Der Gnadenort Siekierki in Polen -1943 – 1949

Der Gnadenort Sierkierki in Polen

Die Geschichte des Gnadenortes beginnt mit den Erscheinungen der Heiligen Mutter Maria in den Jahren 1943-1949.
Es gab keine Kirchen in der Gegend vor und während des 2. Weltkrieges. Die Einwohner wollten eine Kirche bauen, leider konnte dies wegen des Ausbruchs des 2. Weltkrieges nicht ausgeführt werden.

Siekierki

Die Kinder beteten an einem Kreuz.

Am 3. Mai 1943, dem Fest der Mutter Gottes der Königin von Polen, war unter anderen ein 12 jähriges Mädchen namens Wladyslawa Papis (Mädchenname Fronczek-Fraunczuk) dabei.

Als es immer noch still betend nach Hause ging, erblickte es die Mutter Gottes auf einem Kirschbaum.

Die Mutter Gottes schaute auf Wladyslawa und wartete. Plötzlich fiel dem Mädchen ein, dass es vergessen hatte, jemanden in sein Gebet einzuschließen.

Ihr Onkel war sehr krank und es begann für seine Gesundheit zu beten. Die Mutter Gottes wartete. Ohne das Gebet zu beenden sagte das Mädchen:
„Ich bitte für Gesundheit für meinen Onkel, aber wenn er nicht mehr gesund sein kann, bitte nimm ihm mit, in den Himmel zu dir, o Liebe Mutter”.

Danach drehte sich die Mutter Gottes nach rechts um und verschwand.

Jesus erschien zum ersten Mal am 28. Juni 1943 an gleicher Stelle.

Die letzte Erscheinung war am 15. September 1949, am Tag des Gedächtnisses der Schmerzen Mariens.

Jesus sagte: “Ich komme um euch zu erinnern, dass ich immer bei euch bin. Jetzt gehe ich aber und ihr solltet meine Mutter bitten, denn nun hört sie euch zu.”

Während einer Erscheinung sagte die Mutter Gottes, dass eine Kappelle gebaut werden solle, in der die Menschen beten und singen werden.
Sie gab auch den Text einer Litanei an. Die Mutter Gottes und Herr Jesus hinterlassen viele Botschaften an diejenigen, die an Gott und Jesus glauben.

Die erste Kappelle wurde in den Jahren 1945-1946 am Erscheinungsort aufgestellt und am 3. Mai 1946, dem Marien Feiertag – der Königin Polens, geweiht.
Die Kappelle wurde drei Mal ausgebaut: in den Jahren: 1979, 1980 und 1981. Danach wurde eine neue Votiv-Kapelle aus Dankbarkeit für die Erlösung von der Alkoholsucht gebaut.
Diese Kappelle wurde am 29.August 1999 vom Erzbischof Jozef Glemp geweiht.

Am 16. November 1980 übergab Kardinal Stefan Wyszynski, der Erzbischof von Polen, die Kappelle der Obhut des Priaristenordens.
Nach seinem Tod weihte sein Nachfolger, Kardinal Jozef Glemp, der Platz am Erscheinungsort für eine neue Kirche.
Bischof Zbigniew Kraszewski legte den ersten Grundstein und am 2. Oktober 1988 weihte er das Untergeschoss der Kirche.
Diese Priaristen Kirche wurde der Heiligen Jungfrau Maria – der Lehrerin der Jugend am 17. September 1994 vom Kardinal Jozef Glemp geweiht.
Am 31. August 1997 wurde die Kirche als Diözesen Gnadenort vom Kardinal Jozef Glemp anerkannt.