Schio – Pater James Manjackal besucht den Seher Renato Baron

Schio trauert um Renato Baron – es starb am 2. September 2004
Schio mit seinen ca. 30.000 Einwohnern liegt auf halbem Weg zwischen Vicenza und Rovereto. Der Ortsteil San Martino mit seinem kleinen Kirchlein und dem Cenacolo (Gebetshaus) liegt am Stadtrand von Schio. Am 25. März 1985 hatte Renato Baron seine erste Marienerscheinung. Am Anfang erschien die Gottesmutter viele Monate in der Kirche San Martino. Später waren die Erscheinungen auch zu Hause in seinem Gebetsraum, in der Krypta des Cenacolo, auf dem Monte di Cristo…. Meistens erschien Maria nach dem Beten und Gehen des Kreuzweges auf den Monte di Cristo, der jeden Freitag um 21.00 Uhr beginnt. Viele Pilgergruppen aus der ganzen Welt besuchen seither diesen Erscheinungsort, von dem schon sehr viel Segen und Gnade hervorgegangen ist.

Pater James Manjackal besucht Renato Baron
Pater James Manjackal besucht Renato Baron

er Seher Renato Baron verstarb am 02. September 2004 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren, morgens um 8.30 Uhr. Er hinterlässt seine Frau Rita und seinen Bruder Dario mit Familie.

Renato Baron hatte über 19 Jahre lang Marienerscheinungen, genau seit dem 25. März 1985. Maria nennt sich in Schio die “Königin der Liebe”. Sie hat Renato bei seinen mystischen Begegnungen mehr als 1.500 Botschaften für die Welt übergeben.
Die Botschaften sind von der Kirche geprüft und für die Verbreitung freigegeben worden. Bereits 1987 gründeten Renato Baron und seine Mitarbeiter die “Marianische Bewegung Königin der Liebe” (Movimento Mariano Regina dell’ Amore), die sich zum Ziel gesetzt hat, die Wünsche der Mutter Marias zu verwirklichen, die neben Bekehrung, Gebet und gelebter Marienweihe auch konkrete Werke der Liebe enthalten. Die Worte der Madonna mögen für alle Menschen und die “Marianische Bewegung Königin der Liebe” Trost und Auftrag sein, wie Renato in Liebe und Gehorsam auszuharren.

“Ehre sei dem Vater!
Meine Kinder, ich ermahne euch, auszuharren und auf den endgültigen Sieg zu vertrauen. Durch die Kraft, die aus eurem Gebet kommt, wird das Böse überwunden werden. Verteidigt eifersüchtig, was ich euch übergeben habe, denn es ist ein großes Geschenk.
Seid dessen würdig, und auch ihr werdet zur Erlösung beitragen können! Schaut also auf mich, und mein Licht wird euch leuchten lassen, auch ihr werdet Freude und Trost für die ganze Kirche sein. Groß ist meine Liebe für euch alle. Bringt meinen Trost euren Lieben, zu jedem Leidenden. Ich segne euch, und drücke euch alle an mich.”(16.10.91)

Gerade jetzt, nach dem Tod des Sehers sind wir aufgerufen, den Weg, den er uns aufgezeigt hat, in seinem Sinne weiter zu gehen.

Muttergottes Botschaften von Schio im Jahre 1985

San Martino ist die älteste Kirche von Schio.
Um das 7. oder 8. Jahrhundert wurde sie auf den Ruinen eines antiken heidnischen, den Nymphen und Lymphen geweihten Tempels erbaut. Der heutige Bau geht jedoch etwa auf das Jahr 1000 zurück. Mehrere Jahrhunderte lang lebten dort die Benediktinermönche aus der Abtei der Heiligen Felix und Fortunatus in Vicenza. Der romanische Glockenturm stammt aus dem 10. Jahrhundert. Die bemalte Glocke trägt die Jahreszahl 1493. Das Kirchlein wurde nach der napoleonischen Besetzung 1801 von einem Privatmann gekauft. Seither ist das Kirchlerin in Privatbesitz und für Gottesdienste der Gläubigen aus der Gegend geöffnet.

Renato Baron hatte schon seit seiner Studentenzeit den Vertrauensposten eines Wärters von San Martino inne. In San Marino hatte er auch am 25. März 1985 die erste Erscheinung der Muttergottes, die sich als “Königin der Liebe” offenbarte.

SchioKirche

Der Pilger, der nach Schio kommt, findet drei Orte des Gebetes:
Die Kirche von San Martino, wo die Erscheinungen begannen, den Monte die Cristo und das Gebetszönakel (Cenacolo). Der Monte di Cristo hieß früher Belmonte. Er ist ein von einem dichten Wald bedeckter Hügel, über den Ort Schio. In der Karwoche des Jahres 1969 brachte Renato Baron zusammen mit anderen Jugendlichen aus den drei Nachbargemeinden ein eisernes Kreuz auf die Kuppe des Hügels. Am Karfreitag, dem 29. März 1969, wurde es gesegnet. Von Aste aus führte damals nur ein schmaler Weg hinauf. In der Karwoche im Jahr 1986, stellte Renato und seine Freunde auf diesem Weg 13 Kreuze aus Akazienholz, das in diesem Wald gefällt worden war, als Kreuzwegstationen auf. Die vierzehnte Station bildete das Gitterkreuz (eiserne Kreuz). Am Karsamstag 1986, der auf den 29. März fiel, (der gleiche Monatstag wie 1969), wurde dieser Kreuzweg eingeweiht. Seither beten alle Pilger, die nach Schio kommen, den Kreuzweg. Auf halber Höhe wurde eine kleine Quelle natürlichen frischen Wassers eingefasst. Am 28. September 1986 wurde auf der Hügelkuppe ein Altar aus Stein errichtet, der drei Medaillen der Immaculata (1830), sowie die marianischen Botschaften und Reliquien aus Nazareth, von den Jordanquellen und aus Medjugorje enthält. Eine Bronzestatue von Jesus wurde am 6. Januar 1987 und die der Madonna am 8. Dezember 1987, aufgestellt. Die erste Marienerscheinung auf dem Hügel ereignete sich in der Nacht des 11. April 1986.

Schio1

Die dringende Einladung zur Weihe an “das Unbefleckte Herz”
(Auszüge aus den marianischen Botschaften von San Martino in systematischer Zusammenschau)

“Ich liebe alle und will sie retten. Alle Menschen mögen meinem mütterlichen Herzen geweiht sein. Ich kenne jeden eurer Wünsche. Trachtet auch ihr, meinen Wunsch zu erfüllen: Ich erwarte, dass ihr euch alle meinem Unbefleckten Herzen weiht. Verliert keine weitere Zeit. Wie Schösslinge in fruchtbarer Erde wachsen die meinem Unbefleckten Herzen Geweihten! Viele mir geweihte Herzen sind schön und gross an Liebe. Fahrt fort, alle zu weihen. Ihr habt in meinem Herzen Platz genommen, aber es ist noch viel Platz da, denn ich erwarte alle.

Ich möchte euch alle dazu bringen, die Unschuld der Seele in der Fülle der Wahrheit wiederzufinden. Meine Vorliebe gilt allen, die sich mir anvertrauen, indem sie sich meinem mütterlichen Herzen weihen, das von der Fülle der Heiligkeit überströmt und sich heute mit euch und für euch freut, im Vorrecht meiner Unbefleckten Empfängnis. Ich lade euch heute ein, das Geschenk eurer Selbsthingabe zu erneuern, indem ihr euch mir vollkommen anvertraut und aus Liebe freiwillig auf eure Interessen verzichtet. Ich wünsche, dass ihr eurem eigenen Willen entsagt, dann werde ich euch an der Hand nehmen und euch zu Jesus führen.

Euer Leben wird einen neuen Sinn erhalten, denn Er wird in euch eine neue Ordnung aufrichten und euch die wahre Freiheit schenken, die jede Sklaverei aufhebt. Versprecht mir, mir nahe zu bleiben und auch den heiligen Rosenkranz zu beten. Ich werde jede Gefahr von euch fernhalten. Ich führe euch im Geiste Gottes, ich führe euch an der Hand, da ihr euch mir anvertraut habt. Setzt euren Weg mit mir fort, liebe Kinder. Und damit der Heilige Geist über euch Geschichten der Heiligkeit schreiben kann, lade ich euch ein, bei mir zu bleiben – wie es Jesus wünscht – meiner geistigen Mutterschaft anvertraut.

Dann werdet ihr es sein, die jeden Menschen trösten mit dem Trost, der von Gott kommt. Nehmt mich mit euch in eure Häuser mit, um eure Lieben zu segnen und eure Familien zu beschützen. Weiht mir eure Kinder, alle Jugendlichen, die Kleinkinder. Entzieht sie nicht meiner mütterlichen Umarmung. Zu viele zarte Geschöpfe zahlen unschuldigerweise wegen des Hochmutes der Menschen und werden nicht der Trost eurer Tage sein.

Wacht über eure Kinder unter dem Blicke Gottes. Weiht euch alle meinem Unbefleckten Herzen. Ich verspreche euch meinen Schutz. Mit eurem JA nimmt euch mein Unbeflecktes Herz auf, um mit eurem Herzen zu schlagen. Heute schenkt ihr nicht nur mir Trost, sondern erfüllt die Himmel mit Freude. Ich vereinige euch heute mit meinen Scharen; gemeinsam werden wir für die Rettung aller Seelen arbeiten, die Jesus erwartet. Das Gute, das ihr mir anbietet, bedeutet eine Vermehrung der Barmherzigkeit für alle Menschen.

Meine lieben Kinder, ich danke euch für das, was ihr tut, um Seelen zu Jesus zu führen. Ich danke euch, weil ihr meinem Unbefleckten Herzen viele Herzen weiht. Ich bitte euch, dauernd die Weihe fortzusetzen. Nochmals bitte ich um die Bekehrung der Herzen und um die Weihe aller meiner Kinder an mein Unbeflecktes Herz.

Ihr betet, aber eine große Wüste ist um euch. Ich begleite euch jeden Tag, ich segne und beschütze euch. Wie möchte ich, dass alle mich nahe fühlten, sich mir anvertrauten!

Macht ihr es, meine Kinder. Macht, dass nicht alles umsonst gewesen sei. Ich bitte euch, euch mir völlig anzuvertrauen, damit wir gemeinsam dem Gesetz Gottes in der Welt wieder zum Sieg verhelfen können. Ihr werdet in mein Unbeflecktes Herz eintreten, indem ihr euch mir anvertraut.

Auch ich möchte jedem von euch eine Aufgabe anvertrauen, damit ihr mit eurem Beispiel viele Seelen zu Gott führen und ihnen den Weg zeigen könnt, den ihr gegangen seid. Ich vertraue den mir Geweihten und allen, die sich mir anvertrauen, den Reichtum der Mitarbeit am Werk der Rettung der Menschheit an, die sich durch nichts davon abhalten lässt, ihren Lauf auf dem falschen Weg fortzusetzen. Mit den Scharen meiner Geweihten werde ich die Welt von der Geissel retten, welche durch den Atheismus und den menschlichen Stolz verursacht wird.

Irrtümer und sündhafte Gräuel werden zusammen mit der menschlichen Verderbtheit verschwinden, während die frommen, mir geweihten Kinder siegreich sein werden. Mut, meine Kinder. Bleibt den Versprechen treu, die ihr mir gemacht habt, als ihr euch mir, meinem mütterlichen Herzen, geweiht habt. Es gibt keine Verfallszeit für eure Zeit des christlichen Beispiels. Seid ein ganzes Leben lang Beispiel”.

Die Gruppe der Mitarbeiter
Anfang August 1985 sprach Renato über seine mystischen Erfahrungen mit seinem Pfarrer, der eher skeptisch blieb. Im September 1985 vertraute er sich – auf Rat der Erscheinung – dem Kurat der Kapuziner an, aber wie es scheint, mit wenig Erfolg. Renato kommentiert dieses Treffen so: “Ich sprach mit ihm, und die Konsequenz war, – er verschwand. Ich dachte, dass auch er skeptisch war, dass auch er mir nicht glaube.” Und dennoch, es war nötig, die Tatsache bekannt zu machen, weil die Madonna nicht für ihn allein, sondern für alle erschien.

Am 25. September 1985 sagte ihm die Madonna:
“In Kürze wirst du gute Freunde haben, die dir helfen werden, das Reich des Vaters allen Menschen guten Glaubens zu bringen. Bete! Ich segne dich.” Da vertraut sich Renato einer Familie an, die ihm Glauben schenkt, und die Nachricht der Erscheinungen verbreitet sich.

Ende Oktober 1985 sagt die Madonna zu ihm:
“Habe keine Angst, heute kommen weitere Besuche. Es werden deine Mitarbeiter sein, jene, die dir auf dem Weg helfen.”

Die Gruppe entsteht am Sonntag, dem 24. November 1985, in der Kirche San Martino aus etwa zwanzig Männern. Nach und nach vergrössert sie sich noch.

Am 26. November wiederholt die Madonna:
“Nun ist euch die Botschaft gegeben. Selig jene, die sie annehmen werden. Trachtet, eine einzige Kirche zu bilden, spaltet sie nicht. Betet den Vater in Gemeinschaft an. Sucht Seine Gnade.
Ich segne euch.”

Die Statue der “Madonna vom Rosenkranz”, die jetzt in der Kirche San Martino verehrt wird, wurde von Romano Cremasco aus Schio im Jahr 1940 für die Kirche der Kapuzinerpatres in Schio geschaffen. Als die Statue am 5. Mai 1940 geweiht wurde, war der damals achtjährige Renato Baron bei der Zeremonie anwesend. Renato war vom milden Ausdruck des Antlitzes der Madonna und des Kindes zutiefst beeindruckt und fasste eine große Zuneigung zu dieser Statue, welche mit dazu beitrug, ihn in seiner Marienverehrung wachsen zu lassen. Im Jahr 1951 sah der neunzehnjährige Renato, damals schon Wärter von San Martino, mit Bedauern, dass sie nicht mehr in der Kirche der Patres war. Er entdeckte sie in einem Winkel der Sakristei. Da kam ihm die Idee, darum zu bitten, sie wenigstens für den Monat Mai aufstellen zu dürfen. Mit großem Nachdruck trug er seine Bitte dem Pater Prior vor, der Renato auf die Probe stellte, indem er sagte, dass er, um die Statue zu bekommen, sehr viel Geld haben müsste.

Renato machte sich sofort ans Werk, eine Summe zusammenzubekommen, die er für ausreichend hielt. Er verzichtete auf das sonntägliche Kino, sammelte Heu, um es zu verkaufen … dann brachte er kurz vor dem Monat Mai 1952 das Geld zum Prior. Jetzt sagte der Prior, dass er eigentlich kein Geld wolle, er hätte nur die Ernsthaftigkeit seiner Absicht sehen wollen. Er übergab ihm leihweise die Statue für den Monat Mai, und man kam überein, dass sie am 31. Mai in einer Prozession wieder in den Konvent zurückgetragen werden sollte.

Am 31. Mai 1952 jedoch ging ein so heftiges Gewitter nieder, dass man darauf verzichten musste, die Statue in die Kapuzinerkirche zurückzubringen. Man stimmte zu, die Statue noch ein ganzes Jahr in San Martino zu belassen. Ende Mai 1953, an dem für die Prozession festgesetzten Tag, verhinderte abermals ein schweres Gewitter die Rückgabe der Statue. Das Gleiche ereignete sich Ende Mai 1954 noch einmal, und da sagte der Prior zu Renato:

“Behaltet die Statue in San Martino, sprechen wir nicht mehr über eine Rückgabe.” Und so verblieb die Statue in der Kirche San Martino.

SchioKind

Die Tränen des Jesuskindes
Im Cenacolo ist auch eine kleine Statue zu sehen, die aus Bethlehem stammt und das Jesuskind darstellt. Am 28. Dezember 1987, am Tag der Unschuldigen Kinder, quollen aus den Augen dieser Statue fünf Stunden lang Tränen.

Vier Tage danach sagte die Madonna:
“Jesus weint mit mir wegen der grossen Gleichgültigkeit der Menschen. Er sieht jede Seele, Er sieht jedes Herz, aber die Herzen, die Seelen sind fern von Ihm. Bleib Ihm nahe! Meine Stimme reicht nicht für den Aufruf. Seine Tränen mögen diese teilnahmslose Menschheit benetzen. Diese hochmütige Generation mit verhärteten Herzen wird noch weinen, ja weinen! Hört auf mich, meine Kinder!”

Es gibt keine Worte, die man noch anfügen könnte. Jeder kann ganz klar verstehen, wie begründet die geheimnisvollen Tränen dieser kleinen Statue waren. Es war auch dies ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes, ein starker Aufruf an alle, zu Ihm zurückzukehren. Das Jesuskind weint zum zweiten Mal. Es scheint wirklich so zu sein, dass diese ersten Tränen noch nicht ausreichten, da sie sich am 31. Dezember 1990 nachmittags noch ein Mal für drei Stunden wiederholten. Man hatte die Statue mittlerweile unter Glas in der Kapelle des Cenacolo aufbewahrt. Die vielen Anwesenden waren von diesem neuerlichen wunderbaren “Zeichen” überrascht und ergriffen, das der Himmel sandte, um die verhärteten Herzen der Menschen zu rühren.

Noch in der folgenden Nacht gab die Madonna auf dem Monte di Cristo nach dem Kreuzweg diese erklärende Botschaft:
“Liebe Kinder, das sind Stunden der neuen Kreuzigung Jesu; liebt Ihn und drückt euch mit mir an Ihn.”

Das Jesuskind weint zum dritten Mal
Als am 4. Mai 1993 um 10 Uhr morgens eine deutsche Pilgergruppe vor dem Schrein betete, merkte man, dass das Antlitz des Jesuskindes ganz nass war und einige Tränen herabtropften. Eine Träne blieb wie eine Perle an den Lippen haften. Renato und andere Freunde eilten herbei und bestaunten das Phänomen. Renato versuchte den Behälter zu öffnen, um mit einer Injektionsspritze die Tränen aufzufangen, als sich der Alarm auslöste und noch viele andere Menschen herbei rief.

SchioKreuz

Die unerklärbaren Düfte
Am 11. November 1986, dem Festtag des HI. Martin, begann im Gebetszimmer im Hause Renatos das Kruzifix zu duften. Dieser Duft überströmte das ganze Haus, man öffnete alle Fenster, um zu ergründen, woher dieser Duft komme. Man entdeckte, dass er vom Haupt und aus den Wunden des Heilandes kam. Am Tag danach begannen auch die Hände und Füsse der Keramikstatue der Madonna zu duften, die im selben Zimmer in Renatos Haus stand. Der Duft der Madonna war zarter als der des Gekreuzigten. Am 23. November duftete die Statue der Madonna vom Rosenkranz in der Kirche von San Martino. Ende 1986 begann auch das Kreuz der zweiten Kreuzwegstation zu duften. Ein Kreuz, das aus zwei rohen Akazienstämmen bestand. Dieses Kreuz wird in einem durchsichtigen Reliquienbehälter im Cenacolo aufbewahrt. Seitlich davon an der Wand ist diese Inschrift zu lesen:

“Dieses Kreuz aus Akazienholz wurde auf dem Monte di Cristo in der Karwoche des Jahres 1986 geschnitten und dort, wo sich die erste Station des gegenwärtigen Kreuzweges befindet, aufgestellt. Im Monat November 1986 begann es plötzlich zu duften. Da die Gläubigen zur Verehrung Teile davon entfernten, wurde es im Monat Juni 1987 entfernt und in einem Reliquienbehälter im Cenacolo aufbewahrt, wo sein Duft noch immer Gegenstand der Verwunderung und der Ehrfurcht ist.”

Eines Nachts im März 1987 beschmutzten Unbekannte jenes Kreuz mit Vogelleim oder Klebstoff. Zwei Personen putzten es mit in Terpentin getränkten Lappen. Nach der Reinigung verströmten die Hände und die Lappen den gleichen Duft wie das Kreuz. Am Mittwoch, dem 19. August 1987 gegen 22 Uhr kündigte die Madonna Renato am Ende des Kreuzweges auf dem Monte di Cristo in einer ganz kurzen Vision an, dass das Kreuz geschändet würde. Die Männer eilten den Berg hinunter zum drei Kilometer entfernten Cenacolo. Das Tor war aufgebrochen worden und das Kreuz entwendet. Sie fanden es nach einigem Suchen im Park in der Nähe des Zaunes und sahen zwei Autos, die sich mit voller Geschwindigkeit entfernten. Am Mittwoch, dem 4. Februar 1987, bemerkten einige vom abendlichen Kreuzweg zurückkehrende Personen, dass der Stein vor der vierten Station Duft ausströmte. An den nachfolgenden Tagen duftete auch der ganz Felsen.

Am 11. Februar 1987 begannn auch das Wasser der kleinen Quelle zu duften, die sich zwischen de achten und neunten Station befindet. Seit Januar 1988 duftet auch der Rosenstrauch an der Wand des Glockenturmes von San Martino. Es sind zwei unterschiedliche Düfte: etwas trockener der des Kreuzes, etwas zarterder Duft der Madonna. Die Düfte werden als ein Zeichen der Güte Gottes verstanden, und niemand denkt, sie zu verdienen. Man muss auch wissen, dass nicht alle Personen diese Düfte an den genannten Orten wahrnehmen. Manchmal riecht man sie, manchmal nicht.

Die Botschaften

Die erste Botschaft
Sie wurde am 28. Dezember 1988 am Monte di Cristo gegeben.

Die Madonna sagt:
“Preisen wir den Herrn!… Meine Kinder, trennt euch sofort von jedem Kompromiss mit der Welt. Zu viele meiner Kinder haben sich durch den Betrug des Bösen Feindes mitreißen lassen. Sie leben mit der Sünde zusammen! Mein bekümmerter Aufruf möge alle Menschen zum Leben in der Wahrheit, zu Gott, zurückbringen. Meine Kinder, ihr durchlebt eine schwierige und gefährliche Zeit! Ich ermahne euch, euch mir völlig anzuvertrauen, damit wir gemeinsam dem Gesetz Gottes in der Welt wieder zum Sieg verhelfen können.
Ich danke euch allen, meine Kinder, und ich segne euch.”

Diese Botschaft sagt, dass es dringend nötig ist, zu den zehn Gebote zurückzukehren.

Die Gebote sind für den Menschen wie die physikalischen Gesetze und technischen Regeln für materielle Objekte. Wie etwa ein Motor nicht funktionieren kann, wenn er nicht nach den Gesetzen der Physik und den Normen der Technik gemacht ist, so ist ein Mensch, der sich einem Leben hingibt und eine Persönlichkeit annimmt, welche nicht mit den Geboten übereinstimmt, ein verfehlter Mensch und kann nichts wahrhaft Gutes erreichen.

Die zweite Botschaft
Sie wurde am 12. April 1989 auf dem Monte di Cristo gegeben.

Die Tatsache, dass die Madonna diese Botschaft von der üblichen Botschaft abgesetzt haben wollte, unterstreicht ihre besondere Bedeutung. Sie lautet:

“Wie ist es möglich, mein Sohn, alle Menschen zu belehren? Euch Bewohnern dieser Orte wird viel Leid erspart bleiben, aber deshalb rufe ich euch, mit mir zu arbeiten. Mein ganzes Volk möge mich hören und sich in Gott vorbereiten. Denk daran: Wer sich aufopfert, um mit mir im Gesetz Gottes zu sein, wird nicht stöhnen. Für viele Menschen, viele Nationen ist die Zeit nahe, da Meere und Länder umgewandelt werden in neue Meere und Länderfür Kinder Gottes, die Seiner würdig sind. Meine Scharen seien bereit; es wird für sie die Demut genügen und der von mir reichlich eingeflösste Mut.”

Die dritte Botschaft
Sie wurde am darauffolgenden Mittwoch, dem 19. April 1989, auf dem Monte di Cristo am Ende des Kreuzweges gegeben.

“Beten wir gemeinsam, meine Kinder!
Wenn ihr im Glauben noch mehr auf die ganze Wirklichkeit Gottes vertraut, wird sich in euch der Glaube vermehren. Denkt nicht nur an die Rettung der Erde, sondern an die wahre Rettung. Seid rein in dieser finsteren Zeit des Unheils, rein, um Licht in der verdorbenen Welt zu sein. Ich erwarte euch jeden Tag, um mit mir für die Menschen zu beten, die ihr durch euer Leben zurückruft. Wer mir folgt, wird mit mir in einem neuen Geschlecht sein. Rechnet mit dem Sieg Jesu, liebe Kinder. Schon viele meiner Kinder erfüllen mein Herz mit Freude! Bewusst benützen sie diese Zeit der Barmherzigkeit und besitzen Gott. Selig werden jene sein, die Gott besitzen. Die Stunde der Wahrheit ist nahe, meine Kinder, und der Vater wird diejenigen belohnen, die mutig den Heiligen Geist aufnehmen und meinen Aufruf weiterverbreiten. Mut, liebe Kinder, fürchtet euch nicht! Ich bin eure Hilfe.
Ich segne euch alle, ich segne eure Lieben. ”

Einige besondere Botschaften
Viele Botschaften sind ein klarer Aufruf für die Menschen, die Ankunft Jesu in der Welt durch eine wahre Bekehrung zu Gott und ein konsequentes Zeugnis seiner Liebe vorzubereiten. Aber allein die Erfahrung der Liebe Gottes macht jedes Zeugnis fruchtbar. Und da bietet Maria ihre mütterliche Hilfe durch die Einladung zu beständigem und vertrauensvollem Gebet und die Weihe an Gott durch die Hingabe an ihr Unbeflecktes Herz an.

“Meine Gebetsscharen werden das Böse vernichten!” (14.1.91)
“Nochmals lade ich euch alle ein, Zuflucht zu nehmen im Tempel meines Unbefleckten Herzens, um zu wachen, zu beten und die Barmherzigkeit Gottes herabzuflehen … ” (16.1.91)
Und Maria geht noch weit über die angebotene Hilfe für unsere Bekehrung hinaus, indem sie uns ihre Hilfe anbietet, wahre Zeugen der Liebe Gottes in der Welt zu sein, Mitarbeiter an ihrem Werk des Aufrufes zur Umkehr:

“Ich werde euch zu Ausstrahlungszentren Seiner Liebe machen, denn ihr seid Gottes Werk. ” (2.2.91 )
“Liebe Kinder, tretet in den Garten meines Unbefleckten Herzens ein. Ich werde euch meine Liebeskraft schenken, damit ihr lieben und – selbst erleuchtet – das Volk Gottes mit dergleichen Gabe erleuchten könnt”. (19.5.91)

“In jedem Menschen seine Liebe wachsen zu lassen…”

“Im Herzen aller, die mich aufnehmen, kann ich einen lebendigen, intimen Tabernakel vorbereiten, wo mein Jesus wohnen und geliebt sein kann”. (24.7.91)
Die Botschaft vom 9. November 1991 schliesslich lädt alle Marienverehrer ein, “reif im Glauben” zu sein, indem sie unseren Akten des Glaubens die rechte Wichtigkeit geben, damit sich über allem die Liebe Jesu erheben kann, das einzige wahre Gut der Menschheit:
“Erst dann, wenn jeder von euch den wahren Zweck meines Rufes verstanden hat, wird er der wahren Freude des Lebens begegnen, und meine Anwesenheit wird für euch nicht mehr das Wichtigste sein: Das Höchste Gut wird dann in euch sein”. (9.11.91)

Wer ist Renato Baron

SchioRenato1

Pietro Renato Baron wurde am 7. Dezember 1932 in Schio geboren.
Er stammt aus einer christlichen Familie. Renato machte in Abendkursen das Ingenieur-Diplom. Einige Jahre lang arbeitete er als Maschinentechniker in Textilfabriken, dann war er bei der Autobahngesellschaft in Piovene Rocchette mit Entwicklungsaufgaben der Autobahnen beschäftigt. Seit 1960 war er mehrmals in den Gemeinderat von Schio gewählt worden und war dort von 1970 bis 1975 Stadtrat für die öffentlichen Arbeiten. Am 5. Mai 1962 hatte er Margherita Menin geheiratet. Er war auch Präsident des Kindergartens seiner Fraktion und bis 1985 auch Sekretär einer Sektion der Democrazia Cristiana in Schio. Im Jahr 1989 geht er in Pension. Renato Baron ist geschätzt von seinen Arbeitskollegen, seinen’ Vorgesetzten und seinen Freunden.

Wichtige Kennzeichen des Weges der Umkehr
Die Renato Baron’s anvertrauten Botschaften haben den unverwechselbaren Stil mütterlicher Sprache und der Sprache des Glaubens: Ihre Botschaft ist an die gerichtet, die sie lieben und die glauben wollen. Sie zeigen Weg, den man gehen soll.

1. Kehrt um zu Gott
Die Madonna beginnt, uns an all das zu erinnern, was die Person des Vaters betrifft. Acht Monate lang spricht sie hauptsächlich vom Vater. Dann beginnt sie uns an die Person des Sohnes zu erinnern und schliesslich ruft sie uns ins Gedächtnis, was die Offenbarung über die Person des Heiligen Geistes sagt.

Wie man sieht, benützt sie die Methode der Bibel: Die Bibel offenbart zuerst den Vater, dann den Sohn und dann den Heiligen Geist. Im wesentlichen sagt uns die Madonna zwei grundsätzliche Dinge:

a) Wir müssen von Grund auf beginnen, unseren Glauben zu erneuern, denn wir haben die mit so viel Sorgfalt und Mühe ausgespendete Katechese der Kirche über uns hinwegziehen lassen, ohne dass sie in unser Leben eingedrungen wäre. So ist also unser Glaube, weil er zu ungenau und oberflächlich ist, nicht mehr christlich.

b) Der Glaube an Gott und die Liebe zu Gott sind die Hinwendung der Aufmerksamkeit auf das Geheimnis der Dreifaltigkeit. Unser Leben ist schön und ist christlich, wenn es vom Geheimnis der Dreifaltigkeit erleuchtet, erwärmt und belebt ist.

2. Die Eucharistie
Jesus Christus ist jetzt und bis zum Ende der Welt im eucharistischen Geheimnis in unserer Mitte gegenwärtig. Nicht nur durch Worte, sondern auch durch ein einzigartiges Geschehnis hat uns die Madonna die Wichtigkeit der Eucharistie wieder in unsere Erinnerung gerufen. Die Erscheinungen für Renato begannen am 25. März 1985. Die Statue der “Madonna vom Rosenkranz” wurde ganz plötzlich lebendig, das heisst, sie hörte auf Statue zu sein und wurde zur Madonna in Person. Die Statue trägt das Kind im Arm. Während der Erscheinungen jedoch blieb das Kind weiter “Statue”. Die Madonna trug weiterhin die Skulptur der Kindes im Arm. Und dies acht Monate lang. Manchmal sehnte sich Renato danach, auch das Kind lebendig zu sehen, und er fragte sich, warum das Kind ganz schlicht und einfach eine Skulptur blieb. Er wagte es jedoch nie, der Madonna Fragen zu stellen.

Als er gegen Ende Oktober 1985 sah, dass die Kirche von San Martino von sehr vielen Menschen besucht wurde, begann er, um Erlaubnis zu bitten, die Eucharistie dort im Heiligen Tabernakel aufbewahren zu dürfen. Auch die Madonna sagte am 9. November 1985: “Dein Wunsch ist richtig: die Eucharistie, die Anbetung, der Tabernakel, der noch nicht da ist: dies wird sich bald verwirklichen.” Endlich erhielten Renato und die Seinen die ersehnte Erlaubnis, einen Tabernakel aufzustellen, um die Eucharistie aufbewahren zu können. Der Tabernakel wurde errichtet und am 1. Dezember 1985 geweiht.

An diesem Tag sagte die Madonna bei der Erscheinung zu Renato:
“Nicht nur du leidest. Opfere alles auf für diejenigen, die nicht glauben, weil der, der nicht glaubt, sündigt. Die Sünden sind die Ursache aller Übel. Es ist die Schuld des Menschen. Ich werde dir helfen. Morgen werde ich dir Jesus zeigen. Komm! Und sage jenen, die leiden, sie mögen für die Bekehrung leiden, denn es bleibt euch nicht mehr viel Zeit. Ich segne euch.”

Renato verstand nicht, was dies bedeuten konnte:
“Morgen werde Ich dir Jesus zeigen”. Am Tag danach, dem 2. Dezember 1985, belebte sich auch die Figur des Kindes.

Die Madonna sagte:

“Hier hast du Jesus, den du so lange erwartet hast. Nun lebt Er auch im Tabernakel. Danke Ihm und liebe Ihn. Bewirke, dass alle Menschen Ihn lieben. In Kürze wirst du den Verantwortlichen in der Kirche sagen müssen, dass Jesus Seine Mutter als Königin der Welt und “Königin der Liebe” will und dass Er niemals den Fehler dulden wird, sie aus den Kirchen zu entfernen. Die Kirche möge zur Einheit finden, aber ohne einem Druck oder einem Kompromiss nachzugeben. Die Welt will Maria, und Maria wird die Welt retten, wenn ihr auf sie hört und euch bekehrt. Danke für alles, was ihr tut. Jubelt mit Jesus.” Von jenem Tag an belebte sich bei jeder Erscheinung in der Kirche von San Martino auch das Kind genauso wie die Figur der Madonna.

Renato beschreibt das Verhalten des Kindes so:

“.. Es gestikuliert sehr lebhaft, wenn die Mutter uns ermahnt und uns Botschaften diktiert, die präzise und kategorisch sind. Es bestätigt mit dem Finger, was die Mutter sagt, und unterstreicht es. Ich sah es auch die Tränen der Mutter abwischen, wenn sie weinte, als sie die Botschaft des Lebens gab, gegen die Abtreibung, gegen den von den Menschen gewollten Tod…

Das Jesuskind trocknete mit seinem Händchen die Tränen der Mutter! Das war für mich erschütternd, mich haben die Tränen der Madonna zutiefst bewegt, aber auch die Art Jesu, ihre Tränen abzutrocknen!” Mons. Onisto, damals Bischof von Vicenza, sagte, als er die Erzählung dieses Details von Renato gehört hatte:

“Dies hilft Ihnen sehr, dass man Ihnen Glauben schenkt, auch bei uns, denn wären Sie nur ein Geisterseher, dann hätten Sie in diesen acht Monaten das ganze Standbild sich bewegen sehen. Hingegen hörten Sie nur die Muttergottes reden und Jesus bewegte sich nicht. In einem bestimmten Moment, als die Eucharistie eingesetzt wurde, bewegte sich Jesus … Maria hat Sie ihren Sohn sehen lassen … Dies ist ein Faktum, über das wir nachdenken müssen.” Ich denke, dass wir dieses Faktum unserem Gedächtnis fest einprägen müssen, denn im Grunde sagt uns ja die Madonna damit, dass wir, wenn wir die Eucharistie nicht nützen, keine lebendigen Personen sind, sondern nur hässliche und leblose Scheinbilder Jesu Christi. Wenn wir die Eucharistie nicht essen, haben wir das ewige Leben nicht!

3. Die Liebe zum Nächsten
Klar und deutlich, mit kategorischen Ausdrücken, wie Renato sagt, erinnert uns die Madonna daran: Den Nächsten zu lieben, und jederzeit allen zu verzeihen, heisst dienen und heisst, sich für die anderen hingeben. Und dies nicht nur in Dingen, die den Leib betreffen, sondern auch in allem, was das Heil der Seele betrifft, und darum erfordert die Liebe zum Nächsten das Apostolat. Wie viel spricht Sie doch in den Botschaften von der Notwendigkeit, den Brüdern dabei zu helfen, sich auf den Weg des Heiles zu begeben!

4. Das Gebet und das Fasten
Überaus häufig wird die Einladung zum Gebet ausgesprochen! Es ist das notwendige und unerlässliche Mittel, denn wenn du christlich sein willst, wenn du Gutes tun willst, wenn du etwas erhalten willst … dann musst du beten. Maria besteht auf die Eucharistie (Messe, Hl. Kommunion, Anbetung) und auf die Beichte. Sie verlangt den täglichen Rosenkranz, den Kreuzweg, das Gebet in der Gruppe, das persönliche Gebet, das Gebet in der Familie … Sie verlangt auch das Fasten.

5. Die Weihe an die Madonna
Wenn wir unsere Bekehrung und die Bekehrung der Welt erreichen wollen, müssen wir uns mit ganzem Herzen Ihr anvertrauen, um uns aus der Unterdrückung durch Satan zu erretten. In der Botschaft vom 2. Januar 1986 diktiert sie ein Weihegebet:

“Preist Gott, meine Kinder! Lasst diese Zeit der Heiligung nicht vorübergehen. Macht euch Hingabe und Gebet werden die Welt retten”.

“O Maria, Königin der Welt, Mutter der Güte. Im Vertrauen auf deine Fürsprache übergeben wir Dir unsere Seelen. Begleite uns jeden Tag zur Quelle der Freude. Schenke uns den Erlöser. Wir weihen uns Dir, “Königin der Liebe”. Amen.

Folgende drei Botschaften stammen von den Tagen vor dem ersten Angriff auf die Erscheinungen.
Die erste Botschaft am 17. August 1988

Die Muttergottes sagt:
“Beten wir zum Vater! Mein Sohn, alle Mächte der Unterwelt sind am Werk wie niemals in der Geschichte der Menschheit. Aber euer Werk ist göttlichen Ursprungs. Liebe Kinder, blickt mit mir in die Zukunft, der der Sieg gehört. Gehen wir Jesus entgegen, der kommt. Schaut nicht zurück, um zu sehen, wer sich verirrt hat. Bald wird es für sie zu spät sein, weil die Zeit vorüber sein wird. Sie werden allein bleiben, während ihr bei mir sein werdet. Mut, meine Kinder, Mut!
Ich segne euch. ”

Die zweite Botschaft wurde am 26. August 1988 gegeben.
Nachdem die Statue der “Madonna vom Rosenkranz” in die restaurierte Kirche von San Martino zurückgebracht worden war lautet die Botschaft:

“Gepriesen sei der Herr! Ich segne euch, meine Kinder, und ich drücke euch an mich. Heute lächelt euch Jesus zu. Ihr, die ihr auf mich hört, werdet nicht verwirrt sein. Ihr habt mich an diesen Ort, der euch lieb ist und auch mir lieb ist, zurückgebracht. Ihr seid dabei, meine Wege in der Welt zu öffnen, und ich werde Jesus in die Welt bringen. Ich versichere euch, dass diese meine Statue mit Gesang und Dankgebeten zum Herrn durch die Strassen eurer Siedlungen getragen werden wird.
Ich segne euch, meine Kinder, ich segne euch alle. ”

Die dritte Botschaft war am 31. August 1988 auf dem Monte di Cristo

Sie lautet:
“Bitten wir gemeinsam den Vater!
Liebe Kinder, ich habe meine Stätten ausgesucht, ich habe meine Kinder ausgewählt, um mit ihnen zu sprechen. Die ein reines Herz haben, verstehen, was ich ihnen sage. Folgt meinen Ratschlägen, meine Kinder, und seid ihnen treu. Gott verlangt von jedem Menschen den wahren Glauben, keinen armseligen und halbherzigen, sondern einen lebendigen Glauben. Gesegnet sind jene, die im Glauben verharren. Bekämpft jedes oberflächliche und hochmütige Gerede, das die Frucht geistiger Armseligkeit ist. Wachset im Geist mit dem Gebet und mit der Liebe. Spürt mich immer in eurer Nähe. Ich will euch helfen. Lasst euch umgestalten und erneuern, damit auch ihr mir helfen könnt, Seelen zu retten. Ich segne euch alle, liebe Kinder, und ich sage euch: Seid sicher, das Reich Gottes kommt mit Maria, eurer Mutter, mitten unter euch.
Ich segne euch.”