Erscheinungen in Beauraing in Belgien im Jahre 1932

ERSTE ERSCHEINUNG. Festtag: 22. August

Beauraing2

Als die Selige Jungfrau Maria die ersten Male in Beauraing erschien, war sie in einiger Entfernung von den fünf Kindern Andree und Gilberte Degeimbre (15 und 9 Jahre alt) und Fernande, Golberte und Albert Voisin, 15, 13 und 11 Jahre alt.

Die Kinder landeten mit einem harten Aufprall auf ihre Knie, ob sie wollten oder nicht. Sie trugen aber keine Blessuren davon.

Die Selige Jungfrau erschien über 30 Mal in Beauraing, das erste Mal am 19. November 1932, das letzte Mal am 3. Januar 1933.

Als die Kinder von diesen Erscheinungen berichteten, wurde ihnen nicht geglaubt, so wie an den meisten anderen Orten, an denen Unsere Liebe Frau erschienen ist. Die Nonnen an dem Internat, das sie besuchten, verboten ihnen, über die Erscheinungen zu sprechen und machten keine Anstalten.

Bei der vierten Erscheinung, bewegte sich Unsere Liebe Frau zu dem Neubau, in dem die Nonnen wohnten und blieb dort in dem Weißdornbusch. Sie öffnete grüßend ihre Hände, lächelte und verschwand. Andree, Gilberte, Fernande, Golberte und Albert waren keine internen Schüler des Internats, aber die Mutter Oberin ließ sie am nächsten Tag im Haus bleiben. Die Kinder gehorchten und verbrachten aber die Nacht weinend und betend.

An den ersten Tagen schien Unsere Liebe Frau auf die Kinder zu warten und erschien ihnen, während sie den Rosenkranz beteten. Sobald die Kinder sie dann sahen, wurden ihre Stimmen höher und es schien, als ob sie mit einer einzigen Stimme sprächen.

Dann, am frühen Morgen des 8. Dezember, geht eine große Zahl von Menschen zur Beichte, viele davon sind Konvertiten. Eine große Menge geht zur Heiligen Kommunion. Nach der Heiligen Messe begibt sich eine Prozession zu dem Weißdornbusch.

Nachmittags um drei ist das Gelände mit Leuten besetzt.

Um 6 Uhr abends kommen die Kinder, und ein Ruf ist zu hören: “Sie ist da!!!” Alle fallen auf die Knie, beten das Ave Maria und bitten die Selige Jungfrau zu reden. Aber sie redet nicht sondern lächelt nur. Dann beten sie alle den ganzen Rosenkranz und die Erscheinung bleibt währenddessen die ganze Zeit über sichtbar.

Sechs Ärzte wollen die Kinder beobachten und Untersuchungen durchführen. Sie lassen eine elektrische Lampe an den Augen der Kinder vorbeiführen, und einer der Ärzte sticht eines der Kinder mit einer Nadel ziemlich tief und legt ein brennendes Streichholz auf die Hand des kleinen Mädchens. Das Streichholz brennt vollständig ab und erlischt, das Mädchen zeigt aber keinerlei Empfindlichkeit. Später, als den Kindern davon berichtet wird, sind sie sehr überrascht und es gibt keine Spuren von Verbrennungen bei dem Mädchen. Die Ärzte waren sich einig, dass die Kinder sich in einem Zustand völliger Ekstase befunden hatten. Die Kinder wurden einzeln befragt, es gab aber in dem, was sie aussagten, keinen Widerspruch. Und es ist fantastisch, das jüngste Kind berichten zu hören, wie die Selige Jungfrau aussah. Aber die Leute verstehen, dass die Selige Jungfrau tatsächlich erschienen ist.

Aber erst am 21. Dezember sagt Unsere Frau in Beauraing, wer sie ist:

Am 23. Dezember sagt die Selige Jungfrau Maria in Beauraing:

“Ich möchte, dass hier eine Kirche gebaut wird, so dass die Menschen hierher wallfahren können.”

Am 29.Dezember hört Fernande sie sagen:

“Bete, bete viel!!.”

Ihre kleine Schwester hört am 1. Januar:

“Bete immer.”

Am 2. Januar, sagt Unsere Liebe Frau:

“Morgen werde ich jedem von Euch etwas ganz Besonderes sagen.”

Der 3. Januar ist der letzte Tag der Erscheinungen und sicherlich der wichtigste Tag der Ankündigungen.
Albert wurde ein Geheimnis mitgeteilt, welches er niemals mitgeteilt hat, und seiner kleinen Schwester Gilberte wurde von der Seligen Jungfrau Maria gegeben:

“Ich werde die Sünder bekehren”

Was für ein wundervolles Versprechen der UNBEFLECKTEN JUNGFRAU aus ihrem mütterlichen Herzen, das voll Mitleid ist und mit allen leidet, die für die Bekehrung ihrer geliebten Kinder beten. Denn sie sehnt sich danach, dass alle eins sind, geeinigt in der Liebe Gottes. Um ihre große Macht zu zeigen, sagt sie zu Andree:

“Ich bin die Königin des Himmels und die Muttergottes; bete immer”.

Zu Fernande, die zunächst nichts bemerkt hatte und daher länger weitergebetet hat, sagte Unsere Liebe Frau:

“Liebst Du meinen Sohn?… Liebst Du mich?… Dann opfere Dich auf für mich!!”

Alle hören wie sie “Adieu!” sagt.

In den Erscheinungen, die nach dem 29. Dezember auftauchen, sehen die Kinder dauerhaft “Ein Herz, das von Lichtstrahlen umgeben ist”.
Daher nennen die Leute Maria hier: “Mutter mit dem goldenen Herzen”.