Alfons Sarrach 1927 – 2013

Alfonssarrach

Alfons Sarrach wurde 23. Februar 1927 in Danzig geboren. Nach dem Krieg studierte er in Rom, Paris, Posen und Warschau und belegte die Fächer Theologie, Philosophie und Psychologie.

Nach seiner Priesterweihe war er von 1952 bis 1958 in Polen und von 1958 bis 1965 in Deutschland im Bildungswesen tätig. In den 1960er Jahren beteiligte er sich an Filmproduktionen in Mombay und Mato Grosso. Er bereiste Kenia, Uganda,Tansania, Myanmar, Thailand und Indien.

Seit seiner Hinwendung zum Jounalismus im Jahr 1965 war er leitender politischer Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen. 1993 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Anneliese Hempel den Pressedienst „Der Christ von morgen“.

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Alfons Sarrach und seine Frau Anneliese Hempel in Medjugorje

Obwohl Alfons Sarrach und seine Anhänger sich sehr bemühten, es zu verschweigen, war Alfons Sarrach katholischer Priester. Er wurde aus der Redaktion der konservativen Tagespost entfernt. Nach seiner Laisierung war er mit der Historikerin Anneliese Hempel (1931–2009) verheiratet und hat mit ihr drei Adoptivkinder (Geetha, Sumana und Meena). Er lebte in Großenlüder und verstarb am 6. Juni 2013. Dort wurde Alfons Sarrach beerdigt. 

Der Autor und Schriftsteller, Alfons Sarrach ist am 06. Juni 2013 in Großenlüder Lkrs. Fulda gestorben – das letzte Rundschreiben vor seinem Tod -

Alfonssarrach

+ Wir trauern um Alfons Sarrach +

Alfons Sarrach ist am 6. Juni 2013,
– am Vorabend des Hochfestes des Heiligsten Herzens Jesu –
von unserem HERRN zu sich in die ewigen Wohnungen heimgeholt worden.

 Ein Rückblick – Das Leben von Alfons Sarrach

Alfons Sarrach – der Schriftsteller und Autor-

Alfons Sarrach kam 1927 im damaligen Freistaat Danzig zur Welt. Er wuchs in einer deutsch-polnischen Kultur auf. Am 1. September 1939 erlebte er dort den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Zehn Mitglieder der Familie wurden als Gegner des NS-Regimes sofort in ein Konzentrationslager eingeliefert. Die Familie folgte einige Monate später. Das hat sein Denken für immer geprägt.

Nach Beendigung des Krieges studierte er Philosophie, Theologie und Psychologie in Rom, Paris, Posen und Warschau. Von 1952 bis 1965 war er im Bildungswesen tätig, zunächst in Polen, ab 1958 in der Bundesrepublik. 1964 nahm er in einer Filmproduktion an Dreharbeiten in Indien (Bombay) teil und 1966 an solchen im Herzen Brasiliens, in den Urwäldern des Mato Grosso. Er besuchte die ostafrikanischen Länder Kenya, Uganda und Tansania kurz nachdem sie unabhängig geworden waren. Später Burma und Thailand. Häufige Besuche führten ihn nach Südindien und ließen ihn zu einem Experten des Subkontinentes werden. 1965 wandte er sich dem Journalismus zu und wurde später leitender politischer Redakteur bei mehreren Tageszeitungen. Er ist verheiratet mit der Historikerin Anneliese Hempel, geboren in Erfurt, die ihre Abstammung bis in die Nähe von Martin Luther nachweisen kann.
Im Jahr 1977/78 adoptierte das Ehepaar drei Kinder aus Indien. – Geetha, Sumana und Meena -.Sie wollten damit Zeichen für eine multikulturelle Zivilisation setzen.

Alfons Sarrach liest in etwa zwölf Sprachen. Seine schriftstellerische Arbeit war stets ungewöhnlichen, aber zukunftsweisenden Themen gewidmet. Mit seinem ersten Titel „Das polnische Experiment” (1964) versuchte er den Westen auf die Dynamik des polnischen Katholizismus aufmerksam zu machen, der 15 Jahre später mit dem Arbeiterführer Lech Walesa und Karo! Wojtyla, als Papst Johannes Paul II., das Ende des Kommunismus einläutete. In dem Buch „Ich adoptierte Kinder aus Indien” skizzierte er die Bemühungen, seine indischen Töchter in die westliche Welt zu integrieren. Mit dem romanhaften Bericht „Komm Thomas, leg’ deine Hand in meine Seite” bezeugte er das weit gespannte Wirken des Jüngers Jesu, Thomas, der bis nach Indien vorgedrungen war. In dem nachgeschobenen Titel „Auf den Spuren des ungläubigen Thomas” wurden Beweise für dessen Aufenthalt in Indien aufgelistet und die Bedeutung seines Wirkens auch für die heutige Zeit ausgelotet.

In den 90er Jahren erschien „Der prophetische Aufbruch von Medjugorje”, von renommierter ausländischer Presse als einer der bedeutendsten Titel des auslaufenden Jahrhunderts bezeichnet. Im nachfolgenden Band „Medjugorjes Botschaft vom dienenden Gott” wurden die Grundzüge einer neuen Kultur dargelegt. Er ist zum Anstoß für ein Umdenken in Politik und Theologie geworden und hat einem neuen Gottesbild den Weg geebnet.

1997 veröffentlichte er „Die Madonna und die Deutschen”, in dem er den tieferen Gründen für das gestörte Verhältnis zur Muttergottes und zur Frau schlechthin nachging und für eine gründliche Revision dieser Beziehungen plädierte.

Sarrach

DER CHRIST VON MORGEN

Letzter Rundbrief von Alfons Sarrach

Liebe CvM-Leser,
still und Gott ergeben entschlief plötzlich unser lieber Vater
Alfons Sarrach.

Diese letzte Ausgabe hat er noch am Donnerstag (06. Juni 2013),
ein paar Stunden vor seinem Tod, fertig geschrieben.
Es ist uns ein Anliegen, seinen letzten Rundbrief Ihnen zukommen zu lassen.
Mit Bitte um Gebet am Tag seines Sterbeamtes (12Juni 2013).

Die Töchter: Geetha, Sumana und Meena

Liebe Freunde,
vom neuen Mann an der Spitze der Kirche, der vom „Ende der Welt” kam, wie er selber vieldeutig gesagt hat, haben sich manche große Reformen erwartet. Sie dürften sich getäuscht haben, wenn sie darunter Einschnitte verstanden haben, die nicht dem Wesen der Kirche und ihrer zweitausendjährigen Lehre entsprechen. Wie sich langsam herausschält, hat er ganz andere Absichten: Eine radikale Rückkehr zum Geist des Evangeliums.

Nicht “Francesco”, Jesus
Am Samstag vor dem Pfingstfest, am 18. Mai, hatten sich Vertreter von 120 geistlichen Bewegungen in Rom eingefunden. Die Zahl wurde auf 200.000 geschätzt. Wie immer brach großer Jubel gegenüber dem Papst aus. Die Menge skandierte „Francesco, Francesco!”. Doch die Reaktion des Papstes war unerwartet-. Er fragte durch das Mikrophon: “Ihr alle habt gerufen ‘Francesco’, nur ”Jesus”, einverstanden?” Auf einprägsame Weise hat der Nachfolger Petri unterstreichen wollen, dass er nur Vertreter ist, der eigentliche Herr ist und bleibt Jesus.

Scheinbar geht es nur um eine Kleinigkeit. Tatsächlich geht es um weit mehr. Franziskus will eine Abkehr von den Gepflogenheiten der Macht, der Mächtigen, die sich häufig und gern feiern lassen und die bei großen Versammlungen auch oft im Mittelpunkt stehen. Franziskus will Gott in das Bewusstsein der Menschen rücken, nicht nur ein wenig, sondern immer und ganz. Ohne Gott keine Initiative, keine Aussaat, keine Ernte. Als Benedikt XVI. bei seinem letzten Deutschlandbesuch von der Notwendigkeit der Entweltlichung sprach, hat auch er das gemeint. In unserem Denken, unserem Verhalten hat sich viel mehr vom Geist dieser Welt eingenistet, als wir wahrhaben wollen.

Keine Machtkämpfe
Etwa um die gleiche Zeit meinte der Papst vor einem kleineren Kreis, es dürfte in der Kirche keine Machtkämpfe geben. Dass er das überhaupt auszusprechen gewagt hat, lässt bestimmte Schlussfolgerungen zu. Es gibt sie also doch, diese Machtkämpfe, und zwar auf allen Ebenen. Und Franziskus hat es nicht nur ausgesprochen, sondern gleich die Lösung genannt, als er sagte: „Die wahre Macht ist das Dienen!”

Nur die Liebe
Und vor diesem Hintergrund hat er noch etwas beim Namen genannt: „Töten im Namen Gottes ist Blasphemie”. Auch unter Christen hat es diese Sünde oft genug gegeben. Für Christen darf es nur ein Leitbild geben: Das ist die Liebe. Ein ganzes Leben ist es zu verinnerlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ergebener Alfons Sarrach

KIRCHE
Gibt es sie oder gibt es sie nicht?

Wie schon so oft ist in letzter Zeit wieder die Diskussion aufgetaucht, ob wir allein im Weltall sind oder ob es noch irgendwo auf anderen Planeten im Universum andere intelligente Lebewesen gibt – Aliens genannt. Anstoß kam von einem CIA-Agenten, der in Rente lebt und der jetzt behauptet; er hätte einen Alien gesehen.

Nährstoff für Gerüchte aller Art liefert die US-Basis Area 51 in Nevada, ein streng geheim gehaltenes Sperrgebiet.

Der kürzlich verstorbene Psychiater Dr. J. Edward Mack hat Leute untersucht, die behauptet hatten, Aliens gesehen zu haben. Angeblich sollen die Außerirdischen dort einen Parkplatz haben. Das Ganze erscheint jedoch sehr unglaubwürdig.

Ein Interview
Ausgelöst wurde diese ganze Welle vor über 25 Jahren, genau 1989, durch ein Interview im Sender von Las Vegas mit einem damals anonymen Informanten unter dem Pseudonym Dennis, einem angeblichen Ex-Mitarbeiter der streng geheim gehaltenen Basis. Er habe als „Physiker” den Auftrag gehabt, die Funktionsweise des Antematerieantriebs der angeblichen „Untertassen” zu untersuchen. Die Technologie von grauen außerirdischen Spezies. Untergebracht seien die Flugkörper in einem Riesenhangar, eingegraben in einen Hügel, perfekt getarnt. Einige Monate später wurde seine wahre Identität bekannt: Robert Lazar, mit zwielichtiger Vergangenheit. Die Geheimbasis liegt etwa 150 Kilometer nördlich des berühmten Spielcasinos.

Andere Gerüchte wollen wissen, dass es sich bei der Basis um ein Testgelände für Geheimjets handelt.

“Kinder des Kosmos”
Dass solche Gerüchte immer wieder auf fruchtbaren Nährboden fallen, hat seine tiefste Wurzel im Unglauben an die Welt des Übernatürlichen, vor allem an Gott. Neuerdings hört man zunehmend, wir Menschen seien „Kinder des Kosmos”, nicht Kinder Gottes, sondern des Universums. Aber was ist der Kosmos, was ist das Universum? Was ist Unendlichkeit und was ist Ewigkeit? Darüber kann der Mensch mit seinem Erkenntnisvermögen keine Vorstellung haben und wenn er eine zu haben glaubt, ist es eine verzerrte.

Neuerdings wird die Behauptung aufgestellt, das Weltall könne nicht begrenzt sein, denn dann würde sich die Frage aufwerfen, was ist hinter den Grenzen des Weltalls?

Geduldig richtet man neueste Fernrohre in die Weiten des Weltalls, um Spuren von Leben zu entdecken, das heißt, einen erdähnlichen Planeten, auf dem sich eventuell ebenfalls Leben entwickelt haben könnte. Bisher hat man keine Spuren gefunden.

So ist man auf die merkwürdige Idee gekommen – es ist ein holländisches Unternehmen – in zehn Jahren Menschen auf den Nachbarplaneten Mars zu schicken, um dort eine Kolonie aufzubauen, ohne Rückkehr zur Erde. Aber der Mars dürfte noch weniger Chancen haben zu überleben als die Erde. Und wenn eine Kolonisierung von Planeten außerhalb des Sonnensystems ins Auge gefasst werden sollte, müsste man diese erst kennen.

Bisher gibt es keine konkreten Hinweise dafür, dass wir im Weltall irgendwo intelligente Nachbarn haben.

Schwarze Löcher
Ständig muss sich der Mensch korrigieren. Viele Jahre war die Forschung von sogenannten „Schwarzen Löchern” im Weltall fasziniert, in die ganze Sternenmassen für immer spurlos verschwinden. Manche Theoretiker meinten, diese Löcher könnten in ein anderes Universum führen. Wer in sie hineinfalle, finde sich in einer anderen Welt wieder – ohne Rückkehr.

Jetzt zeigt sich, dass es gar keine Löcher sind, sondern gewaltige Energiemassen, die alles an sich ziehen, was ihnen zu nahe kommt. Was der Mensch im Angesichte dieser Erkenntnisse gewinnen könnte, wäre tiefe Demut. Mit gewöhnlichen Erdbeben auf der Erde werden wir nicht fertig und jährlich fallen ihnen viele Menschen zum Opfer. Ähnlich ist es mit Tsunamis, mit Hurrikans und Asteroiden, also Kleinstplaneten, die – wenn sie auf die Erde stürzen würden – unsere Zivilisation auslöschen könnten.

Überall Geheimnis
Als ich 1988 zum zweiten Mal in Medjugorje war und den ehemaligen Pfarrer der Gebetsstätte Jozo Zovko in Tihalina besuchte, wohin man ihn versetzt hatte, konnte ich mit ihm ein langes Gespräch führen. Ein Satz, den er gegen Ende aussprach, ist mir tief haften geblieben: „Überall sind wir von Geheimnissen umgeben. Wo du hinschaust, triffst du auf Geheimnisse. Das zu erkennen bedeutet sehr viel”.

Aber der Mensch will es nicht wahrhaben. Er glaubt, er werde eines Tages alles wissen. Darin liegt die große Tragik seines Lebens.

EWIGKEIT
Strange Gods – Fremde Götter

Franziskus – der Oberhirte der katholischen Kirche – verblüfft oft mit seinen schlichten Formulierungen, hinter denen aber eine bittere Wahrheit steckt. So sagte er kürzlich vor einem kleineren Kreis: “Wir müssen uns reinigen von so vielen kleinen und großen Götzen (Idolen), die wir immer noch haben und zu denen wir oft unsere Zuflucht nehmen, bei denen wir Sicherheit zu finden meinen”.

Natürlich streut der moderne Mensch nicht Weihrauch vor Götzenbildern. Aber wenn man genau hinhört, was das Oberhaupt der Kirche, das „vom Ende der Welt kam”, eigentlich meint, erkennt man doch, dass es um wesentliche Fragen geht. Während des Empfanges neuer Botschafter beim Vatikan sprach er aus, was die Welt aufhorchen ließ. So sieht er an der Wurzel der globalen Finanzkrise, die uns allen Sorge macht, eine Art von Götzendienst.

Das neue „goldene Kalb”
Nicht dem Wohl des Menschen als solchem werde Vorrang eingeräumt, sondern den Finanzen. Die Verehrung des goldenen Kalbes, bekannt aus alter Zeit, habe eine herzlose Parallele gefunden im Kult des Geldes, in der Diktatur einer Wirtschaft, die gesichtslos sei und der jedes humane Ziel fehle.

So hart hat noch niemand – kein Wirtschaftswissenschaftler, kein Politiker und kaum ein Kirchenmann – die Dinge beim Namen genannt. Und alle diesbezüglichen kritischen Parteiprogramme haben sich im Nachhinein als noch brutaler herausgestellt als die kritisierte Situation.

Auf der gleichen Linie
Vor diesem Hintergrund ist ein englischer Titel „Strange Gods” (Fremde Götter -Entlarve die Idole deines Alltags) bemerkenswert. Es ist die amerikanische Schriftstellerin Elizabeth Scalia die in ihrem Buch auf griffige und einleuchtende Art klar macht, wie man sich geschickt und unbemerkt, oft einem selber unbewusst, neue Götter schafft, denen man dient, denen man alles opfert. Sie wird deshalb ausführlich vom amerikanischen Internetdienst „Catholic Exchange” zitiert. „Irgendetwas den Vorzug einräumen, sei es Ehrgeiz, Zorn, Angst oder eine romantische Liebe – bedeutet, diese Dinge in einen höheren Rang heben. Sich von bestimmten Gedanken oder Gefühlen vollkommen vereinnahmen lassen, bedeutet, diese zwischen sich und Gott stellen.”

Im Grunde sei das einleuchtend: „Wenn wir uns an etwas mehr binden als an Gott, ist Gottes Gegenwart in uns blockiert, wird von unserem Bewusstsein nicht wahrgenommen. Etwas anderes hat die Stelle Gottes in uns eingenommen. Und dieses Andere ist das Idol, der Götze”, so die Autorin.

Verschiedene Formen
Es gibt Menschen, die so etwas mit einem Lächeln quittieren, ihnen könne so etwas nicht passieren. Diese Menschen vergessen, dass Götzendienst ganz verschiedene Formen annehmen kann, er kann sich in den Beruf einschleichen oder in der Freizeitgestaltung Eingang finden.

Unwillkürlich muss man an die großen Fußballspiele der letzten Wochen denken und an die Menschenmassen, die sie angezogen haben – in vielen Ländern der Welt. Nicht zu vergessen die großen lautstarken Siegesfeiern hinterher. Ein Psychologe hat die Ansicht geäußert, dass diese Schreie im Grunde auch Ausdruck tiefster Angst sein können.

Aussprechen
Eigentlich kann man von Glück sprechen – und es soll sogar Atheisten geben, die dieser Meinung sind -, dass es eine weltweite Autorität wie Papst Franziskus gibt, die diesen Zustand, diese Versuchung des heutigen Menschen auszusprechen wagt. Sie muss immer in einer tragischen Enttäuschung enden. Götzen haben den Menschen nie glücklich gemacht, sie sind eine Art von Selbstbetrug, dazu ist seine Sehnsucht nach vollkommenem Glück zu groß und zu tief. Und nicht selten ist es leichter, Fehlentwicklungen dieser Art bei anderen Menschen zu erkennen als bei sich selber.

Elizabeth Scalia zeigt, dass es nicht nur der Papst ist, den diese Sorge bedrückt. Wer nach einem Sinn für das Wahre strebt, dem müssen sich irgendwann die Augen öffnen.

Warnungen und „Warnungen”
Dass in einer so verunsicherten, krisengeschüttelten Zeit wie der unsrigen die Menschen gern Ausschau halten nach Stimmen, die ihnen etwas über die Zukunft sagen könnten, ist nicht verwunderlich. Und es müssen nicht unbedingt Scharlatane sein, die der Welt etwas vorgaukeln.

In moderner Zeit ist Zukunft sogar in der Wissenschaft zu einem ernst zu nehmenden Forschungsfeld geworden. Zu nennen wäre da u.a. der amerikanische Forscher Gerald Celente, auf den wir gelegentlich bereits verwiesen haben. Er stellt allerdings eher beängstigende Aussichten.

Magnetfeld der Erde
Neuerdings versucht man auch von unserem Nachbarplaneten Mars etwas über die Zukunft der Erde zu erfahren. Eine ganz wichtige Schutzrolle für den Menschen spielt das Magnetfeld der Erde. Ohne dieses wäre alles Leben den tödlichen Strahlungen aus dem Weltall ausgeliefert. Das kann das Schicksal des Mars gewesen sein, der heute eher einer Wüste gleicht. In den letzten 150 Jahren hat die Stärke des Magnetfeldes der Erde um zehn Prozent abgenommen. Sollte dieser Prozess weitergehen, könnten die Auswirkungen – so Wissenschaftler der NASA – enorm sein.

Aufruf zur Umkehr
Auch im religiösen Bereich gibt es immer wieder Stimmen, bei denen man zumindest hinhören sollte. Aber auch das Gegenteil. Im Grunde gilt stets die Regel, die Jesus seinen Jüngern ans Herz gelegt hat: „Beobachtet die Zeichen der Zeit”, spekuliert nicht, wartet nicht, benutzt eure Intelligenz, euer Wissen, eure Menschenkenntnis, um den Lauf der Dinge abzusehen. Das genügt.

Am 14. Mai 2012 sah sich in Sievernich in der Eifel die Mystikerin Manuela Strack gezwungen auf die Apostelgeschichte hinzuweisen (1,6): „Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat”.
Dass die Kirche – wie die ganze Menschheit – großen Prüfungen entgegen geht, zeigt uns täglich die Situation in der Welt.

Ein Nachfolger auf dem Stuhl Petri vom „Ende der Welt” darf auch als Zeichen gewertet werden. Noch mehr seine heroischen Bemühungen, die Gläubigen der Welt auf den Geist des Urchristentums aufmerksam zu machen, auch durch das persönliche Beispiel; sie sind nichts anderes als ein dramatischer Aufruf zur Umkehr, zur Abkehr von der Verweltlichung des christlichen, ja des kirchlichen Lebens. Viel zu viel Menschliches hat sich breit gemacht, auf Kosten des Göttlichen, dem vor allem unsere Verehrung und Liebe gelten soll.

Alfons Sarrach – Rundbrief April 2013

DER CHRIST VON MORGEN

Rundbrief von Alfons Sarrach April 2013

Liebe Freunde,
im Leitartikel der vorigen (März) Nummer, wagten wir die Voraussage, die Worte von Papst Franziskus, er wünsche sich eine arme Kirche und eine Kirche für die Armen, dürften erst der Anfang sein. Vor einem kleineren Kreis im Gästehaus des Vatikans, in dem er vorerst selber wohnt, hat er sich bereits gegen den Vorwurf gewehrt, er sei ein Fundamentalist. Worte und Meinungen, auf die er sich berufe, seien Worte und Meinungen Jesu, also nichts anderes als das Ur-Evangelium, dem er sich verpflichtet fühle und das er uns allen in Erinnerung bringen möchte.

Vom Evangelium entfernt
Wie kommt es, dass Worte Jesu – vom Papst zitiert – plötzlich wie Hammerschläge wirken. Ist das nicht etwa ein Beweis, wie weit wir uns, in unserem „weltlichen” Denken bereits vom Wesen der christlichen Botschaft entfernt haben, was in seinem Deutschlandbesuch bereits Papst Benedikt XVI, beklagt hatte, dem man die Worte im Munde verdrehen, d.h. sie ihres eigentlichen Inhaltes berauben wollte.

Keine Wortspiele
Am 15. April sagte Franziskus im Gästehaus Worte, bei denen es einem kalt über den Rücken laufen konnte: „Verleumdung und üble Nachrede seien direkter Ausdruck Satans, weil sie das Werk Gottes in den Menschen zerstören”. Und er hat dabei möglicherweise mehr an die Gläubigen der Kirche als an die moderne heidnische Welt gedacht, die immer schon so gehandelt hat. Das sind keine theoretischen Wortspiele. Aus ihnen spricht bitterste Erfahrung. Was muss er selber diesbezüglich bereits erlitten haben.

Man denke nur an Pater Kentenich, den Begründer der Schönstattbewegung, der nach Amerika verbannt wurde, weil er der deutschen Kirche zu marianisch erschien. Bis heute fehlt es diesbezüglich an einem aufrichtigen Schuldbekenntnis.
Wie’ wichtig wäre es, den Gläubigen immer wieder bewusst zu machen, um welch eine große Sünde es sich handelt, die auf allen Ebenen des menschlichen Lebens immer wieder anzutreffen ist.

Diebe und Räuber
Dann kam am 22. April, der nächste Hammer, als er – wieder vor einem kleineren Kreis -Karrieremacher in der Kirche als „Diebe und Räuber” bezeichnete. In Deutschland scheuten sich bestimmte Dienste, dies als Überschrift zu bringen, im Gegensatz zu manchen ausländischen z.B. polnischen, die es ganz groß als Aufmacher herausbrachten. Auch in dieser Haltung sieht er eine große Sünde, weil die Gemeinten Jesus die Herrlichkeit stehlen, ihre Herrlichkeit wollen. Genau das, was Jesus den Pharisäern vorgeworfen hat: „Ihr reicht euch die Herrlichkeit gegenseitig herum”. Eine Religion, die ein wenig wie eine Geschäftswelt anmutet.

Jesus ist das Tor
„Diese Leute sind nicht durch die wahre Tür eingetreten. Die Tür ist Jesus und wer nicht durch diese für eintritt, macht einen Fehler. Sei demütig, sei arm, sei sanftmütig, sei gerecht ”

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Alfons Sarrach

Wird man es umsetzen ?
Während manche Menschen, verunsichert durch falsch verstandene Prophezeiungen und Vorahnungen, sich dem neuen Nachfolger Petri gegenüber noch skeptisch verhielten, reagierten andere genau umgekehrt. In Italien spricht man von einer massenhaften Rückkehr vieler Gleichgültiger in die Gotteshäuser und vor den Beichtstühlen sieht man Menschen wieder Schlange stehen.

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx aus München äußerte sich nach den ersten Andeutungen des Franziskus von einer radikalen Erneuerung der Kirche noch in Rom sehr positiv und sagte vor der Kamera: Wir müssen umdenken! Das hätten viele ihm nicht zugetraut. Mit dieser Aussage hat er sich möglicherweise dazu qualifiziert, in das vom Papst neu berufene kleine Beratergremium von acht Personen aufgenommen zu werden. Eine ungeheure Auszeichnung.

Wenn ich mich nicht erniedrige
Das Leben des Christen dürfe nicht geschminkt werden – sagte der Papst und wieder vor einem kleineren Gremium, vor dem Personal das vatikanischen Fernsehzentrums im Gästehaus des Vatikans. Was dieser Nachfolger Petri zu sagen hat, geht unter die Haut. Christliche Liebe könne nur demütig sein. „Wenn ich mich nicht erniedrige, wenn du dich nicht erniedrigst, bist du kein Christ”. Und er erinnerte an das große Beispiel, das uns Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem gegeben haben. Dieser Weg, um die kaiserliche Anordnung zu befolgen, sei ein Weg der Demut gewesen. Auf diese Weise habe Gott seine Liebe zu den Menschen zum Ausdruck bringen wollen, im Gegensatz zu den starken Götzenbildern, die sagen „hier kommandiere ich”.

Verkündigungsgemeinschaft
Was dieser Papst vor allem den Christen in unserer Zeit abfordert, berührt das Wesen des Christentums — ohne Wenn und Aber. Deshalb hat Franziskus sofort ostentativ das Grab des Apostels Petrus besucht, um die ganze Kirche darauf aufmerksam zu machen, wo die Fundamente der Kirche hegen. Es geht um Heiligkeit und Demut Das würde – so heißt es im amerikanischen Pressedienst Spirit daily – sogar Atheisten beeindrucken. Nur auf diese Weise konnte sich das Christentum unter allerschwierigsten Bedingungen im Römischen Imperium und darüber hinaus vor 2,000 Jahren verbreiten, nicht über Pomp und theologische Arbeiten. Wenn die Welt auf den Sitz Petri, auf den Vatikan, wie auf eine Monarchie schaue, wie auf einen Regierungssitz oder eine Universität, dann habe die Kirche den größten Teil ihrer Mission aufgegeben. Die Kirche sei eine Verkündigungsgemeinschaft.

Der neue Oberhirte der Kirche spricht nur aus, was viele schon lange empfinden. Bischöfe und Priester sollten den letzten Hauch von weltlicher Macht abstreifen, von politischer Institution und sich den Gaben des Geistes zuwenden. Es sei Zeit, Christus wieder ganz in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Priester, der nicht selbstlos ganz aus sich herausgehe, verliere seine Aufgabe als Mittler und wird langsam zum Manager. Und das ist auch der Grund, warum manche Priester zu traurigen Priestern würden, ihr Herz verlieren und statt dessen sich für Antiquitäten interessieren, statt Hirten zu werden, mit einem Gespür für die Herde, Hirten inmitten ihrer Herde, Menschenfischer.

In Buenos Aires vorgelebt
So sei eine Kirche entstanden, die auf sich selbst konzentriert ist, zu sehr auf das Drum und Dran bedacht statt auf den Heiligen Geist. Wir könnten Gott durch Schönheit ehren, durch erhabene Gotteshäuser, Rituale seien wichtig. Aber zur gleichen Zeit müsse der Priester aus sich herausgehen, seine Hände auf Kranke legen und sich unter die Ärmsten der Armen begeben, statt sich den lokalen Größen und der Aristokratie zu widmen. In vielen diözesanen Verwaltungssitzen, sei die Atmosphäre kalt und geschäftsmäßig. Und manchmal könne man dort – so heißt es – die Abneigung gegen Anbetung und den Rosenkranz kaum verbergen. Das sei nicht mehr hinnehmbar. In dem Internetdienst, der ansonsten eher durch vornehme Zurückhaltung auffallt, heißt es, dass Franziskus bereits als Kardinal Bergoglio in Buenos Aires jene Dinge durchgesetzt habe, die er jetzt der ganzen Kirche empfehle. Bereits dort wohnte er nicht in einem Palast, sondern in einem bescheidenen Apartment und pflegte ganz bescheiden zu essen.

Apostelgeschichte ist Beispiel
Besorgt mahnt der Dienst an die päpstlichen Empfehlungen, die mit persönlichem Beispiel untermauert sind, auf Bistumsebene und in den Pfarreien umzusetzen. Täglich hätte Bergoglio alle drei Rosenkränze gebetet. Zu empfehlen sei die Lektüre der Apostelgeschichte, die Geschichte des Urchristentums, die uns auch heute viele praktische Hinweise geben könnte, wie christliches Leben im Sinne Jesu zu leben sei. Die Probleme seien die gleichen geblieben.

Die Uhren Gottes

Itapiranga
Er komme vom „Ernte der Welt”. Das war eines der wichtigsten und ersten Aussagen des neuen Papstes, der sich den Namen Franziskus gab und im Jahre 2013 aus Buenos Aires in Argentinien kam. Was er damit ausdrücken wollte, ist den meisten Menschen gar nicht bewusst gewesen. Mit anderen Worten: die Zeit, da Europa sich als Mittelpunkt der Welt fühlen durfte, ist vorbei – wahrscheinlich endgültig vorbei.
Der Himmel hat dies schon viel früher angedeutet. Er hat eine andere Zeitrechnung. In Itapiranga im Amazonasgebiet, in dem man sich eher den Jaguar und die Riesenschlange Anakonda vorstellen kann, erschien die Gottesmutter erstmalig in den Jahren von 1994 bis 1998 dem jungen Mann Edson Glauber und seiner Mutter Maria do Carmo. Itapiranga hat etwa 8.600 Einwohner. Ein Ministädtchen.

Unsere dramatische Zeit
Ab 2001 fanden die Erscheinungen vor allem an Samstagen statt. Der zuständige Erzbischof Carillo Gritti von Itacoatiara hat zu den Vorgängen nach langer Prüfung und Beratung durch theologische Fachleute sein „Nihil obstat” gegeben, d.h. eine teilweise Anerkennung. Die Gottesmutter wird dort als ,Königin des Heiligen Rosenkranzes und des Friedens” verehrt. „Die Zeichen unserer Zeit sind dramatisch” sagte Erzbischof Gritti. „Es ist meine aufrichtige Überzeugung, dass die Verehrung unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz und Königin des Friedens uns helfen kann, in unserer dramatischen Zeit den richtigen Weg zu finden, den Weg, der das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet, der allein die großen Plagen unserer Zeit zu heilen vermag”.

Bekehrungen und Versöhnung
Er sehe – so der Erzbischof – wie die Verehrung der Gottesmutter Früchte trägt, Bekehrungen und Versöhnung, Heilungen und besondere Gebetserhörungen. In diesen Erscheinungen wurden große Katastrophen vorausgesagt u. a. das große Erdbeben am 26. Dezember 2004, das einen Tsunami ausgelöst hat, dem 200.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Die erste Erscheinung der Gottesmutter fand am 2. Mai 1994 statt. Sie sei von beeindruckender jugendlicher Schönheit gewesen. Später erschien sie oft mit dem heiligen Joseph, der das Jesuskind in den Armen hielt. Viele Botschaften richteten sich an die Jugend und hatten die Gründung von Gebetskreisen zur Folge.
Am 29. Juli 2007 fragte Jesus den Seher Edson, ob er bereit sei, mehr Menschen zu helfen, in den Himmel zu kommen. Als Edson zustimmte, legte ihm Jesus eine Dornenkrone auf das Haupt und sagte: „Lerne, deine Opfer und Bußübungen in Verbindung mit meinem Leiden aufzuopfern. So werden sie besonders wertvoll in den Augen meines Ewigen Vaters.”
Bischof Carillo Gritti feierte seine erste öffentliche hl. Messe mit den Pilgern am 8. Mai 2005.

Weihnachten 2012
Am Weihnachtsfest 2012 erlebte die Seherin Marija Pavlovic in Medjugorje einen Schock, als die Gottesmutter nach 31 Jahren nichts sagte, sondern nur ihren Sohn ein paar Worte sprechen ließ.
Am selben Weihnachtsfest erschien die Gottesmutter am Amazonas mit dem Jesusknaben und dem hl. Josef und gab Edson eine Botschaft, in der es u. a. heißt:

„Friede meinen teuren Kindern!
Ich komme vom Himmel mit meinem Sohn Jesus und dem hl. Joseph, um die Familien zu segnen.
Meine Kinder, heute, in dieser besonderen Nacht, in der ihr die Geburt meines Sohnes Jesus feiert, sage ihnen,
dass der Friede in eurem Leben das Licht ist, dass euren Weg in dieser Welt erleuchtet.
Betet, betet mit Liebe, betet, um stets die Gegenwart meines Göttlichen Sohnes zu spüren.
Sorgt euch nicht und verzweifelt nicht. Gott ist an eurer Seite!”

So die Botschaft vom Amazonas, „vom Ende der Welt”.

Damals Sinai heute
Die moderne Welt hat damit ihre Probleme. Aber die großen, für die Geschichte der Menschheit entscheidenden Offenbarungen, wurden nie in lauten Großstädten gegeben. Mose, erhielt die zehn Gebote und die damit verbundenen Offenbarungen nicht als er noch ägyptischer Prinz war, sondern als Flüchtling in der Wüste Sinai. Heute ist es das „Ende der Welt” und der Amazonas.

Überraschende Verwandlung
Guillermo Marco, Priester der Diözese Buenos Aires, lange Jahre Pressesprecher des früheren Kardinals Bergogtio, konnte bei einem Wiedersehen in Rom, seinen ehemaligen Freund kaum wiedererkennen. Als er Papst Franziskus im März begegnete, war er überrascht über den Wandel, der in diesem vorgegangen sei, nachdem er zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden war.
„Als ich ihn das letzte Mal in Buenos Aires, kurz vor dem Konklave gesehen habe, so Guillermo Marco, „wirkte er wirklich sehr müde. Er war dabei, sich auf den Rückzug in den Ruhestand vorzubereiten, keineswegs darauf vorbereitet, eine neue Aufgabe zu übernehmen. Wir wissen natürlich, dass der Heilige Geist über das Konklave wirkt, aber jetzt habe ich die Auswirkungen gesehen und ich glaubte, ihn doch sehr gut zu kennen.”

„Ich konnte die wunderbare Veränderung in seinem Gesicht sehen, er strahlte und wirkte glücklich und in seinen Augen sieht man ein besonderes Licht. Er schien voll besonderer Kraft und ohne Zweifel ist das allein dem Wirken Gottes zuzuschreiben. Er hat es in seinem Bistum nicht leicht gehabt, denn sein Vorgänger, verstorben 1998, hat ihm eine Menge, ein wahres Wespennest ungelöster Probleme hinterlassen. U.a. große finanzielle, die von unteren Ebenen verschuldet seien“.

Ein einsamer Mann
Der neue Papst war immer ein sehr einsamer Mann gewesen. Er war ein Frühaufsteher, um zu beten. Abends pflegte er einen Apfel zu essen, eine Tasse Tee zu trinken und früh zu Bett zu gehen. Festessen mit Menschen pflegte er zu meiden und Einladungen zu einem Essen schlug er aus. Persönliche Sachen hatte er kaum, einzig Bücher waren es, die er mochte.
Der Erzbischof hatte keinen großen Terminkalender und alle Termine pflegte er in einem kleinen Büchlein festzuhalten, die meisten verabredete er selber. Presseinterviews ging er aus dem Wege. Was er zu sagen habe, könne man seinen Predigten entnehmen.” (Aus: The Tablet)

Kirchen in Pakistan – Zeichen der Hoffnung.
Während in Deutschland Immer mehr christliche Gotteshäuser geschlossen werden, versuchen Christen in einem Islamischen Land, in Pakistan, unter dem einheimischen Bischof Dr. Andrew Francis aus Multan, unter großen Opfern neue Gotteshäuser zu bauen. Wollen Sie dazu beitragen, das Licht des Glaubens in unserer Welt neu zu verbreiten ?

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Nur ein dünner Vorhang
Selbst gläubige Menschen sind oft der Meinung, dass Diesseits und Ewigkeit unendliche Werte trennen. In der Heiligen Schrift ist von einem Vorhang die Rede, der im Tode von uns genommen wird.
Aber nach den häufigen Nahtod-Erfahrungen mancher Menschen und aufmerksamer Mediziner — vor allem in den Vereinigten Staaten – , die solche Erlebnisse ihrer Patienten durchleuchtet haben, lüftet sich das Geheimnis ein wenig.

Jenseits ist uns nah
Eines scheint sich immer wieder zu bestätigen: Das Jenseits ist uns sehr nah. „Gott ist unter uns, Er ist hier”.
In einem kleinen Büchlein „Beyoild Death’s Door” (Jenseits der Todestur) berichtet der HerzspeziaHst von den Nahtoderfahrungen einer jungen Patientin, Glady L. Hargis. Zwei Tage vor ihrem „Tode” besuchte sie der Superintendent ihrer Sonntagsschule, gerade in jenem Augenblick, als sie ein paar lichte Momente erlebte.
Beim Abschied sagte er zu ihr: „Also, Daisy, bald wirst Du den dunklen Fluss hinter Dir haben”, eine Anspielung auf den bevorstehenden Tod. Die Patientin reagierte ein wenig verstört und antwortete; „ Da ist kein Fluss, kein Vorhang, nicht einmal eine dünne Leine, die dieses von jenem Leben trennt