Marienheiligtum in Kibeho/Rwanda/Afrika – Rosenkranzgebet

Marienheiligtum in Kibeho/Ruanda

Rosenkranz zu Ehren der 7 Schmerzen Mariens aus KibehoHBP_5006_600Der Monat September ist besonders der Schmerzhaften Mutter Gottes geweiht. 
7 x 7 Perlen + 5 Perlen und 8 Medaillen 
Anfang – wie bei einem normalen Rosenkranz
Ehre sei dem Vater …Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria …


7  Schmerzen

• Jesus, dessen Leiden dir zu deinem großen Schmerz von Simeon geweissagt wurde

• Jesus, mit dem du zu deinem großen Schmerz nach Ägypten fliehen musstest

• Jesus, den du zu deinem großen Schmerz drei Tage lang gesucht hast

• Jesus, der dir zu deinem großen Schmerz mit den schweren Kreuz begegnet ist

• Jesus, unter dessen Kreuz du von Schmerzen durchbohrt gestanden bist

• Jesus, dessen heiligster Leichnam dir zu deinem großen Schmerz in den Schoß gelegt wurde

• Jesus, den du zu deinem großen Schmerz zu Grabe getragen hast

Schlußgebet:

Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
O, Mutter der Schmerzen und Mutter der Tränen, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen

1. Schmerz 
Simeon spricht zu Maria:  Deine Seele wird ein Schwert durchdringen.
Den ersten Schmerz empfand die seligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, als sie im Tempel ihren eingeborenen Sohn Jesus in die Arme des greisen Simeon legte und von ihm die Worte vernahm: Ein Schwert wird deine eigene Seele durchdringen, damit die Gesinnung vieler Herzen offenbar wird.

2. Schmerz  
Gott spricht in der Nacht:  Nimm dein Kind und flieh nach Ägypten.
Den zweiten Schmerz empfand die seligste Jungfrau, als sie nach Ägypten fliehen musste, um der Verfolgung des grausamen Herodes zu entgehen, der ihren Sohn zu töten suchte.

3. Schmerz
Maria verliert ihr Kind und sucht es drei Tage lang.
Den dritten Schmerz empfand die seligste Jungfrau, als sie mit Josef und ihrem geliebten Sohn Jesus Jerusalem besucht hatte, Jesus auf dem Rückweg vermisste und ihn drei Tage lang schmerzlich suchte.
(bete für alle verzagten Eltern, für alle gefährdeten Jugendlichen für alle suchenden Menschen)

4. Schmerz
Maria begegnet ihrem kreuztragenden Sohn.
Den vierten Schmerz empfand die seligste Jungfrau, als sie ihrem Sohn begegnete, wie er das schwere Kreuz auf seinen Schultern trug.
(bete für alle Kreuzträger und Kranken, für alle Helfer und Tröster, um den Blick für Notleidende)

5. Schmerz
Maria steht unter dem Kreuz ihres Sohnes.
Den fünften Schmerz empfand die seligste Jungfrau, als sie zusehen musste, wie ihr Sohn Jesus am Kreuz erhöht wurde und wie er nach dreistündiger Todesqual verschied.
(bete für die Rettung der Welt, für alle Sünder, um die Gnade der Treue und Beharrlichkeit)

6. Schmerz
Der Leichnam Jesu wird in den Schoss seiner Mutter gelegt.
Den sechsten Schmerz empfand die seligste Jungfrau, als ihr geliebter Sohn Jesus,von einer Lanze durchstochen, vom Kreuz abgenommen und in ihren Schoss gelegt wurde.
(bete für alle enttäuschten und alleinstehenden Menschen, für alle Witwen und Waisen, um die Kraft der Vergebung)

7. Schmerz
Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.
Den siebten Schmerz empfand die seligste Jungfrau Maria, als sie sah, wie der heilige Leichnam ihres Sohnes Jesus in das Grab gelegt wurde.
(bete um die lebendige Hoffnung auf die Auferstehung, um eine gute Sterbestunde, für die Verstorbenen)
Drei “Gegrüßet seist du Maria…” (… in Dankbarkeit, dass Maria uns auf unserem Glaubens- und Lebensweg begleitet)

Das Glaubensbekenntnis
V. Bitte für uns, o schmerzreiche Jungfrau Maria!
A. Dass wir würdig werden der Verheissungen Christi.

Lasset uns beten:

Wir bitten dich, Herr Jesus Christus.
Die seligste Jungfrau Maria, deine und unsere Mutter, deren Seele in der Stunde deines Leidens ein Schmerzensschwert durchbohrte,
möge jetzt und in der Stunde unseres Todes unsere Fürsprecherin sein.
Darum bitten wir durch dich, Jesus Christus, den Erlöser der Welt,
der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

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Die Erscheinungen von Kibeho

http://www.kath.net/news/59781

Kennen Sie Kibeho?
Die Erscheinungen in Kibeho/Afrika sind kirchlich anerkannt. Buchtipp zu „Die Erscheinungen von Kibeho. Maria spricht zur Welt aus dem Herzen Afrikas“.
Von Hans Jakob Bürger
 59781

http://www.kath.net/news/59519

15 Mai 2017

Die Erscheinungen von Kibeho
Maria spricht zur Welt aus dem Herzen Afrikas. Dieses Buch wird jeden Leser durch die Tiefe der Glaubensvermittlung berühren. Ein Buch von Immaculee Ilibagiza

Alphonsine Mumureke (*1965)

Nathalie Mukamazimpaka (*1964)

Marie Claire Mukangango (*1961)

Die Botschaft von Kibeho

1. Ein dringender Appell zu Reue (Buße) und Bekehrung der Herzen: „Bereut, bereut, bereut!“
„Kehrt um, solange es noch Zeit ist.“

2. Eine Einschätzung des moralischen Zustandes der Welt:

„Die Welt verhält sich sehr schlecht.“
„Die Welt rennt ins Verderben, sie droht in den Abgrund zu fallen (in die Hölle zu stürzen)“, mit anderen Worten, „sie ist in unzählige und unverminderte Katastrophen gestürzt (getaucht, verstrickt).“
„Die Welt begehrt gegen Gott auf, sie begeht zu viele Sünden, sie hat weder Liebe noch Frieden.“
„Wenn ihr nicht bereut und eure Herzen nicht bekehrt, werdet ihr in den Abgrund (in die Hölle) stürzen.“

3. Der tiefe Schmerz der Muttergottes

Die Seherinnen erzählten, sie hätten die Jungfrau Maria am 15. August 1982 weinen sehen. Die Muttergottes war sehr traurig wegen des Unglaubens und der Unbußfertigkeit der Menschen. Sie klagte über unseren schlechten Lebenswandel, der sich in zügellosen Gewohnheiten, dem Gefallen am Bösen und fortgesetzter Missachtung der Gebote Gottes zeigt.

4. „Glaube und Unglauben werden unbemerkt kommen.“

Diese geheimnisvollen Worte wurden von Maria zu Beginn der Offenbarungen wiederholt gegenüber Alphonsine ausgesprochen. Sie wurde dazu aufgefordert, sie den anderen Leuten gegenüber zu wiederholen.

5. Das Leiden, das rettet:

Dieses Thema ist das wichtigste unter den Offenbarungen von Kibeho, insbesondere für Natalie Mukamazimpaka. Leiden, das unvermeidlich in diesem Leben ist, ist notwendig für Christen, um die Ewige Herrlichkeit zu erlangen. Am 15. Mai 1982 sagte Maria zu ihren Seherinnen, speziell zu Natalie, „Niemand wird in den Himmel kommen ohne Leiden.“, bzw. „Ein Kind Mariens weigert sich nicht, zu leiden.“ Leiden ist gleichermaßen bedeutsam zur Sühne für die Sündender Welt als auch Teilhabe an den Leiden Jesu und Mariens zur Rettung der Welt. Die Seherinnen wurden durch diese Ansprache eingeladen, ein besonderes Leben zu führen, in dem sie Leiden durch den Glauben in Liebe annehmen, sich selbst abtöten und Freuden entsagen zur Bekehrung der Welt. So gesehen ist Kibeho ein Mahnzeichen an die Bedeutung des Kreuzes im Leben eines Christen und der Kirche.

6. „Betet allezeit und aufrichtigen Herzens“:

Die Menschen beten nicht, und diejenigen, die es tun, tun es nicht wie sie sollen. Maria bittet die Seherinnen, stellvertretend für die ganze Welt zu beten, andere beten zu lehren und für diejenigen zu beten, die selbst nicht beten. Maria bittet uns, mit größerer Hingabe und Reinheit des Herzens zu beten.

7. Marianische Frömmigkeit – die sich ausdrückt im aufrichtigen und regelmäßigen Gebet des Rosenkranzes.

8. Der Rosenkranz der sieben Schmerzen der Jungfrau Maria:

Die Seherin Marie Claire Mukangango sagte, sie habe Offenbarungen über den Rosenkranz der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria empfangen. Die Selige Jungfrau liebt diesen Rosenkranz. Weithin bekannt in der Vergangenheit, ist er in Vergessenheit geraten. Die Muttergottes von Kibeho verlangt nach seiner Erneuerung und Verbreitung in der ganzen Kirche. Dennoch ersetzt dieses Gebet nicht den Heiligen Rosenkranz.

9. Maria wünscht, dass ihr eine Kapelle erbaut werde – als Zeichen der Erinnerung an ihre Offenbarungen in Kibeho. Dieses Thema erscheint in den Offenbarungen vom 16. Januar 1982 und kehrt während des ganzen Jahres mit weiteren Ergänzungen wieder.

10. Betet allezeit für die Kirche, wenn (da) in den kommenden Zeiten viele Leiden über sie hereinbrechen. Dies sagte Maria zu Alphonsine am 15. August 1983 und am 28. November 1983.

Jede der Seherinnen bekam eine besondere Botschaft oder Auftrag von der Gottesmutter: Alphonsine Mumureke solle für Familien und die Kirche beten. Natalie Mukamazimpaka bete für die Welt, für die Seelen im Fegefeuer und solle mit Liebe die Leiden annehmen, die Jesus und Maria helfen, die Welt zu retten. Marie Claire Mukangang solle den Rosenkranz der sieben Schmerzen Mariens beten und andere lehren ihn zu beten.[6]

In Erscheinungen bat die Jungfrau Maria Natalie Mukamazimpaka für die Sühne der Welt zwei Wochen zu fasten. Sie sollte sich ausschließlich vom Wort Gottes und von der heiligen Eucharistie ernähren. Mediziner konnten sich nicht erklären, wie das besonders in Afrika möglich sein sollte. Ihre Kehle war ausgetrocknet und wund. Nach acht Tagen durfte sie Weihwasser trinken. Die Ärzte hielten sich bereit in letzter Minute einzuschreiten, aber Natalie blieb bei bester Gesundheit.[7]

Die Muttergottes warnte vor dem Blutvergießen

Bereits 1981 wurden die drei jungen Mädchen von der Gottesmutter vor einem Völkermord gewarnt.[8] 1989 kam es zu einer Vision, die bald Wirklichkeit wurde: Die Mädchen sahen einen Strom von Blut; Menschen, die einander töteten; zahllose unbegraben zurückgelassene Leichen, abgetrennte Köpfe … Ab April 1994 ereignete sich dann das Blutvergießen in Ruanda. Innerhalb weniger Wochen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa Dreiviertel der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit. Mehr als eine halbe Million Menschen verloren ihr Leben. In der Nähe von Kibeho geschah ein Massaker, bei dem 1995 in einem Lager für Binnenflüchtlinge 8000 Menschen bestialisch getötet wurden. In nur drei Monaten fielen diesem Massenmord 800 000 Menschen zum Opfer, darunter drei Bischöfe, 400 Priester und Ordensleute. Die Seherin Marie Claire Mukangango wurde ebenfalls bei dem Massaker getötet.

 

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Marienheiligtum Kibeho/Ruanda/Afrika

Die Muttergottes von Kibeho

Bildschirmfoto 2016-11-22 um 14.31.25

Marienheiligtum Kibeho/Ruanda/Afrika

Die Gottesmutter ruft die Welt zur Umkehr auf

http://www.kath.net/news/18184/print/yes

Das Fatima und Lourdes Afrikas

http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2011/11-28-30-jahre-marienerscheinungen-in-kibeho-ruanda

Unsere Muttergottes aus Kibeho

http://vjeko-rwanda.info/de/neuigkeiten/232-nasa-gospa-iz-kibeho-ruanda

Zur Erinnerung an die erste Erscheinung der Muttergottes von Kibeho

http://www.fides.org/de/news/7974-AFRIKA_RUANDA_Zur_Erinnerung_an_die_erste_Erscheinung               der_Gottesmutter_von_Kibeho_findet_ein_Jubeljahr_statt#.VzSpnGOwn5Y   

Marienheiligtum in Kibeho/Ruanda in Afrika im November 1981

Die Marienerscheinungen von Kibeho sind offiziell von der Kirche anerkannt.
Sechs jungen katholischen Mädchen und einem heidnischen Buben erschien im November 1981 in Ruanda die Muttergottes in einem Dorf der Diözese Gikongoro. Die Erscheinung, die sich den Kindern als “Mutter des Wortes” offenbarte, mahnte zur Buße, Umkehr Versöhnung.
Sie zeigte ihnen die Schrecken eines Krieges, der 1994 tatsächlich ausbrach und in dem sich in Ruanda die Hutus und die Tutsis auf fürchterliche Weise umbrachten.

An die Menschheit richtete sie die Botschaft:

“Kehrt um, solange noch Zeit ist!”.

In Medjugorje:
Während der alljährlichen Erscheinung am 25. Juni 1994, so erzählt Ivanka aus Medjugorje, hat die Muttergottes ihr das fürchterliche Massaker der Eingeborenen in Ruanda gezeigt und gesagt:

“Das Blutbad in Ruanda und Burundi hätte verhindert werden können.”

Der Wallfahrtsort Kibeho

Seit dem 15. August 1988 ist Kibeho als Wallfahrtsort von der Kirche anerkannt. Bischof Misago sagt zur Versöhnung der verschiedenen Volksstämme in Ruanda:

“In erster Linie würde ich mir wünschen, dass mit der Hilfe der Gottesmutter Kibeho zur Stadt der Versöhnung wird. Zweifelsohne ist eine lokale Marienfrömmigkeit entstanden und Kibeho ist zum Wallfahrtsort geworden. Leider erlaubt es die instabile Situation des Landes nicht, mehr Menschen nach Kibeho zu bringen: diese Situation wirkt sich natürlich auf den Pilgerzustrom aus”.

Die Muttergottes erschien in Kibeho als Afrikanerin und redete in der Sprache der Eingeborenen. Dazu sagte der Bischof:

“Es ist ganz normal, dass die Gottesmutter in der Sprache der Menschen spricht, denen sie erscheint. In Frankreich wird sie französisch, in England englisch sprechen, denn Maria nähert sich stets so den Menschen, indem sie sich an ihre Kultur anpasst”.

Das Marienheiligtum von Kibeho

1981 erschien in Kibeho mehrmals die Muttergottes

Die Seherkinder berichteten, die “Mutter des Wortes” hätte ihnen fürchterliche Bilder gezeigt. Sie sahen Menschen die sich gegenseitig grausam töteten.
Diese schreckliche Vision wurde später auf den Völkermord in Ruanda in den Jahren 1994/1995 bezogen und der gerade in Kibeho furchtbar wütete.

Am 3. Juni 2003 wurde das Marienheiligtum in Kibeho/Ruanda zu Ehren der “Schmerzhaften Gottesmutter” eingeweiht.
Das Marienheiligtum von Kibeho soll ein Ort werden: “Aus dem ein im Glauben erneuertes ruandisches Volk hervorgeht, das nach Liebe zu Gott dürstet, und die traurige Vergangenheit des Bruderkrieges vergessen will, dessen schreckliche Zeichen überall und ganz besonders an diesem Ort sichtbar sind”. So Kardinal Crescenzio Sepe in seiner Ansprache bei der Einweihung.

An der Einweihungsfeier nahmen der Apostolische Nuntius in Ruanda, und viele ruandische Bischöfe teil.

http://kibeho-sanctuary.com/index.php/pl

“Eine Botschaft, die hinausgeht” – Radio HOREB

https://www.horeb.org/index.php?id=1364