Das Heilungswunder – Seligsprechung Papst Johannes Paul II.

Das Heilungswunder

MarieSimonPierre

Seit Jahren leidet die 44-jährige Schwester Marie-Simon-Pierre an der unheilbaren Parkinsonschen Krankheit – ebenso wie Papst Johannes Paul II.
Die Ordensfrau kann kaum mehr arbeiten, ihre linke Seite ist gelähmt, ihr Arm hängt schlaff herunter. Sie hat große Schmerzen.
Als sie an Ostern 2005 im Fernsehen mitverfolgt, wie der Papst kaum mehr sprechen kann, weiß sie: Bald wird es bei ihr genauso sein.

Nach dem Tod des Papstes am 2. April 2005 betet das ganze Kloster eine Novene um die Fürbitte des verstorbenen Papstes. Sie bitten um die Heilung ihrer Mitschwester.
Ihre Oberin sagt voll Vertrauen: „Der Papst hat das letzte Wort noch nicht gesprochen!”, und bittet Schwester Marie-Simon-Pierre darum, den Namen „Johannes Paul II.” auf ein Blatt Papier zu schreiben. Ihre Hand zittert unkontrollierbar, doch mit großer Mühe gelingt es ihr.

Am Abend ergreift sie wieder den Stift, einer inneren Stimme folgend, und schreibt: „Johannes Paul II.” – und diesmal ist das Schriftbild klar und ihre Hand fest. Sie geht schlafen, wacht um 4 Uhr in der Frühe auf und fühlt sich völlig verwandelt, ohne Zittern und Schmerzen.

Die Heilung der Schwester Marie-Simon-Pierre wird nach eingehender Prüfung vom Vatikan als Wunder anerkannt.