Kurescek und seine Geschichte

Kurescek liegt neben Smarna gora und Ahac nad Turjakom im Zentrum des Krainerlandes. In längst vergangener Zeit führte unter dem Kurescek eine alte Straße aus Ljubljana über Ig nach Golo, wo sich zur Römerzeit ein Militärstützpunkt befand, und weiter in Richtung Cerknica. Der Name des Hügels erinnert an die Türkenzeit, als man hier Warnfeuer entzündete, die man möglichst weithin sehen sollte, um den Bewohnern die sich nahenden türkischen Truppen anzukündigen. In der Nordostseite von Kurescek, tief in einem Seitental des Laibacher Moors am Fluss Zelimeljscica liegt an seinem Zufluss das Dorf Zelimlje mit der Pfarrkirche zum hl. Vitus. Diese wurde von unseren Vorfahren als Zeugnis des Glaubens und einer unverwüstlichen Liebe zu Gott und Volk errichtet. Geweiht wurde sie am 17. Juli 1889 vom Laibacher Fürstbischof, dem späteren Kardinal Jakob Missia. In dieser Kirche fand die Statue Mariens, der Königin des Friedens vom Kurescek, ihre Zuflucht, nachdem am Ende des Krieges ihre vorherige Wohnstätte entweiht wurde.

Die Geschichte von dem Seher France Spelic

France Spelic als Offizier nach dem Krieg
France Spelic als Offizier nach dem Krieg

“Smaverski” – so hat ihn seine Mutter, Maria, genannt wurde am 24. September 1927 in Smaver in Suha krajina in einer armen Familie geboren. Seine Kindheit und Jugend waren sehr schwer. Er war noch keine fünfzehn Jahre alt, ging er im Mai 1942 zu den Partisanen, die er für Helden hielt. Von den Partisanen wurde er zu einem Atheisten und Kommunisten umerzogen. France Spelic hat zwar niemand umgebracht, war aber “ein treuer Mitarbeiter von Mördern”, wie er in seiner Biographie, “Ich werde zum Vater heimkehren”, festhält. All das aber tat er in der festen Überzeugung, dass es um eine gute Sache geht und wurde im Herbst 1945 Polizist.

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Im Juni 1946 schloss er eine zivile Ehe mit der Witwe Sida.

Im Frühjahr 1949 trat er in die Offiziersschule ein. Nach einigen Jahren gab er die Offizierskarriere bei der Polizei auf. Er wechselte seinen Beruf und wurde nach einem Jahr Lehrer, obwohl nach dem Berufswechsel sein Gehalt mehr als um die Hälfte kleiner wurde. Im Jahre 1954 kam ihm eine Bibel in die Hand und er las die ganze durch, einige Kapitel sogar mehrmals. Zu den Sitzungen der Kommunistischen Partei ging er nicht mehr. Oft meditierte er kniend und betete auf seine Art. Nach vier Jahren intensiven Suchens nach Rettung in der Heiligen Schrift schickt Gott ihm beim Lesen von Joh. 3, 16 die wunderbare Erkenntnis, dass niemand verloren gehen wird, der an Gott glaubt. 1956 schickt er seine Austrittserklärung an die Kommunistische Partei Sloweniens. Es folgten pausenlose Verhöre und alle Arten von Folter. Wegen seiner Herzerkrankung waren häufige Krankenhausaufenthalte notwendig und die Familie hungerte. Er wurde früh pensioniert. In der Öffentlichkeit hielt man ihn noch immer für einen verbissenen Kommunisten, darum wurde er auch von den Katholiken nicht angenommen. Er suchte einen Weg zu Gott bei den Evangelischen, den Baptisten, Adventisten, zur Vereinten Kirche, zu den Altkatholiken. Am meisten vermisste er bei allen, dass bei keiner dieser Gruppen der Auftrag Jesu: „Tut das zu meinem Andenken”, befolgt wurde. Weil die Kirche seines Heimatortes Begunje in Oberkrain öfters offen stand, ging er hin um seine persönlichen Gebete zu verrichten, was unter den „Frommen” Verwunderung, und auch Beleidigungen provozierte.

France Spelic hatte von ganzem Herzen den großen Wunsch Priester zu werden. Mit einundvierzig Jahren begann er an ein Studium der Theologie zu denken, das er im Jahre 1969/70 tatsächlich verwirklichte. Um seine Familie finanziell nicht zu belasten, arbeitete er die fünf Jahre seines Studiums als Nachtwächter in einer Fabrik und studierte während seines Dienstes. Während des Studiums betete und meditierte er viel. Er wollte gut machen, was er bei der Glaubenserziehung seiner beiden Töchter, der Stieftochter und seiner Frau versäumt hatte. Sein Gebet wurde erhört, denn alle vier Frauen begannen sich dem Glauben und den Sakramenten zuzuwenden. Im fünften Jahr seines Studiums erkrankte seine Frau Sida an multipler Sklerose. Spelic musste feststellen, dass es unchristlich wäre, jetzt noch immer an das Priestertum zu denken. Deshalb entschied er sich zu einer kirchlichen Ehe und heiratete Sida. Er pflegte sie aufopfernd all die Jahre bis zu ihrem Tod am 24. Dezember 1992.

Am 24. Dezember 1984 weihte ihn Erzbischof Sustar zum Diakon. Im Jahre 1989 starb nach fünf Jahren einer nie ganz geklärten Krankheit seine dreizehnjährige Enkelin Dunja. Im Dezember 1989 erschien ihm in Medjugorje das erstemal die Mutter Gottes, danach erlebte er die Begegnung mit der Gospa am häufigsten am Kurescek aber auch an anderen Orten. Erzbischof Sustar ernannte am 5. Oktober 1993 eine Kommission zur Untersuchung der Marienerscheinungen.

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France Spelic wurde am 21. November 1993 in Bohinjska Bistrica von Erzbischof Sustar zum Priester geweiht. Seit 1987 trägt France Spelic auch schmerzhafte Stigmen, wie der heilige Franz von Assisi und der heiligmäßige Kapuzinerpater Pater Pio.

Kurescek – Pater James Manjackal in Kurescek – 2004

Pater James Manjackal in Kurescek bei Pater France Spelic

Kurescek ist ein Berg von 833m Höhe in der Nähe der Stadt Ljubljana in Slowenien. Dort befindet sich der Schrein von Unserer lieben Frau „Königin des Friedens“. Diese Kirche wurde vollkommen zerstört und entweiht während des Zweiten Weltkriegs aber später wurde sie von den Menschen wieder aufgebaut nachdem die Mutter Gottes France Spelic im Jahr 1989 erschien. Heute ist es ein Pilgerzentrum. Vor anderthalb Jahren hat Pater James aus reiner Neugierde mit seinen Freunden diesen heiligen Priester besucht. Seit dem sind Pater James und Pater Spelic dicke Freunde geworden.Weiterlesen …

Kurescek – Bericht des Priesters Vater Spelic über die Erscheinung – September 1999

Bericht des Priesters Vater France Spelic über die Erscheinung der Königin des Friedens vor der hl. Messe in der Kirche.

 
Wie jeden Samstag, habe ich auch heute um 18 Uhr 40 vor dem Altar gekniet und in einer inneren Bereitschaft gewartet, dass Sie – die Königin des Friedens – kommt. Um 18 Uhr 45 war sie gekommen. Sie hatte einen heiteren Gesichtsausdruck. Nach einer kurzen Anrede sagte sie zu mir, dass sie mir an den Samstagen nur noch bis zum 8. Dezember erscheinen werde. Dann wird unsere letzte sichtbare und hörbare Begegnung stattfinden. Sie versprach mir jedoch, noch weiterhin mit mir zu sein, solange ich ihr nicht dort begegne, wo sie ist. Sie trug mir noch auf, jeden Samstag um 18 Uhr 45 auf sie zu warten, solange ich lebe, ungeachtet dessen, wo ich mich befinde. Sie werde zu dieser Zeit mit mir sein, obwohl ich sie weder sehen noch hören werde. Sie sagte:Weiterlesen …

Kurescek – Botschaften 1999

Das letzte Treffen von Vater Franz Spelic mit der Königin des Friedens auf dem Kurescek

Die Königin des Friedens sagte Vater Spelic an einem der damals regelmäßigen Samstagbegegnungen in Zalog, am 18. September 1999, dass ihr letztes Treffen »auf sichtbare und hörbare Weise« am 8. Dezember 1999 stattfinden werde. Am 23. September gab sie ihm auch den Ort und die Stunde des letzten Treffens bekannt: am Kurescek um 8 Uhr früh an derselben Stelle, wo er sie das erste Mal am 10. Februar 1990 gesehen hat.
Die Information von diesem letzten Treffen verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den treuen Kindern Mariens in Slowenien und in der ganzen Welt. Die Tatsache, dass die Königin des Friedens nur noch einige Male auf eine so persönliche und besondere Weise unter uns gegenwärtig sein wird, führte immer mehr Menschen zu den regelmäßigen Samstagtreffen in Zalog bei Cerklje. So wurde zum Schluss die Kirche von Zalog zu klein für die Masse von Menschen, die bei den Erscheinungen anwesend sein wollte. Bei den letzen Treffen waren fast jedes Mal neben den Gläubigen aus Slowenien und Österreich auch viele Pilger aus Deutschland, Belgien, Frankreich und anderswoher anwesend.
Was wohl will die Mutter uns vorbereiten für den 8. Dezember, ihren Feiertag der Unbefleckten Empfängnis, der seinem Inhalt nach immer der Ruf zu einem neuen Anfang ist, zur Bekehrung, zur wahren Versöhnung mit Gott? Wie wird an diesem Tag das Wetter sein, wir sind doch mitten im Winter? Wie viele Menschen wird die Königin des Friedens wohl zu diesem letzten Treffen mit ihrem geliebten Sohn Smaverski einladen? Noch so manches fragten wir uns in unseren Herzen. Sicher stieg in so manchem die Frage auf, wie wir uns auf diesen feierlichen und heiligen Augenblick vorbereiten sollen.Weiterlesen …