DIE GEHEIMNISSE VON MEDJUGORJE – Interview mit Pater Petar Lljubicic

DIE GEHEIMNISSE VON MEDJUGORJE 

Pater PETAR LJUBICIC OFM  wurde  1946 in Kroatien als erstes von 10 Kindern geboren. Seine Eltern wünschten sich nach ihrer Heirat sehnlichst ein Kind. Erst nach 6 Jahren beharrlichen Gebetes stellte sich der erflehte Nachwuchs ein.

Im Herbst 1962 trat er in dass Priesterseminar ein und beginnt nach dem Abitur das Noviziat bei  den Franziskanern. Er studierte Theologie  und am 29. Juni 1972 empfing er die Priesterweihe. Als Priester wirkte er seither in verschiedenen Pfarreien (Kroatien, Schweiz und Deutschland).

Besonders erwähnt sei hierbei seine über 10 jährige Tätigkeit in der Pfarrei von Medjugorje, wo er sich vor allem der Pilger-Betreuung widmete und einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.

Seine Bücher über die Muttergottes: “Ruf der Königin des Friedens” und “Dies ist die Zeit der Gnade” haben bei den Lesern großen Anklang gefunden.

Von ihm gesammelte Beispiele sind in dem Buch “Beispiele, die ermutigen, anziehen, aber auch ermahnen” erschienen.

Er hält gerne Exerzitien, Einkehrtage und Gebetstreffen. Seine Zuhörer will er besonders darauf aufmerksam machen, dass wir in einer Gnadenzeit leben und dass GOTT uns unendlich liebt. Wir sollen jeden Augenblick unseres Lebens so leben, dass wir ihn in einen Augenblick der Rettung für uns selbst und für unsere Schwestern und Brüder umsetzen können.

M.Pater Petar

Interview mit Pater PETAR LJUBICIC

 –  Was wissen wir über die Geheimnisse von Medjugorje und wann werden sie veröffentlicht? Diese Fragen versucht uns Pater Petar Ljubicic in diesem Gespräch zu beantworten.

- Pater Petar, die Seherin Mirjana hat Sie ausgewählt, um die Geheimnisse, die ihr die Muttergottes anvertraut hat, bekannt zu geben. Fühlen Sie sich geehrt oder haben Sie Angst davor?

Pater Petar: Als ich eines Abends vor mittlerweile 25 Jahren in Medjugorje hörte, dass Mirjana mich für die Bekanntgabe der Geheimnisse auserwählt habe, glaubte ich zunächst an einen Scherz. Ich bemerkte, dass so etwas eine ernste Sache sei, über die man nicht zu scherzen pflegt. Die Gedanken daran ließen mich nicht mehr los. Ich fragte mich: Kann es wirklich wahr sein?

Das alles war mir nicht gleichgültig. Für mich war es seltsam, warum sollte Mirjana gerade mich wählen. Ich empfand es als eine große Ehre, aber auch als eine große Verantwortung. Ich kann nicht erklären warum, aber Angst fühlte ich nicht. Als ich Mirjana dann traf, fragte sie mich. „Weißt du schon, dass du die Geheimnisse bekannt geben wirst, wenn die Zeit dafür gekommen ist? – „Sollte das möglich sein!?” – schoss es mir durch den Kopf. Es fällt mir schwer die passenden Worte für meine damaligen Gefühle zu finden. Ich weiß nur, dass mich ein Gefühl des Glücks und der Sicherheit durchdrang.

- Was können Sie uns über die Geheimnisse und über deren Inhalt sagen? Welche Botschaft beinhalten sie? Wann werden sie enthüllt?

Pater Petar: Die Geheimnisse sind – wie das Wort schon sagt – geheim. Über den Inhalt wissen wir nichts. Man kann nur sagen, dass es sich bei den Geheimnissen um Geschehnisse handelt, die sich an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit ereignen werden. Wann das geschehen wird, ist uns nicht bekannt. Daher sollten wir darüber auch nicht spekulieren. Wir sollten die Existenz dieser Geheimnisse als eine Hilfe für uns ansehen, damit wir das Leben, das Gott uns geschenkt hat, ernst nehmen und die Zeit für unser Heil und für die Rettung unserer Seele nutzen. Das bedeutet für uns so zu leben, dass wir in jedem Augenblick vor Gott Rechenschaft ablegen können. Wenn wir so leben, sind wir jederzeit bereit Gott zu begegnen und vor ihn zu treten. Daher brauchen wir uns vor der Enthüllung der Geheimnisse auch nicht zu fürchten und es ist nicht notwendig nach dem „wann” zu fragen.

- Sie werden alle zehn Geheimnisse veröffentlichen. Können Sie uns sagen, wie Sie das machen werden? Die Muttergottes hat versprochen, ein sichtbares und dauerhaftes Zeichen zu hinterlassen. Welches Geheimnis wird das sein?

Pater Petar: Wenn die Zeit kommt das erste Geheimnis zu veröffentlichen, wird mir Mirjana zehn Tage vorher eine Art Pergament, der Große DIN A4, auf dem alle Geheimnisse detailliert verzeichnet sind, übergeben. Daraufhin werde ich das erste Geheimnis lesen und erfahren, was zehn Tage später geschehen wird. Nun ist es meine Aufgabe sieben Tage zu beten und zu fasten. Nach diesen sieben Tagen ist es mir gestattet, jedem Auskunft zu geben. Ich darf bekannt geben, um was es sich handelt und wann und wo es passieren wird. Mirjana betonte mir gegenüber, dass sich die ersten beiden Geheimnisse auf Medjugorje beziehen. Sie beinhalten eine Mahnung sowie eine große Warnung, die für die Gläubigen der Pfarrei von Medjugorje bestimmt sind. Wenn die beiden Geheimnisse eintreffen, dann wird jeder wissen, dass die Seher die Wahrheit gesagt haben und wir die Erscheinungen als authentisch bezeichnen dürfen. Das dritte Geheimnis wird ein sichtbares Zeichen auf dem Berg der Erscheinung – dem Podbrdo – sein. Alle, die an die Erscheinungen geglaubt und ihr Leben danach ausgerichtet haben, werden sich darüber sehr freuen. Es wird jedoch für alle Menschen ein Zeichen zur Bekehrung sein. Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Zeit eine Zeit der Bekehrung und des Gebetes ist. Es ist eine Zeit der geistlichen Reinigung und eine Zeit der freudigen Entscheidung für Gott. Daher möchte ich nochmals betonen, dass wir mit unserer Bekehrung nicht warten dürfen. Wenn wir z. B. erst auf das Zeichen warten, könnte es für uns zu spät sein.

- Was wird Ihrer Meinung nach der Veröffentlichung der ersten drei Geheimnisse passieren? Was ergibt sich daraus für Medjugorje?

Pater Petar: Wie ich bereits gesagt habe, helfen uns diese Erscheinungen zu begreifen, dass jeder Augenblick unseres Lebens wichtig ist. Wir sollen ihn in vollkommener Hingabe an Gott leben und ihn durch unser Gebet segnen. Das bedeutet, dass wir uns immer für Gott entscheiden. So werden wir die Last des Lebens leichter tragen. Ich denke, dass die Bekanntgabe der Geheimnisse uns allen dabei helfen wird, ernsthafter und verantwortungsbewusster zu werden. Sicherlich wird es ungewöhnliche, wunderbare Zeichen geben und große Bekehrungen. Alle Bekehrungen und alle geistigen und körperlichen Heilungen, die sich bis heute ereignet haben, sind der Beweis dafür, dass sich der Himmel über Medjugorje geöffnet hat und die Königin des Friedens zu uns gekommen ist.

Die Bekanntgabe der Geheimnisse wird ein großer Trost und eine große Freude für alle sein. Vor allem diejenigen, die geglaubt und sich darum bemüht haben, nach dem Evangelium Jesu Christi zu leben, werden froh und glücklich sein. Es ist eine Tatsache, dass jedes Jahr Tausende und Abertausende Pilger nach Medjugorje kommen.

Wenn die Veröffentlichung der Geheimnisse beginnt, werden sicher noch mehr Menschen dorthin gehen; wahrscheinlich auch die, die bisher kein Interesse gezeigt haben. Die Zukunft von Medjugorje wird auf jeden Fall positiv sein. Es wird sich noch stärker zu einem geistigen Magneten entwickeln.

 – Erschütternde Bekehrungen und wundersame Heilungen sind der Beweis dafür, dass die Erscheinungen authentisch sind. Wird die Bekanntgabe der Geheimnisse für die kirchliche Anerkennung entscheidend sein?

 Pater Petar: Meiner tiefsten Überzeugung nach gibt es in Medjugorje genügend stichhaltige Beweise für die Authentizität der Erscheinungen. Sie haben soeben die Bekehrungen und Heilungen angesprochen. Für eine Anerkennung sind, neben einigen anderen Bedingungen, bereits zwei wundersame Heilungen, die wissenschaftlich belegt sind, ausreichend. Wir können in Medjugorje bisher hunderte solcher Heilungen verzeichnen. Ein Arzt aus Mailand hat bereits drei Bücher über diese Heilungen veröffentlicht.

Meine persönlichen Erfahrungen mit den vielen Pilgern von Medjugorje habe ich in den Büchern „Der Ruf der Königin des Friedens” und „Dies ist die Zeit der Gnade” beschrieben. Seit über zehn Jahren lebe ich mittlerweile im Ausland und begegne Menschen, die mir bezeugen, dass sie sich ihr Leben ohne die Königin des Friedens nicht mehr vorstellen können. Sie sprechen über unbeschreibliche Gnadentage in Medjugorje. Einige, die unheilbar krank waren, wurden geheilt. Das ist ein Beweis dafür, dass Gott in Medjugorje, auf die Fürsprache der Muttergottes, am Werk ist.

Sicherlich liegen Sie damit richtig, wenn Sie annehmen, dass die Bekanntgabe der Geheimnisse für die kirchliche Anerkennung von entscheidender Bedeutung sein wird.

- Glauben Sie, dass ein räumlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen den Erscheinungen der Mutter Gottes in Medjugorje und den Geschehnissen im ehemaligen Jugoslawien bzw. in Europa besteht?

Pater Petar: Ich bin der Meinung, dass es eine solche Verbindung gibt. Die Muttergottes ist nicht zufällig nach Medjugorje gekommen. Eine Seherin vertraute mir am 19. Januar 1982 an, dass ihr die Muttergottes gesagt habe, dass der kommunistische Totalitarismus (die Diktatur) zusammenbrechen wird. Es wird zwar einen Krieg geben, aber Kroatien wird frei sein. Die Muttergottes hatte uns zum Gebet eingeladen, damit diese Tragödie nicht so schlimm werden sollte. Doch leider sind wir dieser Einladung zu Gebet und Bekehrung nicht gefolgt. Deswegen mussten wir viele Opfer beklagen bevor wir unsere Freiheit erlangen konnten. Meiner Meinung nach wäre es ganz anders gekommen, wenn wir die Bitten der Muttergottes erfüllt hätten.

- Es gab und gibt sogar Menschen, die diese Erscheinungen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Ich frage mich: Warum? Wir sollten uns über jede Bekehrung und jeden göttlichen Eingriff freuen. Wie kann man so viele positive Zeichen sowie Heilungen und Bekehrungen ignorieren?

- Warum erscheint die Muttergottes in den letzten 950 Jahren so häufig?

- Was geschieht mit der Menschheit dass so viele Interventionen notwendig sind?

Pater Petar: Die Geschichte der Erscheinungen der Muttergottes zeigt, dass sie immer dann zu uns kommt, wenn große Gefahren heraufziehen. Allein bei der Betrachtung der letzten 150 Jahre sehen wir, dass gerade in ihrem Erscheinen ihre mütterliche Liebe und ihre Sorge um unsere Nöte besonders zum Ausdruck kam. Die Muttergottes will mit den Erscheinungen das Schlimmste verhindern. Sie erschien dem Mädchen Bernadette Soubirous 1858 in Lourdes als in Frankreich, Europa und der ganzen Weil die großen Gefahren des moralischen Liberalismus und der Freimaurerei heraufzogen. Ähnlich war es auch 1917 als sich die Welt der furchtbaren Bedrohung des atheistischen Kommunismus gegenüber sah. Damals erschien die Muttergottes den drei Kindern Lucia, Francisco und Jacinta in Fatima.

In Medjugorje erschien sie am 24. Juni 1981, auf den Tag genau zehn Jahre vor Ausbruch des blutigen Krieges in Kroatien, später auch in Bosnien-Herzegowina. Genauso verhielt es sich in Ruanda. Allerdings war dieser Krieg noch grausamer und blutiger (mindestens eine Million Opfer). Das zeigt uns, dass die Muttergottes stets gekommen ist, um ihre Kinder vor der großen Gefahr zu warnen, in der sie geschwebt haben. Sie wollte ihnen einen Ausweg zeigen und die dazu nötige Hilfe anbieten. Interessant ist, dass sich die Muttergottes in Medjugorje während der ersten Tage mit ihrem göttlichen Kind Jesus, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist, gezeigt hat.

Das ist ihre Botschaft, ihr Geschenk und ihre Hilfe für die heutige Welt. Die Mutter aller Menschen konnte nichts Wichtigeres sagen, nichts Größeres geben und nichts Nützlicheres tun. Denn für uns Menschen kann es nichts Wichtigeres, nichts Größeres und nichts Nützlicheres geben als Jesus.

- Was können Sie uns über die heutige Situation der Welt sagen? Warum befindet sie sich in einer so schweren Krise?

Pater Petar: Jeder weiß, dass es heute in der Welt chaotisch zugeht. Alle stimmen in folgendem ‘überein:

Der Mensch war noch nie unsicherer und verängstigter, besorgter und unzufriedener, sündiger und kranker als heute. Noch nie befand er sich in einem größeren Jammertal und in einer größeren Qual als heute. Die Welt ist, gelinde gesagt, in eine tiefe Krise geraten. Zwar bedeutet Krise nicht dasselbe wie Katastrophe, doch ist auch diese Möglichkeit nicht, auszuschließen. Eine Krise ist aber vor allem eine Chance, die, wenn man sie nicht zu nutzen weiß, leicht zu einem Schaden wird, der allumfassend sein und wirklich große Ausmaße und schlimme Formen annehmen kann. Das ist das Mindeste, was man über die heutige Krise sagen kann.

Die Freiheit ist eine große Gabe Gottes an den Menschen, um sich für das Gute zu entscheiden. Aber viele vergessen dabei, dass Freiheit auch eine große Verantwortung bedeutet. Man darf dieses Geschenk jedoch niemals missbrauchen. Leider kümmern sich viele nicht darum und zerstören durch eine falsch verstandene Freiheit die Familien und die menschlichen und moralischen Werte. Es ist nicht gut, heutzutage alles zu profanieren. Das kann zu einer Hölle auf Erden werden. Warum ist so vielen Menschen noch nicht klar, dass der Mensch ohne Gott nicht sein und nicht leben kann? Ohne Gott geht der Mensch in sein Unglück. Ohne Gott gibt es keine Hoffnung und der Mensch wird zum Sklaven seiner sündhaften Neigungen.

- Der Missbrauch der Freiheit bringt Angst, Bedrängnis, Not und Terror. Dieser Missbrauch und die Gottlosigkeit sind die Gründe für alle Missstände, die es auf dieser Welt gibt.

- Ist Medjugorje die Fortsetzung von Fatima?

Pater Petar: Mir scheint, dass Primo Martinuzzi, ein italienscher Arzt, die beste Antwort gegeben hat. Er hat die Seher untersucht. Diese Untersuchung machte einen so großen Eindruck auf ihn, dass er beschloss Priester zu werden. Er war jedoch verlobt, sprach aber mit seiner Braut, übte seinen Beruf weiterhin nicht mehr aus und begann Theologie zu studieren, um Priester zu werden. 1991 wurde er dann zum Priester geweiht. Er sagte:

„Bereits als ich zum ersten Mal von den Erscheinungen hörte, glaubte ich an sie. Ich kann mir mein Priesterleben und meine priesterliche Arbeit ohne Medjugorje nicht vorstellen. Ich teile die Meinung anderer Theologen und Mariologen, die in Medjugorje die Erfüllung von Fatima sehen.” Er sprach noch über die Rückkehr vieler verlorener Söhne und Töchter. Sie werden nach Priestern suchen, um mit ihnen zu sprechen: Ich möchte Jesus kennen lernen. Ich brauche Maria. Auf diese Weise hilft Medjugorje so vielen.

Die Muttergottes ist in Fatima den drei Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen, deren Eltern zwar arm, aber fromm und tiefgläubig waren. In Liebe hat uns die Muttergottes durch die Kinder aufgerufen. „Die Sünde ist das große Übel, die Ursache alles anderen Bösen. Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten! Man soll Gott, unseren Herrn, nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist.” Die Jungfrau Maria betont vor den Kindern und auch uns allen: „Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder. Wisset, dass viele auf die Hölle zueilen, weil niemand für sie opfert und betet.” (August 1917).

Ähnlich spricht die Muttergottes als Königin des Friedens auch in Medjugorje. Viele bekennen, dass sie in Medjugorje finden konnten, wonach sie ihr Leben lang gesucht haben. Dort fanden sie den Frieden in der Seele und wahre Freude, wirklichen Trost und Glück. Ist das nicht das, was der Mensch heutzutage am dringendsten braucht?

- ater Petar, was wollen Sie, nach 25 Jahren Marienerscheinungen den Lesern dieser Zeilen mitteilen?

Pater Petar: Schon 25 Jahre? Ich frage mich, wodurch hat unser kroatisches Volk diese außergewöhnliche Gnade, dass die Königin des Friedens zu uns kommt, verdient? Wir sollen Gott für alle Gnaden, die wir in dieser Zeit erhalten haben, dankbar sein. Stürmisch und schwer war unsere Vergangenheit.

Wir haben nicht nur jähre-, sondern jahrhundertlang gelitten. Der Himmel konnte nicht mehr schweigen. Er hat sich geöffnet und die Muttergottes ist zu uns gekommen und hat unermüdlich ihre Botschaft wiederholt; „Liebe Kinder, ich bin eure Mutter und ich liebe euch. Ich sehe, dass ihr, meine Kinder, in so großen Nöten seid, aus denen ihr von alleine nicht herauskommen könnt. Ich bin gekommen, um euch in diesen schwierigen Zeiten zu helfen. Ich möchte euch zu meinem Sohn führen. In Ihm könnt ihr den Sinn und das Ziel eures Lebens finden.

Er ist eure Freude und euer Friede, euer Glück und euer Heil! Glaubt fest an Gort und betet zu ihm! Bekehrt euch und fastet! Lebt eure christliche Mission würdig.”

Was kann ich anderes sagen? Ich könnte nur wiederholen, was uns die Muttergottes bereits seit 25 Jahren sagt. Seien wir Gott vor allem für Seine Liebe und Hilfe dankbar. Als guter Vater liebt Er uns so sehr und erwartet von uns, dass wir den Plan, den Er mit uns hat, jeden Tag verwirklichen. Sein Plan ist, noch besser gesagt, Sein heiliger Wille ist, dass auch wir Ihn über alles lieben, und dass wir immer mit Ihm und Seinem Segen rechnen sollen, dass wir danach leben und einmal ins Paradies gelangen. Sein Wirken ist vor allem in diesen schwierigen Krisenzeiten sichtbar. Nutzen wir doch diese Gnadenzeit, die Er uns schenkt. Fassen wir Mut und übergeben wir Ihm uns ganz. So werden wir jeden Augenblick unseres Lebens in einen Augenblick der eigenen Rettung und der Rettung der anderen verwandeln können.

 

(Bericht aus dem Wienerheft Nr. 83)