Die Madonna der Tränen in Syrakus/Sizilien – 1953

In Syrakus ist die Muttergottes nicht erschienen.
Maria sandte den Menschen ihre Tränen.

Syrakus1

Vor über 50 Jahren ist es geschehen. – Sogar Skeptiker mussten es zugeben….

Nach dem zweiten Weltkrieg herrschten in Italien große Armut, Aussichtslosigkeit, soziale Spannungen, Arbeitslosigket und ein allgemeiner Unfriede.

In der sizilianischen Stadt Syrakus lebte eine große Anzahl gottloser Menschen, die an Gott kein Interesse hatten, selbst zügellos lebten.

Im Ort Santa Lucia, in der Viadegli Orti San Giorgo, Nr. 11, wohnte ein junges Ehepaar: Angelo Jannuso und seine Frau Antonia Jannuso-Quisto. Sie waren nicht gläubig, aber verehrten die Muttergottes sehr.

Als Hochzeitsgeschenk bekamen sie von einem Familienmitglied eine scheinbar wertlose 28×23 große, bemalte Gipsfigur, welche auf einer 38x34cm großen schwarzen Platte geschraubt war.
Es war die Statue der Heiligen Gottesmutter, die in ihrer rechten Hand ihr rotes, mit Flammen umgebenes Herz festhält.

Antonia Jannuso wurde schwanger. Sie fühlte sich sehr unterdrückt im Elternhaus ihres Mannes. Deshalb bekam sie epileptische Anfälle und heftige Schmerzen. Die Ärzte machten die schwierige Schwangerschaft dafür verantwortlich und verschrieben ihr strenge Bettruhe. Antonia sucht Zuflucht im Gebet, worüber ihr Mann spottet.

Am Samstagmorgen, den 29. August 1953 hat Antonia einen heftigen Krampfanfall, der länger als normal dauert. Sie lag im Bett und krümmte sich vor Schmerzen. Ihre Füße waren zum Kopfende liegend, um die Statue des “Unbefleckten Herzens”, welches über ihrem Bett hing, sehen zu können.

Man will den Doktor und den Mann rufen, aber plötzlich wurde die Frau ruhig und sagte: “Die Madonna weint!”

Da verschwanden alle Schmerzen. Ihre anwesende Tante und Schwägerin sahen auch das Wunder. Dann ruft man die übrigen Familienmitglieder die ebenfalls Zeugen dieses Wunders werden sollten.

Antonia wacht bei der Heiligen Jungfrau und sieht das Wunder einige Stunden, während sie die Tränen der Muttergttes zuerst mit einem Taschentuch, dann mit Watte trocknet.
Man beschließt die Polizei zu rufen. Die Männer, die zuerst spottend reagieren, müssen erkennen, dass die Madonna tatsächlich weint.

Als ihr Mann nach Hause kommt, ist das Haus voller Menschen. Die Polizei nimmt schießlich die Madonna in einem Jeep mit, der nass wird von den Tränen. Im Revier hört Maria auf zu weinen. Man weiss nicht so recht, was man mit der Statue anfangen soll, und gibt sie wieder an Angelo. Dieser schleicht sich nach Hause als hätte er gestohlen. Ängstlich vor der Menschenmenge legt er die Madonnenstatue auf das Bett. Nun weint die Muttergottes wieder.

Am folgenden Morgen, in aller Frühe, wartet die Menschenmenge, vor der Hausnr. 11 in der Via degli Orti di St. Giorgo.
Einige verbrachten dort sogar die Nacht. Der Kommisar Nic Samperisi wird gerufen um die aufgebrachte, lärmende Menschen zur Ruhe zu bringen. Er geht selbst ins Haus und auch er sieht die Marienstatue, welches auf dem Bett liegt, weinen.

Die Menge auf der Straße wird immer ungeduldiger und lauthalsiger. Darauhin stellt man die Madonnenstatue auf ein Tischchen, sodass alle daran vorbei gehen und das Wunder sehen können.

Kaplan Vicenzo Sapio war als erster Priester anwesend, der das Wunder anschaute. Er gehört dem Orden “Diener von Maria” an.

Die Neuigkeit verbreitete sich immer mehr. Die Menschen auf der Straße gaben keine Ruhe und verlangten mehr zu sehen. Man beschloss die Marienstatue auf einem Giebel des gegenüberliegenden Hauses anzubringen. Dieses Haus hatte einen Garten, welcher von einer Mauer umgeben war. Es ist das Haus von Prof. Lucca. Jetzt ist das Volk zufrieden. Man beginnt laut Rosenkränze zu beten und Fürbitten zu geben.

Am Dienstag, den 1. September 1953 um 11 Uhr, hörte die Madonna auf zu weinen. Man hatte die Tränen für eine wissenschaftliche Untersuchung aufgefangen, und auch die Statue wurde untersucht.
Die Tränen waren menschliche Tränen. Dies wurde schriftlich bestätigt und von vier Ärzten unterzeichnet.

Auch der Pastor ist Zeuge und ließ die Ärzte auf der Bibel den Eid ablegen. Das Wunder wurde von tausenden Personen aus allen Schichten wahrgenommen.

Die Heilige Mutter hat vier Tage lang mit kleinen Zwischenpausen geweint. Die mit Tränen durchtränkten Watteknäuel wurden überall hin verschickt. Sie verrichteten Wunder, unter anderem in Spanien.

Die Heilige Mutter weint, weil man nicht betet.
Der Mensch kann nicht mehr beten, weil er von Hochmut beherrscht wird.
Er wendet sich nicht mehr an Gott.
Er ruft und hört nicht mehr den Heiligen Geist.
Er vertraut nur auf das Menschliche, und glaubt nicht mehr an Gott.

Diese Erscheinung wurde von Papst Pius XII direkt anerkannt. Es ist vielsagend, dass das Wunder von Syrakus geschah bevor der Papst,einige Tage päter, am 8. September 1953, die Enzyklika “Fulgens Corona” (Leuchtende Krone) der Welt vorstellte, in der er das Fest vom Marienjahr ankündigte.