Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt

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15 Oktober 2018

Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt
Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: Theresia von Ávila.
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Die Grundlage des christlichen Lebens:
Das Gebet und die theologalen Tugenden.
Eine wahre Lehrerin des christlichen Lebens für die Gläubigen jeder Zeit.
Von Armin Schwibach
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Die Heilige Therese von Avila 1515 – 1582

Die Heilige Theresa von Avila

geboren am 28. März 1515 in Avila, Kastilien, Spanien als Teresa Sänchez de Cepeda y Ahumada
gestorben am 14. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca

Die Heilige Theresa war Karmeliterin und Mystikerin, Kirchenlehrerin und Heilige.

Ihr Vater Don Alonso Sänchez de Cepeda war der Sohn eines 1485 konvertierten Juden, ihre Mutter Dona Beatriz Dävila y Ahumada stammte aus altkastilischem Adel.

Nach dem Tod ihrer Mutter und der Heirat der ältesten Schwester wandte sich der Vater einem weltlichen Leben zu und brachte Teresa mit 16 Jahren zur weiteren Erziehung in das Kloster der Augustinerinnen in Avila, das sie aus gesundheitlichen Gründen nach 18 Monaten wieder verlassen musste.

Die nächsten Jahre blieb sie bei ihrem Vater und einem Onkel, die ihr die Lehren des heiligen Hieronymus beibrachten.

Um 1536 trat Therese ohne das Wissen ihres Vaters in den Karmel von der Menschwerdung in Avila ein, in dem zu dieser Zeit 140 Schwestern lebten.
Der Vater akzeptierte Teresas Entscheidung.

Im Jahr darauf wurde Teresa ernsthaft krank. Ihr Vater brachte sie zu einer “Pfuscherin” in Becedas. Die Heilungsversuche hatten Therese total ruiniert.
Drei Jahre lang konnte sie sich nicht rühren, und man sagte, dass man sie schon für tot gehalten habe und sie begraben werden sollte. In jener Zeit betete sie sehr viel.

Nach der teilweisen Wiederherstellung ihrer Gesundheit nahm sie – von ihrer Priorin unterstützt – wieder am regen Umgang mit den Besuchern des Klosters in den Sprechzimmern teil.

Im Jahr 1554 sah sie eine Darstellung des leidenden Christus und wurde so berührt, dass sie zu ihrer „endgültigen Bekehrung” fand. In radikaler Selbstaufgabe wollte sie künftig nur noch für Jesus leben.
Ein Wunsch, der in ihrer Gemeinschaft nicht ernst genommen wurde.

Im Jahr 1560 erlebte Teresa Visionen der Hölle, die ihren Wunsch nach vollkommener Hingabe noch verstärkten.

Gegen viele Widerstände erhielt sie schließlich von Papst Pius IV. und dem Ortsbischof die Erlaubnis, in Avila ein eigenes Kloster, das der Unbeschuhten Karmeliterinnen, zu gründen.

Im Jahr 1582 starb Therese in dem von ihr gegründeten Kloster von Alba de Tormes – genau in der Nacht, in der in Spanien der Gregorianische Kalender eingeführt wurde.

Im Jahr 1614 wurde Therese von Avila selig und 1622 heilig gesprochen