ES DARF GELACHT WERDEN…….!

FROHE HEITERKEIT

IMPULS 
Nachdem ein Pfarrer sein Amt in der neuen Gemeinde übernommen hat, hat er am ersten Sonntag eine großartige Predigt gehalten die alle begeistert hat. Nächsten Sonntag waren alle neugierig, aber der Pfarrer hat wieder die gleiche Predigt gehalten. Genauso am dritten, vierten und fünften Sonntag. Ein Gläubiger hatte endlich genug davon und hat ihn gefragt warum er denn immer wieder dasselbe predigt.
Der Pfarrer antwortete ihm: „Und warum lebt ihr genauso wie vor sechs Wochen? Wann werdet ihr endlich in die Tat umsetzen was ich euch gesagt habe? Wenn ihr das tut werde ich euch etwas Neues erzählen!“

INTERNAT – ESSENSAUSGABE
Die Schüler stellen sich brav in einer Reihe an. Eine Schale voller Äpfel steht dort.
Eine Nonne klebt einen Notizzettel auf die Schale: „Nimm dir nur einen. Gott schaut zu.“
Noch weiter vorne wartet ein großer Stapel Schokokekse. Ein Schüler kritzelt dazu auf einen Zettel: „Nimm, so viel du willst. Gott überwacht die Äpfel.“

DIE PREDIGT ÜBER DIE SÜNDE DER LÜGE…
Ein Prediger sagte zu seiner Gemeinde: „Nächste Woche möchte ich über die Sünde der Lüge predigen. Damit ihr die Predigt besser versteht, bitte ich euch alle, bis dahin einmal Markus 17 zu lesen.
Am folgenden Sonntag vor der Predigt wollte er wissen, wie viele Markus 17 gelesen hatten. Er bat alle, die seiner Bitte nachgekommen waren, einmal die Hand zu heben. Alle Hände gingen nach oben.
Der Prediger lächelte und sagte: „Markus hat nur 16 Kapitel. Ich werde jetzt mit meiner Predigt über die Sünde der Lüge beginnen …“

DER VERGEBLICHE BESUCH
Vergeblich klopft der Pfarrer mehrmals an der Haustür einer Frau, der er versprochen hatte, demnächst auf Besuch zu kommen. Schelmisch hinterlässt er seine Visitenkarte und schreibt darauf nur „Offb 3,20“. Noch auf dem Nachhauseweg erhält der Pfarrer eine SMS mit dem Inhalt „Gen 3,10“. Er wusste zwar, dass das ziemlich am Anfang der Bibel steht
und etwas mit dem Paradies zu tun hat, aber zur Sicherheit schlug er daheim in der Bibel nach …..

RELIGIONSUNTERRICHT
Ein Mädchen kommt begeistert nach Hause und ruft: „Mama, es war heute im Religionsunterricht einfach super, von jetzt an sprechen wir auch zu Hause nur mehr mit Bibeltexten miteinander.“
„Einverstanden“, sagt die Mutter und weckt ihre Tochter am nächsten Morgen mit Mk 5,41 („Talita kum!, was übersetzt heißt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!“). Das Mädchen hatte sich vom Religionsunterricht eine oft passende Antwort gemerkt und ruft: „Joh 2,4“……

PEINLICH
Etwas verlegen fragt der Metzger den kleinen Jungen, der ihn seit einer Weile anguckt:
„Warum starrst Du mich denn so an?“ Antwortet der Kleine: „Meine Mutti will wissen, ob Sie einen Kalbskopf oder Schweinsohren haben.“

LOGISCH
Max und Fritz trauen sich nicht nach Hause, weil es schon viel zu spät ist. Max meint: „Wenn wir jetzt nach Haus kommen, gibt es Ärger“.
„Gut“, sagt Fritz, dann warten wir, bis es dunkel ist, dann freuen sie sich, dass sie uns überhaupt wieder haben….“

DIE WAHRHEIT
„Papi, wieviel Geld gibst du mir, wenn ich dir sage, was der Briefträger jeden Tag zur Mami sagt?“
„Du kriegst zehn Euro, erzähle!“
„Er sagt  jeden Tag: Guten Morgen, Frau Müller; da wäre ihre Post….“

TIEFSCHLAG
Ein Ehepaar betrachtet Fotos der letzten Reise. Sagt sie: „ Es ist furchtbar, auf keinem Bild sehe ich mir ähnlich.“ Der Ehemann antwortet trocken: „Sei doch froh!“

ERFÜLLUNG
Ein Ehepaar – er und sie sind 60 – gehen am Rand eines Waldes spazieren. Da kommt eine Elfe zum Mann und flüstert ihm ins Ohr, dass er sich etwas wünschen könne. Der 60jährige überlegt nicht lang und sagt: „Ja, dass meine Frau 25 Jahre jünger wäre als ich.“ Wie du willst, sagt die Elfe“ und der Mann ist plötzlich 85!

MAKABER
Kommen zwei Kinder in die Apotheke:
„Unser Papi ist gerade in einen Bienenkorb gefallen .“
„Da braucht ihr sicher eine Salbe..“, meint der Apotheker.
„Nein, sagen die Kinder: „einen Farbfilm!“

RECHTSKUNDIG
Ein Vierzehnjähriger fährt mit dem Auto in der Stadt und wird von einem Polizisten angehalten.
“Kann ich mal ihren Führerschein sehen?“
„Wieso, sagt der Junge, ich denke, den kriegt man erst mit achtzehn?“

SEINE ART
Zwei Theologen, ein konservativer und ein progressiver streiten miteinander über die Wahrheit.
„Lassen wir doch den Streit“, sagt der Konservative. Schließlich arbeiten wir doch bide für denselben  Gott, Sie auf Ihre Art unf ich auf seine Art.

DIE GUTE SEITE VON LEID
Eines Tages fragte man Papst Benedikt, was er von dem Musikstück halte, das er soeben gehört hatte. „Was ich davon halte?“ fragte der Papst. „Nun wohl, ich denke, dass auch die Taubheit manchmal eine Gabe Gottes ist.

UNNATÜRLICH
Der fünfjährige Robert fragt seine Mutter: „Mama, wie bin ich eigentlich auf die Welt gekommen? Die Mutter antwortet: „Der Storch hat dich gebracht!“ Robert fragt weiter: „Und wie bist du auf die Welt gekommen?“ Mich hat auch der Storch gebracht!“ „Und Oma?“ Auch sie hat der Storch gebracht“. Robert ist eine Weile still, dann erwidert er mit Kopfschütteln: „Sowas, da gab es bei uns in den letzten drei Generationen keine einzige natürliche Geburt!“

VORSICHT…
Felix hat eine Woche lang den Mist ausgefegt. Weil er so brav war, sagte die Oma: „Felix, Du warst wirklich fleißig diese Woche. Du bekommst dafür von mir ein Buch; was für eines wilst Du?“ Wie aus einer Pistole geschossen antwortet Felix: „Dein Sparbuch, Oma!“

VATIKANISCHE DIPLOMATIE
Auf die Frage: „Wie viele arbeiten im Vatikan?“ soll Papst Johannes XIII lächelnd geantwortet haben: „Etwa die Hälfte“.

LOGISCH
Die kleine Magdalena geht mit der Mama in die Kirche. Die Mama bleibt vor dem Tabernakel stehen, hält dire Kleine fest an sich gedrückt und betet inständig zum lieben Gott. Magdalena blickt wie gebannt auf das rot leuchtende ewige Licht und unterbricht die Andacht der Mutter mit den Worten: „Gell Mama, wenn’s grün wird, können wir wieder gehen!“

LACH MAL WIEDER…..

ZWEI SCHIFFBRÜCHIGE AUF EINER INSEL
Nach einem Sturm retten sich zwei Schiffbrüchige auf eine kleine Insel.
Während der eine sich entspannt unter eine Palme legt, läuft der andere aufgeregt über die ganze Insel, schaut verzweifelt aufs Meer hinaus und ruft um Hilfe.
„Hier findet uns niemand“, jammert er ununterbrochen, „hier sind wir verloren…“
„Keine Aufregung“, versucht der andere zu beruhigen, „schließlich verdiene ich jede Woche über hunderttausend Euro…“
Verständnislos schaut ihn sein Gefährte an: “Und was bringt uns das hier? Kein Geld der Welt hilft auf dieser Insel gegen Hunger und Durst und ein Boot kannst du hier auch nicht kaufen! Dein großer Verdienst nutzt überhaupt nichts, ob Geld oder kein Geld, wir kommen hier nie mehr weg!“
„Da irrst du dich gewaltig“, der Erste lehnt sich unbekümmert an den Stamm der Palme, „Schau, ich verdiene nicht nur jede Woche über hunderttausend Euro, ich spende außerdem zehn Prozent davon der Kirche – egal, wo wir sind – mein Bischof findet mich auf jeden Fall!“

LANGWEILIG
Nach der Messe bemängelt der  Vater den Gottesdienst: „Die Predigt des Pfarrers war ebenso lang wie langweilig, der Organist hat schlecht gespielt und der Chor ebenso schlecht gesungen!“
„Aber Vati“, wendet der kleine Sohn ein, „die Vorstellung war doch gar nicht so schlecht für die zwanzig Cent Eintritt, die du in den Opferstock geworfen hast!”

SCHUTZIGE HÄNDE
Mit solch ungewaschenen Händen wollen Sie zum Gottesdienst?“, wird ein Bauer beim Betreten des Gotteshauses ermahnt.
„Ja“, schmunzelt das Bäuerlein, „aber besser, ich komme mit schmutzigen Händen und mit einem reinen Herzen – als andersrum!“

DAS KÄTZCHEN
Nachdem Bärbels Katze Junge bekommen hat, versucht das Mädchen, einen Platz für die kleinen Kätzchen zu finden.
„Im Pfarrhaus kannst du auch nachfragen, sicher gibt es auch dort Mäuse“, schlägt die Mutter vor.
Bärbel schüttelt den Kopf: „Ich habe die Haushälterin gefragt, aber sie sagt, eine Katze kann sie im Pfarrhaus nicht halten, weil unser Herr Pfarrer einen Vogel hat!“

DIE WAHRHEIT
Der Grossvater erzählt dem kleinen Michael: “Als ich in Alaska war, wurde ich von acht Wölfen angefallen.”
“Aber Opa, letztes Jahr hast DU gesagt, es seien nur 4 gewesen!”
“Da warst Du auch noch zu jung, um die ganze Wahrheit zu erfahren!”

EIGENSINN
“Den Eigensinn hat der Junge von dir!” wirft die Mutter ihrem Ehemann vor.
“Muß er wohl”, brummt dieser zustimmend, “du hast deinen ja noch.”

DAS BRÜDERCHEN
Florian hat seit wenigen Tagen Verstärkung in der Familie: Er hat ein kleines Brüderchen bekommen.
Sein Freund fragt ihn eines Tages auf dem Schulweg, wem das Baby denn ähnlich sähe.
Meint Florian: “Also, die Augen hat es von Papi, das Grübchen unterm Kinn von Mutti, und die Stimme von einem Feuerwehrauto!”

DER DRECKSPATZ
Der Sohn kommt nach Hause: “Mami, ich bin in eine Pfütze gefallen.”
“Mit deinen guten Sachen?”
“Ja, es war leider keine Zeit mehr, mich umzuziehen.

DIE MÖHREN
Beim Mittagessen sagt Erna zu ihrer Mutter: “Jetzt habe ich die Möhren genau 18 mal gekaut, Mama!”
“Das ist sehr brav.” sagt die Mutter. Erna zieht ein Gesicht und fragt dann weinerlich:
“Und was soll ich jetzt damit machen?”

AUS DEM MÄDCHENPENSIONAT
Brief aus dem Mädchenpensionat: “Liebe Eltern, obwohl das Essen hier alles andere als gut ist, nehme ich ständig zu.Wenn die Waage am Hauptbahnhof stimmt, wiege ich nackt 116 Pfund.”

DIE BAGAGE
Ein leidgeprüfter Familienvater reist mit seiner Frau und drei Töchtern nach Paris.
An der Rezeption eines feinen Hotels fragt der Empfangschef:
“Wo ist Ihre Bagage?”
“Bereits auf dem Zimmer. Sie machen sich nur noch frisch!”

APRIL, APRIL….
Fitzchen kommt aufgeregt zu seiner Mutter: “Du Mami, Opa hat sich auf dem Dachboden aufgehängt!”
Die Familie stürmt nach oben. Dort angekommen entdecken sie nichts.
Darauf Fritzchen: “April, April, er hängt im Keller!”

NEIN…
Endlich bin ich sechszehn, Mutti. Darf ich mir nun auch die Lippen schminken,
die Wimpern tuschen und Rouge auftragen?”
“Nein, Hans-Dieter.”

GEH DOCH NACH HAUSE..
Der Hausherr öffnet die Tür:
“Schwiegermutter, warum stehst du denn draußen im Regen?
Geh doch nach Hause!”

DAS TESTAMENT
“Nun Oma, wie funktioniert das neue Hörgerät?”
“Sehr gut, ich habe jetzt schon dreimal mein Testament geändert.”

TASCHENGELD
Nach dem ersten Schultag fragen die Eltern den Sohn: “Hast du schon etwas gelernt?”
“Ja”, lautet die knurrige Antwort des jungen Schülers, “alle bekommen mehr Taschengeld als ich!”

WER LACHT NICHT GERN?

Das Gebiss

Der Pfarrer sieht eine treue Kirchgängerin vor der Messe in der Bank. Er schaut verdutzt, als sie auf ihrem Gebetsbuch ein Gebiss liegen hat. Er vermutet vielleicht Zahnschmerzen und fragt danach. “Nein”, meint sie; “mein Kummer hat jetzt ein Ende. Das Gebiss gehört meinem MANN; der frisst mir jetzt nimmer den Rindsbraten weg…… ”

Die Bibel und die Ohrfeigen

Ein Bauer kommt zum Pfarrer und beschwert sich:
“Was erzählen Sie meinem Kind: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin? Was soll der Unsinn?”

Der Pfarrer wehrt sich und sagt:
“Ich sage es nur, wie es im Evangelium steht, ich kann nichts dazu tun und nichts wegnehmen.”

Da gibt ihm der Bauer eine Ohrfeige und gleich noch eine auf die andere Seite, denn er kann den Pfarrer sowieso nicht leiden.

Der Pfarrer, der auch recht stattlich gebaut ist, gibt dem Bauern auch zwei Ohrfeigen und meint:
“Es steht geschrieben: Mit welcherlei Maß ihr messt, so wird auch euch gemessen werden. Ein volles, gerütteltes Maß wird man euch geben.”

Und damit verpasst er dem Bauern noch drei Paar Ohrfeigen.
Der Dorfpolizist kommt, vom Lärm angelockt, näher und fragt, was hier los sei.

Darauf antwortet der Pfarrer:
“Ach, wir legen uns nur die Bibel aus.”

Die Arche Noah im 21. Jahrhundert

Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde.
Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer, langer Zeit schon einmal getan hatte.

Er sprach zu Noah: “Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals:
300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken.”

Noah stöhnte auf; musste das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte. Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche.

“Noah”, rief der Herr, “Noah, wo ist die Arche?” Noah blickte zum Himmel und sprach: “Herr, sei mir gnädig!”
Gott fragte abermals: “Wo ist die Arche, Noah?? Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: “Herr, was hast du mir angetan?

Als Erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffbau wollten sie nicht glauben.

Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen. Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme.

Im Moment geht es z.B. um die Frage, ob die Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf einen Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen. Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle. Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, musste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei. Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein Kunden orientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne; allerdings musste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden. Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag – mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.

Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das notwendige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln.

Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute verlangen? Wie soll ich denn das bezahlen?

Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung. Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält. Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen Tierschutztransport-Verordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll. Und wusstest du, dass z. B. Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die Hirsche sind ständig am Schnackseln, wie Fürstin Gloria sagen würde und auch der gemeine Elch und der Ochse denken an nichts anderes! Herr, wusstest du das?
Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia caliconica – du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lethamus Discolor versteckt? Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können. Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutz-Verordnung bei dem Transport der Kaninchen strikt beachten muss.

Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten.

Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremd geflaggtes Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch!

Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten. Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.

Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht weiter, Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?” Noah fing wieder an zu weinen.

Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen.
Noah blickte auf und lächelte. “Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?”

Da sprach der Herr:
“Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!”

 

“Bubele – Mädele”

Im Krankenhaus, in dem Raum in dem die Babys sind, fragt ein Baby das andere:
“Bist du ein Junge oder ein Mädchen?”
“Ein Junge”
“Beweise es!” sagt das Mädchen
“Wenn die Schwester weg ist, dann zeig ich’s dir.”
Die Schwester geht, der Kleine zieht die Decke weg und sagt:

“Siehst du… blaue Socken…!!

 

“Der Benzinkanister”

Zwei Ordensschwestern sind mit einer Ladung Babyausstattung unterwegs. Da bleibt ihr Wagen auf der Landstrasse liegen – kein Benzin mehr…
Zufällig kommt ein anderer Autofahrer daher und sieht, wie eine Schwester mit einem Nachttopf in der Hand von der Tankstelle in der Nähe zurückkommt. Als sie gerade das Benzin in den Tank kippen will, ruft der Autofahrer den erstaunten Schwestern zu:
“ALSO IHREN GLAUBEN WILL ICH HABEN…..”

 

Das Bübchen in der Kirche

Das kleine Bübchen sitzt in der Kirche beim Rosenkranz mit seiner Mama vorne in der ersten Bank und rutscht schon ganz ungeduldig auf der Bank hin und her, zumal ihm alles schon sehr lange dauerte. Es beäugte andauernd die Ewige-Licht-Ampel vorne am Altar und meinte dann treuherzig zu seiner Mama:

“Aber Mama, gell wenn dös Lichtl grün wird, dann gemma!”

 

Mitleid mit der Lehrerin

Klara versucht, ihre neuen Psychologiekenntnisse in den Unterricht einzubauen.
Sie beginnt die Stunde mit den Worten:

“Ein jeder, der denkt, dass er dumm ist, steht auf!” Die Schüler schauen sie verwundert an.
Nach kurzem Zögern steht der kleine Hans auf.
Daher fragt die Lehrerin: “Und Hans? Du denkst also, dass Du dumm bist?”
Hans: “Nein, Frau Lehrerin! Mir tat es einfach leid, wenn Sie alleine stehen!”

 

Emil’s Lebenslauf

Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung. Meine Eltern waren zwei Stück, und bei meiner Geburt waren sie gerade auf dem Feld, um Kartoffeln zu holen. Es war nicht unser Feld, aber wir holten dort immer unsere Kartoffeln. Mein Vater war sehr reich. Er hatte drei Willen. Einen Guten, einen Schlechten und einen, wenn er keinen hatte. Jetzt ist er im Gefängnis wegen seinem Glauben. Er hatte geglaubt, dass er die Miete nicht bezahlen müsste.

Ich war nicht alle Kinder die wir hatten. Wir waren im Ganzen 20 Geschwister und zwar zehn Buben, 9 Mädchen und 1 Blindgänger. Wir schliefen alle in einem Zimmer, mit Gasmaske. Das Handtuch stand; gleich hinter der Tür. Da wir nur zwei Betten hatten, war es mit dem Schlafen sehr schwierig. Das 1. Kind wurde in’s Bett gelegt, und wenn es eingeschlafen war, wieder heraus genommen und an die Wand gestellt. Zum Schluss konnten dann meine Eltern schlafen gehen. Auch mit dem Wecken war es nicht immer leicht. Ich bin einmal 14 Tage stehen geblieben, und es ist gar nicht aufgefallen.

Wir sind eine musikalische Familie. Meine Mutter näht auf einer Singer Nähmaschine, Mein Vater war Klavierträger. Einer meiner Brüder, er sang immer tiefer jetzt brummt er schon zwei Jahre. Am musikalischsten ist meine Schwester, die ging bei der Geburt flöten. Wir sind eine intelligente Familie, ein Bruder ist auf der Universität Tübingen, er liegt dort im Spiritus, weil er zwei Köpfe hat. Der andere ist Verwandlungskünstler. Er geht immer mit einem alten Mantel in ein Hotel, und kommt mit einem neuen wieder heraus. Der Nächste ist im Stadtbad tätig. Er steht dort als Brause, weil er einen Wasserkopf hat. Noch ein anderer ist Klempner, was er am Tage klempt, wird am anderen Tag wieder gelötet.

Wir Jungens heißen alle Emil, bis auf den Fritz, der heißt Paul. Meine Schwestern sind alle furchtbar dünn. die eine muss immer 2x ins Zimmer kommen, damit man sie überhaupt sieht. Eine andere hat Zwillinge bekommen. Die sehen sich sehr ähnlich, besonders der Eine. Als ich sechs Jahre alt war, kam ich in die Schule. Ich war immer der Liebling der Lehrer. So durfte ich die Schuljahre immer zweimal besuchen.

Mein Lehrer fragte mich mal: Wenn ihr beim Bäcker 15.- DM, beim Fleischer 30.- DM und beim Kaufmann 10.-DM Schulden habt, wie viel habt ihr dann zusammen? Das weiß ich nicht denn dann ziehen wir um.

Brachten wir schlechte Zeugnisse nach Hause, bekamen wir etwas mit dem Riemen. Brachten wir gute Zeugnisse nach Hause, so gab es einen Groschen für die Sparbüchse. War diese voll, wurde ein neuer Riemen gekauft. Anschließend kam ich bei einem Schmied in die Lehre. Er gab mir ein Stück Eisen und sagte: “Wenn ich mit dem Kopf nicke, schlage zu;” er nickte nie wieder. ..

Dann wurde ich Vertreter, mein Chef arbeitete in der gleichen Firma wie ich und war sehr neugierig. Er fragte mich, was ich zuvor für einen Beruf gehabt habe. Ich sagte zu ihm, ich hätte den Ölsardinen die Augen zugedrückt, bevor sie in die Büchse kamen. Ihm viel auf, dass ich eine sehr langsame Aussprache habe. Er fragte mich, ob ich überhaupt etwas schnell machen könne. – Ja sagte ich, ich werde schnell müde…