ERSCHEINUNGEN und BOTSCHAFTEN in Heroldsbach – 1949 – 1952

Aus vielen Erscheinungen und Botschaften

“Das Volk hat nicht getan, um was ich gebeten habe. Sie sollen Buße tun und haben es nicht getan. Einer nur ist, der es aufhalten kann, das ist der Heiland, Jesus Christus. Er wird die Katastrophe abwenden, wenn der grösste Teil der Gläubigen auch tatsächlich Buße tut und Besserung verspricht. Es wird das Unheil kommen und eine grosse Hungersnot. Bringt morgen Kerzen und Streichhölzer mit, ich will sie weihen”.

In mehreren Erscheinungen weint Maria teilweise bitterlich. Als man nach dem Grund dafür fragt, schweigt die Muttergottes.

Heroldsbach1

Am 26.September lehrt die Muttergottes den Kindern ein Gebet:

“0 Maria, lass uns unter deinen Mantel stehen. Es ist das Haus, da können wir nicht zugrunde gehen”.

ERSTER JAHRESTAG der ERSCHEINUNG

Die Gottesmutter sagt:

“Liebe Kinder, betet, betet, betet!”

Dann verlassen die Kinder den Hügel und gehen in die Kirche. Dort erscheint ihnen die Muttergottes in der Lourdesgrotte. Sie segnet das Volk und enfernt sich in Richtung Erscheinungshügel.

Am Abend haben die Mädchen in der Kirche noch einmal eine Erscheinung, bei der die Muttergottes sagt:

“Ich verlasse euch nicht. Seid nicht traurig. Ich bin ja bei euch”.

Dann entfernt sie sich wieder in Richtung Hügel. Ebenso Jesus, der ihnen nach Maria erscheint und sie auffordert, ihm die Treue zu halten.
In der Nacht wird in der Kirche durchgebetet. Da erscheint das Jesuskind und fordert die Kinder auf, am nächsten Tag wieder auf den Hügel zu kommen.

ERSCHEINUNG der MUTTERGOTTES vor ca. 300 Erwachsenen am 1. November 1950

In der Nacht zum 1. November 1950, dem Tag der Dogmenverkündigung der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel, erscheint die Muttergottes mit schwarzem Rosenkranz.

Viele eidesstattliche Erklärungen dieser Erscheinung liegen vor.

ERSCHEINUNG der MUTTERGOTTES zusammen mit vielen Heiligen am 13. März 1951

Eine grosse Menschenmenge hatte sich mit den kleinen Seherinnen auf dem Berg versammelt.
Da erschien Maria mit dem Jesuskind und nacheinander viele Heilige, die bald da, bald dort auf der Wiese auftauchten, und von den Kindern bemerkt und begrüsst wurden:

Zuerst zeigt sich eine Vision der HL. Dreifaltigkeit über dem Birkenwald, dann der HL. Franz von Assisi und schliesslich ein im Ruf der Heiligkeit am 3.April 1936 gestorbene Baron K.F. (der in einigen Visionen kommende grosse Dinge gesehen und angekündigt hatte).

Die Heiligen begrüssten die Kinder und den Pfarrer mit Handschlag. Dann erschienen der HL. Aloysius, der HL. Stanislaus Kostka, die HL. Agnes, die kleine HL. Theresia und Maria Goretti.
Als die Kinder einmal nach dem Sinn des Handschlags und dem Erscheinen gerade dieser Heiligen fragen, hören sie die Antwort:

“Damit eure Hände nichts Unkeusches tun. Ihr sollt dem Jesuskind und der Muttergottes und den Heiligen immer fest in die Augen schauen, damit ihr keine Freude habt an unkeuschen Sehen.
Ihr sollt dem Leib und seinen Sinnen nie nachgeben, denn einmal kommt das Gericht, und dann wird alles offenbar werden, das Gute und das Böse.
Der Himmel hat sich hier auf die Erde gesenkt, aber er wird sich bald wieder schließen”.

ERSCHEINUNG unbekannter HEILIGER/MÄRTYRER als “BEWEIS”

Die Heiligen Fauremus und Rasellus offenbaren sich als Märtyrer an der Wende vom 1. und 2. Jahrhundert. Der heiliggesprochene P. Josef Freinademetz erscheint und weist auf die beiden Steyler Patres Nies und Henle hin, die tatsächlich einige Tage vor ihm 1897 in China ermordet worden waren.

Wie Nachforschungen ergeben haben – können die Kinder alle diese Personen nicht gekannt haben.

ERSCHEINUNGEN eindrucksvoller Art im Jahr 1951

Am 6. Mai 1951 erscheint Maria in ihrem grossen blauen Mantel und fordert die Anwesenden auf, zusammenzutreten, damit alle darunter Platz finden.

Am 13. Juni 1951 erscheint der blutüberströmte gekreuzigte Heiland und kündigt an, dass jetzt ein furchtbarer Kampf beginnt.

Am 15.Juni 1951 schwebt Maria in eine etwas entfernt liegende Mulde, die der Grossmutter eines der kleinen Mädchen gehört.

VISIONEN während des WUNDENROSENKRANZES am 2. Oktober 1951

Die Seherin, die im Mai 1950 die Vision mit der “Spinne” hatte, sah über dem Birkenwald ein grosses Kreuz in unermesslicher Lichtfülle schweben.

Der Leib des Gekreuzigten war mit Wunden bedeckt. Die Dornenkrone drückte auf seinen Kopf, ein Augenlid war von einem Dorn durchbohrt.
Aus der Seitenwunde brach eine Lichtgarbe.
Das aus den Fußwunden fließende Blut floss in das Fegefeuer zur Erquickung der Armen Seelen.

DRITTER JAHRESTAG DER ERSCHEINUNG am 9. Oktober 1952

Mittlerweile war eine Kapelle gebaut worden, in der ein grosses Kruzifix aufgestellt worden war.

Die Pilger feierten die hl. Messe. Als sie zur heiligen Kommunion gekommen waren, erstrahlte die geweihte Hostie, und Jesus schwebte auf einer Lichtbahn zum Erscheinungsort nieder.
Aus der Hostie schwebten viele kleine Hostien mit ihm und verteilten sich, so daß jeder der Versammelten eine erhielt.
Dann gebot Jesus, auch den nicht hier Anwesenden, im Glauben Verbundenen, eine Hostie zu bringen.

Viele Engel hatten die Feier begleitet; besonders bei der Danksagung, wo sie vom Thron Gottes her die Worte hörten:

“Eure Gebete dringen durch den Himmel. Nicht mehr lange, dann wird euch geholfen werden.
Es liegen noch viele dunkle Wolken über der Weit.
Betet, betet, betet viel”!

Dann erschien neben dem Thron Gottes die Muttergottes als Königin mit Krone und Zepter, ebenfalls auf einem goldenen Thron.
Sie trug ein weisses Gewand und hatte einen goldenen Brokatmantel um.

DIE LETZTE ERSCHEINUNG am 31. Oktober 1952

Die Kinder waren seit dem 9.Oktober 1952 in einzelnen Erscheinungen auf diesen Abschiedstag vorbereitet worden.
Um 15 Uhr hatten sich viele Menschen versammelt. Maria erschien mit dem Jesuskind und sagte:

“Wir sind nicht gekommen, um Wunder zu wirken, sondern um hier zu Gebet und Buße aufzurufen.
Betet weiter auf dem Berg, auch wenn wir nicht mehr hier erscheinen”.

Später durften alle, die wollten, dem Jesuskind die Hand reichen, am Abend auch der himmlischen Mutter, die mit einer Botschaft den Abend beschloss:

“Wir freuen uns über die vielen Pilger, die hier versammelt sind.
Liebe Kinder, liebe Pilger, jetzt sind es bis zum Abend nur noch wenige Stunden. Ihr müsst euch damit abfinden, dass wir heute zum letzten Mal bei euch sind.