Wallfahrt von Lebensschützern am 10. Juli 2014 auf den Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen

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Pro-Life-Predigt von Pfr. Dr. Johannes Holdt bei Wallfahrt von Lebensschützern der Diözese Rottenburg-Stuttgart

http://kath.net/news/46726

Rottweil – Bischof fordert: “Aufstehen für das Leben”
Schwarzwälder-Bote, 10.07.2014

Kreis Rottweil.
Zum sechsten Mal trafen sich Pilger auf Einladung des Katholischen Aktionskreises für das Leben (KAL) in der Diözese Rottenburg zum Fest Mariä Heimsuchung unter dem Dreifaltigkeitsberg. Sie beteten mit Pfarrer Soja aus Rottweil den Kreuzweg für die ungeborenen Kinder, deren Mütter und Familien.

In der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg feierte Pfarrer Johannes Holdt aus Schömberg mit Pfarrer Soja, Pater Alfons und Pfarrer Häfele die Heilige Messe mit zahlreichen Gläubigen. In seiner Predigt begrüßte Pfarrer Holdt die Gläubigen mit Worten von Papst Franziskus, der in diesem Jahr am 11. April vor der italienischen Bewegung für das Leben eine Ansprache gehalten und allen Lebensschützern seinen Dank ausgesprochen habe, so der Bericht.

Diese Ansprache habe Aufsehen erregt. Unter anderem habe er davon gesprochen, dass das Leben heilig und unantastbar sei. Jedes zivile Recht fuße auf der Anerkennung des ersten und fundamentalen Rechts, des Rechts auf Leben, das keiner Bedingung unterworfen sei, weder qualitativer, noch ökonomischer und erst recht nicht ideologischer Art.

Heute werde der Mensch an sich wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen könne. Es sei daher notwendig, jedem direkten Angriff auf das Leben den entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen – denn das Ungeborene im mütterlichen Leib sei die Unschuld schlechthin.

Der Papst erinnerte an eine Konferenz mit Ärzten, bei der ihn ein Arzt nach der Begrüßung zur Seite nahm und ihm ein Paket mit den Worten übereichte: “Ich möchte Ihnen das hier geben. Das sind die Instrumente, die ich benutzt habe, um Abtreibungen vorzunehmen. Ich bin dem Herrn begegnet, habe bereut, und jetzt kämpfe ich für das Leben.”

Pfarrer Holdt wünschte sich solch klare Worte auch von den Bischöfen unseres Landes. Mit Freude wies er auf die Osterpredigt von Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg hin, der dieses Thema fokussierte. Der Weihbischof dankte den in den Basisinitiativen engagierten Laien, die dem Schutz der ungeborenen Kinder dienten.

Das Statistische Bundesamt habe dem Bericht zufolge im Jahr 2013 102 800 Abtreibungen in Deutschland registriert. Das seien täglich 288 Menschenleben. “Die Würde des Menschen ist unantastbar”, das hätten die Väter und Mütter des Grundgesetzes im ersten Artikel festgeschrieben. Ist diese Lehre heute noch aktuell?, wird gefragt.

Die Politik, die der Verfassung dienen soll, schweige. Aber auch in der Kirche würde kaum noch jemand davon reden, heißt es in dem Bericht. Vielen scheine noch kein Licht aufgegangen zu sein, wie dramatisch die Lage ist, dass Deutschland ein sterbendes Volk sei.

Holdt warnt vor den Gefahren, die die Praxis der Abtreibung in Gang gesetzt habe. Denn nun rückten auch bald andere Gruppen der Bevölkerung in die Schusslinie: Senioren, Pflegebedürftigen und Behinderte, die eine angeblich untragbare Last für die Gesellschaft sein könnten. Euthanasie sei der billige Ausweg aus der alternden Gesellschaft.

Bischof Gebhard Fürst habe dem Bericht zufolge immer wieder gefordert: “Aufstehen für das Leben.” Der Mensch sei Mensch von Anfang an. Jeder sei aufgerufen aufzuklären, sich selber zu informieren, sich in einer Gruppe zu engagieren, zu spenden, Mütter in Not zu helfen und für sie zu beten.

Bibiana Müller organisierte die Veranstaltung auf dem Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen.

27 Juni 2014
Klöckner unterstreicht die Bindung der CDU an christliche Werte

Stellvertretende CDU-Vorsitzende zur neuen Debatte um das „C“ – Wichtige Anliegen seien der Schutz des ungeborenen Lebens und die Bewahrung der Schöpfung.
Im Blick auf die Kirchen wünscht sich Klöckner mehr Gemeinsamkeit in ethischen Fragen

21 April 2014
Weihbischof Renz: Aufstehen für das Leben!

Rottenburger Weihbischof in Osterpredigt:
Kirche dankt auch den Basisinitiativen engagierter Laien, die dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen und sich kompetent und respektvoll dafür einsetzen, dass schwangere Frauen JA sagen können zu ihrem Kind

20 September 2013
Papst Franziskus ruft zum verstärkten Schutz des ungeborenen Lebens auf

Ärzte müssen Kämpfer für das Leben bleiben: “Jedes ungeborene, doch ungerechterweise zur Abtreibung verurteilte Kind, hat das Antlitz des Herrn!”.
Die Aufmerksamkeit gegenüber dem Leben: Priorität des Lehramts der Kirche

21 Juni 2013
Kardinal Woelki: Obama muss seiner Rede Taten folgen lassen

Berliner Erzbischof appellierte insbesondere an Obama, den Schutz des ungeborenen Lebens in den USA zu stärken und Abtreibungen einzudämmen

28 März 2011
Belgien: Große Demo für Lebensschutz mit Brüsseler Erzbischof

In Brüssel haben am Sonntagnachmittag rund 4.000 Menschen für den Schutz des ungeborenen Lebens demonstriert, mit dabei Erzbischof Leonard von Brüssel und der Popstar Paddy Kelly

10 Mai 2010
Keine Veranstaltungen zum Schutz ungeborener Kinder beim ‘Kirchentag’

Juristen-Vereinigung Lebensrecht kritisiert Ökumenischen Kirchentag – Vorsitzender Büchner: Bei der von den beiden großen Kirchen jährlich veranstalteten “Woche für das Leben” sei der Schutz des ungeborenen Lebens zuletzt 1991 das Thema gewesen.

07 Mai 2010
Kirchentag ist ‘Tanz um das goldene Kalb des Zeitgeistes’

Scharfe Kritik am Ökumenischen Kirchentag in München übt die Priesterbruderschaft Pius X. Es fehle inhaltlich unter anderem die Glaubensverkündigung, die Katechese für Kinder und Jugendliche, missionarischer Eifer und der Schutz des ungeborenen Lebens

04 Dezember 2008
Zeichen eines Glaubensfrühlings” nach den US-Wahlen?

Meinungsforscherin Kellyanne Conway warnte vor den Gefahren der “Wohlfühlphraseologie” wenn es um das Thema Lebensrecht und Schutz des Ungeborenen Lebens geht.

02 November 2002
Schönborn: Schutz des ungeborenen Lebens ein Menschenrecht

Wiener Erzbischof plädiert bei Benefizveranstaltung des “Diözesanfonds für Schwangere in Not” für rechtliche Verbesserungen

Abtreibungskritisches Video – Rede einer 12Jährigen für das Lebensrecht

Abtreibungskritisches Video erregt Aufsehen im Internet
Rede einer 12-Jährigen bei Youtube über 300.000 mal angeklickt

Toronto (kath.net/idea) Ein auf Video aufgenommenes Plädoyer einer Zwölfjährigen für das Lebensrecht ungeborener Kinder erregt weltweit Aufsehen. Der Beitrag des Mädchens namens Lia aus Toronto (Kanada) wurde auf dem Internet-Videoportal Youtube bereits über 300.000 mal aufgerufen. Ihre Rede beginnt mit der Frage: „Was wäre, wenn ich Euch sagen würde, dass jemand anderes darüber bestimmen würde, ob Du lebst oder stirbst? Und das völlig unabhängig davon, was Du bisher getan hast oder in Zukunft tun würdest?“

Genau das passiere 115.000 Babys pro Tag.
Lia hatte mit ihrer Präsentation an einem Rede-Wettbewerb ihrer Schule teilgenommen, obwohl die Lehrer der Siebtklässlerin zuvor geraten hatten, sich ein anderes Thema auszusuchen, heißt es in einem Bericht der Internetseite LifeSiteNews.com. Die Klassenlehrerin war von der fünfminütigen Rede begeistert, obwohl sie eine Abtreibungsbefürworterin ist.

Lia ging für ihre Klasse in den Schulwettbewerb und siegte. Sie zog in eine weitere Runde des Rede-Wettbewerbs auf regionaler Ebene, den sie jedoch verlor. In einer Reaktion auf das Video hieß es, dass sich eine Schwangere aufgrund der Rede entschlossen habe, ihr Kind nicht abzutreiben. „Ein gerettetes Leben ist der beste Preis, den man gewinnen kann“, erklärte daraufhin die Mutter der Zwölfjährigen.

Zeugnis für das Leben – aus dem Bericht des amerikanischen Arztes Dr. Bernard Nathanson

Zeugnis für das Leben

Aus einer Rede des amerikanischen Arztes Bernard Nathanson, der selbst für 75 ooo Abtreibungen verantwortlich war, bevor er eine Bekehrung erlebte und heute für das Leben wirkt, wo er kann:

„Ich war 1968 einer der Gründer der ersten politischen Aktionsgruppe für die Abtreibung in den USA. Hätte man damals eine repräsentative Meinungsumfrage gemacht, wären die Amerikaner vielleicht zu 99,5% gegen legale Abtreibung gewesen. Unsere kleine Gruppe brachte es in der kurzen Zeit von zwei Jahren fertig, dass das 140 Jahre alte Abtreibungsgesetz im Staat New York umgeworfen wurde und machten New York zur Hauptstadt der Abtreibungen in Amerika. Drei Jahre später überzeugten wir den Obersten Gerichtshof, der Abtreibung in allen 50 US-Bundesstaaten legalisierte.

Wie machten wir das? Wir gaben Zahlen an die Medien weiter mit der Erklärung, unsere Umfragen hätten ergeben, dass 50% bis 60% der Amerikaner für eine Legalisierung der Abtreibung wären. Dies war die sehr erfolgreiche Taktik der sich selbst erfüllenden Prophezeiungen, denn wenn man der Öffentlichkeit lange genug sagt, jeder sei für legale Abtreibungen, würde mit der Zeit jeder automatisch dafür sein. Nur sehr wenige Leute sind gern in der Minderheit…

Heute möchte ich meinen Zuhörern raten, sehr vorsichtig und kritisch gegenüber allen Umfragen zu sein, von denen Sie in der Presse lesen. Wir wussten damals, dass 200 bis 250 Frauen jährlich an illegalen Abtreibungen starben, wir jedoch berichteten den Medien stets von 10 000. Damals fanden auch etwa 100 000 illegale Abtreibungen statt, doch wir redeten stets von einer Million. Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, wird die Öffentlichkeit überzeugt, wie Hitler es ja auch bewiesen hat.

Heute gibt es in den USA 1,55 Millionen legale Abtreibungen. Das sind 15 Mal so viele wie zuvor, als die Abtreibung verboten war…

Als Wissenschaftler weiss ich – ich glaube nicht, ich weiss -, dass das menschliche Leben bei der Empfängnis beginnt. Obwohl ich formal nicht religiös bin, glaube ich von ganzem Herzen, dass es eine göttliche Existenz gibt, die von uns verlangt, diesem unendlich traurigen und unsagbar schändlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Abtreibung) ein endgültiges und unwiderrufliches Einhalten zu gebieten.”

Soweit Dr. Nathanson. Jeder von uns ist eingeladen, nach Kräften für das Leben einzutreten in Wort und Tat, durch Hilfe an Betroffene sowie durch Leserbriefe oder Zeugnisgeben. Manchmal reicht ein Wort der Ermutigung, um jemandem zu helfen, sich für das Leben zu entscheiden.