Jelena Vasilj-Valente – die Hörerin

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Jelena Vasilj-Valente ist am 14. Mai 1972 als Landwirtstochter geboren. Sie lebt mit ihrem Eltern in einem Haus zu Füßen des Krizevac und hat in Mostar einen Kurs für Krankenschwestern absolviert.

Als sie zum ersten Mal die Stimme der Muttergottes im Herzen hörte, war sie erst zehneinhalb Jahre alt. Sie empfing als erste der beiden Mädchen die Gabe der inneren Erleuchtung. Die Muttergottes wollte Jelena für ihren sofortigen Glauben an die Wahrheit der Erscheinungen belohnen und für das Gebet, das sie mit brennendem Herzen an Gott gerichtet hatte: “Ach Herr, wie glücklich und dankbar wäre ich, wenn ich an Dich allein glauben könnte, wenn ich Dich treffen und erkennen könnte.”! Nachdem sie ein Engel zehn Tage lang zum Gebet ermahnt hatte hörte Jelena erstmals in ihrem Herzen die Stimme Mariens, die zu ihr sagte: “Es ist nicht meine Absicht, durch dich die Geheimnisse zu enthüllen, sondern ich will dich auf den Weg der Heiligung führen”.

Jelena begann mit noch größerem Eifer zu beten und um sie herum versammelten sich Freundinnen, die ihrem Beispiel folgten. Nach und nach lehrte die Muttergottes sie, über die Bibel zu meditieren, den Rosenkranz zu beten und über die Mysterien nachzudenken. Sie gab ihr Empfehlungen für ihr geistliches Leben und forderte sie auf, ihre schlechten Gewohnheiten abzulegen und mit allen in Frieden zu leben. Die Besserung ihres Verhaltens erwirkte ihr die Gnade, die Muttergottes nicht nur “mit sanfter und ganz klarer Stimme” zu hören, sondern Sie bei geschlossenen Augen auch zu sehen. Jelena fragte sie: “Warum bist Du so schön?” Sie antwortete: “Durch die Liebe. Wenn ihr schön werden wollt, müsst ihr lieben!”.

Durch Jelena entstand eine Gebetsgruppe, die sich dreimal wöchentlich versammelt, und nach deren Beispiel sich viele Gruppen in aller Welt gebildet haben. Seit November 1985 hat sich Jelenas Gabe erweitert. In dieser Zeit sprach auch Jesus zu ihr, allerdings nur, wenn die Gebetgruppe versammelt war, und nur, um das Gebet einzuleiten. Die “Gospa” hat von der Gebetsgruppe verlangt, dass sie vier Jahre beisammen und im Gebet ausdauernd bleiben.

Nach diesem Programm, dass die Muttergottes von ihnen verlangte, ging Jelena zum Studium nach Amerika. Während des Studiums hatte sie noch einige Male eine Begegnung mit der Muttergottes im Herzen. Aber sie hat keine Botschaften mehr empfangen. Schließlich hörten die Einsprechungen der Muttergottes auf. Durch die Erfahrung des Zusammenseins mit der Gospa und durch das Gebet hat Jelena vieles in ihrem Leben verändert. Die Gospa hat ihr Herz einfach mit der Liebe zu Gott und zu den Menschen entzündet. Mit diesem starken Glauben und Gebet hat sie das Studium der Theologie begonnen, welches sie 1999 am Angelicum in Italien beendete. Am 24. August 2002 heiratete sie in Medjugorje Massimiliano Valente. Am 9. Mai 2003 wurde ihr erstes Kind geboren, Johannes Paul.

Medjugorje, 23. Juli 2009

Zeugnis von Jelena Vasilj.

Sie gehört zur sogenannten zweiten Generation der Seher. Durch das Annehmen und Leben der Botschaften schenkte ihr Gott die Gnade die Muttergottes in ihrem Herzen zu sehen und zu hören. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.

Gott offenbart sich uns immer, heute, jetzt. Als ich gehört habe, dass die Muttergottes den Sehern erschienen ist, habe ich eine große Freude in meinem Inneren gespürt. Es schien mir, dass dies die schönste Nachricht ist, die ich jemals gehört habe. Ich habe mich in meinem Inneren tief angezogen gefühlt. Oft ziehen uns heute verschiedene Dinge an und vielleicht denken wir, Gott kann uns nicht anziehen. Aber aus meiner Erfahrung kann ich bezeugen, dass den Menschen nichts so mächtig anziehen kann, wie Gott selbst. Keine Erfahrung kann so schön sein wie Gott, denn Gott ist das Schönste Wesen das existiert und deshalb hoffe ich, dass jeder Einzelne von Euch Euer Herz und Euer Wesen Gott öffnen und diese unendliche Schönheit spüren könnt, die auch Euch schön machen wird. Die Muttergottes sagt, sie ist schön, weil sie liebt. Wenn also jeder Einzelne von uns sein Wesen Gott öffnet, wird er leben, aus dieser Schönheit heraus, von dieser Schönheit.

Das Gebet ist eine Begegnung

Als erstes lehrt uns die Muttergottes in die Begegnung mit Gott hineinzugehen. Wenn wir über das Gebet nachdenken, denken wir vielleicht in verschiedenen Worten, aber in Wirklichkeit ist das Gebet eine Begegnung, die dann geschehen kann, wenn wir unser Herz öffnen. Die Muttergottes hat uns auch gelehrt ehrlich mit Gott zu sein. Wir alle spüren in uns diesen inneren Kampf. Oft scheint es uns so, dass andere an unseren negativen Erfahrungen schuld sind. Wenn die anderen sich verändern würden, dann wäre unser Leben so einfach. Wenn die anderen die Wahrheit doch einfach nur verstehen könnten.
Der Hl. Augustinus sagt: „Wenn der Mensch spürt, dass es gar keinen Sinn hat, dem anderen etwas zu sagen, da die anderen Menschen überhaupt nicht zuhören, dann verschließt sich der Mensch.” Er verschließt die Tür seines Herzens und sagt, warum soll ich mit dem anderen Menschen kämpfen? Es ist besser in mir selbst zu sein, meinen Frieden zu haben und so zufrieden zu sein. Doch wenn man diese Tür des Herzens verschließt, und wenn der Mensch sich in seinem Inneren findet, dann entdeckt er einen anderen Kampf. Denn der wahre Ort des Kampfes ist das Herz des Menschen. Das, was auch unser Feind einnehmen möchte, ist unser Herz. Wir kämpfen. Der Feind wartet auf unsere schwachen Punkte und es scheint, dass er immer versucht, uns an derselben Stelle zu packen. Wir begehen immer die gleichen Sünden, beichten immer die gleichen Probleme und es scheint so, dass wir niemals aus diesem Kampf hinaus kommen. Doch die Muttergottes sagt, wir sollen diesen Frieden durch die Ehrlichkeit und die Hingabe in unserem Inneren an Gott suchen. Wir sollten es so tun, dass jeder unserer Kämpfe unser Gebet ist und dass wir unser Kreuz umarmen. Wir können das Kreuz wie ein Segel auf dem Meer sehen, während das Meer aufgewühlt und der Wind stark ist. Da gibt es nur eine einzige Art und Weise dort zu bleiben, wo wir bleiben sollten: zu beten und das Kreuz zu umarmen. Durch unser Gebet und durch unseren Glauben kommt es zum Frieden. Immer, wenn wir zum Herrn Ja sagen, wird in unser Herz ganz sicher der Friede eindringen. Dieser Friede führt uns dann in die Anwesenheit Gottes.

Die Muttergottes hat gesagt, nach der Hingabe in unseren Gebeten sollen wir immer die Anwesenheit Gottes suchen. Das heißt, das Wort Gottes zu lesen, das in unsere Seele kommt wie ein Licht. Wir sehen oft keinen Sinn in unserem Leben, wissen nicht wie und warum wir beten sollten. Möge das Wort Gottes uns lehren, wie wir mit ihm in Kontakt treten sollen. Ich möchte, das jeder Einzelne von uns heute abend diesen Kampf in uns dem Herrn gibt, und dass die Vluttergottes wahrhaftig die Königin des Friedens ist. Denn wie sagt die Muttergottes: „Wenn Frieden in unserem Herzen ist, dann wird dieser Friede in unsere Familie gehen, in unsere Pfarreien und in die ganze Welt und einmal hat ein Priester gesagt, dass es ausreichend ist, in einer Pfarrei eine bekehrte Person zu haben, um diese ganze Pfarrei zu verwandeln. Aber zuerst muss jeder Einzelne von uns ein kleines Ja für den Herrn geben.
Betet für uns hier in Medjugorje, dass wir immer treu dienen können. Dass wir immer den Herrn und die Muttergottes an die erste Stelle stellen. Danke!