Pontmain – Mutter der Hoffnung – 1871

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Pontmain – Mutter der Hoffnung

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Pontmain ist ein kleiner Flecken, am Saume der Bretagne gelegen, und gehört zur Diözese Laval.
Pontmain ist nicht weit von Le Mans entfernt, wo die Franzosen eine große Niederlage erlitten haben.
Die Pfarrei zählte über 500 Seelen und wurde durch einen eifrigen Pfarrer so sorgfältig geleitet, dass sie frömmer und sittlicher war, als manche andere.
Keine Sonntagsarbeiten, kein Fluchen,nur gottesfürchtige Kinder. Drei Schulschwestern erteilten den Knaben und Mädchen den Schulunterricht.

In der Mitte des Dorfes, ehe man zur Kirhe kommt, steht ein Haus, bewohnt von der Familie Barbedette. Sie hatten einen Sohn bei der Armee, und zwei Knaben zu Hause. Der ältere, Eugène, war zwölf Jahre alt, ein ernster und sanfter Knabe; der jüngere, Joseph, zehn Jahre alt, war gescheit und lebhaft. Sie wuchsen bei ihren Eltern sehr fromm auf.

Am 17. Januar 1871 kam ihr Vater wie gewöhnlich morgens um 6 Uhr in die Scheune, wo sie schliefen, um sie zu wecken.
Nachdem sie ihr Herz Gott aufgeopfert hatten, klopften sie Meerschilf, welches man dortzulande den Pferden als Futter gab. Danach gingen sie ins Haus, beteten laut den Rosenkranz für ihren Bruder, den Soldaten, und gingen in die Kirche, um die Messe mitzufeiern. Dann gingen sie in die Schule.

Um sechs Uhr abends, nach der Schule, gingen beide Kinder mit dem Vater in die Scheune, wo sie wieder, beim blassen flackernden Licht, ihre langen Hämmer nahmen und Schilf für die Pferde klopften. Nach einer Viertelstunde kam eine Frau zu ihnen herein, Jeannette, wie die Kinder sagen, die die Toten kleidet (Totengräberin). Sie wollte ein wenig mit Vater Barbedette sprechen. Eugene ging an die geöffnete Tür: “Ich wollte sehen, wie das Wetter wäre”, sagte er später.

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Scheune Barbedette, mit Strohdach, von der aus die Kinder die heilige Jungfrau
am 17. Januar 1871 gesehen haben

Die Erde war mit Schnee bedeckt, der Himmel klar, und es war kalt. Auf einmal bemerkt er über dem Dach gegenüber, dem Haus Guidecop eine sehr schöne große Dame. Ihr blaues Kleid war mit Sternen besät und hatte keinen Gürtel. Die Ärmel waren weit und hingen herunter. Sie trug dunkelblaue Schuhe mit einer goldenen Rosette. Ein schwarzer Schleier, welcher Haar und Ohnren verhüllte, bedeckte zum Teil ihre Stirn und fiel über die Schulter bis auf den Nacken. Auf dem Haupte war eine goldene Krone, mit einem schmalen roten Streifen in der Mitte. Das Gesicht der Frau war unvergleichlich schön. Sie zeigte die Hände nach unten, wie auf dem Bild der Unbefleckten Empfängnis.

Eugène glaubte, die Erscheinung sei eine Ankündigung des Todes seines Bruders. Dennoch fürchtete er sich nicht, weil die Dame lächelte. Wohl eine Viertelstunde hatte er geschaut, als Jeanette die Scheune verließ. Als sie über die Türschwelle schritt, sagte ihr Eugène: “Jeannette, sehet doch über das Haus von Guidecop, bemerkt ihr nichts?” Sie sah nichts. Vater und Bruder hörten die Frage, eilten herbei.
Der Vater sah nichts. Eugène sagte zu seinem Bruder: “Joseph, siehst du wohl?” – “Ja, sagte das Kind, ich sehe eine schöne Dame”. “Wie ist sie gekleidet?” – ” Ich sehe eine große Dame mit einem blauen Kleide. Es sind goldene Sterne auf dem Kleide; sie hat blaue Schuhe… Ich sehe eine goldene Krone und einen schwarzen Schleier.

Der Vater sah nichts und sagte:
“Meine lieben Kinder, ihr sehet nichts! Wenn ihr etwas sähet, so würden wir es auch sehen. Geht schnell an das Schilfklopfen, das Nachtessen ist gleich bereit”. Ohne ein Wort zu verlieren gingen die Kinder gleich in die Scheune. Der Vater blieb noch an der Tür und sagte: “Saget nichts davon, Jeannette, die Leute würden es nicht glauben, und es könnte noch Ärgernis geben”. Sie ging und Vater Barbedette kehrte zu seinen Kindern zurück. Kaum hatten sie zehn Hammerschläge getan, als der Vater zu Eugène sagte: “Sieh’ doch nach, ob du noch etwas bemerkst!” Das Kind ging und rief vor der Tür aus:
“Ja, es ist immer noch dasselbe!” — “Geh’ rufe deine Mutter”, sagte der Vater, “ob sie vielleicht etwas sieht. Sage auch zu Luise, der Magd, sie soll mit der Mutter kommen”.

Die Mutter kam, Joseph hatte die Unterbrechnung der Arbeit genützt, um vor die Scheune zu treten. Er klatschte in die Hände und rief:

“Wie schön ist es! Wie schön ist es!” Die Mutter klopfte ihm auf den Arm:
“Willst du wohl still sein? Da kommen schon die Leute und schauen, was es gibt. Ich sehe gar nichts”.
Dann auf einmal, wie betroffen über den Ausdruck der Wahrhaftigkeit ihrer Kinder, die sie einer Lüge unfähig wusste, sagte sie:
“Es ist vielleicht die Mutter Gottes, die euch erscheint. Da ihr ja sagt, ihr sehet sie, wollen wir fünf Vater-unser und fünf Ave-Maria ihr zu Ehren beten”.

Die Nachbarn waren herbeigelaufen: “Was gibt’s?”, fragten sie. Mutter Barbedette entgegnete: “Die `Kinder sind närrisch, sie behaupten, etwas zu sehen und sehen nichts”.
Sie schlossen die Türe hinter sich und beteten fünf Vater-unser und fünf Ave-Maria. Dann schauten die Kinder wieder und sagten: “Es ist noch ganz dasselbe”.

Die Mutter ließ ihre Brille holen, um zu sehen, sah aber immer noch nichts. “Wenn ihr mich frei ließet, bliebe ich immer hier”, sprach Eugène, dem sich die Mutter Gottes immer noch mit sanftem Lächeln zeigte.
Nun gebot der Vater allen, zum Nachtessen zu gehen. Zum erstenmal war es den Kindern schwer zu gehorchen. Sie gingen langsam und rückwärts, um die schöne Frau noch immer zu betrachten, und sagten zu ihren Eltern:
“Ach, wie schön! Ach, wie schön!” Nach dem Essen traten sie wieder hinaus; sie sahen immer noch dasselbe und sagten: “Die Dame ist so groß wie Schwester Vitaline…”.

Kommt, wir wollen Schwester Vitaline rufen, sagte die Mutter; die Schwestern sind doch besser als ihr; wenn ihr etwas sehet, so werden sie es auch sehen”.
Die Schwester war gerade im Schulsaal und betete ihre Tagzeiten. Sie kam:
“Ich mag schauen, wie ich will”, sagte die Schwester, “ich sehe nichts”. Zwei junge Mädchen kamen später hinzu, die riefen gleich aus:
“Ah, die schöne Dame! Sie hat ein blaues Kleid… mit goldenen Sternen!”

Schwester Vitaline betete nun mit den Kindern den Rosenkranz der japanesischen Märtyrer. Andere Kinder kamen herbei, auch der Pfarrer des Dorfes kam. Ein kleines Kind von zwei Jahren, getragen von seiner Mutter, stammelte, die Erscheinung anblickend:
“Le Jesus, le Jesus”. Der greise Pfarrer sah vergeblich nach dem Himmel. Er ging zur Türe der Scheune, da schrieen alle Kinder zugleich:

“O es geschieht etwas!” — “Was sehet ihr denn”, fragte der Pfarrer. Und sie sagten: “Wir sehen einen großen ovalen Kreis um die Dame, und einen großen Heiligenschein”. In dem Kreis waren vier Kerzen, zwei in gleicher Höhe mit den Knien der Dame, zwei mit den Schultern. Die Kinder sahen auf ihrer Brust ein rotes fingergroßes Kreuz.

Die Zahl der Neugierigen nahm immer mehr zu. Die einen, gerührt durch den Ausdruck der Kinder, glaubten ihren Worten, die andern waren ungläubig.

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Der Herr Pfarrer gebot Stillschweigen:

“Wenn die Kinder allein nur etwas sehen, sagte er, so geschieht es, weil sie würdiger sind als wir. Wir wollen beten”. Alle knieten, die einen in der Scheune, die andern am Eingang derselben. Nur die kleine Tür blieb offen, und sie beteten den Rosenkranz. Während dieser Zeit schien das Bild zu steigen und ward sehr groß. Der blaue Kreis dehnte sich aus, Sterne schienen sich zu den Füßen der Dame aneinanderzureihen. Die Sterne ihres Kleides vermehrten sich: “Es ist”, sagten die Kinder, “wie ein Ameisenhaufen, sie ist fast mit Gold übersät”.

Eine der Schulschwestern stimmte das Magnificat an. Sie hatte noch nicht den ersten Vers beendet, als die vier Kinder ausriefen: “Da geschieht wieder etwas! Da ist ein Strich wie ein M, wie ein großes M in unsern Büchern”. Eine große weiße Schreibtafel, ungefähr anderthalb Meter breit, erschien unter den Füßen der Dame und unter dem blauen Kreis. Es schien den Kindern, als zeichnete eine unsichtbare Hand langsam goldene Buchstaben auf diesen glänzend weißen Grund.

Das Magnificat war einige Minuten unterbrochen. Indes war der erste Buchstabe gebildet: “Es ist ein M”, sagten die Kinder. Dann: “Da beginnt wieder ein anderer Buchstabe; es ist ein A”. Ihre Blicke verließen die Stelle nicht mehr, wo sie diese Wunder sahen, und jedes wollte zuerst den schönen goldenen Buchstaben nennen. Sie buchstabierten noch ein I und ein S.

Dieses Wort MAIS blieb fast zehn Minuten allein. In diesem Augenblick kam ein Bewohner des Dorfes, mit Namen Bolin. Erstaunt über diesen Zusammenlauf der Leute und über den Gesang, sagte er ihnen: “Ihr könnt nun beten, die Preußen sind in Laval”. Diese Nachricht hätte die ganze Bevölkerung in Bestürzung bringen sollen. Sie machte aber gar keinen Eindruck auf die Menge. “Wenn sie auch am Eingange des Dorfes wären, sagte eine Frau, so hätten wir dennoch keine Angst”

Bolin ging auch in die Scheune; man erzählte ihm, was die Kinder sahen; da war auch er bewegt wie die andern und betete mit ihnen. Man setzte nun den Gesang des Magnificats fort. Zum Ende desselben lasen die Kinder in goldenen Buchstaben die etwa 25 Zentimeter hoch waren:

ABER BETET DOCH MEINE KINDER

Die Kinder buchstabierten hundertmal diese Worte, alle stimmten miteinander überein.

Die Umstehenden waren tief bewegt. Die Ungläubigen wagten nicht mehr zu lachen, und die meisten weinten. Die schöne Frau lächelte noch immer. Es war ungefähr halb acht Uhr. Da öffnete man das große Tor der Scheune, in welche etwa 60 Personen wegen der Kälte eingetreten waren. An den Eingang stellte man Stühle, auf welche die Kinder sich setzten. Sie sprangen oft auf, um ihre Freude und Bewunderung zu bezeugen.

“Jetzt muss man”, sagte der Pfarrer, “die Litanei der Mutter Gottes singen und sie bitten, dass sie ihren Willen zu erkennen gebe”. Bei der ersten Bitte der Litanei riefen die Kinder:

“Jetzt geschieht wieder etwas! Es sind Buchstaben; es ist ein G; und sie nannten nacheinander und wetteifernd die Buchstaben folgender Wörter,
die fertig waren, als man mit der Litanei fertig war:

“Gott wird euch in kurzer Zeit erhören”

Diese Worte waren auf derselben Linie, wie die ersten, von gleicher Größe und in goldenen Buchstaben; nach dem Worte TEMPS (Zeit) war ein Punkt, ebenfalls in Gold und so groß wie ein Buchstabe. Die Kinder verglichen ihn mit der Sonne.

Man kann sich die Freude der Leute vorstellen, als sie dies erbarmungsvolle Versprechen erhielten: “Gott wird euch in kurzer Zeit erhören!”

Man hörte Freudenausrufe inmitten von Schluchzen und Weinen. Die Dame betrachtet immer die Kinder und lächelte. “Da lacht sie wieder!” riefen sie und lachten selbst vor Freude. Man sang das INVIOLATA. Gleich kündigten die Kinder an, es erschienen neue Buchstaben auf der Tafel, aber auf einer zweiten Linie. Im Augenblick als man sang: 0 MATER ALMA CHRISTI (o süße vielgeliebte Mutter Christi!) hatten die Kinder die Worte buchstabiert:

Mein Sohn

Eine unbeschreibliche Bewegung durchzitterte die Menge. “Es ist wirklich die Mutter Gottes”, sagten die ‘Kinder. “Sie ist es”, wiederholte die Menge. Während dem Ende des Inviolata und während dem SALVE REGINA, das danach gesungen wurde, schrieb die geheimnisvolle Hand neue Buchstaben. Die Kinder lasen:

Mein Sohn läßt sich

Schwester Vitaline, die bei den Kindern saß, sagte: “Das hat ja keinen Sinn”. Dann sagten die Kinder:
“Aber liebe Schwester, wartet doch, es ist noch nicht zu Ende. Da sind noch andere Buchstaben”:

Mein Sohn lässt sich rühren

Ein großer goldener Ring zog sich unter diese zweite Zeile.

Der Gesang war zu Ende, die bewegte Menge betete. Die Stille war bloß unterbrochen durch die Stimme der Kinder, die jeden Augenblick die ganze Inschrift lasen, so wie sie jetzt folgt, und wie sie dieselbe mehrere Male den Zuschauern beschrieben hatten:

Aber betet doch meine Kinder, Gott wird euch in kurzer Zeit erhören. Mein Sohn lässt sich rühren

“Singt noch ein Lied zur Mutter Gottes”, sagte der würdige Priester und eine der Schwestern sang:

“Mutter der Hoffnung, deren Name so süß,
beschütze unser Frankreich; bitte, bitte für uns”.

Da erhob die Mutter Gottes ihre Hände, die sie bis dahin nach unten ausgestreckt hatte, in die Höhe der Schultern, bewegte langsam die Finger, als begleite sie den Gesang, und betrachtete die Kinder mit unbeschreiblich freundlichem Lächeln. “Da lacht sie wieder”, riefen die Kinder, sprangen freudig auf, klatschten in die Hände und riefen wieder:

“O wie schön ist sie, wie schön ist sie!” Die Umgebung lachte und weinte. Sie glaubte auf dem Angesichte der Kinder den Widerschein des Lächelns zu sehen, das sie so begeisterte.
Am Ende des acht Strophen langen Liedes verschwand die Inschrift, nachdem sie ungefähr zehn Minuten bestanden hatte. Es schien den Kindern, als zöge sich ein Bandstreifen darüber.

Die Leute sangen:

Süßer Jesus, endlich ist es Zeit, unsern reumütigen Herzen zu verzeihen,
wir werden deine unendliche Güte nie mehr beledigen, o süßer Jesus!

Die Kinder schienen nach der Erscheinung traurig. “Jetzt wird sie wieder traurig”, sagten sie dann auf einmal:

“Jetzt geschieht wieder etwas!” Zu gleicher Zeit sahen sie ein rotes Kreuz, 60 Zentimeter hoch, auf welchem ein Christus gleicher Farbe war. Dieses Kreuz schien ihnen ca. 30 cm von der schönen Frau entfernt. Indem sie ihre Hände, die während des ganzen Liedes ausgestreckt waren, herniederließ, ergriff sie das Kruzifix, hielt es mit beiden Händen ein wenig gegen die Kinder geneigt, als wollte sie es ihnen zeigen. An der Spitze des Kreuzes auf einer langen weißen Schreibtafel war in roten Buchstaben JESUS CHRISTUS geschrieben.

Die Leute beteten immer. Schwester Marie Edouard sang die Hymne AVE MARIS STELLA. Während diesem Gesang verschwand das rote Kruzifix. Die Erscheinung nahm wieder die Stellung der Unbefleckten Empfängnis an; dann erschien auf jeder Schulter ein kleines weißes Kreuz, 20 Zentimeter hoch. Die Kerzen, sagten die Kinder, waren auf die Schultern der Mutter Gottes gepflanzt. Sie lächelte wieder den Kindern zu, die freudig ausriefen: “Sie lacht! Sie lacht!”

Es war jetzt halb neun Uhr. “Meine lieben Freunde”, sagte der gute Pfarrer, “wir wollen zusammen unser Nachtgebet verrichten”. Alle knieten. Während der Gewissenserforschung sagten die Kinder, deren Blicke immer auf die Erscheinung gerichtet blieben, kam ein großer weißer Schleier unter den Füßen der Mutter Gottes hervor und umhüllte sie bis zum Gesicht, das immer noch in göttlicher Schönheit leuchtete. Bald wurde es auch umschleiert, die Krone aber mit dem Stern, der über ihr schwebte, blieb allein sichtbar. Dann verschwand alles mit dem großen blauen Kreise und den vier Kerzen, die bis zum Ende angezündet blieben.

Der Pfarrer, der hinten in der Scheune war, rief die Kinder: “Seht ihr noch etwas?” —

“Nein, Herr Pfarrer, alles ist verschwunden. Alles ist aus!”

Es war eine Viertelstunde vor neun Uhr. Die Menge verzog sich langsam, indem sie sich über das wunderbare Ereignis unterhielt, und kehrte ganz durchdrungen in der feierlichsten Stimmung nach Hause.

Mit Blitzesschnelle verbreitete sich die wunderbare Nachricht. Niemand im Dorfe zweifelte an der Wahrhaftigkeit von Eugène. “Wir kennen die Kinder”, sagte man, “sie sind nicht imstande zu lügen”.

Jeden Abend kamen lange die Bewohner des Dorfes und der umliegenden Ortschaften zur Kirche. Sie beteten den Rosenkranz und sangen fromme Lieder.

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Pontmain 17.1.1871

Das Heiligtum von Pontmain, eine Hochburg des christlichen Pilgertums, entstand infolge der Marienerscheinungen der Kinder des Dorfes am 17. Januar 1871. Die imposante Basilika im neugotischen Stil, die im 19. Jahrhundert an der Stelle der Erscheinung errichtet wurde, verfügt in ihrem Chor über schöne Fenster, die die Erscheinung der Jungfrau in Pontmain, in Lourdes und in La Salette darstellen sowie Szenen aus dem Leben Christi. Die Scheune Barbedette, von der aus die Kinder die Heilige Jungfrau in 1871 gesehen haben, ist heute ein Ort für Gebet und Andacht.

http://www.rudihaberstroh.de/zit/zitpontmain.pdf

Unserer Lieben Frau von Pontmain ist der Name, mit dem die katholische Kirche verehrt Maria, Mutter Jesu erschien im Jahre 1871 in der Französisch Dorf Pontmain, in der Nähe von Laval, im Loire-Tal.

Silent-Auftritt

Am Abend des 17. Januar 1871 Eugene Barbedette, ein Junge von zwölf Jahren wurde er seinem Vater zu helfen in der Scheune, um den Ginster, als Futter für Tiere verwendet zerquetschen; sein Bruder 10 Jahre, Joseph, war dort mit ihnen. Eugène ging hinaus, um zu sehen, was das Wetter war und über dem Haus gegenüber einer schönen Dame mit einem Kleid mit Sternen verziert sah; Die Dame sah ihn an und lächelte, streckte die Arme vor sich, wie um ihn zu umarmen. Eugene lief zu ihrem Vater, um ihn der Dame zu erzählen; in kurzer Zeit die Stimme der Vision von zwei Kindern in das kleine Dorf zu verbreiten und alles Volk kam in die Scheune. Zwei andere Mädchen sah die schöne Dame. Sie kamen den Pfarrer und die Nonnen, die Gemeinde, die ohne Urteil oder Kommentar, lud alle Menschen zu beten lief; die Erscheinung fand in einem Zeitraum von 3 Stunden, begleitet von Gebet und durch den Gesang der Dorfbewohner. Um Pontmain bleibt zweifellos eines der einzigartigsten Marienerscheinungen der Geschichte.

Die fünf Phasen der Erscheinung

Das Aussehen kann als in fünf Phasen unterteilt werden:

Erste Phase

Der erste, der die schöne Dame zu sehen war Eugène Barbedette. Die Dame trug ein blaues Kleid mit goldenen Sternen vor, die Schuhe sehr einfach mit einer goldenen Schleife oben, einer goldenen Krone und einem schwarzen Schleier bedeckt ihre Haare über die Schultern. Die schöne Dame lächelte das Kind, als er auf den kleinen Bruder Joseph kam zu kurz nach lächelte. Die Kinder liefen um die Eltern von Frau Victoire und ihre Mutter zu berichten, denken sie die Jungfrau Maria zu behandeln konnte, lief zu Schwester Vitaline, der an der Gemeindeschule gearbeitet, um ihr zu sagen, was die Kinder sagten, sie sehen zu finden. Eine andere Nonne, Schwester Marie Edouarde lief zu den Pfarrer, Pater Michel Guerin erzählen. Inzwischen hatte das ganze Dorf in die Scheune zu kommen und sie alle begannen, von Schwester Vitaline führte zu beten.

Zweite Phase

Kurz gesagt, kam der Priester zu seinem Volk und ein blaues Oval mit vier Kerzen unbeleuchtete erschienen rund um die schöne Lady; auch ein kleines rotes Kreuz wurde auf ihrem Kleid zu sehen, in einer Position, die dem Herzen. In diesem Moment wurde die schöne Dame traurig. Die Menschenmenge begann dann zu diskutieren, was geschehen war, und der Aufruhr wuchs, als der Pfarrer forderte alle auf, zu beten und Schwester Marie Edouarde begann die Rezitation des Rosenkranzes. Er begann den Rosenkranz die Frau lächelte wieder und wurde bald mehr inbrünstiges Gebet begann sie in der Größe wachsen; Auch das Oval, das den Stern umgeben wuchsen und nahmen an Zahl. Nach dem Rosenkranz das Publikum sang das Magnificat; dann eine große weiße Band befindet sich am Fuße der Lady und Buchstaben aufgerollt, nachdem Brief erschien überlagert die Wörter “Bittet aber My Children”. Auf Einladung des Pfarrers alles begann, um die Litanei Unserer Lieben Frau erschien und die Worte zu singen: “Gott wird MEET” BALD “. Alle diese Worte waren auf der gleichen Linie. Beendet die Litanei wird intonierte die Inviolata und Anrufung “O Alma Mater Christi Liebste” zwei Worte schienen zu Beginn der zweiten Zeile: “Mein Sohn”. Nachdem das Publikum sang das Salve Regina und der schriftlichen Mitteilung mit den Worten endete: “, mit dem Sie VERLASSEN sein Herz TOUCH”. Schließlich wird die Masse weiterhin still zu beten. Mit dem jetzt jeder, von den Worten: “Mein Sohn”, angenommen, dass die schöne Dame, die immer noch lächelte, war es der Jungfrau Maria.

Dritte Stufe

Und das Volk fing an, die Hymne Mutter der Hoffnung, das Lesen zu singen: “Mutter der Hoffnung, dessen Name so süß Schützen Sie unser Land von Frankreich. Betet, betet für uns. ” Die Jungfrau dessen hob die Hände auf Schulterhöhe und bewegte seine Finger im Takt des Liedes, fast so, als ob er eine unsichtbare Harfe zupfen waren. Freude der Kinder-explodierte, so dass sie immer und immer wieder ausrufen: “Oh, wie schön!”. Mary mittlerweile lächelte. Nachdem es war wie eine Achter auszulöschen die Wörter geätzt auf dem weißen Band, am Anfang der Nachricht zu befreien und weicht einer Hintergrundfarbe des Himmels. Dann sang die Kinder eine andere Hymne, sie in der Schule am Nachmittag gesungen hatte; Marias Gesicht zeigte große Traurigkeit in diesem Moment. Es sah aus, als ob die Jungfrau sprach, aber ihre Stimme nicht gehört wurde

Vierte Phase

Die Worte des Hymnus: “O mein guter Jesus, ist die Zeit gekommen, um unsere reumütigen Herzen zu vergeben. Wir wissen nicht immer Ihre höchste Güte, O guter Jesus beleidigen “mit einem roten Kreuz in der oberen, die sagt,” Jesus Christus “in ein Buch weiß vor der Jungfrau erschien. Die Kreuztragung Christi der gleichen Farbe tragen. Singen die Parce Domine die Jungfrau nahm das Kreuz in beide Hände und beugte sich zu Kindern, die die Menschenmenge, die Maria der Rückkehr wieder traurig erzählt. Dann zündete ein kleiner Stern die vier Kerzen in der oval, wie auch schon der Priester am Altar der Jungfrau Maria in der Pfarrkirche. Das Publikum weiterhin in der Stille zu beten, und der Stern über dem Kopf der Madonna positioniert.

Fünfte Phase

Schwester Marie Edouarde sang die Hymne Ave Maris Stella und das rote Kreuz verschwunden; Allerdings erschien ein kleines weißes Kreuz auf jeder Schulter der Madonna, die auf Kinder lächeln begann. Der Pfarrer lud alle Anwesenden, die Abendgebet mit ihm, und jeder gibt zu rezitieren, wo er kniete wurde. Schließlich begann die Prüfung des Gewissens, und dann erschien ein weißer Schleier vor der Jungfrau Füße und langsam, die sich vor ihr aus dem Fuß auf die Krone, gab sie ihr aus den Augen von Kindern zu verschwinden. Die Vision war schließlich bei neun Uhr abends beendet. Alle haben sie dann in ihre Häuser zurückkehren.

Die Zustimmung der Kirche

Es dauerte nicht lange, begann Massen von Pilgern in Pontmain zusammen kommen. Der Bischof von Laval, Mgr Casimir Wicart, verlief sehr zügig, Eröffnung bereits am 14. März die kanonische Untersuchung zu drei Hohenpriester und die Überprüfung alles persönlich zwischen 8. April und 14. Mai betraut. Im Dezember er eine Augenuntersuchung durchführen, um den einwandfreien Zustand der Seher zu zertifizieren und schließlich ernannte eine theologische Kommission im Fall unterstützt. Etwas mehr als ein Jahr später, am 2. Februar 1872 hat der Bischof die Erscheinungen. Im Urteil heißt es: “Wir erklären, dass die Unbefleckte Jungfrau Maria, Mutter Gottes, wirklich erschien am 17. Januar 1871 in Eugene und Joseph Barbedette, Françoise Richer und Jeanne-Marie Lebossé, im Dorf Pontmain”.

Pontmain und Beshwat

In der Geschichte der Erscheinung der Maria zu Pontmain es 130 Jahre nach einem kleinen Dorf im Libanon, Beshwat, wo gibt es eine kleine Kirche, wo Sie eine Statue Unserer Lieben Frau von Pontmain verehren scheint, erreicht vor einem Jahrhundert von einem Jesuitenpater. Seit mehreren Jahren dieses Zentrum hat sich zum Ziel vieler Wallfahrten, da habe der Jungfrau von Pontmain eine Reihe von Wunder und Heilungen plötzlichen und unerklärlichen zugeschrieben worden; Das Merkwürdige ist, dass einige dieser Heilungen angesehen islamischen Gläubigen und sogar Siham Dalloul, Frau eines ehemaligen Verteidigungsminister und Lebanese Muslim, sagt er eine Vision hatte. So sind viele Muslime, die dorthin gehen. Die Nachricht wurde in großem Umfang durch die Wochenzeitung “Heute”, das er in der Zahl sprach vom 12. November 2008, womit sich einige wichtige Beispiele zirkuliert.