Erscheinung in TURZOVKA/Slowakei – 1956 – Das Slowakische Lourdes

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http://www.youtube.com/watch?v=iWUno67SdX4 Turkovka

Muttergotteserscheinung in der Slowakei – 1956

In einer armen Gebirgsgegend der Slowakei, wo der Fluss Kysuca durchfließt, ungefähr 5 km von der mährischen Grenze entfernt, liegt ein Dorf, namens Vysoka.
In der Nachbarschaft ist das Dorf Turzovka. Von dem Dorf Vysoka gelangt man auf einem Waldweg auf einen Berg, namens Okrouhla, der von dem Dorf Vysoka 3 km entfernt ist. Ganz oben auf dem Gipfel stand eine Kiefer. Auf diesem Baum war seit undenklichen Zeiten in einem hölzernen Kästchen ein Bild der Muttergottes angebracht.

Dieser Ort heißt im Volksmund: “U Obrazku” (übersetzt – “Zum Bild”). Die Leute haben solche Bilder bei sich zu Hause, im Garten, am Feld oder im Wald untergebracht. Dies ist ein schöner Brauch.

Der Heger Lasuta verlor seine Mutter, als er 4 Jahre alt war. Er diente später als Knecht bei einer frommen Familie auf einem Gut in Motylovice bei Friedeck. Jeden Sonntag ging er mit der Familie in die Kirche zur Hl. Messe.

Nach Absolvierung seines Militärdienstes heiratete der Heger Lasuta nach Turzovka in die Slowakei. Seine Frau hieß Eva Marsisova. Das erste Kind, ein Mädchen, starb.

Nach 7 Jahren wurde ihnen nochmal ein Mädchen geboren und später noch zwei. Die älteste Tochter, 16 Jahre alt, heisst Marie, dann kommt Anna, 9 Jahre alt und schließlich Theresia – 3 Jahre alt.

Der Heger Lasuta ist etwa in den Vierzigern, von schwacher, mittlerer Gestalt. Er ist ein einfacher Mensch vom Land und ein Mann reinen Herzens. Gerade dieses reine Herz hat sich die Muttergottes auserwählt, damit sie es mit Gnaden und seelischen Gaben erfülle.

Lasuta war erst Waldarbeiter. Im Jahre 1956 wurde er Heger. Er war ein frommer Verehrer der Muttergottes. Zu Hause hatte er in der Küche, im Zimmer und in der Kammer Altäre mit Statuen und Bilder “der Unbefleckten Empfängnis”. Gern schmückte er diese mit Blumen und im Winter mit künstlichen Rosen. In der Kammer ist ein Stein, auf dem er zu knien pflegte und – in seiner Art – vor seinen Altärchen betete.

Seine Tochter Marie sagte, dass ihr Vater den Rosenkranz nicht beten konnte und auch keinen besaß.

Der erwähnte Ort “U Obrazku” gehörte in den Waldbezirk. Bei seinen Gängen durch den Wald pflegte Lasuta hinzugehen und das Bild der “Immerwährenden Hilfe”, das auf der Kiefer hing, zu schmücken. Er brachte Feld- und Waldblumen und im Winter, wenn es deren keine gab, legte er zu den Füßen Mariens seine geistlichen Blumen, ein “Vaterunser und ein Ave Maria”, nieder.

Er war seinem Vorsatz treu: Jeden Tag hinzugehen, bei jeder Stimmung, bei jedem Wetter, bis hinauf zum Gipfel und dies nie zu vergessen. Diese seine Treue, gefiel der Muttergottes so sehr, dass sie ihn mit ihrer besonderen Gunst belohnte.

1. ERSCHEINUNG am 1. Juni 1956

Zum ersten Mal erschien die Muttergottes dem Heger Lasuta am Sonntag, den 1. Juni 1956.

Am Morgen sagte er seiner Frau: “Es ist Sonntag, ich sollte in die Kirche gehen und ich habe Dienst.”

Die Frau sagte: “Wenn du die Pflicht hast, geh in den Dienst. Der liebe Gott ist ja überall gegenwärtig.”

Er ging in den Dienst, aber nicht gern, wie er selbst erzählte. Er ging über den Steg, der über den Fluß Kysuca führt und schritt auf dem Waldweg zum Gipfel.

Er kam zum Ort “U Obrazku”, es war 9 Uhr Vormittag. Er kniete sich nieder und betete ein “Vaterunser und ein Ave Maria”. Als er das “Ave Maria” fertig betete, war es ihm, als wenn sich ihm der Kopf drehen würde. Die Bäume verschwanden, er sah einen herrlichen Blumengarten und darin ungefähr 4 m vor sich eine Frau und er hörte eine Stimme:

“Matous, mache mein Gärtchen fertig.” Wahrscheinlich wusste er selbst nicht, dass es seine wirklichen und geistlichen Blumen waren, mit denen er das Bild der Muttergottes „U Obrazku” geschmückt hatte.

Dann verschwand das Bild, es umgab ihn ein helles Licht und etwa 1/2 m von der Erde schwebte die Muttergottes, die “Unbefleckte Empfängnis”. Sie zeigte mit der rechten Hand den Rosenkranz, wovon er sehr unruhig wurde, denn er konnte ihn nicht beten und er hatte auch nie einen. Sie zeigte auf das Bild der Mutter von der “Immerwährenden Hilfe”, das auf der Kiefer hing.

Als er dorthin blickte, sah er wie im Film die Weltkugel und die einzelnen Länder der ganzen Welt; wie die Welt aussehen wird, wenn sich die Menschheit nicht bessert und zu Gott zurück kehrt. Die vernichteten Orte waren mit roter Farbe bezeichnet, die behüteten Orte mit blauer Farbe. Weiter sah er die Schönheit der Weltkugel in Bildern, wie die Welt aussehen wird, wenn die Leute sich bessern werden.

Um die ganze Weltkugel herum waren Aufschriften, von denen er später sagte, dass er sie nur dem Heiligen Vater in Rom enthüllen könnte. Obwohl die Muttergottes nichts sprach, verstand der Heger doch ihren bedingungslosen Auftrag:

“Matous, was du sahst, verkünde es in der Welt”.

Gegen Ende der Erscheinung zeigte sie hin zum Baum. Als er dorthin schaute, ließ sich der Himmel zur Erde nieder und im Glanz erblickte er den Heiland und neben ihm das Kreuz.

Er verstand dies so, als wenn ihm die Muttergottes sagte: Wenn du meinen Auftrag ausführst, kommst du dort hinauf, wohin sie mit dem Finger zeigte. Als er wieder zu sich kam, verschwand die Muttergottes, aber ihren Rosenkranz ließ sie ihm zurück. Er bückte sich, um ihn aufzuheben und welch Erstaunen. Sofort konnte er ihn beten und er betete gleich auf der Stelle denn glorreichen Rosenkranz.

Die Erscheinung dauerte 3 Stunden, ihm jedoch schien es nur eine kleine Weile gewesen zu sein. Erst das Mittags-Angelus-Läuten aus der Kirche Physika erinnerte ihn, dass es schon Mittag sei.

Als er nach Hause kam, sagte er nur seiner Frau:
“Ich habe im Walde die Muttergottes gesehen.”

Seine Frau dachte: Die Muttergottes sehen, ist nichts schlechtes und in ihrer Einfachheit legte sie dem keine Bedeutung bei. Die Frau des Hegers machte einen so einfältigen Eindruck, dass, als sie nach der Verhaftung ihres Gatten gefragt wurde, wie der Rosenkranz aussah, den ihm die Muttergottes gegeben hatte, sie es nicht einmal genau wusste. Angeblich hatte er größere Körner von grauer Farbe.

Der Heger Lasuta wurde durch Erscheinungen am 1. Juni, 7. Juni, 21. Juni, 3. Juli und 9. August 1958 begnadet. Bei keiner Erscheinung sprach die Muttergottes, aber was sie sagen wollte, zeigte sie ihm in Bildern. Das Bild, welches er im Walde schmückte, wurde ihm zum verständlichen Zeichen. Es verwandelte sich vor ihm in verschiedene Bilder und das sieben Mal.

Das erste Mal verwandelte es sich in eine Weltkugel, wie schon früher beschrieben wurde.

Bei der zweiten Verwandlung sah er die Sünden der ganzen Welt. Es war das ein furchtbarer Anblick, er sagte, dass die Leiden, welche Art auch immer, nichts gegen diese Erkenntnis seien.

In der dritten Verwandlung sah er die Strafe, welche die Menschheit erwartet, wenn sie nicht zu Gott, dem Herrn zurückfindet.

In der vierten Verwandlung zeigte sie ihm, wodurch man die Welt von diesen Strafen bewahren kann. Es ist dies das Beten des Rosenkranzes und Buße. Dieses Gebet kann die strafende Hand Gottes zurückhalten, aber es muss aus dem Herzen kommen, und nicht mit abwesenden Gedanken beten. Dazu muss man noch gute Werke hinzufügen. Es darf das nicht nur in Austeilen von Geld, Kleidung und Essen bestehen. Man muss gute aufrüttelnde Worte, ein Lächeln, einen freundlichen Blick schenken.

Was für eine Buße verlangt die Muttergottes?

Das Böse unterlassen und das Gute tun. Die letzten drei Verwandlungen der Erscheinungen von Lasuta bleiben sein eigenes Geheimnis.

Mehrere Monate schwieg der Heger Lasuta über die Erscheinungen, erst auf das wiederholte Drängen der Muttergottes enthüllte er sie.

Bei den Erscheinungen deutete die Muttergottes ihm an, dass als Beweis der Echtheit der Erscheinungen ein wenig entfernt von dem Orte “U Obrazku”, wo niemals Wasser war, eine Quelle mit heilendem Wasser fließen werde, was sich in einigen Quellen verwirklichte. Weder der Heger noch die Muttergottes sprachen noch weiter von dem Wasser.

Dem Ortsbewohner Jaroslav Zavalenka erschien während drei Nächten eine Frau, die ihm sagte, er möge in den Wald auf den Gipfel zum “U Obrazku” gehen und dort graben.

Am dritten Tag ging er hin, wusste aber nicht, wo er graben sollte. Er grub an einer Stelle, als eine Wallfahrerin – wie er dachte – ihm sagte:

“Hier grab nicht, grab dort, wo du die drei Farnkräuter siehst.”

Er kam zu jenem Ort und begann zu graben. Er blickte sich nach der Wallfahrerin um, die war jedoch verschwunden und zugleich auch jene drei Farnkräuter. An diesem Ort fliessen jetzt Quellen mit heilendem Wasser. Viele Leute sind dort gesund geworden, sowohl körperlich als auch seelisch. Man kann ruhig sagen, dass dies das „SLOWAKISCHE LOURDES” ist.

In Turzovska ist ein Priester, der bei dem Heger Lasuta die Erscheinungen und Heilungen aufschreibt.

Der Heger Lasuta begann täglich in die HL. Messe zu gehen. Den Leuten entging diese Veränderung nicht. In der Kirche betete er schön mit gefalteten Händen. Er betete am Rosenkranz, den ihm die Muttergottes zurückgelassen hatte. Manchmal geschah es, dass er bei der Verwandlung in den Leib und das Blut Christi laut weinte.

Als ihn der Ortsgeistliche fragte, warum er soviel weine, sagte er: “Ich sah die Muttergottes und ich muss mit ihr weinen.”

Die Leute begannen, ihn zu besuchen, jeder wollte etwas über die Erscheinungen wissen. Lasuta aber sagte nur:

“Die Muttergottes ist die Herrin, ich bin in ihren Händen nur eine Figur auf dem Schachbrett. Sie macht was sie will. Ihr Befehl ist, den Rosenkranz zu beten und Buße für die Rettung der Welt zu tun.
Diese Erscheinung soll auf der ganzen Welt bekannt werden. Meine Aufgabe ist vollendet.”

Am Sonntag, den 8. September 1958, ging er mit den ersten Leuten zum Erscheinungsort beten.
Als er fertig gebetet hatte, sagte er den Leuten: “In drei Tagen verlasse ich euch” – und wirklich, am Mittwoch wurde er von der grässlichen Partei K.P. eingesperrt.
Den Rosenkranz, den ihm die Muttergottes hinterlassen hatte, trug er ständig um den Hals gehängt. Bei der Verhaftung verschwand er auf geheimnisvolle Weise.

Am ersten Tag wurde er verhört und mit dem Auto von Ort zu Ort geführt. Obgleich er früher schweigsam war, verteidigte er jetzt furchtlos die Ehre der “Allerseligsten Jungfrau”.

“Mich schmäht, wie ihr wollt, aber von der Muttergottes sprecht schön.”

So fuhr er einen jungen Mann an, der über die Muttergottes lästerlich sprach. Der Heger Lasuta hatte etliche Verhöre beim Gericht. Bei einem Verhör redete ihm der Richter zu:

“Schauen Sie, die Familie haben sie in Not gestürzt, die Frau ist mit den Kindern allein zu Hause. Seien Sie vernünftig, sagen Sie nur, dass Sie im Wald geschlummert haben, dass es ihnen geträumt hat.
Wir nehmen mit Ihnen ein Protokoll auf, dann lassen wir Sie gleich nach Hause, erhöhen Ihr Gehalt und lassen Sie avancieren.”

Der Heger erwiderte darauf: “Herr Richter, haben Sie eine Mutter?” “Ja”, antwortete der Richter. -“Könnten Sie sich von ihr Iossagen?” fragte der Heger. “Das kann ich nicht”, antwortete der Richter. “Sehen Sie, Herr Richter, so kann auch ich mich nicht von meiner himmlischen Mutter lossagen”.

Beschämt packte der Richter seine Papiere zusammen und ging weg.
Daraufhin wurde er in eine Anstalt für Geisteskranke nach Byatritz bei Sillein gebracht.

Die ersten Tage musste er unter den schlimmsten Fällen verbringen und diese Erniedrigung ertrug er 10 Monate.
Dann wurde er entlassen. Lasuta wurde auch von seinem Posten entlassen, frühzeitig in Pension geschickt und aller seiner Rechte beraubt.

Ein Jahr war er zu Hause. Gern ging er mit den Leuten zum Ort “U Obrazku” beten.

Nach einem Jahr wurde er wieder eingesperrt. Die grässliche Partei der ungläubigen Menschen, ließen die Kiefer, an der das Bild angebracht war, fällen. Das wundertätige Bild wurde links aufgehängt.
Aus der Kiefer wurde ein Kreuz gezimmert und an dem Platz aufgestellt, wo früher die Kiefer mit dem Bild stand. Die Leute kamen immer mehr zum Ort der Erscheinungen.

Die Kommunisten begannen durch Schriften, im Radio und an der ihnen gemeinen Art die wunderbaren Erscheinungen “U Obrazku” zu beschimpfen. Nicht nur, dass sie diese auf lästerliche Weise lächerlich machten, sie verletzten auch die religiösen Gefühle der Gläubigen. Sie verboten den Autounternehmungen, Reisende hinzuführen und sie schreiben alle Autonummern der Autos auf.

Die Wallfahrer errichten aus Dankbarkeit für viele körperliche und seelische Heilungen im Walde Altäre, Statuen, Kreuze usw. Die ganze Höhe ist mit Kerzen übersät. Die Kommunisten haben schon vielmal die Altäre verbrannt, die Statuen zerbrochen und den ganzen Ort verwüstet. Und trotz allem kommen aus der ganzen Tschechoslowakei Wallfahrerprozessionen mit Musik und Kranzjungfern mit bekränzten Figuren, Statuen, Bildern und brennenden Kerzen.

Am 15. August 1963 waren am Erscheinungsort “U Obrazku” an die 300 Wallfahrer, darunter viele aus dem Ausland.

Warum kam eigentlich die Muttergottes?

Der Dolmetscher, des Hegers Lasuta, sagt: … um den Glauben zu wecken und die menschlichen Schmerzen aller Art zu stillen. Sie kam, um die Menschheit vor dem falschen Gehen des Weges zu warnen und sie an die strafende Gerechtigkeit Gottes zu erinnern. Bei allem Reichtum, wie man das heutige Leben des arbeitenden Volkes in den feindlichen K. Ländern nennt, sind soviel Not, Krankheit, seelischer und körperlicher Art, zerrüttete Nerven, unglückliche Herzen, dass man nur staunt. Warum gibt es soviel zerrüttete Nerven und unglückliche Menschen? Weil überall die Angst herrscht. Keiner traut dem anderen.

Die STRAFE, die die Muttergottes dem Heger Lasuta geoffenbart hat.

Diese Strafe offenbarte der Heiland schon der Schwester Faustina einer polnischen Klosterfrau. Sie wurde jedoch in die Ferne gerückt, als die Menschen den Rosenkranz von “der Barmherzigkeit Gottes” beteten.

Später wurde sie der verstorbenen Therese Neumann von Konnersreuth, in Deutschland, geoffenbart sowie dem stigmatisierten, damals lebenden Pater Pio, dem Kapuzinerpater in San Giovanni Rotondo, Italien.

Die Muttergottes teilt dem Heger Lasuta in der Slovakei mit:

“Es ist schon die höchste Zeit, kehrt zu Gott zurück. Gott hat schon wiederholte Male gemahnt, dass die Menschen die Gebote, die er ihnen gab, befolgen mögen.
Wenn sie sich bessern werden, wird er sich ihrer auf die Fürbitte der Muttergottes erbarmen”.

Die Muttergottes offenbart bei der Erscheinung:

“Die Menschen bemühen sich nicht, sich zu bessern. Mehr und mehr lästern sie gegen die Gebote Gottes.
Die Zeit der Strafe ist nahe, wir durchleben die letzten Sekunden vor der Katastrophe. Es kommt die Vernichtung der Welt”.

Die heilsame Ermahnung der Muttergottes kommt deswegen, damit sich rette, wer sich retten lassen will. Die Strafe Gottes wird zwei Drittel der Menschheit auf der ganzen Welt treffen.

Die Sonne wird zu wärmen aufhören, es kommen kalte, unfruchtbare Sommer. Zuerst kommen schreckliche Überschwemmungen und andere elementare Missgeschicke, es fangen grosse Erdbeben an, die Berge werden sich bewegen, die Kirchen werden einstürzen, die Häuser werden sich bewegen und vom Wasser weggeschwemmt werden.

Die Ungläubigen werden in Verzweiflung schreien und werden lästern. Die Luft wird erfüllt sein von dämonischen Gestalten, den verkörperten Sünden und Lastern. Diese Phantome werden die Menschheit schrecken.

Dann wird sich die Natur beruhigen und ein helles Licht kommt, aber die Welt wird nicht zu erkennen sein. Schwer wird man Leben und lebende Wesen finden, alles wird vernichtet sein. Gott wird die Bösen bestrafen.

Was wird mit den Guten geschehen?

“Alle meine Kinder ragen auf der Stirne das Zeichen des Heilige Kreuzes.

Dieses Zeichen werden nur meine Auserwählten sehen und diese werden von meinen Engeln belehrt werden, wie sie sich verhalten sollen.

Meine Auserwählten werden in den schwersten Stunden ohne jede Furcht sein, sie werden von den guten Geistern behütet und vom Himmel gespeist werden.

Von dort bekommen sie auch ihre weiteren Anweisungen. Sie werden in einen todesähnlichen Schlaf fallen, aber sie werden von den Engeln behütet werden.

Wenn sie erwachen, werden sie wie neugeboren sein. Ihre Körper werden wunderschön und die Seelen in Gott getaucht sein. Alle ihre Werke werden sie zu Ehren und zum Lob Gottes verrichten. Die Erde wird wunderschön sein und meine Auserwählten werden sehen, wie Gott für sie sorgt.

Liebet mich von Tag zu Tag mehr. Je größer eure Liebe zu Gott und zu mir ist, desto tapferer und beharrlicher werdet ihr in den Tagen der Angst sein.

Es beginnt mit eisigen Nächten, Donnergeröll und Erdbeben. Dann schließt gut eure Wohnung, betet, bezeichnet euch mit dem Heiligen Kreuz, bereuet eure Sünden und ruft die Muttergottes um ihre Hilfe an, dass sie euch unter ihren Schutz nehme”.

Die Muttergottes sagte auch:

“Die Engel, die damit betraut sind, das Werk des Verderbens zu vernichten, sind schon bereit. Doch dem Zorn Gottes kann durch das Gebet des Heiligen Rosenkranzes, Buße und Bekehrung der Sünder Einhalt geboten werden”.

Die Muttergottes deutet auch an, dass man die Erscheinungen allen bekannt geben möge, denen wir es sagen können. Wer über die Erscheinungen belehrt ist und sie verbreitet, muss sich vor nichts fürchten, er wird in der Gnade Gottes sein”.

(Abschrift vom Original, welches der Heger Matous Lasuta diktierte).

Heute heisst der Ort der Erscheinung “SLOWAKISCHES LOURDES”.

Es geschehen dort große Wunder, körperliche Heilungen und zahlreiche Bekehrungen. Auf der Erde stehen eiserne Leuchter mit brennenden Kerzen. Die Leuchter wurden von den Wallfahrern aus Dankbarkeit für die Heilung gespendet. Die ganze Höhe ist von Kerzen besät, es sieht aus, als ob der Wald brennen würde.

Beim Heger Lasuta untersucht ein Priester die Erscheinungen und schreibt die Wunder auf. Auch er geht oft an den Ort der Erscheinungen „U Obrazku”, um dort zu beten.

Am 8. Dezember 1963, dem Fest der “Unbefleckten Empfängnis” der “Allerseligsten Jungfrau Maria”, waren einige tausend Wallfahrer dort.
Es erschien dort die Heilige Familie.

Es geschehen auch mit dem Wasser aus Turzovka verschiedene unerklärliche Dinge. So zum Beispiel:

In Gross Bilowitz bei Lundenburg wurde ein Autobus mit in Arbeit stehenden Arbeiterinnen von den Kommunisten „J.Z.D!” nach Turzovka geschickt. Die Frauen brachten sich von dort im vorigen Jahr 1963 das wundertätige Wasser mit. Als es zu frieren begann, fror das Wasser in den Gläsern und bei zweien bildete sich in den Gläsern, im Eis, herrliche Bilder.

Bei Frau Agnes Konecna bildete sich das Bild der Allerheiligsten Jungfrau Maria. Um das Bild herum war nur Eis. Sie brachte das Glas zum Zeigen in die Kanzlei J.Z.D., worüber alle Beamten den Kopf schüttelten. Sie liessen dann das Wasser im Glas auftauen und von neuem gefrieren.

Wieder erschien darin ein Bild, ein Kelch voll Hostien. Dann tauten sie das Wasser zum zweiten Mal auf und in das Glas gossen sie gewöhnliches Wasser. Nach dem Auftauen zeigte sich nichts darin.

Der zweiten Frau, Frau Hromek, ebenfalls aus Gross Bilowitz, zeigte sich im Glas im Eis eine Monstranz, umgeben von einem Strahlenkranz. Die Leute aus dem ganzen Dorf kamen, die Bilder anzuschauen. Sie sagen, dass sie nichts Schöneres je gesehen haben.

Der liebe Gott bestätigt damit die Echtheit des Wassers und gleichzeitig die Echtheit der Erscheinungen.

Am 12. September 1963, am Fest “Maria Namen”, waren wir auf der Zivcakhöhe in Turzovka. Wir nahmen das Wasser aus der Quelle und fuhren heim.

Zu Hause stellten wir die Flaschen mit dem Wasser in ein Zimmer, mit dem Vorsatz, davon nur im Falle einer ernstlichen Erkrankung zu nehmen.

Am 24. Januar 1964 waren bei uns Frauen mit dem Schleißen von Federn beschäftigt. Eine Frau hatte große Fußschmerzen und bat uns, ihr von dem Turzovka-Wasser zu geben.
Als ich das Wasser holte, war ich durch das, was ich in dem gefrorenen Wasser sah, sehr erstaunt.

Im ersten Glase sah ich die wunderbare Höhe von Turzovka, darüber ein Kelch, in dessen Mitte ein sehr schönes silbernes Kreuz stand.

Im zweiten Glas, auch in der Höhe von Turzovka und darüber war eine Uhr, die FÜNF Minuten vor ZWÖLF zeigte. Ich brachte das Glas mit dem Wasser in das Zimmer, wo die Frauen Federn schleißten.
Alle staunten. Die Frau, die die Schmerzen im Fuß hatte, rührte das Wasser vor Ehrfurcht vor dem Wunder, das sie sah, nicht mehr an.

Das zweite wunderbare Bild im gefrorenen Wasser am 7. Februar 1964:
In den Gläsern waren zwei Kelche und darin ein silberner Kreis, wie die Heilige Hostie.

Das dritte wunderbare Bild in dem gefrorenen Wasser war am 15. Februar 1964:
Hier zeigte sich das Osterlamm, wie wir es in Ostr. Nova in der Kirche haben.

Das vierte wunderbare Bild im gefrorenen Wasser war am 5. März 1964 in drei Gläsern.

Im ersten Glas war die”Unbefleckte Empfängnis”: Sie hatte gefaltete Hände und am Haupt eine Krone und um sie herum war ein herrlicher Schein und sie stand auf einem Felsen.

Im zweiten Glas war auch die Muttergottes. Sie trug einen dunkleren Mantel, was sich in der dunkleren Schattierung des Eises zeigte. Sie hatte auch die Hände gefaltet, auf dem Haupt eine Krone und ein strahlendes Herz.

Im dritten Glas im gefrorenen Wasser konnte man die Höhe von Turzovka in voller Schönheit sehen. Außer diesen Bildern waren im nichtgefrorenen Wasser der Rosenkranz zu sehen.

Ich Anne N…(der Name ist bekannt) wurde von einer Augenkrankheit durch das Wasser aus Turzovka geheilt.

Aus Dankbarkeit für diese Heilung und für die Gnade des Sehens der wunderbaren Bilder in den Gläsern mit Wasser aus Turzovka, sei der Muttergottes innigster Dank gesagt, dass sie unser Haus mit all’ ihrer Liebe beehrt hat.

Aus Dankbarkeit errichten wir auf der Höhe Okrouhla-Vysoca der Muttergottes ein Altärchen. Hunderte Leute von hier und der Umgebung sahen bei uns die wunderbaren Bilder im gefrorenen Wasser.

Aus dem Brief des Herrn N…(der Name ist bekannt) der es in dem Jahre 1963 selbst gehört hat (A.B. Abschrift)

Voriges Jahr Mitte Oktober, hörte ich wie eine Frau, die über ein Haus vom Heger Lasuta wohnt, bei den Pilgern aus Jihlava und der Umgebung den Heger verleumdete, dass alles nicht wahr ist, was über die Erscheinungen erzählt wird. Sie sagte, der Heger wäre angeblich nicht normal und erzählte verschiedenen Unsinn.
Nach 2 Monaten starb sie infolge einer heftigen Bronchienentzündung.

Der Mann, der im vorigen Jahr 1963 im Mai den Altar verbrannte, wurde – als er vom Berg herunterging – vom Blitz während eines Gewitters erschlagen.

Die Frau, die zwei Altäre verbrannte, starb innerhalb von 2 Monaten. Wann immer jemand schlecht über den Heger spricht oder ihn verleumdet, stirbt innerhalb von ein paar Tagen oder erkrankt schwer.

Die Geschichte über die Erscheinung der Muttergottes im Autobus.

Auf dem Weg von Cadec nach Turzovka stiegen Reisende ein. Es stieg auch eine Frau ein, sie war bloßfüßig. Im Gürtel hatte sie einen Rosenkranz.

Der Chauffeur fragte sie, wohin sie fahren wolle, sie sagte: nach Turzovka. Er riss vom Block eine Fahrkarte ab und gab sie ihr. Sie aber sagte, daß sie kein Geld hätte. Er sagte ihr aber gleich den Preis.

Ein älterer Mann bot sich gleich an, ihr das Geld zu geben, sie aber lehnte ab mit dem Bemerken, dass sie es von ihm nicht haben wolle, da er zu Hause drei Kinder habe, für welche er sorgen müsse. So sagte der Chauffeur, dass er für sie zahlen werde. Sie sagte auch, dass sie es von ihm nicht nehmen will, da er ledig sei und sich verheiraten wolle. Da werde er das Geld brauchen und, dass ihn so noch schwere Zeiten erwarten. Also sagten dann die Leute im Autobus, sie wollen alle zusammensteuern, aber sie möge ihre Legitimation vorweisen.

Daraufhin sagte sie, ihre Legitimation hätte der Chauffeur in seiner Brusttasche. Der Chauffeur war aber sehr erstaunt, da er wusste, dass er keine fremde Legitimation zu sich genommen hatte. Er griff in seine Brusttasche und zog ein Bild der Muttergottes. Sie aber verschwand.

Erscheinungen am 1. Mai 1965 in Turzovka

Am 1. Mai 1965 waren in Turzovka ungefähr 1.200 Personen. Dort geschah ein großes Wunder.

Am Himmel zeigte sich auf 2 Seiten ein großer herrlicher Schein. Die beiden Seiten vereinigten sich. In der Mitte strahlte im herrlichen Glanz ein großes Herz. Auf der einen Seite sah man die “Unbefleckte Empfängnis” und auf der anderen Seite den “HEILAND” und vor ihm ein großes rotes Kreuz. Die Leute staunten sehr, sie fielen auf die Knie, falteten die Hände, blickten auf die Erscheinung und beteten.

Die Erscheinung dauerte zehn Minuten und alle Pilger sahen sie.