Gedanken Februar 2016 – von Alfred Porzelt

Gedanken vom Jahr 2016

„don Pierino Galeone, Gründer der „Servi della Sofferenza“

http://servidellasofferenza.ch/index.php?i=1&j=0

servidellasofferenza.ch“.

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1. Februar 2016

In den Kindern entdeckt man besonders die Liebe Gottes, die er den Menschen schenkt: freudig, lächelnd und mit dem Wunsch, immer mit Papi, Mami und den Geschwistern zusammen zu sein.

2. Februar 2016

Die Liebe ist Quelle der Freude, weil sie das Gute schenkt, das die Ursache ist, die die Freude verkostet. Die Liebe gemäss Gott schenkt das wahre Gut und die wahre Freude, die den Gott der Freude im Voraus verkosten lässt.

3. Februar 2016

Die Demütigen, jene, die zerknirschten Herzens sind und jene, die Gott fürchten, diese sind Gott am wohlgefälligsten, so sagt der Prophet Jesaia. Jene, die zerknirschten Herzens sind und jene, die Gott fürchten, können auch mehr als alle anderen Gott wohlgefällig sein, wenn nach der Hinfälligkeit ein umso entschlossenerer Vorsatz gefasst wird.

4. Februar 2016

Lass dich nicht beeindrucken und betrübe dich nicht, wenn du von wem auch immer Demütigungen erhältst. Denk daran, dass Gott gewöhnlich ermahnt, zurechtweist und vervollkommnet, indem er auch die Demütigungen zulässt.

5. Februar 2016

Lass dir von Gott helfen, wenn du merkst, dass dein Leid sehr stark ist, so stark, dass du meinst, unfähig zu sein, es zu überwinden. Verliere keine Zeit: Gott wartet wie ein Vater darauf, mit Glauben von seinem Kind gerufen zu werden.

6. Februar 2016

Der wahre Glaube ist jener, der weiterfährt zu glauben, bis er sich erfüllt.

7. Februar 2016

Um den Glauben aus deinem Herzen zu schaffen, tut der Satan alles: er führt dich dazu, den Schuldigen zu suchen, er verringert die Kraft zu ertragen, er lässt dich die Lösung nicht sehen und weil du sie zu weit weg siehst, lässt er dich daran zweifeln, dass sie sich bewahrheitet.

8. Februar 2016

Wenn du Angst im Herzen hast, lass den Mut nicht sinken: Jesus kennt alles, er tröstet dich, gibt dir die Kraft und die Lösung. Sei mit Jesus! Den Willen Gottes tun, ist dazu die einzige Weise.

9. Februar 2016

Die Barmherzigkeit ist Quell der Glückseligkeit; sie ist umso grösser, je grösser die Beleidigung dessen war, der dir Böses getan hat.

10. Februar 2016

Die Barmherzigkeit ist weder einfaches Nachempfinden und Mitleid, noch einzig Vergebung, sondern Wiedergewinnung aller nötigen Gaben zur Ausübung der eigenen Aufgabe und vollständige Versöhnung mit allen. 

11. Februar 2016

Der Glaube an Christus überwindet die eigene Schwachheit und die persönliche Unwürdigkeit. Die Barmherzigkeit Gottes schaut nicht auf deine Schuld, sondern nur auf deinen Glauben. Es ist das Werk des Teufels, dir deine Unwürdigkeit zu zeigen, um dich daran zu hindern, an den barmherzigen Christus zu glauben.

12. Februar 2016

Wundere dich nicht, wenn der Teufel dich packt, dich stösst und dich in die Mülldeponie wirft. Er tut es, um dich davon zu überzeugen, was du bist, weil er sich lieber nicht davon überzeugen lässt, wer du heute durch die Barmherzigkeit Gottes tatsächlich bist.

13. Februar 2016

Nun liegt es an dir, dich zu überzeugen, dass du beginnen sollst, das zu sein, was du durch dein Zeugnis auf Erden und in der Herrlichkeit des Himmels sein wirst.

14. Februar 2016

Deine Werke bezeugen, wer du bist und wem du gehörst: Christus oder dem Satan. Es gibt kein Zeugnis ohne die Werke.

15. Februar 2016

Gott ist Liebe. Jedes seiner Werke dir gegenüber ist Liebe, sei ihm darum nah. Der Satan ist Hass. Jede seiner Handlungen ist Hass gegen dich, halte dich daher fern von ihm, ja, flieh weit weg von ihm.

16. Februar 2016

Das gleichförmige Gemüt garantiert die brüderliche Liebe und das Zusammenleben einer Gemeinschaft.

17. Februar 2016

Liebe dein Haus und wer darin wohnt: du wirst es immer schöner machen und wirst glücklicher, zusammen zu sein.

18.Februar 2016

Sich verbergen ist für den Satan die beste Weise, dich zu betrügen: er verbirgt sich im Ich, um dich das Böse als Gut wählen zu lassen und er verbirgt sich in der Sünde, indem er dich glauben lässt, es sei keine. Nur dein Glaube an Christus kann ihn aufdecken.

19. Februar 2016

Für viele ist es leider schwierig, überzeugt zu sein, dass der Satan stärker ist als sie und Jesus stärker ist als der Satan und als alle. Die Überzeugung würde dazu führen, mit dem Satan vorsichtig und mit Jesus vertrauensvoll zu sein.

20. Februar 2016

Mut, vorwärts, du wirst es schaffen: Jesus ist mit dir!

21. Februar 2016

Unser himmlisches Mami lässt es uns nie an etwas fehlen; sie ist noch aufmerksamer gegenüber den Kindern, die sie besonders brauchen. Mami, wir lieben dich sehr, sehr! 

22. Februar 2016

Nach Jesus gibt es kein barmherzigeres Geschöpf auf der Welt als unsere himmlische Mama. Sie kennt all ihre Kinder mit ihren Schwachheiten, und mit grosser mütterlicher Barmherzigkeit wartet sie auf die Umkehr eines jeden.

23.Februar 2016

Wenn ein Kind seine Mama um nichts zu bitten hat, dann ist es in ihrer Nähe, so nah, dass sie ihre Zärtlichkeiten hervorruft, um ihr dann zu sagen: Mama, ich liebe dich so sehr. Unsere himmlische Mama hingegen umarmt uns und drückt ihre Kinder an ihr Herz, um allen und jedem zu sagen: ich will dich auf ewig bei mir im Himmel.

24. Februar 2016

Jesus ist gütig: er ist immer an deiner Seite, er schaut und hört auf dich; er freut sich und leidet mit dir; er wird nicht müde, dir zu helfen, jeden deiner Feinde zu bekämpfen und zu besiegen; er tröstet dich, richtet dich von deinen Schwachheiten wieder auf und macht dich in der Stärke immer fester. Deine Sicherheit ist, jetzt und für immer, Jesus allein.

25. Februar 2016

Wundere dich nicht und hab keine Angst, wenn der Teufel um dich herumschleicht, um dich zu versuchen. Wenn er deinen Widerstand sieht, ruft er bestimmt andere böse Geister, die noch schlimmer sind, um deinem Widerstand Gewalt anzutun. Dein entschlossener Wille reift durch den Widerstand gegen jeden Überraschungsangriff des Teufels. Mut: Jesus ist mit dir! 

26. Februar 2016

Wer gerne Wein hat und sein Glas leer sieht, der füllt es mit Wein, um ihn zu trinken. Wenn du dich leer fühlst, fülle dein Herz mit dem kraftvollen Wein der Liebe Jesu: es ist schön, von seiner Liebe trunken zu sein.

27. Februar 2016

Der Dank an Gott umfasst drei Dinge: vor allem die Liebe Jesu, die Wertschätzung der Gabe und das Vertrauen, weiterhin zu bitten.

28. Februar 2016

Die wahre Freude entsteht, wächst und wird beständig, wenn sie im Wort Gottes verwurzelt ist, dem Quell der Wahrheit und der ewigen Freude.

29. Februar 2016

Es ist eine grosse Freude, endlich das Gut gefunden zu haben, das du suchtest und auch zu vergessen, es vergebens gesucht zu haben, ohne es zu finden.

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 Der Padre / Gedanke zum Tag / Januar 2016

Gedanken vom Jahr 2016

Januar 2016

01. Januar 2016
Die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit sind untrennbar, so wie in Christus, der Gekreuzigte und der Auferstandene: seine Gabe ist der Friede.

02. Januar 2016
Das letzte Stadium der seligmachenden Schau im Himmel ist nicht die Glückseligkeit, sondern Gott von Angesicht zu Angesicht sehen.

03. Januar 2016
Wir Menschen sind alle Söhne des einzigen Vaters; unter uns sind wir Brüder und im erweiterten Sinn umfasst die Brüderlichkeit alle Geschöpfe 

04. Januar 2016
Hab keine Angst, wenn der Teufel hinter der Tür deines Herzens kauert. Lass immer Jesus in deinem Herzen wohnen und der Teufel wird vor dir fliehen, wenn er nur schon die Stimme Jesu hört.

05. Januar 2016
Die Müdigkeit, die Langeweile, die Nutzlosigkeit, die Nervosität, das Zeitverlieren, die Abneigung und die Ablehnung des Gebetes: es vergeht leider kein Tag, an dem der Satan dies dir nicht mit hartnäckiger Eindringlichkeit präsentiert. Du kannst dies nun schon genau unterscheiden, darum verkostest du es, ohne allzu grosses Unbehagen Widerstand zu leisten.

06. Januar 2016
Lass dich nicht vom Teufel hypnotisieren: wie ein geschickter Zauberer lässt er dich in der Vernunft eine endlose Abfolge komischer Bilder und Tricks sehen, um dich während des Gebets zu zerstreuen und nervös zu machen. Damit du in dieser komischen Schau verweilst, zeigt er dir keine schlechten Bilder, die sofort den Abscheu vor dem teuflischen Jongleur auslösen würden. Ihn interessiert nur, dich müde zu machen und dich zu täuschen, nichts erreicht zu haben. Fahre du weiter zu beten.

07. Januar 2016
Es gelingt dir nicht immer, den Abschluss deiner Anstrengungen im Gebet und den guten Werken zu sehen. Auch Jesus sah auf dem Kreuz nicht sofort den Abschluss seines Opfers, weil er erst nach seiner Auferstehung durch den Heiligen Geist in der Kirche fortfährt, das universale Heil bis zum Ende der Welt zu verwirklichen.

08. Januar 2016
Der leichtfertige Wechsel der Gemütslage macht das Verhalten unvorhersehbar, die Beziehungen schwierig und kühlt die Geselligkeit ab. Die Anstrengung soll immer zusammen mit dem Glauben und der Beherrschung der Natur ausgeübt werden.

09. Januar 2016
Das Unvorhersehbare hat diese Elemente: die Überraschung, die nicht sofortige Lösung, das Aufladen der Last und die Dauer des Ertragens. Die Besserung durch den Glauben und das heitere Gemüt öffnet die Vernunft auf die Gelassenheit und das Nachdenken hin, die zur Hoffnung auf eine Lösung führen.

10. Januar 2016
Die Überheblichkeit ist, ans eigene Ich glauben, vor allen und allem. Das Ich trennt sich von Gott, schliesst Gott aus und kämpft sogar gegen Gott. Der Satan besitzt so das Ich und lässt es tun, was er will, denn er ist der Haupthandelnde, der sich geschickt versteckt.

11. Januar 2016
Der gesunde Menschenverstand ist die Fülle der Weisheit im Tun des Willens Gottes und im Zusammensein mit dem Nächsten.

12. Januar 2016
Das geistliche Leben ist wie eine Pflanze: wenn die Blüten der Liebe zu Gott aufgehen, riechst du den Duft der Gegenwart Jesu. Wenn es ein Baum ist, der Früchte hervorbringt, empfindest du die Freude, die aus den guten Werken der Liebe zum Nächsten stammt.

13. Januar 2016
Die Klugheit*, das Böse zu meiden, soll nicht Angst und das Gute zu tun, nicht Überheblichkeit sein.

*KKK 1806 Die Klugheit ist jene Tugend, welche die praktische Vernunft bereit macht, in jeder Lage unser wahres Gut zu erfassen und die richtigen Mittel zu wählen, um es zu erlangen.

14. Januar 2016
Es ist komisch; wenn der Himmel ganz klar ist, sagst du: “Warum ist keine Wolke da?” Wenn hingegen Wolken da sind, sagst du: “Wann wird der Himmel wieder heiter sein?” Wenn du glücklich sein willst, dann nimm den Himmel so an, wie Gott es will: mal heiter, mal mit Wolken und fertig!

15. Januar 2016
Wenn du ein Leiden hast, handle so: umarme es, schenk es Jesus zusammen mit dir und denk nicht mehr daran; du wirst sehen: Jesus wird sich darum kümmern.

16. Januar 2016
Es ist einfacher, mit dem Leiden als mit der Freude richtig umzugehen, denn beim Leiden tust du alles, damit es weggeht, bei der Freude hingegen alles, damit sie bleibt.

17. Januar 2016
Die Nächstenliebe ist eine sehr schöne Tugend, die nur verstehen kann, wer sie übt.

18. Januar 2016
Jetzt schätzt du den Herzensfrieden. Als du klein warst, kanntest du ihn noch nicht und du spieltest lieber. Als Jugendlicher verachtetest du ihn und zogst ihm den Frieden der Sinne vor. Jetzt suchst du ihn, um ihn zu finden und an dein Herz zu drücken, um als guter Christ vorwärts zu gehen.

19. Januar 2016
Passiert es dir, dass du in der Tiefe deines Geistes ein Leiden lassen willst und gleichzeitig willst du es und zugleich bedauerst du, es zu verlieren? Dieses tägliche Spiel kann dir sehr schaden, bis du aufhörst, zu kämpfen und es endgültig in der Tiefe der Seele lässt und einen widerlichen und unauflösbaren Sumpf erzeugst. Beeile dich, zu Jesus mit Aufrichtigkeit des Herzens zu beten und hör auf, mit den verborgenen Leiden zu spielen.

20. Januar 2016
Lass den Mut nicht sinken, wenn das Leiden manchmal ins Gedächtnis und in den Geist mit unglaublicher Überraschung eintritt. Umarme das Leiden mit Demut und Sanftmut des Herzens ohne zu diskutieren und schenk es Jesus aus Liebe, auch wenn es hartnäckig ist. Dein Glaube wird dir Stütze im Leiden sein, die Hoffnung Gewissheit der Lösung und die Liebe Freude über den Sieg.

21. Januar 2016
Du sollst nicht an die Leere denken, die du empfindest; ein Akt der Liebe zu Jesus füllt dein Herz mit seiner unendlichen Liebe. Die Angst vor der Leere ist ein Zeichen deiner Einsamkeit, wegen des fehlenden Aktes der Liebe zu Jesus.

22. Januar 2016
Weisst du, dass die Muttergottes dich sehr sehr liebt? Weisst du, dass die Muttergottes beständig auf dich schaut, wie ein Mami auf ihr Kind, damit es nicht hinfällt, wenn es läuft? Weisst du auch, dass die Muttergottes, wie dein Mami, dich von Zeit zu Zeit in die Arme nimmt, dich an ihr Herz drückt und dich küsst? Dein Gehorsam ist Liebe, deine Liebe ist der Kuss, den du dem himmlischen Mami gibst.

23. Januar 2016
Wenn du einen verheirateten Freund besuchst, dann umarmst du ihn mit Zuneigung und grüsst seine Frau mit Hochachtung. Bei Jesus sollst du dasselbe tun: wenn du in die Kirche gehst, um ihn anzubeten und zu umarmen, dann vergiss nicht, auch für seine geliebte Braut und deine Mutter, die Kirche zu beten.

24. Januar 2016
Sei nie allzu traurig, weil die Traurigkeit, die von Gott stammt, sanft und kurz ist; jene, die nicht von Gott stammt, von ihr weisst du, wie sie beginnt, aber nicht, wie sie endet. Die Traurigkeit, die von Gott stammt, wird dann in Freude verwandelt; die Traurigkeit hingegen, die nicht von Gott stammt, wird Sauertöpfigkeit, Nervosität und vieles andere.

25. Januar 2016
Wenn du mit dem Auto fährst, verlierst du keine Zeit, um nach rechts und links zu schauen, sondern bemühst dich, immer auf der richtigen Fahrspur zu bleiben. Im geistlichen Leben hingegen, über die vielen Autos hinaus, die dich von allen Seiten ablenken, sind auf dem breiten Weg viele weitere Fahrspuren. Nur wenn du betest, kannst du Jesus immer an deiner Seite haben, der dir die Fahrspur des richtigen Weges garantiert, um das von ihm festgelegte Ziel zu erreichen.

26. Januar 2016
Die Affektivität (Zuneigung, Emotionalität) ist eine grosse Gabe Gottes. Die übernatürliche Affektivität umfängt auch die Menschlichkeit, ohne dass diese vorherrscht. Das Vorherrschen der menschlichen Affektivität wird dazu führen, die übernatürliche Affektivität auszuschliessen, im Unterschied zur beständigen übernatürlichen Affektivität, die die menschliche einschliesst und sie stets an ihrem richtigen Platz belässt.

27. Januar 2016
Die Umkehr ist eine Änderung der Liebe: von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zu Gott. Auch die Affektivität wird in der Umkehr begradigt: sie geht über von der nicht guten Affektivität zur guten und so wird alles, die Liebe und die Affektivität, gemäss Gott erneuert.

28. Januar 2016
Die Liebe misst sich durch die Gabe: je grösser die Gabe, umso grösser ist die Liebe. Jesus geben und aus Liebe zu Jesus geben ist dasselbe. Wie viele Male während des Tages schenkst du Jesus durch das Wort und das Beispiel? Und wie viele Male schenkst du dem Nächsten die Dinge aus Liebe zu Jesus?

29. Januar 2016
Das Alles und das Nichts treffen sich. Die Demut ist der einzige Zustand, in dem der Mensch das Nichts wird. Darum ist es für Gott eine Freude, im Demütigen zu wohnen.

30. Januar 2016
Die Muttergottes ist unser Mami, ist dein Mami. Liebe sie sehr und von ganzem Herzen, weil sie dir ihren Sohn geschenkt hat, dein ewiges Leben. 

31. Januar 2016
Glauben, dass der Nächste dein Bruder ist, ist die Kurzfassung unserer Religion, weil du glaubst, dass Gott der einzige Vater ist, wir alle seine Söhne sind, Brüder seines Sohnes Jesus, unseres Retters und mit ihm Miterben des Himmels.