Aus der Ruhe heraus leben – Joyce Meyer

Aus der Ruhe heraus leben

Guten Morgen!   

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Psalm 23,2 (Lut)

Kannst du dein Leben noch bewältigen? Vielleicht hast du dich schon einmal dabei ertappt, wie du gesagt hast: „Lange halte ich das nicht mehr durch. So kann das nicht weitergehen.“ Wenn du so etwas schon einmal gesagt hast, dann bedeutet das eigentlich: „Ich weiß, dass ich an meine Grenzen gekommen bin. Aber ich werde sie missachten und gucken, wie lange das gut geht.“

Wenn wir uns zu viel abverlangen, sendet uns unser Körper Warnsignale, wie zum Beispiel Schmerzen. Aber wir denken dann: „Das geht schon“ und ignorieren die Warnsignale so lange, bis wir derart krank sind, dass wir sie nicht mehr ignorieren können. 

 Ich bin nicht stolz darauf, aber in den ersten zwanzig Jahren meines Dienstes habe ich mich die meiste Zeit sehr schlecht gefühlt. Ich rannte von einem Arzt zum anderen und nahm alle möglichen Tabletten und Vitamine. Die Ärzte versuchten mir klarzumachen, dass ich mir einfach zu viel abverlangte, aber ich wollte nicht auf sie hören. Ich trieb mich ständig an, um all die Reisetermine, Vorträge, Besprechungen usw. wahrzunehmen – und war dabei vollkommen ausgelaugt. Schließlich wurde mir klar, dass wir nicht ungeschoren davonkommen können, wenn wir Gottes Anweisung, bestimmte Ruhezeiten einzuhalten, missachten. Also habe ich einige Dinge geändert und fühle mich jetzt besser als je zuvor.

Wenn du dein Leben nicht mehr bewältigen kannst, dann zögere nicht länger, die bereits überfälligen Veränderungen vorzunehmen. Warte nicht, bis etwas passiert und du einen Nervenzusammenbruch oder Herzprobleme bekommst. Geh die Veränderungen jetzt an und leb ein Leben, wie Gott es sich vorstellt. Wenn du das tust, garantiere ich dir, dass du eine noch nie dagewesene Ruhe und einen tiefen inneren Frieden erleben wirst.

Gebet: Herr, zeige mir die Bereiche meines Lebens, in denen ich an meine Grenzen komme. Ich will sie dir überlassen. Schenk mir heute deine Ruhe und deinen Frieden, damit ich mein Leben genießen und dir noch viele Jahre dienen kann. Amen

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Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Matthäus 6,3 (NGÜ)

Guten Morgen!   

Wir wissen alle, was ein Märtyrer ist. Jeder von uns hat bestimmt schon ergreifende Geschichten von heldenhaften Männern und Frauen gehört, die für Jesus gestorben sind. Aber es gibt noch eine andere Art von Märtyrern, die weder mutig noch ehrenvoll sind. Das sind ständig leidende Menschen, die bei jeder Gelegenheit bereit sind, andere an ihrem Leid Anteil nehmen zu lassen. Diese Märtyrer wollen, dass jeder in ihrem Umfeld weiß, was sie alles für andere aufgeben.

Man tappt so leicht in die „Märtyrerfalle“. Es fängt damit an, dass wir unsere Familie und unsere Freunde unterstützen und ihnen Liebe erweisen wollen. Aber nach einiger Zeit ändert sich unsere Einstellung und wir erwarten eine Belohnung. Die helfende Haltung ist uns abhanden gekommen, wir sind schlecht gelaunt und stellen fest, dass wir in Selbstmitleid gefangen sind. Wir sind zu Märtyrern geworden.

Die Bibel sagt, wir sollen so geben, dass „die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut“. Anders ausgedrückt, Gott will, dass wir helfen und geben, ohne uns Gedanken zu machen, ob andere es bemerken. Bist du in die „Märtyrerfalle“ getappt? Wenn ja, dann bitte Gott, dir sein Herz zu geben, damit du wieder selbstlos handeln kannst, ohne etwas dafür zu erwarten.

Gebet: Heiliger Geist, bitte zeig mir, ob ich in die „Märtyrerfalle“ geraten bin. Ich will ein dienendes Herz haben wie du, damit ich anderen helfen kann, so wie es dir gefällt – selbstlos und mit deiner Freude. Amen

Joyce Meyer e.V.

Gott richtet dich wieder auf

20. November 2018

Gott richtet dich wieder auf

Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf.
Psalm 3,4 (NLB)

Guten Morgen!  

Gott hat einen guten Plan für dich. Er will, dass du dich am Leben freust, anstatt bedrückt, verzweifelt, niedergeschlagen oder entmutigt zu sein. Die gute Nachricht ist, dass sich deine Einstellung und deine Perspektive ändern können, wenn du den Blick auf Gott richtest und dir von ihm aufhelfen lässt.

Der Psalmist schreibt: „Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf“ (Psalm 3,4; NLB). Stell dir diesen Satz, „du richtest mich auf“ einmal vor. Läuft jemand mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern herum, gehen wir davon aus, dass er traurig oder bedrückt ist. Wenn du dich so fühlst, dann sollst du wissen, dass Gott dich wieder aufrichten kann.

Denk daran: Gott hat für jeden von uns Hoffnung und einen Plan für eine gute Zukunft. Weil er mit uns ist, können wir im Einklang mit seinem Willen denken und reden. Wir können uns darin üben, in jeder Situation, die uns begegnet, positiv zu sein. Sollten wir es mit schwierigen Umständen zu tun haben, dürfen wir damit rechnen, dass Gott etwas Gutes daraus macht. Das hat er in der Bibel verheißen.

Gebet:

Gott, du richtest mich wieder auf. Danke dafür. Hilf mir, immer auf dich zu schauen und dir zu vertrauen, dass du deinen guten Plan für mein Leben verwirklichst. Amen

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Was passieren könnte, wenn du Gott folgst (2)

Kommt es dir so vor, als würde es beim Christsein immer nur um Verzicht und Selbstaufgabe gehen? Dann lass dich durch diese Sendung doch mal überraschen – und auch ein bisschen herausfordern.

Joyce Meyer e.V.