Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Matthäus 6,3 (NGÜ)

Guten Morgen!   

Wir wissen alle, was ein Märtyrer ist. Jeder von uns hat bestimmt schon ergreifende Geschichten von heldenhaften Männern und Frauen gehört, die für Jesus gestorben sind. Aber es gibt noch eine andere Art von Märtyrern, die weder mutig noch ehrenvoll sind. Das sind ständig leidende Menschen, die bei jeder Gelegenheit bereit sind, andere an ihrem Leid Anteil nehmen zu lassen. Diese Märtyrer wollen, dass jeder in ihrem Umfeld weiß, was sie alles für andere aufgeben.

Man tappt so leicht in die „Märtyrerfalle“. Es fängt damit an, dass wir unsere Familie und unsere Freunde unterstützen und ihnen Liebe erweisen wollen. Aber nach einiger Zeit ändert sich unsere Einstellung und wir erwarten eine Belohnung. Die helfende Haltung ist uns abhanden gekommen, wir sind schlecht gelaunt und stellen fest, dass wir in Selbstmitleid gefangen sind. Wir sind zu Märtyrern geworden.

Die Bibel sagt, wir sollen so geben, dass „die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut“. Anders ausgedrückt, Gott will, dass wir helfen und geben, ohne uns Gedanken zu machen, ob andere es bemerken. Bist du in die „Märtyrerfalle“ getappt? Wenn ja, dann bitte Gott, dir sein Herz zu geben, damit du wieder selbstlos handeln kannst, ohne etwas dafür zu erwarten.

Gebet: Heiliger Geist, bitte zeig mir, ob ich in die „Märtyrerfalle“ geraten bin. Ich will ein dienendes Herz haben wie du, damit ich anderen helfen kann, so wie es dir gefällt – selbstlos und mit deiner Freude. Amen

Joyce Meyer e.V.

Gott richtet dich wieder auf

20. November 2018

Gott richtet dich wieder auf

Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf.
Psalm 3,4 (NLB)

Guten Morgen!  

Gott hat einen guten Plan für dich. Er will, dass du dich am Leben freust, anstatt bedrückt, verzweifelt, niedergeschlagen oder entmutigt zu sein. Die gute Nachricht ist, dass sich deine Einstellung und deine Perspektive ändern können, wenn du den Blick auf Gott richtest und dir von ihm aufhelfen lässt.

Der Psalmist schreibt: „Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf“ (Psalm 3,4; NLB). Stell dir diesen Satz, „du richtest mich auf“ einmal vor. Läuft jemand mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern herum, gehen wir davon aus, dass er traurig oder bedrückt ist. Wenn du dich so fühlst, dann sollst du wissen, dass Gott dich wieder aufrichten kann.

Denk daran: Gott hat für jeden von uns Hoffnung und einen Plan für eine gute Zukunft. Weil er mit uns ist, können wir im Einklang mit seinem Willen denken und reden. Wir können uns darin üben, in jeder Situation, die uns begegnet, positiv zu sein. Sollten wir es mit schwierigen Umständen zu tun haben, dürfen wir damit rechnen, dass Gott etwas Gutes daraus macht. Das hat er in der Bibel verheißen.

Gebet:

Gott, du richtest mich wieder auf. Danke dafür. Hilf mir, immer auf dich zu schauen und dir zu vertrauen, dass du deinen guten Plan für mein Leben verwirklichst. Amen

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Was passieren könnte, wenn du Gott folgst (2)

Kommt es dir so vor, als würde es beim Christsein immer nur um Verzicht und Selbstaufgabe gehen? Dann lass dich durch diese Sendung doch mal überraschen – und auch ein bisschen herausfordern.

Joyce Meyer e.V.

Gott setzt sich für dich ein!

19. November 2018

Gott setzt sich für dich ein

Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
Römer 12,19 (EU)

Guten Morgen!   

Wenn jemand dich wütend macht, versucht der Teufel dafür zu sorgen, dass du wütend bleibst. Auf solch eine Situation mit Barmherzigkeit und Vergebung zu reagieren, ist genau das Gegenteil von dem, was der Feind möchte. Auf diese Weise zerstörst du nämlich seinen Plan. Das geschieht allerdings nicht automatisch und es ist nicht immer leicht. Doch wenn du tust, was du tun kannst, wird Gott tun, was nur er tun kann.

In dem Moment, in dem jemand dich ärgert oder beleidigt, ist die natürliche Reaktion, sich zu wehren und es dem anderen heimzuzahlen. Die Frage ist nur: Was hast du davon? Du machst den anderen vielleicht noch wütender, sodass er sich ebenfalls wieder rächt. Und dann hört der Kreislauf niemals auf!

Wenn wir an unserer Wut festhalten, ist das einfach nur dumm. Wir müssen diese Gefühle und die Menschen, die sie ausgelöst haben, Gott überlassen. „Mein ist die Rache, ich werde vergelten, sagt der Herr.“ Vertraue Gott, dann wird er für dich sorgen und dich beschützen. Du kannst das Geschehene nicht mehr ändern, aber wenn du es an Gott abgibst, wird er es gebrauchen, um etwas Gutes in deinem Leben zu bewirken.

Gebet:
Gott, du sagst, die Rache ist dein. Du willst nicht, dass ich es anderen aus Wut heimzahle. Ich überlasse dir meine Wut und vertraue auf deine Hilfe.
Amen

Unsere Video-Empfehlung des Tages

Was passieren könnte, wenn du Gott folgst (1)

Hat Gott seinen Finger auf etwas in deinem Leben gelegt – und bittet dich darum, es aufzugeben?
Entdecke, warum es sich lohnt, Gottes Willen zu tun, selbst wenn es dir schwerfällt.

Joyce Meyer e.C.

 

Wissen, wo der Kampf stattfindet

Wissen, wo der Kampf stattfindet

Wir setzen die mächtigen Waffen Gottes und keine weltlichen Waffen ein,
um menschliche Gedankengebäude zu zerstören.

2. Korinther 10,4 (NLB)

Guten Morgen!   

Wusstest du, dass wir jeden Tag im Krieg sind? Wenn wir uns umschauen und all das Leid sehen, könnte man meinen, die Kämpfe würden nur im sichtbaren Bereich stattfinden. Tatsächlich finden sie auch in unserem Inneren statt – auf dem Schlachtfeld unserer Gedanken.

Wer nicht erkennt, wo die Schlacht geschlagen wird, weiß auch nicht, gegen wen er kämpft. Wir glauben, andere Menschen, Geld, Religion oder „das System“ seien das Problem. Doch wir müssen unser Denken erneuern. Sonst laufen wir Gefahr, diese Lügen weiterhin zu glauben, und werden wichtige Entscheidungen aufgrund falscher Informationen treffen.

Unser Verstand wird jeden Tag ununterbrochen mit nagenden Gedanken, Misstrauen, Zweifeln und Ängsten bombardiert. Diese Dinge können zwar zerstörerisch sein und uns niedermachen, aber wenn wir an den Wahrheiten der Bibel festhalten, können wir mit Gelingen und Freude rechnen.

Vielleicht gibt es in deinem Leben noch einige Festungen des Feindes, die eingerissen werden müssen. Ich will dir Mut machen und sagen: „Gott ist auf deiner Seite.“ Wir sind im Krieg und das Schlachtfeld ist unser Verstand. Aber die gute Nachricht ist, dass Gott auf unserer Seite kämpft!

Gebet: Heiliger Geist, ich will mich nicht in die Irre führen lassen und den eigentlichen Kampf, der in meinem Verstand tobt, übersehen. Hilf mir wachsam zu sein, damit ich den guten Kampf kämpfen kann. Mit dir an meiner Seite werde ich gewinnen! Amen

klick >>> Römer 12 – Lebe so, wie Gott es gefällt

Heute geht es ans Eingemachte: Entdecke, wie du ganz hingegeben für Gott leben kannst – ohne neidisch auf andere Menschen und deren Begabungen zu sein.

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Das Schlachtfeld der Gedanken  Wer Joyce noch nicht so lange kennt, ist vielleicht von der heutigen Andacht etwas überrumpelt. Die Begriffe, die sie verwendet, sind in diesem Zusammenhang erst mal ungewohnt. In diesem Buch erklärt sie verständlich und nachvollziehbar, dass unser Leben von unseren Gedanken beherrscht wird, und wie wir mit Gottes Hilfe Gedanken, die uns runterziehen wollen, aus unserem Leben verbannen können.