn in „Russland“, das heisst die weltweit in einen Topf zusammen geführte geballte Macht des Atheismus, der Gottlosigkeit, die „kommunistische“, sprich: satanische Macht erneuert und so erstarkt, das Haupt zu einem vernichtenden, tödlichen (Kar-)Freitags-Schlag gegen den Glauben an Gott, und hier insbesondere der katholischen Kirche, in grosser Verfolgung und Bedrängnis ausholen wird. Vorläufer dieses Szenario sind für jenen, der es sehen will (oder noch kann!) schon jetzt sehr offensichtlich erkennbar. Der Glaube an Gott könnte eine kurze, sehr kurze Zeit, in völlige Grabesstille versinken.

Es kann schon sein, dass sich dann einige Teile verschiedener Glaubensgemeinschaften dem Zeitgeist anpassen werden. Das war im 20. Jahrhundert sowohl unter den Rechts-Sozialisten (Hitlers Nationalsozialisten) als auch unter den Linkssozialisten (Lenin-Stalin § Co) der Fall, währenddessen eine grosse Anzahl von Gläubigen aller Konfessionen das KZ dem Zeitgeist vorzogen. Ein Dietrich Bonhoeffer oder ein Maximilian Kolbe können nur als Beispiele stehen für Abertausende, die dem Zeitgeist trotzten, Gott und dem Glauben an das ewige Leben treu blieben, wohlwissend, dass es eben ein „Zeit“-Geist ist; Zeit aber vergeht, Gott allein ist ewig! Sie, die damals Ausgelachten, die Gemarterten, sie sind heute die Helden. Und so wird es auch nach jedem Kampf der Hölle gegen die Kirche sein. Nicht die Akteure, die „Sendlinge der Hölle unter den Menschen“ im Kampf gegen Gott, sondern ihre „Opfer“, die sie ausschalten wollten, weil ihnen das Wort von Gott seelische Qualen bereitete, werden ihre Peiniger überleben, weil Gottes „Helden“ (die Heiligen) eben ewig leben!

Ich sagte, für eine kurze, sehr kurze Zeit wird die Kirche den Tod kosten müssen, wie ihr Haupt, Christus. Der mystische Leib Christi, die Kirche, in der der Erlöser als leidender Gottesknecht mit dem Kreuz beladen unsere Sünden durch die Jahrhunderte trägt, wird, im Tode so mit ihrem Stifter vereint, durch denselben Erlöser – wie auch Er einst – nach einer kurzen (Kar)Samstagsruhe, welche dem Tod und der Verdammnis Verfallenen Gelegenheit gibt, ihren „Triumph über Gott“ zu geniessen, zur Herrlichkeit der Auferstehung geführt werden. Erst dann ist die Kirche Christi das, was sie sein muss: „Ut omnes unum sind“ – Damit alle eins seien und Christus triumphierend in ihrer Mitte lebt und es offensichtlich geworden ist, dass MARIA, DIE UNBEFLECKTE, JUNGFRÄULICHE GOTTESMUTTER den Kopf des Satans zerschmettert hat!

Ihrem guten Willen empfohlen:
Diesem Rundbrief lege ich keinen Einzahlungsschein / Erlagschein bei. Leider ( – bitte erlauben Sie mir, auch das zu erwähnen – ) war der Spendeneingang auf den Rundbrief 2012 so tief (so wenig) wie noch nie zuvor. Wenn man bedenkt, dass dieser Rundbrief in mindestens 4500 Exemplaren gedruckt werden muss (in Farbe ist er noch teurer, aber soll ich ihn deshalb in schwarz-weiss drucken lassen?), und dass der Versand von mindestens 4000 Briefen das Anderthalbfache dieser Summe an Postgebühren bedeutet, andererseits ich schon während des Jahres die LR-Korrespondenz (und das sind nicht wenige Briefe) über meine Rente laufen lasse, bitte ich Sie um Verständnis, dass ich nicht noch zusätzlich 4000 Einzahlungsscheine drucken lassen kann..

Falls Sie auch dieses Jahr etwas spenden wollen, sage ich im Voraus herzlichst VERGELT’S GOTT.

Zu diesem Zweck gebe ich hier die Kontonummern an.
Ich weiss wohl, dass es viele GUTE, JA BESTE BETER/INNEN gibt, die mit einer kleinen Rente auskommen müssen. Ihnen sage ich: BETEN sie weiter in und für unsere grosse Gebetsgemeinschaft, deren Gebet täglich notwendiger wird – und sorgen Sie sich nicht

Ich möchte mit der Bitte schliessen, doch auch ab und zu ein Gesätz für mich zur MUTTER VON DER IMMERWÄHRENDEN HILFE zu beten – und ich versichere Sie meines täglichen Gebetes und Segens!
Ihr Pfr. i.R. Dr. A. Fugel geistl. Leiter LEBENDIGER ROSENKRANZ

EU-STAATEN: (außer Deutschland und Österreich)
BEGÜNSTIGTER: Adolf Fugel IBAN: DE39692514450005395793 Kreisspakasse Engen-Gottmadingen, BIC: SOLADES1ENG VERWENDUNGSZWECK: LR 2013
oder je nach Spenderwille…

IN DER SCHWEIZ: Adolf Fugel, 8280 Kreuzlingen, Postscheck 45-26271-7
(VERWENDUNGSZWECK: LR 2013 oder je nach Spenderwille…

IN DEUTSCHLAND: BEGÜNSTIGTER: Adolf Fugel KREDITINSTITUT: Kreissparkasse Engen-Gottmadingen KONTO Nr. 539 5793 BANKLEITZAHL: 692 514 45 VERWENDUNGSZWECK: LR 2013 oder je nach Spenderwille…

IN ÖSTERREICH: KONTONUMMER EMPFÄNGER: 220 160 317 BANKLEITZAHL: 457 10 Vorarlberger Volksbank GmbH EMPFÄNGER: Adolf Fugel VERWENDUNGSZWECK: LR 2013 oder je nach Spenderwille…
AUFRUF!

WIR BETEN GEMEINSAM MIT DEM HEILIGEN VATER IM JAHR DES GLAUBENS!
Auf Wunsch Seiner Heiligkeit, Papst Franziskus, wird die Statue Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes von Fatima, die in der Erscheinungskapelle verehrt wird, am 12. und 13. Oktober nach Rom, zum Marianischen Tag, einer Veranstaltung des Päpstlichen Rats zur Förderung der Neuevangelisierung, gebracht werden. Am 13. Oktober wird Papst Franziskus die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens an Seite der Statue Unserer Lieben Frau durchführen.

Der Marianische Tag ist eins der großen päpstlichen Ereignisse, die im Kalender der Feierlichkeiten zum Glaubensjahr vorgesehen sind und wird hunderte Vereine und Institutionen, die mit der Verehrung Mariens verbunden sind, versammeln, mit dem Ziel „aufzuzeigen, dass die Jungfrau Maria, die Muttergottes, die Ikone des Glaubens für jeden Gläubigen ist, und dass sie in ihrem vertrauensvollen Gehorsam in den Willen des Vaters fähig war, wahrhaftige Wunder zu vollbringen“, wie das Organisations-Komitee erklärte.

In einem Brief an den Bischof von Leiria-Fatima, António Marto, teilt der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella mit, dass „alle kirchlichen Vereinigungen Marianischer Geistlichkeit“ dazu eingeladen sind, am Marianischen Tag teilzunehmen, ein Treffen, welches am 12. eine Wallfahrt zum Petrusgrab und weitere Momente des Gebets und der Meditation und am 13. eine von Papst Franziskus präsidierte Heilige Messe auf dem Petersplatz vorsieht.

„Es ist ein lebendiger Wunsch des Heiligen Vaters, dass der Marianische Tag als besondere Geste eines der für die Christen in aller Welt bedeutendsten Zeichen vorzeigen kann und deswegen dachten wir an die geliebte Originalstatue Unserer Lieben Frau von Fatima“, schrieb Erzbischof Fisichella.
So wird die Statue Unserer Lieben Frau am Morgen des 12. Oktobers das Heiligtum von Fatima in Portugal verlassen und am Nachmittag des 13. zurückkehren. Auf dessen Platz in der Erscheinungskapelle wird währenddessen die Pilgermadonna von Fatima, die seit dem 8. Dezember 2003 in der Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes inthronisiert ist, stehen. (Quelle: Fatima-Heiligtum und Fatima-Weltapostolat)

Ich bitte alle Mitglieder des LEBENDIGEN ROSENKRANZES, an diesem Tag – wenn immer nur möglich – drei Rosenkränze und unser Weihegebet (vom Aufnahmezeugnis) zu beten und, wie es die Gottesmutter in Fatima wünschte, mindestens für eine Viertelstunde in einer Kirche den eucharistischen Heiland anbetend, um SEINE GÖTTLICHE BARMHERZIGKEIT für die Welt und die Menschheit zu bitten!

(Diesem Rundbrief ist ein Formular für die Anmeldung zum Lebendigen Rosenkranz lose beigelegt)

Liebe Mitbeter, liebe Mitbeterinnen im
LEBENDIGEN ROSENKRANZ!
GRÜSS GOTT
und ein herzliches AVE MARIA!

Jeder von uns weiß, dass der Name „Lebendiger Rosenkranz“ nicht nur eine „Bezeichnung“, sondern zugleich auch „Programm“ ist. 20 Personen aus den verschiedensten Himmelsrichtungen tun sich zusammen und bilden eine komplette ROSE mit vielen Blättern (Ave Maria) im Herzen Mariens in der Nachfolge des Lebens Jesu. Jeder geht mit „seinem Geheimnis aus dem Leben Jesu“, das er betrachtend auf alle seine Lebenssituationen anwendet – geführt durch die beste Mutterhand – der ewigen Heimat entgegen! Und das schreibe ich ganz bewusst so, da es AUCH für die Kinder und Jugendlichen wichtig ist zu wissen, auf WELCHEM Weg sie sich befinden. Denn „Wege“ gibt es heute viele, die Welt zeigt heute ganz besonders der Jugend sehr verschiedene „breite und lustvolle Wege“ auf … doch wir bleiben beim von Jesus uns empfohlenen schmalen Weg:
„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn. (Mt 7,13-14)

Daher gilt für uns auch weiter:
Täglich den Rosenkranz beten!
Unsere Marienweihe öfter erneuern! (jeden Samstag!)

Eine geweihte Marienmedaille auf sich tragen!

Dem möchte ich heute noch ein weiteres hinzufügen:
Kein Auto ohne Autorosenkranz! („Zehner“)

Beachten Sie doch mal Nichtkatholiken: Sie haben fast alle ihre Gebetsschnur am Rückspiegel ihres Autos! Zeigen auch wir mit tiefer Überzeugung, wessen Kind wir freudig und bewusst sind: KINDER MARIENS UND MITERBEN JESU CHRISTI im kommenden Reich Gottes!

Die zahlreichen Rückmeldungen zum letztjährigen Jubiläumsrundbrief haben mich sehr gefreut und ich danke ganz besonders jenen, die zusätzliche Exemplare anforderten, um sie an gute Seelen zu verteilen. Leider ist meine Bitte, Gebetsnachmittage zu organisieren, auf nur sehr wenig Echo gestoßen. Darum möchte ich gleich am Anfang dieses Rundbriefes mein Angebot für 2013 erneuern: Ich komme überall hin, wohin ich gerufen werde, um mit Ihnen eucharistische Anbetung zu halten und über Maria, unsere Himmlische Königin, zu predigen! Sollten Sie einen Gebetsnachmittag planen (Sie müssen dazu nicht unbedingt Förderer/in sein!), stehe ich Ihnen schriftlich oder am Telefon für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

… Sinne des Glaubens konkrete Informationen anbieten bzw. eine mögliche Antwort auf Fragen geben, die unsere Kirche von heute besonders bewegen.

Schließlich möchte ich – immer wieder, wie auch bisher, betonen, dass der Rundbrief ein absolut notwendiges Instrument ist für den Fortbestand unserer großartigen Gebetsgemeinschaft, in der jeder für jeden betet! Lassen wir den jährlich einmal erscheinenden Rundbrief weg, dann haben wir, bei gut 4-500 Adressänderungen pro Jahr bald keine richtigen Adressen mehr, was dann zur sicheren Auflösung unserer Gemeinschaft führen würde. DANKE für Ihr Verständnis. Zudem ist es ja auch Pflicht eines geistlichen Leiters, mindestens einmal im Jahr zu den ihm (durch Gottes Vorsehung) anvertrauten Seelen zu sprechen! Darum an dieser Stelle gleich meine innige Bitte:
Sollte sich bei Ihnen eine Adress- oder Namensänderung ergeben, bitte – bitte – teilen Sie mir dies doch umgehend mit. DANKE!

Für eine angemessene Spende (Einzahlungsschein/Überweisungsträger/Erlagschein ist beigelegt) sage ich Ihnen schon mal im Voraus herzlichst: VERGELT’S GOTT! SEGNE ES GOTT!

Wie erwähnt, biete ich Ihnen in diesem Rundbrief einige Themen an, die auch den Hl. Vater sehr beschäftigen. Damit möchte ich Ihnen helfen, in diesen Themen klar zu sehen und eine fundierte Meinung auch Dritten gegenüber zu haben.

Es geht um die vielfach falsche Interpretation des letzten Konzils. Irrtümlicherweise spricht man sehr viel über den „Geist des Konzils“ und erlaubt sich dabei Dinge, die im Konzil so weder vorgesehen waren noch in den Dokumenten so niedergeschrieben wurden. Dabei beruft man sich gerne auf den „Geist des Konzils“. Jedoch kann unter dem Geist des Konzils nur eines in rechter Weise verstanden werden: Das nämlich, was in den Dokumenten steht! Was darüber hinausgeht, ist nicht mehr der „Geist des Konzils“, sondern nicht selten ein Irrweg! Der Hl. Vater hat dies schon sehr oft zum Thema seiner Ansprachen gemacht, indem er eine „Reform der (falschgelaufenen) Reformen“ anmahnt.
Dann das Thema, das heute in aller Munde ist, aber kaum richtig in der Öffentlichkeit behandelt wird, nämlich die (Wieder)zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zur hl. Kommunion.

Als drittes und wichtigstes Thema muss wohl das große Ereignis des vom Hl. Vater ausgerufenen JAHR DES GLAUEBNS Erwähnung finden. Es ist geradezu das Gebot der Stunde für uns, hier mit vollem Einsatz und Eifer mitzumachen. Da unser Volk daran ist, seine christlichen Glaubenswerte und Glaubenswurzeln zu verlieren, um sich Götzenkult und Wahrsagerei hinzuwenden, ist es unsere Aufgabe, dieser neuheidnischen Gottlosigkeit „einen Damm entgegen zu stellen“ mit unserem Gebet und einem vertieften Glaubensleben, einem unerschrockenen Bekenntnis zum Papst und der Treue zu Christus in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche! Es scheint, als wären wir in jene Zeit eingetreten, von der der hl. Paulus an seinen Jünger Timotheus schreibt:

„Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst!“ (2 tim 4.-5)

Jungfrau, Mutter Gottes mein /
Lass mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit!

Jungfrau, Mutter Gottes mein /
Lass mich ganz Dein eigen sein!

. Der Zweck des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) war erklärtermaßen, den Glauben pastoral zeitgemäß darzustellen, um die Kirche zu stärken, und den Glauben zu verbreiten. Ist die Kirche heute stärker als vor 1962?

Und das ist die Situation 50 Jahre nach dem Konzil:
Nur jeder zehnte Katholik besucht regelmäßig die Messe, wenn er das Glück hat, noch eine Messe in seiner Gemeinde vorzufinden, und keine “Wort-Gottes-Feier” mit freundlicher Unterstützung am Altar befindlicher Laien, die den „Wortgottesdienst“ leiten. Demnach sind 90% der Katholiken eher kirchenfern. Viele der nach 1965 geborenen Katholiken haben oft nicht die geringste Ahnung von ihrem Glauben. Dafür aber bekamen sie (und bekommen die Kinder heute noch) im Religionsunterricht jede Menge zu hören über den Islam, über Buddha und über alle möglichen Theorien protestantischer Glaubensinhalte. Pfarreien legen oft keinen besonderen Wert darauf, die Ausbildung der jungen Menschen in ihrem katholischen Glauben zu stärken, sondern legen der Unwissenheit das Mäntelchen eines falsch verstandenen „Ökumenismus“ um. „Gottesdienste“ sollen eher originell, lustig sein, fröhlich und modern, alles andere ist egal. Die demütige Anbetung Gottes bleibt auf der Strecke. Das Wort: HEILIGE MESSE oder gar HEILIGES MESSOPFER ist kaum noch zu hören. Von der Maiandacht bis zur „Messe“ ist heutzutage alles schlicht „Gottesdienst“. Zunehmend werden Kinder christlicher Eltern gar nicht mehr getauft. Wenn kann es wundern? Alles nur „Zeitgeist“, der dem Glauben gegenüber steht? Haben wir nicht auch in der Kirche seit 50 Jahren dem „Zeitgeist“ gehuldigt? Das vielfach benütze Wort vom „Geist des Konzils“ bei allen möglichen Modernisierungen in der Kirche … war es nicht doch eher der „Zeitgeist“ statt der richtige, in den Dokumenten des Konzils festgelegte „Geist“ des Konzils?

Wenn ein Nichtkatholik einmal den Weg zur Kirche findet und nach den Inhalten des katholischen Glaubens fragt, dann hat er sehr gute Chancen, dass man ihm erklärt, es gehe darum, lieb und nett zu sein, weil alles andere sowieso nur später hinzugedichtet worden sei. Fragt er einen Theologieprofessor, so sind seine Chancen in dieser Hinsicht nicht unbedingt besser. Von den zentralen Inhalten des christlichen Glaubens (Messopfer, Papst, Maria…) erfährt er jedenfalls nichts.

Katholische Familien unterscheiden sich heute nicht mehr vom Rest der Gesellschaft. Diesseitiges Streben nach Geld, Prestige und materiellem Besitz überstrahlt das Streben nach Heiligkeit, sofern letzteres überhaupt noch eine Rolle in der Familie spielt. Die wenigen nicht verhüteten, nicht abgetriebenen Kinder sind in der Mehrheitsgesellschaft eher im Weg, weil sie Mutter und Vater an ihrer Selbstverwirklichung hindern. Katholische Verbände fordern die Einweisung möglichst aller Kinder ab dem ersten Lebensjahr in staatlich finanzierte Verwahranstalten. Sie haben keine Skrupel, mit Abtreibungslobbyisten gemeinsame Sache zu machen. Zu vielem wird geschwiegen, weil man sich fürchtet vor dem, was die Gegner der Kirche sagen würden und vergessen dabei den missionarischen Auftrag Christi, ALLE Menschen zu seinen Jüngern zu machen!.

Katholische Familien leben den Glauben nicht mehr. Das Tischgebet ist kaum noch verbreitet, und ähnliches gilt für das gemeinsame Gebet in der Familie überhaupt. Vom gemeinsamen Familienrosenkranz ist keine Spur mehr vorhanden! Die Zeit dazu fehlt – dafür hat es aber Dutzende von Fernsehprogrammen… Die Existenz Gottes wird bezweifelt, außer als gelegentlich gebrauchte Redensart; die Heilsnotwendigkeit der Kirche wird aberkannt oder wird zum Gegenstand von Spott gemacht. Nach einigen Jahren des Ehelebens ist die Chance nicht schlecht, dass auch die katholische Familie auseinanderbricht, weil die Ehepartner sich „auseinandergelebt“ haben. Die Idole der Jugend mit drei, viel oder mehr Ehen bzw. Ehescheidingen bieten hierzu das traurige Vorbild. Viele Ehepaare leben ohne dem Sakrament der Ehe und das Leid der Scheidungswaisen ist unermesslich groß! Die Zahl der täglichen Abtreibungen weltweit übersteigt die Zahl aller Toten im letzten Weltkrieg!

Die Liste dieser Sätze könnte beliebig weitergeführt werden!
In der Ökumene geht es vor allem um den Ausverkauf katholischer Substanz zwecks Vorspiegelung real nicht existenter Einheit. Mit Shakespeare kann man sagen: „Viel Lärm um nichts“!
Das Ziel der Bekehrung der Irrgläubigen zur einen Kirche Jesu Christi ist praktisch aufgegeben worden. Wenn dann lautstark über Priestermangel gejammert wird, muss man sich fragen, ob in einem solchen Umfeld der Wunsch, Priester zu werden, in einem Jungen überhaupt noch geweckt wird. Alle möglichen „Laienaktivitäten“ priesterlicher Funktionen tun das ihre hinzu, den Priesterberuf erst gar nicht als wünschenswert zu empfinden

Die Kirche steht heute vor einem Scherbenhaufen. Es sage keiner, der „Zeitgeist“ wäre schuld daran, denn dem „Zeitgeist der Welt“ hätte die Kirche von allem Anfang an den Geist Jesu Christi entgegenstellen können – was aber nicht geschah. Wäre es nicht an der Zeit, erneut festzuhalten an der zweitausendjährigen Lehre der katholischen Religion, ihrer Frömmigkeit, ihrer dogmatischen Klarheit, ihrer überlieferten Theologie, und nicht zuletzt, ihrer theologisch unmissverständlichen traditionellen Messe, bei der niemand den Eindruck gewinnen kann, er wohnte einer lutheranischen Gedächtnisfeier bei?

Ausdrücklich muss natürlich betont werden, dass dies alles – DANKEN WIR GOTT DAFÜR – nicht auf alle Priester und Laien zutrifft! Jedoch angesichts der allgemein erfahrbaren Wirklichkeit in unseren Pfarreien dürften das die Ausnahmen sein. Nicht umsonst reden auch unsere Bischöfe, und nicht zuletzt der Hl. Vater, oft genug über eine große Glaubenskrise in der Kirche unserer Tage … Wir haben die Krise beim Namen genannt!

Doch ist das nur die eine Seite der Medaille. Tatsche ist, dass der Kampf „gegen den Vater der Lüge“, Dämonen, Teufel und Satan kaum noch geführt wird. Es gibt fast keine Exorzisten mehr – obwohl es diesen in jeder Diözese geben müsste, deren erbitterter Kampf gegen Satan Tagesgespräch sein müsste; es gibt kaum noch Schriften oder Predigten über die Realität der Hölle – obwohl die Gottesmutter in Fatima diese sogar kleinen Kindern zugemutet hat (nicht um davor Angst zu haben, sondern um sich vor ihr schützen zu können). Nicht selten wird sie sogar von „Theologen“ geleugnet, was einer Leugnung von katholischen Dogmen gleichkommt. Und die Marienverehrung wird heutzutage in unserer Kirche nur noch am Rande gepflegt, obwohl sie in die absolute Mitte unseres Glaubens und des Glaubenslebens gestellt werden müsste!

Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete.

Gleich vorneweg zwei Klarstellungen:
.. Zur Kommunion geht man – man wird nicht “zugelassen”. Und die hl. Kommunion empfängt man, denn sie muss von der Kirche gespendet werden! Sich selbst darf, außer dem Priester, niemand die hl. Kommunion geben!
.. NIEMALS war die hl. Kommunion für diesen Personenkreis verboten, folglich kann man auch nicht über eine “erneute Zulassung” weder reden noch nachdenken!

Man gewinnt langsam den Eindruck, dass die Medien immer dasselbe kopflos und sinnlos daher trommeln.

Es geht schlicht und ergreifend NICHT um eine Verweigerung der hl. Kommunion seitens der Kirche für Wiederverheiratete, ja, es geht ÜBERHAUPT NICHT UM DIE KOMMUNION bei diesem Thema, vielmehr müsste es heißen: Es muss zur Kenntnis genommen werden, dass geschiedene Wiederverheiratete NICHT ZUR HL. BEICHTE (!!!) aus Gründen des Dauerzustands der schweren Sünde gehen können (Ehebruch). Dass man ohne Beichte NICHT ZUR KOMMUNION gehen kann, sollte für einen Katholiken mehr als bekannt sein!
Damit ist auch gesagt, dass jeder, der nicht zur hl. Beichte gehen kann, sich selbst vom Kommunionempfang ausschließt. Wie kommen dann einige drauf, diese Menschen quasi gegen ihren Willen zur Kommunion “zuzulassen”? Natürlich kann man einwenden, sie selbst würden es ja fordern, denn eine Nichtzulassung wäre eine Ausgrenzung. An diesem Punkt angekommen hat die Kirche die Pflicht, klare Begriffe zu benützen: Zuerst bitte beichten – DANN zur hl. Kommunion gehen!

Wer also zur Kommunion gehen will, muss die entsprechende Disposition mitbringen -das bezieht sich eindeutig nicht nur auf diesen Personenkreis (ist somiot eben KEINE AUSGRENZUNG!), sondern auf alle jene, welche die hl. Kommunion empfangen wollen. Beim Jugendtag in Köln hat der Papst vor der hl. Kommunion darauf hingewiesen, dass nur jene zur hl. Kommunion gehen sollen, welche die richtige Disposition dazu haben. Warum sollte dies für die Jugendlichen, nicht aber für die geschiedenen Wiederverheirateten gelten?
Es geht eben nicht um eine “Zulassung“ zu irgendeinem protestantischen Abendmahl, wo es vorher keine Beichte braucht. Es geht hier um den Empfang des Leibes und Blutes Jesu Christi. Und da gilt noch immer was Paulus ganz klar sagt:

“Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? (1 Kor 10,16)

Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (1 Kor 11, 23-29).”

So gesehen ist das Geplänkel um die “Zulassung” oder “Verweigerung” bzw. „Ausgrenzung durch die Kirche“ hochgradig unkatholisch, katholischerseits unehrlich, ignorant, pauschal und populistisch.

Klare Begriffe werden niemand verwirren. Solange wir aber betonen, dass “man darüber nachdenken kann”, führen wir in die Irre, als wäre es irgendwann dann anhand eines “Erlasses” doch noch möglich.

Das Jahr des Glaubens
ist ein Themenjahr der römisch-katholischen Kirche vom 11. Oktober 2012 bis zum 24. November 2013, das Papst Benedikt XVI. am 11. Oktober 2011 mit dem Motu proprio Porta fidei ausgerufen hat. In dieser Zeit „soll intensiver über den Glauben nachgedacht werden, um allen, die an Christus glauben, zu helfen, ihre Zustimmung zum Evangelium bewußter und stärker werden zu lassen, vor allem in einem Moment tiefgreifender Veränderungen, wie ihn die Menschheit gerade erlebt.“

Die Ausgestaltung des Jahres ist Aufgabe der „Pfarrgemeinden, Verbände und geistliche[n] Gemeinschaften“; sie schließt auch „Glaubensangebote im Internet“ ein. Angesprochen werden sollen diejenigen, die dem Glaubensinhalt, den die Kirche lehrt, bereits mit dem Glaubensakt des Herzens zustimmen, aber auch diejenigen, die noch auf der Suche sind; denn ihr Suchen „stellt eine unauslöschlich ins menschliche Herz eingeschriebene ständige Einladung dar, sich auf den Weg zu machen, um den zu treffen, den wir nicht suchen würden, wenn er uns nicht bereits entgegengekommen wäre.“

Den Schlusspunkt des Jahres des Glaubens bildet der Christkönigssonntag 2013, der zugleich Abschluss des Kirchenjahres ist, da das ganze Themenjahr als eine „Aufforderung zu einer echten und erneuerten Umkehr zum Herrn, dem einzigen Retter der Welt“ gedacht ist.

Apostolisches Schreiben in Form
eines Motu proprio Porta fidei) von Papst Benedikt XVI. /
mit dem das Jahr des Glaubens ausgerufen wird

1. Die „Tür des Glaubens” (vgl. Apg 14,27), die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert. Er beginnt mit der Taufe (vgl. Röm 6,4), durch die wir Gott Vater nennen dürfen, und endet mit dem Übergang durch den Tod hindurch in das Ewige Leben, das Frucht der Auferstehung Jesu, des Herrn, ist. Er wollte durch das Geschenk des Heiligen Geistes alle, die an ihn glauben, in seine Herrlichkeit einbeziehen (vgl. Joh 17,22). Den Glauben an die Trinität – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist – zu bekennen entspricht an einen einzigen Gott, der die Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,8), zu glauben: an den Vater, der zu unserem Heil in der Fülle der Zeit seinen Sohn gesandt hat; an Jesus Christus, der in dem Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung die Welt erlöst hat; an den Heiligen Geist, der die Kirche durch die Jahrhunderte führt in der Erwartung der Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit.

2. Vom Anfang meines Dienstes als Nachfolger Petri an habe ich an die Notwendigkeit erinnert, den Weg des Glaubens wiederzuentdecken, um die Freude und die erneute Begeisterung der Begegnung mit Christus immer deutlicher zutage treten zu lassen. In der Predigt während der heiligen Messe zum Beginn des Pontifikats habe ich gesagt: „Die Kirche als ganze und die Hirten in ihr müssen wie Christus sich auf den Weg machen, um die Menschen aus der Wüste herauszuführen zu den Orten des Lebens – zur Freundschaft mit dem Sohn Gottes, der uns Leben schenkt, Leben in Fülle.” Nun geschieht es nicht selten, daß die Christen sich mehr um die sozialen, kulturellen und politischen Auswirkungen ihres Einsatzes kümmern und dabei den Glauben immer noch als eine selbstverständliche Voraussetzung des allgemeinen Lebens betrachten. In Wirklichkeit aber besteht diese Voraussetzung nicht nur nicht mehr in dieser Form, sondern wird häufig sogar geleugnet. Während es in der Vergangenheit möglich war, ein einheitliches kulturelles Gewebe zu erkennen, das in seinem Verweis auf die Glaubensinhalte und die von ihnen inspirierten Werte weithin angenommen wurde, scheint es heute in großen Teilen der Gesellschaft aufgrund einer tiefen Glaubenskrise, die viele Menschen befallen hat, nicht mehr so zu sein.

3. Wir dürfen nicht zulassen, daß das Salz schal wird und das Licht verborgenen gehalten wird (vgl. Mt 5,13-16). Auch der Mensch von heute kann wieder das Bedürfnis verspüren, wie die Samariterin zum Brunnen zu gehen, um Jesus zu hören, der dazu einlädt, an ihn zu glauben und aus der Quelle zu schöpfen, aus der lebendiges Wasser hervorsprudelt (vgl. Joh 4,14). Wir müssen wieder Geschmack daran finden, uns vom durch die Kirche treu überlieferten Wort Gottes und vom Brot des Lebens zu nähren – Gaben, die allen zur Stärkung angeboten werden, die seine Jünger sind (vgl. Joh 6,51). Die Lehre Jesu ertönt nämlich noch in unseren Tagen mit derselben Kraft: „Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt” (Joh 6,27). Die Frage derer, die ihn hörten, ist die gleiche auch für uns heute: „Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?” (Joh 6,28). Die Antwort Jesu kennen wir: „Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat” (Joh 6,29). An Jesus Christus zu glauben ist also der Weg, um endgültig zum Heil zu gelangen.

4. Im Licht all dessen habe ich entschieden, ein Jahr des Glaubens auszurufen. Es wird am 11. Oktober 2012, dem fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, beginnen und am Christkönigssonntag, dem 24. November 2013, enden. Auf das Datum des 11. Oktobers 2012 fällt auch das zwanzigjährige Jubiläum der Veröffentlichung des Katechismus der Katholischen Kirche, eines Textes, den mein Vorgänger, der selige Papst Johannes Paul II., mit dem Ziel promulgierte, allen Gläubigen die Kraft und die Schönheit des Glaubens vor Augen zu führen. Dieses Dokument, eine authentische Frucht des Zweiten Vatikanischen Konzils, sollte nach dem Wunsch der Außerordentlichen Bischofssynode von 1985 ein Instrument im Dienst der Katechese sein und wurde durch die Zusammenarbeit des gesamten Episkopates der katholischen Kirche erstellt. Und gerade die Vollversammlung der Bischofssynode ist von mir für den Oktober 2012 zum Thema „Die Neuevangelisierung zur Weitergabe des christlichen Glaubens” einberufen worden. Das wird eine günstige Gelegenheit sein, um das gesamte kirchliche Gefüge in eine Zeit der besonderen Besinnung und der Wiederentdeckung des Glaubens zu führen…

6. Die Erneuerung der Kirche geschieht auch durch das Zeugnis, das das Leben der Gläubigen bietet: Die Christen sind nämlich berufen, mit ihrer Existenz in der Welt das Wort der Wahrheit, das der Herr uns hinterlassen hat, leuchten zu lassen. Gerade das Konzil stellte in der Dogmatischen Konstitution Lumen gentium fest: „Während aber Christus heilig, schuldlos, unbefleckt war (Hebr 7,26) und Sünde nicht kannte (2 Kor 5,21), sondern allein die Sünden des Volkes zu sühnen gekommen ist (vgl. Hebr 2,17), umfaßt die Kirche Sünder in ihrem eigenen Schoße. Sie ist zugleich heilig und stets der Reinigung bedürftig, sie geht immerfort den Weg der Buße und Erneuerung. Die Kirche »schreitet zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes auf ihrem Pilgerweg dahin« und verkündet das Kreuz und den Tod des Herrn, bis er wiederkommt (vgl. 1 Kor 11,26). Von der Kraft des auferstandenen Herrn aber wird sie gestärkt, um ihre Trübsale und Mühen, innere gleichermaßen wie äußere, durch Geduld und Liebe zu besiegen und sein Mysterium, wenn auch schattenhaft, so doch getreu in der Welt zu enthüllen, bis es am Ende im vollen Lichte offenbar werden wird.”

Aus dieser Sicht ist das Jahr des Glaubens eine Aufforderung zu einer echten und erneuerten Umkehr zum Herrn, dem einzigen Retter der Welt. Im Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung hat Gott die rettende Liebe vollends offenbart und ruft die Menschen durch die Vergebung der Sünden zur Umkehr des Lebens (vgl. Apg 5,31). Diese Liebe – so der Apostel Paulus – führt den Menschen in ein neues Leben: „Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben” (Röm 6,4). Durch den Glauben gestaltet dieses neue Leben die gesamte menschliche Existenz nach der radikalen Neuheit der Auferstehung. Im Maß der freien Bereitschaft des Menschen werden seine Gedanken und Gefühle, seine Mentalität und sein Verhalten allmählich geläutert und verwandelt auf einem Weg, der in diesem Leben nie gänzlich vollendet wird. Der „Glaube, der in der Liebe wirksam ist” (vgl. Gal 5,6), wird zu einem neuen Maßstab für das Denken und Tun, der das ganze Leben des Menschen verändert (vgl. Röm 12,2; Kol 3,9-10; Eph 4,20-29; 2 Kor 5,17).

(Den ganzen Text können Sie auf der Internetseite des Vatikans:
http://press.catholica.va/news_services/…INGUA%20TEDESCA nachlesen)
NACHTRAG UND DANK!

Im Jahresrundbrief habe ich auch für Spenden zum Bau einer FATIMA-KIRCHE in Ungarn aufgerufen. Heute darf ich Ihnen mitteilen, dass die Mauern der Kirche und der Dachstuhl stehen. (Unser Foto stammt vom 20. August 2012). Pater Mark SMC möchte gerne noch vor Kälteeinbruch das Dach decken und Türen und Fenster einbauen lassen. Zur Fertigstellung benötigt er noch 4 Millionen ungarische Forint (= 14tausend Euro). Mit dem Dank für Ihre bisherigen Spenden verbindet P. Mark die Hoffnung, dass der LEBENDIGE ROSENKRANZ noch einmal zum Bau beitragen wird und sagt ein von Herzen kommendes VERGELT’S GOTT!

1981 – 2011
30 Jahre Jubiläumsrundbrief
Gebetsgemeinschaft – Lebendiger Rosenkranz
Am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, den 15. August 2011
Geschätzte Förderinnen, geschätzte Förderer!
Liebe Mitbeter/innen im LEBENDIGEN ROSENKRANZ!
Gelobt sei Jesus Christus
und ein herzliches
Grüß Gott!

Unsere Gebetsgemeinschaft ist eine sehr „lebendige“ Gebetszelle in der Kirche! Seit ihrer Gründung sind viele Mitglieder zu unseren Fürbittern in der Ewigkeit geworden. Heute haben wir 3600 Schweizer, 1400 Deutsche und 360 Österreichische und andere Datensätze, von denen – um es gleich am Anfang zu erwähnen – leider gute 20% nicht „aktiv“ sind.
Und das war der Anfang: Begonnen hat die Gebetsaktion 1981. In aller Stille und von der Öffentlichkeit unbemerkt, wuchs diese Gebetsgemeinschaft zu einer großen Beterschar für die Gottesmutter heran. Auf dem Anmeldezettel stand von allem Anfang an – und es steht auch heute noch so: Ich bin mir dessen bewusst, dass nur das gemeinsame Gebet dem Glaubens- und Sittenzerfall in unserer Heimat Einhalt gebieten können. Von Anfang an aber hielten wir uns streng an die Vorgaben der Gründerin und der Päpste!

1.Ein Blick auf die Gründerin
Pauline-Marie Jaricot, die Gründerin des Lebendigen Rosenkranzes, ist als Tochter armer Leute in Lyon geboren und daselbst 1862 im Ruf der Heiligkeit gestorben. Auf sie gehen zwei große kirchliche Werke zurück: Das „Werk der Glaubensverbreitung“ (1819) und „Der Lebendige Rosenkranz“ (1826). Mit beiden Werken hatte sie nur ein einziges Ziel: Die Verbreitung und Erhaltung des Glaubens in ihrer Heimat. Das erste wurde zum „Päpstlichen Missionswerk MISSIO“ (1822 durch Papst Pius VII.), das zweite breitete sich weltweit als Gebetsgemeinschaft aus. Das von der Gründerin vorgegebene Ziel ist in beiden Werken erhalten geblieben. Bei ihrem Tod waren es allein in Frankreich über 2 Millionen eingeschriebene Mitglieder, die für die Verbreitung und Erhaltung des Glaubens beteten. Kurze Zeit nach seiner Gründung, schon am 27. Januar 1832, approbierte Papst Gregor XVI. diese „neue Gebets-form des Rosenkranzes“. Durch das „Breve“ Papst Pius IX. „Quod iure“ vom 17. August 1877 erhielt der Lebendige Rosenkranz „für alle künftige Zeiten“ einen Generaldirektor in der Person des Generals des Dominikanerordens, der am 15. November 1877 und am 5. Juni 1879 im Auftrag des Papstes eine Reihe organisatorischer Erlasse veröffentlichte, um die schon damals in mehreren Kontinenten verbreitete Gebetsgemeinschaft zu vereinheitlichen. Danach muss jede Neugründung über einen geistlichen Leiter („Director spiritualis“) verfügen, der seinerseits die Beauftragung durch den zuständigen Provinzial des Dominikanerordens erhält. Im Verlauf der Zeit entstanden weitere Rosenkranzgemeinschaften, so: „Rosenkranzkreuzzug des Dominikanerordens“ 1939; „Familienrosenkranz“ 1942; der in Europa nebst dem Lebendigen Rosenkranz wohl bekannteste „Sühnerosenkranz um den Frieden in der Welt“, Wien 1949, und einige Rosenkranzbruderschaften.

2.Die hl. Philomena: Patronin des LEBENDIGEN ROSENKRANZES
Pauline-Marie Jaricot, die Gründerin des LEBENDIGEN ROSENKRANZES selbst war es, die auf Anraten des hl. Pfarrers von Ars, Johannes-Maria Vianney, die hl. Philomena zur Patronin der von ihr gegründeten GEBETSGEMEINSCHAFT erhob. Pauline-Marie Jaricot weilte im Vatikan, um von Papst Gregor XVI., der später den LEBENDIGENR OSENKRANZ genehmigen wird, empfangen zu werden. Doch Pauline war so krank und schwach, dass sie den Termin beim Hl. Vater nicht wahrnehmen konnte. Und da war es der Hl. Vater selbst, der zu ihr in das Kloster Trinità dei Monti kam. Nebst der Vorstellung des LEBENDIGEN ROSENKRANZES bat Pauline den Hl. Vater, ihr die Verehrung der hl. Märtyrin Philomena als Patronin des LEBENDIGEN ROSENKRANZES zu genehmigen für den Fall, dass sie am Grab der Märtyrin geheilt würde. „Sicher mein Tochter“, sagte der Hl. Vater, denn wenn eine so schwer Kranke geheilt wird, „dann wäre das ein Wunder ersten Grades“. Und dieses Wunder fand statt. Pauline ging, voll genesen, zurück nach Rom, wo sie auf Wunsch von Papst Gregor XVI. ein Jahr lang zur Beobachtung blieb. Daraufhin erließ die Ritenkongregation am 30. Januar 1837 ein Dekret, in welchem das Fest der hl. Philomena, der Märtyrin und großen Helferin in schweren Nöten, auf den 11. August festgelegt wurde.

Am 9. August 1835 kam die todkranke Pauline-Marie Jaricot aus Lyon in Mugnano del Cardinale, Italien, an. Man stellte ihr Tragbett zu Füssen des Reliquienaltars der hl. Märtyrin Philomena. Vierzehn Monate schweren Leidens machten die Besucherin blass, abgezehrt und schwach. Sie befand sich im letzten Stadium einer schweren Herzkrankheit und glich eher einem Leichnam, als einem lebenden Menschen. Ihr leidender Zustand wurde von mehreren Ärzten, die aus Neapel zum Fest der Heiligen nach Mugnano pilgerten, bestätigt. Bis zum Vorabend des Festes stelle sich jedoch keine Besserung ihres Zustandes ein. Dennoch nahm sie an der Andacht am Vorabend des Festes teil. Als der Priester ihr den Segen mit dem Altarsakrament gab, spürte sie plötzlich eine ganz ungewöhnliche Kraft in sich. Mutig erhob sie sich von der Tragbahre und ging – völlig gesund – umher und lobte Gott. Hunderte Pilger waren Zeugen dieses Vorfalls. Das Volk verlangte sie zu sehen. Da sie aber sehr ärmlich bekleidet war, zog sie aus Dankbarkeit das Ordenskleid der „Töchter der hl. Philomena“ an und verkündete, dass sie ihrem Namen Pauline ab sofort noch den Namen Philomena-Maria hinzufüge. 1939 kehrte Pauline Philomena-Maria erneut ins Heiligtum von Mugnano zurück, um für die anhaltende Hilfe der hl. Martyrin Dank zu sagen. Fräulein Jaricot entschlief nach äußerst schweren Prüfungen, die sie mit Ergebenheit und Heiterkeit der Heiligen ertrug, am 9. Januar 1862. Ihr Seligsprechungsprozess ist seit vielen Jahren im Gange.

Papst Gregor XVI. bezeichnete die hl. Philomena als „Schutzheilige des LEBENDIGEN ROSENKRAN-ZES“. Papst Pius IX. wurde selbst als Jüngling auf wunderbare Weise von der hl. Philomena geheilt. Als Papst machte er am 7. November 1849 eine Pilgerreise zum Reliquienschrein der Heiligen. Der hl. Pfarrer von Ars (Unser Bild auf Seite 1: Vor der hl. Philomena kniend) war ein ganz großer Verehrer der Heiligen Philomena. Er verbreitete ihre Verehrung in ganz Frankreich.

3.Der Weg unserer Gebetsgemeinschaft
Am 25. März 1989 wurde der „Lebendige Rosenkranz Schweiz“ (nach dem Start von 1981) neu- bzw. offiziell gegründet. Die Zeit von 1981 bis 1989 darf als „Vorbereitungszeit“ für eine bisher sehr erfolgreich verlaufene Gebetsgemeinschaft angesehen werden.
Als ich im Oktober 1981 in meiner damaligen Pfarrei Wangen bei Olten/Schweiz beim kath. Frauen- und Mütterverein anfragte, was man von einer solchen Gründung hält, bekam ich spontan von vielen Mitgliedern des Vereins die Zusage zum Mitmachen. Zu Weihnachten 1981 waren es dann schon 33 ROSE N (zu je 15 Personen). Die Gemeinschaft wuchs bald über die Grenzen der Pfarrei hinaus: 1985 waren es schon 60, 1989, zehn Jahre nach der Gründung, waren es rund 120 ROSEN! Inzwischen kamen schon Anmeldungen aus verschiedenen Ländern: Deutschland, Österreich, Südtirol, Frankreich, Ungarn, Luxemburg, Belgien. Heute sind es 365 ROSEN zu je 20 Personen. Leider sind durch die Einführung des Lichtreichen Rosenkranzes viele Rosen lückenhaft.

Nach Einsicht sämtlicher Unterlagen der neu gegründeten Gebetsgemeinschaft schrieb der Provinzial der Schweizer Dominikaner in seiner Installationsurkunde am 25. März 1989 an mich: „Gerne erteile ich Ihnen hiermit die Erlaubnis zur Installierung des Lebendigen Rosenkranzes in der Schweiz und beauftrage Sie zu dessen ‚geistlichen Direktor‘. Die Generalkapitel unseres Ordens haben in den letzten Jahren immer wieder auf die Bedeutung des Rosenkranzes als eine Form der Predigt und des Gebetsapostolats hingewiesen. In diesem Sinne möchte ich Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz danken.“

Danach vergingen wiederum einige Jahre, bis im Herbst 1997 die „Gebetsgemeinschaft Lebendiger Rosenkranz Schweiz“ in das Verzeichnis der diözesanen Vereine und Gemeinschaften für alle Bistümer in der Schweiz aufgenommen und so der Weg der Entfaltung abgeschlossen wurde.

– Unsere Gebetsgemeinschaft ist international und auf allen Kontinenten verbreitet – echt katholisch! Wir wollen ein Netz des Gebets für die Gottesmutter aufbauen.
– Wir sind kein Verein. Unsere „Jahresversammlungen“ sind die Gebetsnachmittage. Diese bestehen aus Anbetung vor dem Allerheiligsten und Rosenkranz.
– Unser Fest ist der 25. März, dem Tag der Menschwerdung Jesu in Maria.
– Wir sind der Botschaft von Fatima und der Treue zur römisch-katholischen Kirche und ihrer Hierarchie verpflichtet. Unser besonderes Gebet gilt dem Heiligen Vater!

4.Die wesentlichen Züge dieser „neuen Gebetsform“
Unsere Gebetsgemeinschaft wurde in Ihren Anfängen von Papst Gregor XVI. approbiert und von den folgenden Päpsten wohlwollend begleitet und geordnet. Das „Neue“ an dieser Gebetsform ist, dass je 15 (heute 20) Personen sich täglich zu einem „Psalter“ zusammenschließen.
Es war damals die Zeit der beginnenden Industrialisierung in Frankreich. Pauline-Marie Jaricot wollte jedoch nicht, dass die Menschen wegen ihrer langen täglichen Arbeitsbelastung (noch war der „8-Stundentag“ nicht eingeführt!), den Kontakt zum Gebet und zu Gott verlören. Dies sah auch Papst Gregor so. Hier ein kurzer Überblick über das Wesentliche des Lebendigen Rosenkranzes.

Eine „Rose“ besteht aus 15 Mitbetern/innen (Mitgliedern). Das einzelne Mitglied einer „Rose“ betet täglich nur ein Geheimnis aus dem Rosenkranz, gemeinsam jedoch beten sie täglich den ganzen Psalter (= alle 15 Geheimnisse). Jede Rose hat eine/n Förderer/in, der täglich stellvertretend für alle 15, das heißt im Namen „seiner Rose“, das apostolische Glaubensbekenntnis (beim Kreuz) und bei den ersten drei Perlen um Glaube – Hoffnung – göttliche Liebe betet. Die Mitglieder des Lebendigen Rosenkranzes dürfen sich anhand der von den Päpsten verliehenen Privilegien eines ganzen Psalters, das heißt der Gnaden aller drei Rosenkränze, erfreuen.

Der Lebendige Rosenkranz geht einen Schritt über das „nur Beten“ des Rosenkranzes hinaus: Wir stellen uns ein Leben lang ganz und vorbehaltlos unter das „Geheimnis aus dem Leben Jesu“, das uns im Heiligen Geist zugeteilt wurde und deuten alles, was uns freut oder was wir ertragen müssen, im Lichte und im Sinne dieses Geheimnisses. So entsteht mit der Zeit ein lebendiger Austausch zwischen dem Beter und „seinem“ Geheimnis aus dem Leben Jesu. In dem wir immer mehr in das geheimnisvolle Leben Jesu eindringen, versuchen wir, unser eigenes Leben zu verstehen.

Das Leben Jesu war und bleibt für uns Menschen etwas Geheimnisvolles; wir werden es hier auf Erden nie verstehen können. An diesem geheimnisvollen Leben nehmen wir – durch „unser Geheimnis“ – aktiv teil. Wie die Apostel, denen es gegeben war, das geheimnisvolle Leben Jesu auf Erden zu begleiten, so soll „unser Geheimnis“ unser Leben begleiten und uns zu „Aposteln unserer Zeit für Jesus“ machen!

Wer schon täglich den Rosenkranz betet, sollte jetzt den nächsten Schritt wagen. Dazu verhilft der Lebendige Rosenkranz. Die Kürze dieser Form des Rosenkranzgebets trägt dazu bei, die Familie im Gebet zu einen und zu umschließen. Daher können auch schon Kleinkinder angemeldet werden, wenn die Eltern (in Gegenwart des Kindes) „sein Geheimnis aus dem Leben Jesu“ stellvertretend für das Kind beten. So wächst das Kind schon frühzeitig durch „sein“ Gebet in das „Geheimnis aus dem Leben Jesu“ hinein.
Zur Zeit sind es tausende Personen, die in unserer Gebetsgemeinschaft täglich füreinander beten. Je-der betet für jeden – und natürlich auch für sich selbst. Ihre Freude, Ihr Leid ist täglich in eine große Beterschar eingebettet!

Der geistliche Leiter zelebriert jeden Samstag eine hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder, in das sich alle Mitglieder bewusst einschließen können. So ist auch nach dem Hinscheiden in die Ewigkeit niemand, der einmal zu uns gehörte, „vergessen“! Darum gilt: Keine Kranken oder alte Menschen abmelden!

5.Ein Gnadenmittel für Kinder und Jugendliche
Oft werde ich gefragt, ob man Kinder etwa ab 10 Jahren, wenn es ausdrücklich bereit wäre, Mitglied des Lebendigen Rosenkranzes zu werden, sich aber noch nicht verpflichten könne, „täglich“ sein Geheimnis zu beten, anmelden sollte. Sollen die Eltern dann „zur Sicherheit“ das Geheimnis des Kindes stellvertretend beten? Über das stellvertretende Gebet für Kleinkinder war oben die Rede. Dieselbe Frage wird auch bezüglich der alten und kranken Menschen gestellt, die nicht mehr in der Lage sind, ihr Geheimnis zu beten. Für letztere gilt: Bitte nicht abmelden, ihr Leiden ist ja auch „Teilhabe am geheimnisvollen Leben Jesu“- und was für eine!

Was die Kinder angeht, ist eine Anmeldung sicher zu befürworten. Wenn dann der spätere Jugendliche die Bereitschaft zum Mitbeten hat, aber von der „Pflicht“ sich scheut, muss grundsätzlich festgehalten werden, dass im Lebendigen Rosenkranz eine Person nur ein Geheimnis beten soll. Da das Gebet aber nicht „unter Sünde“ verpflichtet, ersetzt die Kirche aus dem Gnadenschatz des Glaubens, wenn der Jugendliche das Gebet einmal „vergisst“ (Kinder in diesem Alter sind manchmal nach ermüdenden Tagen „zu faul“ zum Beten). Betrachten wir aber die Vorteile einer Mitgliedschaft des Jugendlichen in einer Gebetsgemeinschaft, dann steht fest:

1) Der Jugendliche ist täglich in das Gebet von Tausenden von Betern, in den Segen des hl. Messopfers jeden Samstag und in das Exorzismusgebet, in das ich jeden Mitbeter wöchentlich bewusst einschließe und dem sich die Beter auch bewusst unterstellen können, eingeschlossen. Die Gnade wirkt oft Großes!

2) Sie sind Mitstreiter Mariens, der Unbefleckten, deren Mittel im Kampf gegen Satan und Sünde das Gebet – und vornehmlich das Rosenkranzgebet – ist.

3) Vielleicht liest der/die Jugendliche irgendwann einmal die mit der Anmeldung erhaltene „Marien-weihe“ durch und weiht sich in einem Augenblick, den sonst niemand kennt, durch Maria Jesus. Ma-ria beruft sich die Beter eben wann und wie sie will. Und die Kraft einer solchen Weihe können wir mit menschlichen Maßstäben niemals erfassen.

4) Schließlich macht gerade im Lebendigen Rosenkranz nicht die „Menge“ es aus, wie viel wir beten, sondern die Hingabe an das geheimnisvolle Leben Jesu anhand des zugeteilten Geheimnisses – der zentrale Gedanke des Lebendigen Rosenkranzes! Kinder und Jugendliche lernen so, ihr Leben immer mehr und mehr dem Leben Jesu anzugleichen. Kann es für die große Streiterin im letzten Kampfe, Maria, eine größere Freude geben, als zu wissen, dass sich viele Menschen in das Leben des göttlichen Erlösers „hineinarbeiten“? Damit aber kann man nicht früh genug beginnen. Die Welt wird immer von neuem versuchen, sich ihren Teil von uns abzuverlangen. Doch durch die Angleichung an das Leben Jesu sind wir gewappnet und werden nach kurzen Irrwegen schneller und leichter den Rückweg zu Gott finden! Und das ist gerade für den Lebensweg der Jugendlichen wichtig!

6.Der Rosenkranz: Ein langweilig armes Gebet
„Langweiliges Gebet? Kommt darauf an. Vielmehr kann es dagegen ein Gebet voller Freude und Froh-sinn sein. Wenn man sich darauf versteht, wird der Rosenkranz zu einem Blick auf Maria; einem Blick, der immer intensiver wird, je weiter man voranschreitet. Es kann auch zu einem Refrain werden, der aus dem Herzen sprudelt, der die Seele wie ein Lied hinschmelzen lässt… Wenn das Lesen der Bibel nur als akademisches Studium geschätzt wird, sind die meditierten Geheimnisse des Rosenkranzes das Herz der Bibel, werden zu deren geistlichem Saft und Blut…

Der Rosenkranz – ein armes Gebet? Und was soll dann das reiche Gebet sein? – Der Rosenkranz ist eine Reihe von Vaterunser, ein von Jesus gelehrtes Gebet, von Ave Maria, der Gruß Gottes an die Jung-frau Maria durch den Engel, von Gloria Patri, ein Lob der Heiligsten Dreifaltigkeit. Oder soll ich viel-leicht noch mit anderen theologischen Austüftelungen fortfahren? Doch die wären wenig geeignet für die Armen, die Alten, die Demütigen, die Einfachen. Der Rosenkranz drückt den Glauben aus ohne falsche Probleme, ohne Gekünsteltes, ohne Wortspiele, hilft bei der Hingabe an Gott, dem großzügigen Akzeptieren des Schmerzes. (Aus: Albino Luciani – Papst Johannes Paul I., Opera omnia VI. Bd)

7.Marienweihe und Herz-Mariä Sühnesamstag
Zum Streben danach, wahre Marienkinder zu sein, gehört klar und deutlich die Marienweihe. Im Lebendigen Rosenkranz glauben wir daran: MARIA BERUFT SICH IHRE BETER SELBST. Darum geben wir auch keine großen Reklame auf, sondern werben um Mitbeter auf persönlicher Ebene. Die Konsequenz dieses „direkten Rufs Mariens“ führt, wenn wir kindlich Mariens Hand ergreifen und uns von IHR führen lassen, zur MARIENWEIHE. Maria IST Mutter, Mutter Jesu und unsere himmlische Mutter. Was die TAUFE nach der Geburt ist, das ist die MARIENWEIHE nach der Taufe! Das ist auch der Grund, warum ich allen Neuanmeldungen eine kurze „Anleitung zur Marienweihe“ beilege. Wer aber Kind Mariens ist, der fühlt sich hingezogen, Maria im gegenwärtigen Kampf gegen die „Mächte der Hölle“ etwas Entscheidendes zu tun:
1. DEN ROSENKRANZ täglich beten und 2. DEN HERZ-MARIÄ SÜHENSAMSTAG – auf ausdrücklichen Wunsch Jesu gegenüber St. Lucia von Fatima – zu halten. An NOTWENDIGKEIT sind diese beiden Andachtsübungen mit NICHTS zu übertreffen! Mit diesen beiden Gnadenmitteln werden Sie verstehen und unterscheiden lernen, in welch verführerischen und unterwelt-verführten und verblendeten Welt wir zur Zeit leben. Und das auf zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Die guten Gläubigen
Hier möchte ich den Hinweis einfügen, dass es heutzutage „jede Menge“ von „unten“ stammende so-genannte „Botschaften“ gibt, von denen die Seherin Conchita von Garabandal sagt, sie seien in erster Linie von Satan für gute Gläubige „fabriziert“ worden, um diese in die Irre zu führen, indem sie allerlei Gebete, Andachten ja sogar das Beichten und Fasten anempfehlen, um unbemerkt „seine Angst“ zu schüren und die Menschen im Dauerzustand der Erwartung von immer mehr neuen „Sensationen“ – die dann „Botschaften“ genannt werden – zu gefangen zu halten. Diese „Andachtsübungen“ MÜSSEN ja drinnen sein, denn es geht ja um die Verwirrung von guten Gläubigen!

Hier spreche ich ausdrücklich die verwerflichen und sicher nicht vom Himmel stammenden „Warnungen“ an!!!, vor deren schädlichem Einfluss ich hiermit in allem Ernst warnen möchte. Verteilen Sie bitte solch einen Irrsinn nicht. Die „Warnung“ ist eine Sache aus Garabandal – und kann UNMÖGLICH jetzt, da die Seherin Conchita noch lebt, von einem anderen „Seher“ weitergeführt werden. Vielmehr leidet Conchita sehr darunter, dass dieser Irrtum so viele Menschen verführt.
Und die Katastrohen, die darin angesprochen werden?

Gute Frage. Denn Satan weiß gut genug, dass er 1) mit Katastrophenmeldungen die Menschen ein-schüchtern kann und 2) dass diese Katastrophen ja er selbst verursacht und sie daher gut genug kennt. Merken wir uns; Katastrophen sind die Antwort der Natur auf die Sünden der Menschen. Und davon wird das Kreuz Christi heute mehr denn je täglich belastet. Stellen Sie sich vor, wenn jeder Mensch auf Erden täglich nur eine einzige Sünde begeht, dann sind das täglich sieben Milliarden Sünden!!! Und dennoch gibt es heute ebenfalls mehr denn je Menschen (nicht nur außerhalb der katholischen Kirche!!!), welche die Tatsache der Sünde leugnen, beichten für überflüssig halten, wenn es doch eh keine Sünden gibt (obschon Beichthören eine der wichtigsten Aufgaben des Priesters ist) und jeden, der es wünscht, ob würdig oder nicht, zur hl. Kommunion einlädt. Man muss sich mal diese Dimensionen vor Augen halten um zu wissen, warum Satan noch die verbliebenen „guten Gläubigen“ durch Einschüchterung und Täuschung in die Irre führen will!

Dahinter steht folgende Logik:
Der Mensch, der sich von Gott abgewendet und „Fabeleien zugewendet“ hat, sollte eigentlich der „Repräsentant Gottes in und vor der Natur“ sein .Das ist er aber nicht mehr. DIER NATUR jedoch befolgt das von ihrem Schöpfer in sie gelegte Gesetz. So treffen zwei mächtige Kräfte aufeinander: Der Mensch, der nicht mehr Gott vor der Natur repräsentiert und die Natur, die nicht anders kann, als Gottes Gesetz einzuhalten. Nicht umsonst wird zur Zeit so sehr gegen die „Schöpfungslehre“ gekämpft („Gott hat alles erschaffen“) und dafür die „Entwicklungslehre“ betont („Alles ist durch verschiedene Entwicklungsstufen geworden“). Dadurch wir in eminenter Weise der Mensch von seinem Schöpfergott entfernt und der Natur entgegengestellt. Satan aber weiß, dass er die Natur nur dann gänzlich zerstören kann (denn das ist sein Ziel), wenn er den Menschen zuerst von Gott völlig wegführt! Wer aber Katastrophen als „Vorläufer der Warnung“, so wie sie in Garabandal vorausgesagt wurde, predigt, der hat Garabandal nicht verstanden und glaubt an die „von unter“ suggerierte Weiterführung der Garabandal-Botschaft. Dies aber KANN ES NICHT GEBEN, ganz gleich, was in diesen „Warnungen“ mitgeteilt wird. Von der Warnung, wie sie „im Original“ (Garabandal) vorausgesagt wurde, muss kein Mensch sich fürchten, wenn er ehrlichen Herzens an Gott glaubt.

(Wer mehr und absolut korrekt über Garabandal und die Warnung wissen will, dem empfehle ich – anstatt irgendwelche Botschaften – das Buch: Der Zeigefinger Gottes von Abrecht Weber, sicher einer der besten Garabandalkenner, zu lesen. Ich besorge es Ihnen gern!)
Menschen, wacht auf! Weiht euch Maria, haltet die Sühnesamstage – und all diese Katastrophenmeldungen werden Ihnen in ihrem wahren Licht vor Augen stehen. Katastrophen werden kommen, das kennen wir aus der hl. Schrift (Vgl. Matthäus Kapitel 24!). Aber die Verbindung zwischen Katastrophen und Warnung ist unzulässig. Und nochmal: Die Warnung in ihrem echten Ursprung gehört zu Garabandal und NICHT in irgendeine Angst-Botschaft!
Lasst euch bitte nicht in die Irre führen!

Bekanntlich reden die „Warnungen“ über den Monat August (Grund genug, dass ich diesen Rundbrief nicht im September, sondern Anfang August verschicke). Und wenn der vorbei ist und nichts geschieht, wird eine weitere „Botschaft“ euch klar machen: Bravo, ihr habt gut gebetet, Gott hat seinen Arm nicht fallen lassen (wer immer schon versteht, was das das zu bedeuten hat – ich nicht!). Und schon werden die Hijobsbotschaften weitergehen und erneut Leser finden!

Möglichkeit 2: Für die „anderen“ hat Satan „Besseres“ anzubieten: Frauenpriestertum, das entgegen besserem Wissen, dass es unmöglich ist, selbst von kirchlichen Würdenträgern – wohl aus Angst vor der Presse oder um „gut da zu stehen vor der Welt“ – nicht selten ins Spiel gebracht wird; dann die langsam aber stetig sinkende Ehrfurcht und Anbetung des Allerheiligsten; die unzähligen „Theater-Messen“, die man eigentlich nicht mehr als „heilige Messe“ bezeichnen kann – und hierzu hat die Handkommunion einen wesentlichen Beitrag geleistet; die fast völlig zum Erliegen gekommene Predigt über Maria und über die heiligen Engel, deren Verehrung in dieser Zeit notwendig und wichtig ist.

8.Darum bitte ich im Jubiläumsjahr
Die Übernahme des Lichtreichen Rosenkranzes in den LEBENDIGEN ROSENKRANZ bewirkte, dass sehr viele ROSEN (=20 Mitbeter) lückenhaft dastehen. Was wäre es eine Gnade für uns und die Kirche – und eine Freude jener himmlischen Mutter, der wir uns ja geweiht haben, wenn wir in diesem Jahr bis zum nächsten Rundbrief im Herbst 2011 vermehrt ganz konkret Menschen in den LR zu-führten könnten! Neben der Bitte, MARIA die Treue zu halten, egal was und wie etwas auf uns zu-kommt, ist dies meine einzige große Bitte an Sie.
Es gibt hingegen auch sehr stabile und komplette ROSEN (ganz besonders unter den deutschen RO-SEN). Und obschon ich im letzten Jahr einige Rosen zusammenlegen musste, gibt es noch zu viele ROSEN mit allzu großen Lücken. Ich danke Ihnen von Herzen, wenn Sie dieses Anliegen, bis in einem Jahr alle ROSEN mit Mitbetern komplett aufzufüllen, unterstützen. VERGELT’S GOTT!

9.Rückblick auf 30 Jahre
Es ist sicher ein interessanter Lesestoff, der sich uns anbietet aus den Rundbriefen, die ich nun schon seit 1989 regelmäßig versende. Wenn Sie pro Jahr nur 4000 Rundbriefe und dazu die „normale Post“ nehmen, sind das gut und gerne 88-100Tausend Briefe, die ich vorbereitet und versendet habe!

Ein paar Auszüge aus den bisherigen Rundbriefen:
1992: Täuscht euch nicht, Gott lässt seiner nicht spotten!“ (Gal 6,7). Beten wir voll Zuversicht und mit noch größerem Vertrauen unseren täglichen Rosenkranz! Damit bestätigen wir am besten, daß wir die Bitten Marias ernst nehmen und dass uns an der Rettung der Seelen liegt! Wenn uns diese Lebenseinstellung gelingt, dürfen auch wir mit Maria Gott preisen, da auch an uns „Großes getan hat der Allmächtige – Sein Name ist heilig!“

1993: Umso schmerzhafter ist es, dass sich gelegentlich des jährlichen Rundbriefversands, so auch im Oktober 1992, mehr als zehn Rosen aufgelöst haben, indem viele Mitglieder sich abmeldeten oder durch eine unbegründete Rücksendung des Rundbriefes andeuteten, aus der Gebetsgemeinschaft aussteigen zu wollen bzw. dass sie kein Interesse an einer weiteren Gemeinschaft mehr haben.

1994: Zwei Fragen werden immer wieder an mich gestellt:
1. Kann man auch Kleinkinder anmelden? Die Antwort lautet eindeutig: Ja!, wenn die Mutter oder der Vater das dem Kind zugeloste Gesätzchen in Anwesenheit des Kindes solange betet, bis das Kind selbst (spätestens etwa ab dem Erst-kommuniontag) “sein Geheimnis” selbst täglich übernehmen kann. So wird das Kind schon früh daran gewöhnt, sein Leben in den Dienst “seines Geheimnisses aus dem Leben Jesu” zu stellen und es wird letztlich sehr früh in eine große Gebetsgemeinschaft eingeschlossen sein!

2. Was geschieht, wenn man das Gesätzchen vergisst oder man an einem Tag einfach nicht dazukommt, es zu beten (oder jemand alt und/oder sehr krank ist und daher nicht beten kann … der Fälle gibt es viele)? Dazu muss erwähnt werden, dass das Beten des Gesätzchens nicht unter Sünde verpflichtet. Es wäre auch dann keine Sünde, wenn man es mal sogar absichtlich weglassen würde! Dennoch: Die Mitbeter müssen sich darauf verlassen können, dass alle 15 “Geheimnisse” täglich gebetet werden, damit sie in den Genuss der Gnaden und Ablässe kommen, die von den verschiedenen Päpsten dem Lebendigen Rosenkranz gewährt wurden. Mit einem Wort: Man sollte danach trachten, dass alle 15 Gesätzchen täglich gebetet werden. Bei Unfähigkeit (hohes Alter oder schwere Krankheit) möge man aber niemanden abmelden, denn gerade dann braucht der Mensch die Hilfe der beten-den Gemeinschaft. Haben wir in diesem Falle volles Vertrauen auf den Gnadenschatz der katholischen Kirche, die dieses Gebet helfend ersetzt (“Suppleat ecclesia” – Die Kirche ersetzt unsere Schwäche – nennt dies die katholische Theologie).

1995: Und vergessen Sie nicht: Der Lebendige Rosenkranz steht auf drei Pfeilern: DIE EUCHARISTIE, DAS KREUZ UND DIE ALLERSELIGSTE JUNGFRAU UND GOTTESGEBÄRERIN MARIA. Das verteidigen wir, dafür stehen wir ein! Die Vision von Don Bosco ist bekannt: In der Eucharistie und in Maria sieht er die rettenden Säulen der Kirche!

1996: Seit dem letzten Rundbrief im Oktober 1995 hat unsere Gebetsgemeinschaft kräftig Zuwachs er-halten. An dieser Stelle möchte ich – nach Gott und unserer himmlischen Mutter – all jenen danken, die sich für die Verbreitung unserer Gebetsgemeinschaft eingesetzt haben. Vergelt’s Gott. Diesen Rundbrief erhalten nur die Förderer/innen. Ich lege 15 Exemplare bei mit der Bitte, ihn an die Mitglieder ihrer Rose weiterzuleiten. Für Ihre Mühe danke ich bestens! Der Rundbrief ist alljährlich notwendig, damit ich weiß, ob noch alle Adressen stimmen. Doch wichtiger scheint mit zu sein, dass ich in dieser Form als geistlicher Leiter zu den Mitbetern sprechen kann. Möge Gott uns auch im nächsten Jahr ein weiteres Wachstum schenken! Auf der vierten Seite dieses Rundbriefes ist ein Informationstext, der für die Werbung neuer Mitglieder und zur Information über den Lebendigen Rosenkranz gebraucht werden kann. Wer schon angemeldet ist – also jeder, die diesen Rundbrief erhält -, möge bitte nicht ein weiteres Mal einen Anmeldezettel an mich schicken! DANKE!

2002: Der jährliche Rundbrief ist notwendig. Leider gab es im vergangenen Jahr gut 200 Umzüge von Mitbetern, deren neue Adresse ich nicht kenne. Sie erhalten daher auch diesen Rundbrief nicht. Bei einigen Rosen fehlt mir auch die neue Anschrift des Förderers. Meine Bitte daher: Geben Sie mir Ihren Adresswechsel je nach Möglichkeit sofort bekannt. Danke!

Bei Ihrer Anmeldung haben Sie einen Vorschlag für die Marienweihe erhalten. Gerne hoffe ich, dass Sie sich einen Marienfeiertag ausgewählt haben, an dem Sie diese Weihe auch vollzogen haben. Natürlich wäre es schön, wenn Sie diese Weihe gemeinsam mit Ihrer Familie abgelegt hätten! Ist das nicht möglich, so schließen Sie zumindest in Ihre Weihe auch Ihre Familienmitglieder mit ein! Es ist an der Zeit, dass sich viele Personen, Familien, aber auch ganze Pfarreien der Gottesmutter mittels einer Weihe anvertrauen. Zum Zeichen Ihrer Weihe sollten Sie eine geweihte Marienmedaille immer, Tag und Nacht, auf sich tragen. Noch immer gilt das Wort Gottes: „Du wirst ihm den Kopf zertreten!“ Der Immaculata ist es anvertraut, diesen Endsieg Christi vorzubereiten.

2003: Diesen RUNDBRIEF ZUM JAHR DES ROSENKRANZES lasse ich Ihnen allen auf direktem Wege zukommen, damit keine Zeit verloren geht – und überdies hat es wieder eine Anzahl von Rosen, die keinen Förderer/in haben. Diese müsste ich dann aussortieren und persönlich versenden. Ich würde mich freuen, wenn bei Neuanmeldungen ab und zu auch mal angedeutet würde, dass man das Amt des Förderers/in übernehmen möchte.

2004: Was ist NEU auf der NEUEN MITGLIEDERLISTE?
Da sehr viele Mitgliederlisten nicht mehr vollständig sind (es sind also keine 15 Mitbeter mehr vorhanden), muss ich die verbliebenen Mitbeter aus unvollständigen Listen in eine andere Rose ein-teilen. Sie wissen ja: Nicht die „Rosen-Nummer“ zählt, sondern IHR GEHEIMNIS aus dem Leben Jesu. Und das bleibt dasselbe, denn das kann und darf ich nicht ändern! Wenn Sie also die Mit-gliederliste von Ihrem Förderer/in erhalten, tragen Sie bitte die neue Rosen-Nummer auf Ihrem Aufnahmezeugnis ein!
Nachdem der Hl. Vater, Papst Johannes Paul II., fünf neue Geheimnisse aus dem Leben Jesu der Kirche geschenkt hat, werden in Zukunft nicht 15, sondern 20 Mitbeter „eine Rose“ bilden. Jenen, welche die neuen Geheimnisse erhalten, lege ich bei der Anmeldung einen sehr schönen und sinn-vollen Text zum Nachdenken über die neuen 5 Geheimnisse bei.

2005: Wie jedes Jahr seit seiner Gründung im Jahre 1981 und der bischöflichen Anerkennung als Gebetsgemeinschaft im Jahre 1989 erreicht Sie auch dieses Jahr unser Rundbrief. Er soll uns alle mindestens einmal im Jahr im Geiste verbinden und allen die Gelegenheit bieten, den Kontakt mit dem geistlichen Leiter nicht zu verlieren!

Seit dem Herbst 2004 sind 84 Mitglieder in die ewige Heimat abberufen worden; dafür durften wir 224 neue Mitglieder aufnehmen. Es gab über 450 Adressänderungen. Die ausgeschriebene ROM-Wallfahrt 2005 konnte mangels Anmeldungen nicht durchgeführt werden.

2006: Gebetsgruppen in den Pfarreien. Die Förderer/innen haben nicht nur das Recht dazu, sondern sind geradezu die „berufenen“ Katholiken in der Pfarrei, dies zu tun. Bei diesem (evtl. wöchentlichen) Rosenkranzgebet in der Kirche mögen dann alle Mitglieder des L.R. nach Möglichkeit zusammenkommen, und das unabhängig von der ROSEN(-LISTE) Nummer. Nicht die ROSEN-Nr zählt, sondern die MITGLIEDSCHAFT in dieser großartigen Gebetsgemeinschaft, die Länder, Völker und Nationen in der Kindschaft Mariens verbindet. Lassen Sie Ihre Gebetsstunde in den Pfarr-Mitteilungen veröffentlichen und laden Sie alle ein, auch Nichtmitglieder. Wichtig ist, dass der Rosenkranz gebetet wird und Sie dazu einen Beitrag leisten!

Das Geheimnis begleitet nach der Auslosung Ihr ganzes Leben, die LISTEN-NR kann geändert werden. Melden Sie sich darum nicht zweimal an. Sollte dies der Fall sein, ist das zweite Ihnen zu-gestellte „Geheimnis“ nicht gültig und sollte mir gemeldet werden! An die Förderer/innen:: Bitte schreibt eure Adresse als „Absender“ beim Versand des Rundbriefes auf den Briefumschlag (oder es kann auch meine Adresse sein; ein „Absender“ aber MUSS drauf stehen für eventuelle Rücksendungen der Post! DANKE!). Post-Retournierungen bitte dringend an mich zu senden, damit ich die Änderungen vornehmen kann! DANKE!

Bitte senden Sie KEINE POST (auch den Rundbrief nicht`) an jene Personen auf Ihrer Mitglieder-liste, bei denen die PLZ fehlt!!!

2007: Es ist schon viel über den Rosenkranz gesagt worden, aber den LEBENDIGEN ROSENKRANZ hat noch nichts übertroffen! Vergelt’s Gott, dass Sie diesem Gebet die Treue halten!
Für uns gilt auch weiter: – Täglich den Rosenkranz beten! / – Unsere Marienweihe immer wie-der erneuern! / – Eine geweihte Marienmedaille auf sich tragen!

2008: Der Segen des Priesters überwindet Grenzen! Darum möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich jeden Abend allen Mitbetern im LEBENDIGEN ROSENKRANZ den priesterlichen Segen spende – nicht selten mit dem Allerheiligsten! Ebenso zelebriere ich jeden Samstag die hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder des LEBENDIGEN ROSENKRANZES. Schließen Sie sich in beides bewusst ein mit all Ihrer Freude, aber auch mit Ihrem Schmerz, Leid oder Krankheit!

Vergessen Sie nicht, dass wir an jedem Samstag das Weihegebet vom Aufnahmezeugnis als Zeichen der Zusammengehörigkeit der Kinder Mariens beten! Nichts bindet uns besser zusammen, als die-se Weihe, die wir jeden Samstag wiederholen. Wenn es Ihnen nur irgendwie möglich ist, beten Sie das Weihegebet jeden Samstag!

Bitte melden Sie mir UNBEDINGT Ihren Wohnort- oder Namenswechsel! Danke! Sollten Sie seit länger als einem Jahr keinen Rundbrief mehr erhalten haben, melden Sie sich bitte bei Ihrer För-derin oder direkt beim geistl. Leiter. Wenn drei Jahre in Folge der Rundbrief zurückkommt, weil die Adresse sich geändert hat und ich die neue Adresse nicht habe, stelle ich den Versand des Rundbriefes ein, da Sie den Kontakt mit der Gebetsgemeinschaft verloren haben.

10.Gut zu wissen!-Das Gesätzchen eines verstorbenen Mitglieds kann weder der Förderer/in noch sonst jemand weitergeben. Ohne Anmeldung ist eine Mitgliedschaft nicht möglich.
– Bitte lesen Sie die obigen Zitate aus den bisherigen Rundbriefen durch. Das damals Gesagte ist natürlich noch immer gültig und aktuell.
– Herzlichen Dank allen, die letztes Jahr „etwas mehr“ gespendet haben; damit konnte das 1/3 von Mitgliedern, die nichts spenden konnten – aus welchen persönlichen Gründen auch immer – aufgefangen werden. Ich wiederhole mein Versprechen aus den Anfang 90-er Jahre, dass ich weder jene, die „etwas“ spenden, noch jene, die „nichts“ spenden, auf notiere. Darum kann ich auch keine Spendenquittung fürs Finanzamt ausstellen (wurde auch ab und zu verlangt). Gera-de hier möge Vertrauen gegen Vertrauen gesetzt werden! DANKE!

Um jedoch die ausgebliebenen bzw. auch diesmal ausbleibenden Spenden wettzumachen, möchte ich Ihnen für dieses Jahr – soweit Sie dazu imstande sind – EURO/CHF 20.- gerne empfehlen AUF dem Hintergrund, dass ich einfach weitermachen muss, denn daran sollte es nicht scheitern, dass Sie nächstes Jahr keinen Rundbrief mehr erhalten; das wäre dann nach 30 Jahren das eigentliche AUS für unsere Gebetsgemeinschaft. Einen Einzahlungsschein lege ich bei. DANKE UND von Herzen VERGELTS GOTT vielfach, besonders jenen, die einen „Aus-gleich“ meiner Empfehlung hinzufügen!

– Und zuguterletzt: KEIN SAMSTAG OHNE WEIHEGEBET! Bleiben wir alle – ALLE – im Gebet vereint, besonders im jeden Samstag wiederholten WEIHEGEBET.
– Und weil es immer wieder Reklamationen gibt, auch hier eine Wiederholung: DIESER RUNDBRIEF WIRD NUR AN EINGESCHRIEBENE MITGLIEDER GESCHICKT. Wer den Rundbrief nicht haben will, will keinen Kontakt … und trennt sich dadurch von der Gemeinschaft.

Ich wehre mich in allem Erbst dagegen, dass dieser Rundbrief ein „Bettelbrief“ sei, was ich auch immer wieder zu hören bekomme …
– Ich segne Sie von Herzen, bete für Sie und bitte um Ihr Gebet!

Ihr

Pfarrer Dr. Adolf Fugel