Rundbrief von Schwester Emmanuel “Children of Medjugorje – Januar 2019

      18. Januar 2019

Liebe “Kinder von Medjugorje”
Gepriesen seien Jesus und Maria!

1. Am 2. Januar hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz, umgeben von einer großen Menschenmenge, die das Neue Jahr der Muttergottes weihen wollte.  Nach der Erscheinung gab sie uns folgende Botschaft:  

 „Liebe Kinder!

Leider gibt es unter euch, meinen Kindern, so viele Kämpfe, Hass, persönliche Interessen, Selbstsucht. Meine Kinder, ihr vergesst so leicht meinen Sohn, Seine Worte, Seine Liebe. In vielen Seelen verlöscht der Glaube, und die Herzen werden von materiellen Dingen der Welt ergriffen. Aber mein mütterliches Herz weiß, dass es immer noch diejenigen gibt, die glauben und lieben, die suchen, wie sie meinem Sohn immer näher kommen können, die unermüdlich meinen Sohn suchen – so suchen sie dann auch mich. Das sind die Demütigen und Sanftmütigen mit ihren Schmerzen und Leiden, die sie in Stille mit ihren Hoffnungen und vor allem mit ihrem Glauben tragen. Das sind die Apostel meiner Liebe.
Meine Kinder, Apostel meiner Liebe, ich lehre euch, dass mein Sohn nicht um ständige Gebete ersucht, sondern auch um Werke und Gefühle, dass ihr glaubt, dass ihr betet, dass ihr mit persönlichen Gebeten im Glauben wachst, dass ihr in der Liebe wachst. Einander zu lieben, das ist es, was Er sucht, das ist der Weg ins ewige Leben.

Meine Kinder, vergesst nicht, dass mein Sohn das Licht in diese Welt gebracht hat, und Er brachte es zu denen, die es sehen und empfangen wollten. Seid ihr diejenigen, denn dies ist das Licht der Wahrheit, des Friedens und der Liebe.
Ich führe euch mütterlich, dass ihr meinen Sohn anbetet, dass ihr mit mir meinen Sohn liebt, dass eure Gedanken, Worte und Werke zu meinem Sohn ausgerichtet seien, dass sie in Seinem Namen seien. Dann wird mein Herz erfüllt sein.

Ich danke euch.”

2.  Ein Rosenkranzwunder.  Donatella, eine 45-jährige Köchin, hatte einen sehr schweren Lebensbeginn.  Beide Eltern, die in Milan wohnten, waren drogensüchtig, verantwortungslos und unfähig, sie zu erziehen.  Was sie als Kind erleiden musste, kann man nicht erzählen.  Nachdem sie ihre Großmutter zu sich in die Gegend von Abruzzo in Italien genommen hatte, fing sie an, ein normales Leben zu führen und heiratet.  Ohne Glauben fühlte sie sich allerdings innerlich leer, was auch auf ihre schwierige Kindheit zurückzuführen war.  Dazu kam noch, dass sie keine Kinder haben konnte und arbeitslos war.

So fing sie an, zu Hellsehern und Zauberinnen zu gehen, in der Hoffnung, einen Sinn in ihrem Leben zu finden.  Ihre Probleme wurden aber immer schlimmer, sodass sie sich entschloss, sich das Leben zu nehmen.

Der Herr aber schickte ihr einen Engel in der Person ihrer Nachbarin, die gemerkt hatte, dass sie an diesem Tag besonders traurig aussah.  Die Nachbarin verstand ihren Kummer und schlug ihr vor, einen Priester aufzusuchen, einen gewissen Don Michele, dem sie sich anvertraute und auch bei ihm beichtete.  Er gehörte zu der geistlichen Erneuerungsbewegung, sodass er sie verstehen konnte und für sie betete.  Dies war der Anfang eines schönen Weges mit Gott.  Donatella musste sich einige Monate lang einem Exorzismus unterziehen, bevor sie völlig frei war.  Dadurch entdeckte sie, dass sie jemand mit einem Bann belegt hatte, von dem sie auch befreit wurde. 

 Nachdem sie im Jahre 2010 eine CD über Medjugorje angehört hatte, entschied sie sich, dorthin zu fahren.  Für sie war das wie ein Lichtstrahl.  In Maria entdeckte sie die mütterliche Liebe, die sie vorher nie gekannt hatte und lernte eine Mutter kennen, die sie voller Liebe unter ihren Schutzmantel nahm und sie nie mehr verließ.  Von da an verspürte sie die Notwendigkeit, viel zu beten, besonders aber den Rosenkranz zusammen mit der täglichen Messe und dem Empfang der Sakramente.  Das Rosenkranzgebet belebte täglich ihr Herz, als ob die Muttergottes in ihr die Zuversicht wiederherstellen wollte, die ihr durch das Fehlen einer Mutterliebe in Ihrer Kindheit abhanden gekommen war.  Donatella entschied sich, täglich alle vier Mysterien des Rosenkranzes zu beten.  Wie alle „durch Barmherzigkeit Überlebenden“, sparte sie nicht damit, den Himmel zu verehren!
Eines der ersten Wunder war, als sie, obwohl klinisch steril, zwei Kinder gebar, was sie unendlich glücklich machte.  Eines Tages aber befiel sie ein unerwartetes Martyrium.  Als ihr Mann einmal sein Handy daheim gelassen hatte, stellte sie fest, dass er sie betrog.  Sie hatte einige sehr beunruhigende Nachrichten entdeckt und wendete sich umgehend an ihre himmlische Mutter.  Sie entschied sich daraufhin, ihm zu vergeben.  Sie hörte nicht auf ihr gebrochenes Herz und entschied sich für einen Versöhnungsplan, der durch die Muttergottes inspiriert war.  Sie rief ihren Mann an und sagte ihm, dass sie abends in eine Pizzeria zum Essen gehen sollten.  Als sie am Tisch saßen, enthüllte sie ihrem Mann ihre Entdeckung und sagte ihm, dass sie ihm vergeben habe, und dass sie ein neues Leben zusammen anfangen sollten.  Sie ging auch zu seiner Geliebten und sagte:  „Du hast eine Familie mit zwei Kindern und solltest Dich auf Deine Familie konzentrieren und meinen Mann in Ruhe lassen.  Ich vergebe Dir, aber tue es nicht mehr!”

Und so kam diese Affaire, mit Hilfe der Muttergottes, ohne Hass, zu einem friedlichen Abschluss.  Zwei Familien waren vom Plan des Bösen vor der Zerstörung gerettet worden.

Donatella sagte uns, dass sie, wenn sie einmal tagsüber nicht alle vier Rosenkränze beten kann, nachts aufsteht, um sie fertig zu beten.  Ihre Liebe zu Maria ist außerordentlich.  Sie versagt ihr niemals etwas.  Und welche Früchte sie dadurch erntet!  Sie beendete ihre Geschichte, indem sie sagte:  „Zweifle nie an der barmherzigen Liebe Gottes;  Er ist unser Vater und liebt uns unendlich.  Er ist stets bereit, uns Barmherzigkeit zu schenken und uns in Seine Arme zu nehmen.  In Ihm ist wahre Freiheit!“ 

3.  Liebe enthüllt ein Geheimnis!  Nur die Liebe kann unsere Leiden erleichtern, denn Jesus leidet mit uns. Die Liebe enthüllt das Geheimnis der wahren Einheit und Intimität mit Ihm im Leiden.  Für Jesus ist das der Weg, die Last Seiner Kinder, die Ihn nicht kennen, zu entfernen.  Er teilt Seinen Wunsch für die Rettung Seiner Kinder mit Seinen Freunden, die die Qual Seines liebenden Herzens verstehen.  Nur wenige Menschen verstehen es, wie Er Seine Liebe verschenkt.  Wenige verstehen auch, wie reich das Leiden sein kann, das mit Liebe erlitten wird.  Es ist eine tiefe Vereinigung des Herzens Jesu mit dem Unsrigen. 

 4.  Bist Du traurig?  Bitte erhöre mein Gebet!  „Liebe Mutter,  Du bist traurig, wenn Du die Lage einiger Deiner Priestersöhne siehst.  So traurig, dass Du am liebsten weinen möchtest, weil Du einmal gesagt hattest:  „Betet für eure Hirten, damit sie die Stärke und Liebe haben, Brücken der Erlösung zu sein.“  (2. Dez. 2015)  Diese Brücken ermöglichen es uns, aus dem heutigen Chaos in eine neue Zeit zu kommen, die Du vorbereitest, eine Zeit des Friedens, nach der Dein Herz verlangt.  (Siehe PS1)  

Wenn diese Brücken aber versagen oder gar einstürzen, was soll das Gottesvolk tun?  Wird es in ein abgrundtiefes Chaos stürzen?  Ich bitte Dich, setzte Dich noch stärker bei Deinem geliebten Sohn ein, mit einer solchen mütterlichen Leidenschaftlich, der Dein Sohn Jesus nicht widerstehen kann.  Hilf mir, mit Dir immer stärker für die Rettung der vielen Priester zu arbeiten, die heutzutage auf dem Weg des Todes verführt werden und riskieren, für immer verloren zu sein. (Siehe PS2)

Einige Mystiker, wie Marthe Robin oder Schwester Faustina, haben den furchtbaren Ort gesehen, den Satan für diejenigen Priester reserviert hat, die sich in seine Hände geben und in der Sünde verharren.

Mutter der Barmherzigkeit, erlaube es nicht, dass ein einziger Priester auf diese Weise gefangen wird, noch dass er sich zum Sklaven des Feindes macht!  Wie kannst Du nur diesen Schaden ertragen, der das gütige und demütige Herz Deines Sohnes so tief verwundet?!  Du weißt doch, dass Priester die Alter-Christi sind, wenn sie ihre Berufung in den Sakramenten ausüben, und dass Dein Sohn, der sich mit ihnen identifiziert, eine besondere Qual erleidet, wenn Seine Priester nicht beten und sich von Ihm distanzieren, indem sie gemäß den Wegen dieser Welt leben.

Die heutige Kirche leidet wegen einiger ihrer Priester.  Satan will sie zerstören, weil sie für ihn zu stark ist.  So bitte ich Dich, liebe Mutter, gehe zu allen Priestern in der ganzen Welt und schenke ihnen von Deiner Liebe für Jesus, damit sie, durch die Schönheit und Größe dieser Liebe, sich Jesus zuwenden und mit ihrem ganzen Herzen zu Ihm zurückkehren.  Alles ist Dir möglich, O mächtige Jungfrau!

Ich danke Dir für die vielen Priester, die, von Dir nach Medjugorje eingeladen, die Gnade einer tiefen inneren Umwandlung erfahren.  Du ernährst sie, Du unterstützt sie mit Deiner mütterlichen Fürsorge und gehst ihnen in ihrer Berufung voran.  Sie sind nicht mehr allein in dem schweren Kampf, in dem sie sich befinden.  Ich danke Dir auch für die vielen Priester, die Heiligkeit ausatmen und die das gütige und demütige Herz Deines Sohnes reflektieren.  Welcher Reichtum!  Welcher Balsam für die Herzen Deiner Schafe!

O Mutter der Priester, erhöre unsere armseligen Gebete und lasse Dich herab, zu Deinem Sohn für sie zu beten.  Hat Er nicht gesagt:  „Wahrlich ich sage euch, alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden“?  (Markus 11;24) 

5.  Die nächste live Übertragung wird am 3. Februar  um 21:00 Uhr MEZ stattfinden.  Ich werde über die Botschaft vom 2. Januar auf französisch sprechen:    http://www.enfantsdemedjugorje.fr/index.php/le-direct-du-3.html.  

Die Übertragung vom 3. Januar kann hier abgerufen werden:  http://www.enfantsdemedjugorje.fr/le-direct-du-3-janvier/

Liebste Gospa,
alles was Du uns sagst, ist reines Gold!
Warum sollten wir also wählen?
Wir bitten Dich, hilf uns ruhiger zu werden,
unsere Herzen zu öffnen und Dir zuzuhören.
Shema Israel! Höre, O Israel!

Schwester Emmanuel +

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PS1: Unsere Liebe Frau sagte:  “Betet für Frieden, damit eine Zeit des Friedens, auf die mein Herz so ungeduldig wartet, so bald wie möglich regieren möge.“ (25. Juni 1995)  „Ich möchte mit euch das Gebet erneuern und euch zum Fasten aufrufen, das ich meinen Sohn Jesus für die kommende Zeit aufopfern möchte, einer Zeit des Frühlings.“ (25. Okt. 2000) “Dies sind die Tage, wo ihr euch für Gott entscheiden müsst, für Frieden und das Gute.  Möge aller Hass und aller Neid aus eurem Leben und euren Gedanken verschwinden und möge nur die Liebe zu Gott und eurem Nächsten darin wohnen.  So, und nur so, könnt ihr die Zeichen der Zeit erkennen.  Ich bin bei euch und führe euch in eine neue Zeit, eine Zeit, die Gott euch als Gnade schenkt, damit ihr Ihn besser erkennt.“  (25. Jan. 1993)  

PS2.  Was Jesus dem Pfarrer Steven aus den USA, der nur knapp der Hölle entwichen ist, gesagt hat:  „Selbst Priester können in die Hölle kommen.“

Die heilige Mirjam von Bethlehem sagte:  „Es ist Satan, der sich vor uns fürchtet.  Um ihn zu besiegen, müssen wir die Waffen Jesu nehmen, die da sind Demut, Gehorsam und Liebe.  Es ist Satan, der vor einer Seele, die sich ganz der Liebe hingibt, zittert.  Jemand, der mit Jesus in der Wahrheit lebt, braucht Satan nicht zu fürchten.“  Dann fügt sie diese Worte Satan hinzu:  „Wenn wir über eine Seele, die die drei bösen Worte (die drei Gelübde) gesagt hat, triumphieren, so ist das für uns mehr, als Bürgermeister einer ganzen Stadt zu sein.“ 

PS3: Neu!! Schwester Emmanuels Instagram: 

https://www.instagram.com/enfants_de_medjugorje/

PS4. Folgen Sie dem Abendprogramm der Gemeinde:  http://www.centremedjugorje.org/

PS5. Ihre kleinen Kinder sagen manchmal wunderbare, unschuldige Dinge.  Bitte schicken Sie uns diese und wir werden sie gern in diesem Bericht veröffentlichen.  Wollen wir uns dieser Worte, die aus ihren reinen Herzen kommen, erfreuen!

PS6.  Schreiben Sie sich ein:  wolfgang@trautmann.ca 

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Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: sr.emmanuelmaillard@gmail.com

Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.

© 2019 Children of Medjugorje

Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe

20. Dezember 2018

Fest “Unserer Lieben Frau von Guadalupe”
Liebe “Kinder von Medjugorje”,
Gepriesen seien Jesus und Maria!
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1. Am 2. Dezember hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung

beim Blauen Kreuz, umgeben von nur wenigen Menschen.  Nach der Erscheinung gab sie uns folgende Botschaft:  

 “Liebe Kinder!

Wenn ihr zu mir, als Mutter, reinen und offenen Herzens kommt, wisset, dass ich euch zuhöre, ermutige, tröste und vor allem bei meinem Sohn Fürsprache halte. Ich weiß, dass ihr einen starken Glauben habt und ihn auf die richtige Weise zeigen wollt. Was mein Sohn von euch ersucht, ist der aufrichtige, starke und tiefe Glaube – dann ist jede Weise, wie ihr ihn zeigt, gültig. Der Glaube ist ein wunderbares Geheimnis, das man im Herzen wahrt. Er ist zwischen dem himmlischen Vater und all Seinen Kindern, man erkennt ihn an den Früchten und der Liebe, die man für alle Geschöpfe Gottes hat. Apostel meiner Liebe, meine Kinder, habt Vertrauen in meinen Sohn. Helft, dass alle meine Kinder Seine Liebe kennen lernen. Ihr seid meine Hoffnung – ihr, die ihr euch bemüht, meinen Sohn aufrichtig zu lieben. Im Namen der Liebe, zu eurem Heil, nach dem Willen des himmlischen Vaters und nach meinem Sohn, bin ich hier unter euch. Apostel meiner Liebe, mögen eure Herzen nebst dem Gebet und dem Opfer mit der Liebe und dem Licht meines Sohnes erleuchtet sein. Möge dieses Licht und diese Liebe all jene erleuchten, denen ihr begegnet, und sie zu meinem Sohn zurückbringen. Ich bin mit euch. Auf besondere Weise bin ich bei euren Hirten. Mit meiner mütterlichen Liebe erleuchte und ermutige ich sie, dass sie mit Händen, die von meinem Sohn gesegnet sind, die ganze Welt segnen.

Ich danke euch.”

2.   Ein stilles Zeichen Unserer Lieben Frau von Guadalupe!

Am 12. Dezember feierten wir mit großen Freuden ihren Festtag.  Sie hilft uns, uns auf Weihnachten vorzubereiten, da sie eine schwangere Jungfrau ist, die bereit ist, ihr Kind auf die Welt zu bringen.

    In Argentinien geschah ein überraschendes Zeichen und ich hatte die Gnade, es während meiner Mission im November mit eigenen Augen zu sehen.  Im Marienheiligtum St. Nikolaus gibt es eine Nachbildung der Tilma von Juan Diego, dem Umhang, den er anhatte, als er die Muttergottes sah und der auf wunderbare Weise in Mexiko erhalten blieb.  Diese hochwertige, lebensgroße Nachbildung, die vom Erzbischof von Mexico geweiht worden war und von der Basilika von Mexiko, woher sie stammt, beglaubigt ist, änderte ihre Farbe.  Das Grün des Mantels der Muttergottes auf der Tilma änderte sich zu einem Himmelsblau.  

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 Für die Argentinier, die am 8. August 2018 bei einer Abstimmung für oder gegen Abtreibung „Nein“ gesagt haben, ist diese Farbänderung von höchster Bedeutung.  Grün ist die Farbe derer, die für die Abtreibung gestimmt hatten, während Himmelblau die Farbe derjenigen ist, die sich für das Leben von der Empfängnis an entschieden hatten.  Und jetzt hat sich das Grün, das Unsere Liebe Frau von Guadalupe trägt, in Himmelblau verwandelt!

Es geschah aber noch mehr:  Diese Nachbildung von St. Nikolaus ist nicht die einzige, die ihre Farbe geändert hat.  Eine andere Nachbildung im „Haus Mariens“ in Luján, wo gerade Exerzitien stattfanden, hat sich auch ihre Farbe geändert.  Das ist ein sehr wichtiges Zeichen.  Es ist kein Zufall, dass Unsere Liebe Frau von Guadalupe, die Patronin von Nord-, Mittel und Südamerika und ein Symbol der Mutterschaft ist, auf diese Weise ihre Liebe und ihren Respekt für das menschliche Leben von der Empfängnis an offenbart.  

Während die Welt die Abtreibung mit immer größerer Gewalt vertritt und viele Frauen durch politische Propaganda, die den göttlichen Plan für die Menschheit ablehnt, verführt werden, schreitet unsere himmlische Mutter durch die demütige Stille eines Bildes ein und spricht dadurch zu den Herzen derjenigen, die die Zeichen unserer Zeit zu deuten wissen – Gläubige sowohl als Ungläubige. 

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 3.  „Verwandelt nicht den Tag der Freude in den traurigsten Tag!“,

sagte die Muttergottes in den 80er Jahren in Medjugorje.  Die Muttergottes spricht immer vom Weihnachtstag als dem „Tag der Freude“.  Warum aber gerade der Freude?  Weil er die große Feier der Geburt des Gottessohnes, unseres Herrn und Erlösers, der unsere Welt veränderte, ist.  Es ist deshalb sehr traurig, die Geburtstagsfeier dieses Tages in ein niederes, materialistisches und heidnisches Geschehnis zu verwandeln, zu welchem die eigentliche Hauptfigur, Jesus von Bethlehem, nicht eingeladen ist!  Wer denkt noch daran, Ihn ins Rampenlicht der Feier Seines Geburtstages zu stellen und Ihn öffentlich zu ehren, so wie man den Geburtstags einer lieben Person feiert?  Am Weihnachtstag lädt uns die Muttergottes ein, Jesus für Sein Kommen unter uns zu danken.

4.  Ich will euch mein Gebet zum Jesuskind im Mutterleib Marias mitteilen.

„Liebes Jesuskind, eingebettet im Mutterleib Deiner Unbefleckten Mutter, ich komme zu Dir, um Dich zu ehren.  Ich muss mit Dir reden.  Zunächst, um Dir zu sagen, wie sehr ich darüber staune, dass Gott selbst Fleisch angenommen hat, das so gebrechlich und verletzbar ist.  Du hast einen geheimnisvollen Sprung aus der Herrlichkeit des Himmels getan, wo Du mit dem Vater lebst, um Dich mit unserer erbärmlichen Menschlichkeit zu vereinigen und alle möglichen Risiken mit uns einzugehen…  dieser Gedanke wirft mich in Verehrung Dir zu Füßen!  

Wie könnte ich Dich nicht lieben?!  Wie könnten wir Dich nicht in diesem Stadium als Embryo, als ungeborenes Kind, unendlich ehren, bevor Du Dein Antlitz in diesem miserablen Stall von Bethlehem zeigst?!

Ja, ich liebe Dich, weil Du dieses aus reiner Liebe für mich, meine Familie, für die ganze Menschheit getan hast.  Du kamst in unseren Schmutz, um uns zu retten, um uns aufzurichten und um uns zu befähigen, mit Dir die Freuden eines ewigen Lebens in Deiner Gegenwart zu verbringen.  Nur Du, Jesus, konntest Dir so etwas Verrücktes ausdenken!  Du hast aber noch nicht aufgehört, uns zu überraschen!

Lieber Jesus, Du weißt, dass ich zu Dir mit meinen Anliegen komme…  Ich habe eine Bitte, sei aber nicht überrascht!  Gerade jetzt sind viele Millionen kleiner Wesen, wie Du, im Leib ihrer Mutter verborgen.  Sie sind Deine Schätze.  Ihre Engel schauen ohne Unterlass das Antlitz Deines Vaters im Himmel.  Es gibt auf Erden nicht Unschuldigeres als diese ungeborenen Babys.  Ich will Dir von ihnen erzählten.  Sie haben alle das Geschenk des Lebens erhalten, erfahren aber nicht alle das Geschenk der Liebe.  Einige erfreuen sich der Liebe ihrer Mutter, andere aber fragen sich, warum sie hier sind, weil sie sich verstoßen fühlen.  

Liebenswerter Jesus, Du bist das Leben und die Liebe!  Bitte besuche ein jedes dieser Kleinen, diejenigen, die sich der Liebe erfreuen, aber auch diejenigen, die unter ihrer Verstoßung leiden.  Du bist so winzig, dass Deine Gegenwart sie nicht erschrecken wird – im Gegenteil.  Komme und besuche sie, wo immer sie auch sein mögen, in diesen gebrechlichen Tabernakeln des menschlichen Lebens, wo sie langsam heranwachsen.  Du hast die gleiche Größe wie sie, sei ihr göttlicher Zwilling!

Dank der äußerst empfindlichen Antenne, die ihnen ihre Unschuld gibt, hören sie alle auf die Seele ihre Mutter, aber auch ihres Schöpfers.  Das ist der Augenblick, Jesus!  Sage ihnen, wie unendlich kostbar sie Dir sind.  Erkennst Du nicht Dein eigenes Antlitz in ihnen?!  Sage ihnen, dass Du nicht warten kannst, bis sie zu ihrem vollen Potenzial herangewachsen sind, das sie als Deinen liebenden Plan für sie erkannt haben.

Und wenn sie bedauerlicherweise aus ihrem einfachen Versteck herausgerissen werden, entweder auf natürlich Weise oder durch Gewalt, O zärtlicher Jesus, dann höre auf ihren qualvollen Schrei und verbreite Deine unendliche Liebe in ihnen.  Heile ihre Wunden. 

Bitte möge es für sie gemäß Deinem Wort geschehen:  “Vater, ich bin hier, mögen sie auch bei mir sein!”  Möge die Flut Deiner göttlichen Liebe auch die Herzen derjenigen erfüllen die sich entschieden haben, sie zu verstoßen.  Bitte befähige sie, sich in Deine barmherzigen Arme zu werfen!

O mein kleiner Jesus, verborgen in Maria, wie kann ich Dir nur genügend danken, dass Du mich in dem Augenblick meiner Empfängnis im Leib meiner Mutter besucht hast, als sie und mein Vater mich Deinem Göttlichen Herzen und dem Unbefleckten Herzen Marias geweiht hatten.  Mögen alle Eltern das Gleiche tun und die Wölfe fern halten, die die Kinder der Menschen stehlen und verschlingen wollen.

O winziger Jesus, verborgen in Maria, höre auf mein armseliges Gebet für die Deinigen.  Und in der Christnacht werde in meinem Herzen geboren.  Ich sehne mich nach Deinem Kommen.  Ich sehne mich, Dein Antlitz zu sehen.  Mein Herz wartet darauf, Deine Stimme in der Nacht zu hören, wie ein Wächter auf den Morgen wartet.  Maranatha!  Komme, mein kleiner Jesus!“

5.  Ich war im Gefängnis eingesperrt! 

Ferne Missionen eröffnen immer unerwartete Horizonte!  Eine der schönsten Erfahrungen in Argentinien war ein Besuch in einem Männergefängnis für Kriminelle, die die schlimmsten Verbrechen begangen haben.  Vor zehn Jahren haben zwei Männer versucht, diese Verbrecher aus ihrer verzweifelten Lage herauszuführen, indem sie ihnen die Liebe Gottes gepredigt und sie befähigt haben, eine tief gehende Bekehrung zu erfahren. 

Es fing damit an, dass sie das Rugby im Gefängnis einführten.  Das führte dazu, dass die Gefangenen auf andere aufmerksam wurden und einen Mannschaftsgeist entwickelten.  Später machten sie diese Gefangenen mit dem Rosenkranz bekannt.  Wenn man jetzt in dieses Gefängnis kommt, findet man Gefangene, die friedvoll und aufmerksam gegenüber anderen sind…  Es ist schwer zu glauben.  Es ist eine lange Liebesgeschichte, die dazu führte, dass diese beiden Evangelisten das Gebet ins Gefängnis brachten.  Die Gefangenen beten täglich zusammen den Rosenkranz und würden ihn nicht um alles in der Welt vermissen.  Unsere Liebe Frau hat in ihren Herzen Wunder gewirkt.

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  Nachdem wir ihnen über die Botschaften von Medjugorje erzählt hatte, durfte unser kleines Team (mein Übersetzer, unser Führer und ich) mit ihnen in ihrer Unterkunft bleiben.  Bemerkenswert!  Auf den Türen ihrer armseligen Zellen standen anstatt unpersönliche Nummern, Worte wie diese:  Geduld, Nachsicht, Vergebung, Freude, Frieden, Übereinstimmung, Opfer, Toleranz…  Ich nahm die Gelegenheit wahr, um einem jeden von ihnen den besonderen mütterlichen Segen der Muttergottes zu geben und ihnen Rosenblätter, die während einer Erscheinung gesegnet worden waren, zu schenken. 

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Die Vorsehung machte es möglich, dass etwas Unvergessliches geschah:  Wir wurden von zwei Wächtern begleitet, aber auf Grund eines Missverständnisses glaubte einer der Wächter, dass sein Kollege noch bei uns in der Unterkunft der Gefangenen sei und verschloss das Tor.  Aber der andere Wächter war nicht mehr bei uns, sodass wir mit etwa 30 Verbrechern eingesperrt waren.  Es gab kein Entkommen, denn das Gebäude lag abgeschieden und die Schlösser waren fest verschlossen! 

So beteten wir mit den Gefangenen, die wie Lämmer waren.  Sie hätten nicht glücklicher sein können, dass wir noch etwas länger hatten bei ihnen sein können.  Ich nehme an, dass die Muttergottes dieses Eingesperrtsein und die Gebete organisiert hatte.  Wir hatten Tränen in den Augen.  Als sich das Tor schließlich öffnete, wollten wir diese Männer nicht mehr verlassen, weil sie uns zu lieben Brüdern geworden waren. 

Ich werde diesen Besuch nie vergessen!  Wir waren zum Evangelisieren gekommen, waren aber von diesen Männer, deren Leben zerstört waren, evangelisiert worden.  Dank des Rosenkranzgebetes und der mütterlichen Liebe der Himmlischen Mutter Maria, waren sie zu außerordentlichen Zeugen der Auferstehung Christi geworden.  Bei Gott ist nichts unmöglich!

 6.  Pater Marinko erinnert sich an seinen Besuch bei Papst Franziskus.  

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„‘Seid dem Bischof Hofer gehorsam!’, sagte er zu mir, als ich ihm sagte:  ‚Ich bin der Pfarrer von Medjugorje und ich bringe Ihnen Grüße von Bischof Hoser.‘  Es war ein unvergessliches Treffen am Ende des Kongresses.  Der Papst hob die Wichtigkeit eines offenen Herzens und eines warmen Willkommens für alle Pilger hervor.  Dann brachte der Heilige Vater seinen Wunsch zum Ausdruck, einen jeden von uns persönlich zu begrüßen.  Wir waren davon begeistert!  Als ich an der Reihe war, gab ich ihm einen Rosenkranz, der aus herzegowinischen Dornen gefertigt war und, indem ich in sein lächelndes Gesicht schaute, sagte ich ihm in einem Atemzug:  ‘Pfarrer von Medjugorje.  Msgr. Hoser last grüßen!’ Als Papst Franziskus meine Worte hörte, hielt er meine Hand in der seinigen, schaute mich an und sagte:  ‘Seid dem Bischof Hoser gehorsam!‘  Ich nehme an, dass der Papst meine große Freude verspürte, sodass er wiederholte:  ‘Seid dem Bischof Hoser gehorsam!‘  Dann, als er den Rosenkranz betrachtete, sagte er:  ‚Ist er für mich?‘  Ich sagte:  ‚Ja, er ist für Sie!‘

Als ich aus dem Saal ging, konnte ich kaum glauben, was gerade geschehen war.  Ich dachte darüber nach.  Ich war der Überzeugung, dass er mir, sowie allen Franziskanern in der Pfarrei von Medjugorje, ja allen Gemeindemitgliedern und Pilgern, eine Botschaft geben wollte, die direkt aus seinem Herzen kam.  Es war mir, als wollte er sagen:  ‚Indem ihr Bischof Hoser gehorcht, gehorcht ihr mir und der Kirche.  In den wenigen Worten, die er sagte, fühlte ich, dass Medjugorje in seinem Herzen stand, und dass er an Medjugorje Interesse habe, und dass er will, dass wir alle ernsthaft auf die Mission, die uns anvertraut ist, reagieren.  Ich fühlte Ermutigung in seinen Worten, aber auch eine große Verantwortung, die wir alle für Medjugorje haben.“ 

7. Meine nächste Live Übertragung über die Botschaft vom 2. auf Französisch wird am 3. Januar um 21:00 Uhr MEZ stattfinden. Die Übertragung vom 3. Dez. Können Sie auf   http://www.enfantsdemedjugorje.fr/medjugorje-direct-du-3-decembre-2018/ abrufen.

 Ich wünsche einem jeden von Ihnen Gesegnete Weihnachten!
Da an diesem Tag das Jesuskind bei uns sein und in den Armen Seiner Mutter erscheinen wird, werde ich eure Anliegen, eure Familien, eure Freuden und Sorgen Ihm anvertrauen.  
Möge Seine Unschuld euch vor allem Übel bewahren!  Möge Seine Zärtlichkeit eure Herzen durchdringen und euch auf dem Weg zur Heiligkeit ermuntern!

Liebste Gospa,
die Du das Lamm und den Hirten geboren hast und
die Du nie aufhörst, Ihn anzubeten, lehre uns,
Ihn mit unendlicher Liebe zu verehren!  

Schenke uns die Gnade, Ihn an erste Stelle in unserem Leben zu stellen,
geradeso, wie Du es getan hast!

Schwester Emmanuel +

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PS 1.  Vergessen Sie nicht, Ihren Heiligen für das neue Jahr 2019 zu ziehen, entweder bei Ihrer Familienfeier an Weihnachten oder an Neujahr!  Englische Erklärungen und eine Liste der Heiligen können Sie auf unserer Homepage finden: https://sremmanuel.org/pearls/choose-a-saint-for-2019/

Anmerkung:  Ich schicke Ihnen auch eine neue deutsche Liste der Heiligen, die Frau Annemarie Walter zusammengestellt hat. – Wolfgang 
PS 2.  Schwester Emmanuels neues Buch „Skandal Barmherzigkeit – wenn Gott zu weit geht“ ist im Parvis Verlag erhältlich.  
PS 3.  Verfolgen Sie das Abendprogramm in Medjugorje, das in alle Sprachen übersetzt wird:   
http://www.centremedjugorje.org/
PS 4.  Schreiben Sie sich ein:  wolfgang@trautmann.ca
In anderen Sprachen:
Französisch:   Gospa.fr@gmail.com
Italienisch:  gospa.italia@gmail.com 
Englisch: commentscom@childrenofmedjugorje.com 
Spanisch: gisele_riverti@gmail.com
Flämisch: gclaes@scarlet.be
Kroatisch: djeca.medjugorja@gmail.com
Portugiesisch: medjugorje.portugal@gmail.com
Chinesisch: ch.gospa@gmail.com
Arabisch:  Friendsofmary@live.com

Lesen Sie und verbreiten Sie die monatlichen Berichte von Schwester Emmanuel.

Sollten Sie diese Berichte nicht mehr erhalten, schicken Sie uns bitte wieder Ihre Email Adresse.  Sehen Sie auch in Ihrem Spam Ordner nach, ob die Berichte dort gelandet sind.

Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: sr.emmanuelmaillard@gmail.com

Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.

© 2018 Children of Medjugorje

Rundbrief von Sr. Emmanuel – 15. Nov. 2018

15. November 2018

Liebe “Kinder von Medjugorje”,

Gepriesen seien Jesus und Maria!

1. Am 2. November hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz, umgeben von vielen Menschen.  Nach der Erscheinung gab sie uns folgende Botschaft:  

 “Liebe Kinder!

Mein mütterliches Herz leidet – während ich meine Kinder ansehe, die die Wahrheit nicht lieben, die sie verstecken – während ich meine Kinder ansehe, die nicht mit Gefühlen und Werken beten. Ich bin traurig, während ich meinem Sohn sage, dass viele meiner Kinder keinen Glauben haben, dass sie Ihn – meinen Sohn – nicht kennen. Deshalb rufe ich euch auf, ihr, Apostel meiner Liebe, bemüht euch, auf den Grund des menschlichen Herzens zu schauen, und dort werdet ihr sicherlich einen kleinen verborgenen Schatz finden. Auf diese Art zu schauen, ist die Barmherzigkeit des himmlischen Vaters. Das Gute auch dort zu suchen, wo das größte Böse ist, zu versuchen, einander zu verstehen und nicht zu richten, das ist, was mein Sohn von euch erbittet. Und ich als Mutter rufe euch auf, auf Ihn zu hören.

Meine Kinder, der Geist ist mächtiger als der Leib und, getragen von der Liebe und den Werken, überwindet er alle Hindernisse. Vergesst nicht, mein Sohn hat euch geliebt und liebt euch. Seine Liebe ist mit euch und in euch, wenn ihr eins mit Ihm seid. Er ist das Licht der Welt und niemand und nichts wird Ihn in der endgültigen Herrlichkeit aufhalten können. Deshalb, Apostel meiner Liebe, fürchtet euch nicht, die Wahrheit zu bezeugen. Bezeugt sie mit Begeisterung, Werken, Liebe, eurem Opfer und über allem mit Demut. Bezeugt die Wahrheit all denen, die meinen Sohn nicht kennen gelernt haben. Ich werde bei euch sein, ich werde euch ermutigen. Bezeugt die Liebe, die niemals endet, weil sie vom himmlischen Vater kommt, der ewig ist, und die Ewigkeit all meinen Kindern anbietet. Der Geist meines Sohnes wird bei euch sein. Von neuem rufe ich euch auf, meine Kinder, betet für eure Hirten, betet, dass die Liebe meines Sohnes sie leiten kann.

Ich danke euch.”

2.  40 Jahre Barmherzigkeit!  Es wird mir öfters gesagt, dass, wenn ich über persönliche Dinge aus meinem Leben in meinen monatlichen Berichten schreibe, die Leser davon sehr berührt sind und sich freuen, darüber zu lesen.  So will ich auch heute nicht zögern, wieder über eine große Freude in meinem Leben zu berichten:  Am Sonntag, 18. Nov. werde ich in Medjugorje das 40. Jubiläum meiner Weihe als Braut des Herrn Jesus feiern.  Es wird das Jubiläum meines ewigen Gelübdes in der Gemeinschaft der Seligpreisungen sein, das ich im Alter von 31 Jahren abgelegt habe.  Ich bin nicht sicher, ob ich in meinem Leben immer die richtigen Entscheidungen getroffen habe – bei weitem nicht!  Es gibt aber eine Entscheidung, die ich nie bereuen werde, eine Entscheidung, die mich heute noch mit großer Freude erfüllt:  Dass ich zu Jesus JA gesagt habe, als Er mich zu Seiner Braut berief.

 Wenn ich an den Augenblick zurückdenke, als Er während einer eucharistischen Anbetung zu meinem Herzen sprach, erbebe ich bei dem Gedanken, dass ich Ihm auch geradeso gut NEIN hätte sagen können, da ich hatte mich völlig frei fühlte, meine eigene Entscheidung zu treffen.  Es gab von Seiner Seite her überhaupt keinen Druck.  Die Demut Jesu ist unvorstellbar!  Ich hätte mir dieses unendliche Privileg ebenso gut entgehen lassen können.  Dass ich blindlings mit meinem ganzen Herzen habe JA sagen können, ist ein weiteres Geschenk von Ihm.  Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, was ein Abenteuer mit Ihm eigentlich bedeuten würde, aber die Tatsache, dass ich wirklich mit Ihm leben würde, erfüllte mein Herz mit Freude.  Das Einzige, was ich damals wusste, ist, dass ich Ihm folgen würde, wohin Er mich auch führen würde und ich sagte zu Ihm, „selbst nach China, wenn Du willst!“  Er muss sich an meine Worte erinnert haben, denn in den letzten Jahren war ich oft in China gewesen!

Mein Weg war nicht immer leicht:  Gott hatte nie gesagt, dass das Leben „ein Bett voller Rosen“ sei, aber Er versprach ein tief gehendes Glück.  Wie alle, so musste auch ich mich gewisser Reinigungen unterziehen, aber Seine liebende Barmherzigkeit war immer der unerschütterliche Fels, auf den ich mich lehnen konnte.  Und möge es noch lange so bleiben!

Ich bitte Ihn heute, dass ich, solange ich noch auf dieser Erde sein werde, Seinen Namen in allem verherrlichen kann, denn ich stimme in allem zu, was die heilige Theresia vom Kinde Jesu am Ende ihres Lebens gesagt hat:  „O mein Gott, Du hast meine Erwartungen übertroffen!“

Bitte betet für mich und alle Geweihten, dass wir Jesu Liebe mit Liebe vergelten.  Wir haben außer Ihm keinen anderen Schatz.  Möge Er Seine göttliche Berufung nie bereuen, sondern möge Er darüber höchst erfreut sein, dass wir Ihm mit unserem guten Willen und unseren armseligen Bemühungen folgen, um den schönen Traum, den Er für uns hatte, als Er uns berief, zu erzielen.

„Liebe Kinder“, sagte die Muttergottes, „ich bin bei euch, um euch zu helfen, ihn in seiner  ganzen Fülle zu erreichen!“

3.  Papst Franzeskus und Chiara!  Chiara Amirante, Gründerin der Nuavi Orizzonte (Neue Horizonte) Gemeinschaft in Italien, ist eine Frau, die die Kirche sehr liebt und eine bevorzugte Stelle in Rom hat.  Johannes Paul II. hatte sie zur Beraterin für das Dikasterium für die Pastorale Betreuung von Migranten ernannt; und Benedikt XVI. ernannte sie zur Beraterin für das Pontifikale Konzil für die Neuevangelisierung; und schließlich war sie die erste Frau, die zur Synode berufen wurde.  Dadurch konnte sie mehrere Male mit Papst Franziskus zusammentreffen.  Nach dem Interview des Papstes über Medjugorje, als er am 31. Mai 2017 von Fatima zurückflog, hatte Chiara mehrere Treffen mit dem Heiligen Vater.  In einem dieser Treffen, das über eine Stunde dauerte, war Medjugorje das Zentrum dieser Besprechung.  

Ich kenne Chiara über 20 Jahre und freue mich, dass eine Frau, die in der Schule Mariens so gut geschult ist, die Gelegenheit hatte, vom Papst gehört zu werden.  Chiara hat die Botschaften der Muttergottes so tief in ihrem Leben eingebettet, dass sie geradezu das mütterliche Licht Mariens ausstrahlt und dadurch viele Menschen zu Gott führt, besonders aber die jungen, die durch alle möglichen Süchte und Fehler dieser Welt verwundet sind.  Es ist ihre Berufung, all jene, die in diese Grube der Hölle gefallen sind und die keine Hilfe in unserer Gesellschaft finden können.  Das ist eine große Aufgabe!

Die ersten Besprechungen mit dem Papst waren persönlicher Natur und Chiara hat immer das päpstliche Geheimnis bewahrt.  Vor Kurzem sagte aber der Heilige Vater zu ihr:  „Chiara, dieses Mal kannst Du darüber sprechen, was ich Dir über Medjugorje gesagt habe.“  Ich zitiere hier einige Punkte aus ihrer letzten Besprechung mit Papst Franziskus:

 „Ich möchte euch etwas mitteilen, was mir große Freude bereitet hat.  Es ist wahr, dass das Interview von Papst Franziskus am 13. Mai 2017, das er auf dem Flug von Lissabon gab, uns einen Schlag ins Herz versetzte:  „Ich ziehe die Jungfrau Mutter, unsere Mutter, der Jungfrau als Leiterin eines Telegrafenbüros vor, die jeden Tag zur gleichen Zeit Botschaften verschickt…  Das ist nicht die Mutter Jesu….  Wer glaubt schon, dass die Jungfrau sagen würde:  ‚Kommt also morgen um diese Zeit und ich werde eine Botschaft diesem oder jenem Seher geben.‘  Nein, das kann nicht sein!“ Und selbst, als Papst Franziskus dann hinzufügte:  “In Medjugorje gibt es Früchte, so viele Früchte”, so konnte das doch nicht unseren Schmerz beseitigen, der bei seiner ersten Bemerkung hervorgerufen wurde:  „Das ist nicht die Mutter Jesu!“  Nachdem diese Aussage von allen Nachrichtensendungen in der Welt veröffentlich worden war, hatte ich die Gnade, mich mit dem Heiligen Vater zu treffen.  Ihr müsst wissen, dass ich seinen Segen habe, über seine Worte betr. Medjugorje zu sprechen.  

Ich verspürte die Notwendigkeit, mit ihm zu sprechen, weil ich wusste, dass einige Informationen, die im Vatikan zirkulierten, nicht wahr seien.  Zum Beispiel glauben schlecht informierte Priester, dass Maria bereits über 50.000 Botschaften gegeben habe, was Papst Franziskus zur Annahme führte, dass sie jeden Tag mehreren Sehern mehrere Termine gäbe, um verschiedene Botschaften zu erteilen.  Ich gab ihm zu verstehen:  „Nein, das stimmt überhaupt nicht!  Bis jetzt gibt es nur 672 Botschaften.  Es gibt die monatliche Botschaft am 25., die durch Marija der ganzen Welt gegeben wird und eine am 2. die von Mirjana erhalten und weitergegeben wird.“  Papst Franziskus sagte mir dann, dass er Medjugorje „gerettet“ habe.  Die Tatsache ist, dass die Kongregation der Glaubenslehre eine negative Meinung verbreiten wollte, dass er aber die Ruini Kommission unterstützt habe, die eine positive Meinung über die ersten Erscheinungen zum Ausdruck gebracht hat.

Der Heilige Vater sagte:  „Medjugorje liegt mir sehr am Herzen!”  Während der Pressekonferenz im Flugzeug sagte er, dass es dort Früchte gäbe, und dass man dieses nicht abstreiten könne.  Er schickte Msgr. Hoser genau aus diesem Grund nach Medjugorje, weil er glaubt, dass diese Früchte wichtig seien, und dass Medjugorje beschützt werden müsse.  Er sagte mir, dass er derjenige war, der die Pilgerreisen genehmigt habe.  Er versucht jetzt – momentan durch den Abgesandten, Erzbischof Hoser – alles was gut an Medjugorje ist, zu bewahren.

Wollen wir weiterhin für Papst Franziskus, für die Kirche und für all seine Anliegen beten.“

 Nun, meine lieben Freunde, diese Besprechung zwischen Papst Franziskus und Chiara ist ein wahrer Wendepunkt für Medjugorje und sie gibt uns große Hoffnung!

4.  Am 24. November werden wir den 18. Jahrestag von Pater Slavkos Reise in den Himmel feiern.  Wenn man an die Traurigkeit denkt, die die Muttergottes am 2. Nov. zum Ausdruck brachte, so würde ich vorschlagen, dass wir eine Novene zu Pater Slavko beten sollten, um ihn um seine mächtige Fürsprache für unsere Priester und die Kirche zu bitten.  Wir wissen, dass einer der Hauptgründe für Marias Traurigkeit die schwarze Flut von sexuellem Missbrauch in der Kirche und der Welt ist.  Pater Slavko hat seine Pfarrei unermüdlich zum Beten und Fasten aufgerufen, was, gemäß unserer Lieben Frau, die einzigen zwei Wege sind, Kriege zu beenden, angefangen mit den Kriegen, die in den Herzen der Menschen, in Familien und Gemeinden, toben.  Er war ein Meister im Fasten, im Rosenkranzgebet und in der Anbetung!  Es war er, der die Fast- und Gebetsexerzitien in Medjugorje in die Wege geleitet hat.  Hier ist eine wichtige Tatsache, die diejenigen inspirieren sollte, die das Ende dieser tödlichen Kriege, besonders der sexuellen Missbrauche, die so viele unschuldige Leben zerstören und das Antlitz der Kirche verunstalten, herbei wünschen. 

Am Anfang des Balkankrieges im Frühjahr 1992, um das Ende des Krieges zu beschleunigen, begann Pater Slavko mit seinen ersten „Fast- und Gebetsexerzitien“ – fünf Tage bei Wasser und Brot – mit 20 Teilnehmern, vor allem Jugendliche.  Eines Tage wurde Marija eingeladen, mit ihnen während der Zeit der Erscheinung den Rosenkranz zu beten und Pater Slavko schlug vor, dass die Seherin die Gospa fragen sollte, ob sie eine Botschaft für sie hätte.  Die Botschaft, die sie erhielten, war:  „O meine Geliebten!  Wie leicht wäre es für mich, den Krieg zu beenden, wenn ihr nur mehr Leute finden würdet, die so fasten und beten, wie ihr es jetzt tut!“ Ist diese Botschaft nicht kristallklar?!  

5.  Meine nächste Live Übertragung in Französisch über die Botschaft vom 2. wird am 3. Dez. um 21 Uhr MEZ stattfinden.  Die vom 3. Nov. kann hier abgerufen werden:

http://www.enfantsdemedjugorje.fr/medjugorje-direct-du-3-novembre-2018/

Liebste Gospa,
Du bist die zuverlässige Säule des Glaubens in diesem heftigsten Sturm
und wir nehmen Zuflucht unter Deinem mütterlichen Mantel!
Bitte hilf uns, Deine Botschaften in unserem Leben zu erneuern,
da Du das Sprachrohr dessen bist, der Worte des Ewigen Lebens hat!

Schwester Emmanuel +

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PS 1.  Verfolgen Sie das Abendprogramm in Medjugorje, das in alle Sprachen übersetzt wird:   

http://www.centremedjugorje.org/

PS 2.  Ihre kleinen Kinder sagen manchmal wunderbare, unschuldige Worte.  Bitte schicken Sie uns diese und wir werden sie in diesem Bericht veröffentlichen.  Jesus sagt:  „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Markus 10,13-16).  Wollen wir uns über die Worte freuen, die aus reinen Herzen kommen!
PF 3.  Schreiben Sie sich ein:  wolfgang@trautmann.ca.  Sie erhalten dann jeden Monat eine Email mit dem ‚Medjugorje Bericht’ von Sr. Emmanuel. 

In anderen Sprachen:
Französisch:   Gospa.fr@gmail.com
Italienisch:  Gospa.fr@gmail.com 
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Portugiesisch: medjugorje.portugal@gmail.com
Chinesisch: ch.gospa@gmail.com
Arabisch:  Friendsofmary@live.com
Lesen Sie und verbreiten Sie die monatlichen Berichte von Schwester Emmanuel.
Sollten Sie diese Berichte nicht mehr erhalten, schicken Sie uns bitte wieder Ihre Email Adresse.  Sehen Sie auch in Ihrem Spam Ordner nach, ob die Berichte dort gelandet sind.

Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: sr.emmanuelmaillard@gmail.com
Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.
© 2018 Children of Medjugorje

Rundbrief von Schwester Emmanuel – 22. Oktober 2018

       22. Oktober 2018

Fest des Heiligen Papstes Johannes Paul II.

     Liebe “Kinder von Medjugorje”,

Gepriesen seien Jesus und Maria!

 1. Am 2. Oktober hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz, umgeben von vielen Gläubigen.  Nach der Erscheinung gab sie uns folgende Botschaft:  

“Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, mutig zu sein, nicht zu ermüden, denn selbst das kleinste Gute, auch das kleinste Zeichen der Liebe, besiegt das immer sichtbarere Böse. Meine Kinder, hört auf mich, damit das Gute obsiegt, damit ihr die Liebe meines Sohnes kennenlernt. Das ist das größte Glück – die Hände meines Sohnes, die umarmen; Derjenige, der die Seele liebt; Derjenige, der sich für euch hingegeben hat und sich immer von neuem in der Eucharistie gibt; Derjenige, der die Worte des ewigen Lebens hat.
Seine Liebe kennenzulernen und Seinen Fußspuren zu folgen, bedeutet, den Reichtum der Spiritualität zu haben. Das ist der Reichtum, der gute Gefühle gibt und die Liebe und Güte überall sieht.
Apostel meiner Liebe, ihr, meine Kinder, seid wie die Strahlen der Sonne, die mit der Wärme der Liebe meines Sohnes alle um sich erwärmen. Meine Kinder, die Welt benötigt Apostel der Liebe, die Welt benötigt viele Gebete, aber Gebete gesagt mit Herz und Seele und nicht nur mit den Lippen ausgesprochen. Meine Kinder, strebt nach Heiligkeit, aber in Demut, in der Demut, die meinem Sohn erlaubt, das zu tun, was Er durch euch tun will.
Meine Kinder, eure Gebete, eure Worte, Gedanken und Werke, all dies öffnet oder schließt die Tür ins Königreich des Himmels für euch. Mein Sohn hat euch den Weg gezeigt und euch Hoffnung gegeben und ich tröste und ermutige euch. Weil, meine Kinder, ich hatte den Schmerz kennengelernt, aber ich
hatte Glauben und Hoffnung. Nun habe ich für das Leben die Belohnung im Königreich meines Sohnes. Deshalb, hört auf mich, habt Mut und ermüdet nicht.

Ich danke euch.”

2.  Am 11. Oktober hat Ivan den Priestern, die bei der Privaterscheinung in seiner Kapelle anwesend waren, mitgeteilt, dass die Muttergottes „in Gedanken versunken“ war.  Man kann sich gut vorstellen, wie sie sich als Mutter im Angesicht dieser Skandale, die in der Kirche geschehen und die so viele unschuldige Menschen betreffen, fühlt.  Deswegen ist es wichtig, dem dringenden Aufruf des Papstes zu folgen, im Oktober jeden Tag den Rosenkranz zu beten und am Ende jeder Messe das Gebet zum Erzengel Michael und das Gebet zur Muttergottes zu beten, um ihren Schutz zu erreichen.  (Siehe PS 2.)  Da diese Initiative wirklich gut ist, wollen wir sie über den Monat Oktober hinaus weiterführen – über das ganze Jahr, weil der Böse das ganze Jahr hindurch arbeitet und nie Urlaub macht!    

3.  Wir sprechen viel über das Übel in der Welt und in der Kirche.  Wir reden darüber, aber wissen oft nicht wie man es stoppen kann, weil wir uns zu klein und schwach vor diesem riesigen Goliath vorkommen. 

In Fatima hat uns die Muttergottes nicht nur eine Prophezeiung, sondern auch sehr gute Ratschläge gegeben, wie man das Übel besiegen kann, nämlich durch die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.  

Heute befinden sich unsere Kinder in größter Gefahr und unter ständiger Bedrohung durch den Bösen.  Mit dieser Weihe haben wir aber eine wirksame Waffe, sie zu beschützen.  Um was handelt es sich dabei?  Wir wissen wahrscheinlich schon, dass wir uns durch diese Weihe ganz und gar der Muttergottes hingeben, für immer und ohne Rückhalte, damit wir ganz ihr gehören.  Dadurch kann sie uns zu Jesus führen.

Es gibt aber auch noch eine andere Seite dieser Weihe, die wir oft außer Acht lassen, obwohl diese der schönste Teil davon ist.  Wir können diese Weihe mit der Nabelschnur ungeborener Babys vergleichen.  Solange sie im Mutterleib sind, erhalten sie alles, was sie zum Leben und Wachsen brauchen, von ihrer Mutter.  Das Gleiche geschieht auch im geistigen Bereich, wenn wir die Weihe vollziehen:  Die Muttergottes gibt uns alles, was wir für unser geistiges Wachstum brauchen, damit wir mit ihr in echter Einheit des Lebens und der Liebe sind.  Damit dies aber effektiv geschehen kann, müssen wir ganz von ihr abhängig sein.  Das ist der Schlüssel, der es ihr erlaubt, uns ihr Herz zu geben, damit der Böse uns nichts anhaben kann.  Wenn wir dieses unseren Kindern lehren, vor allem durch unsere Beispiele, dann brauchen wir uns über nichts Sorgen zu machen.

Wollen wir daran denken, dass uns die Muttergottes in Fatima selbst versprochen hat:  „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!“  Wir können diesen Triumph in unserem Leben erfahren, indem wir diese Weihe leben und uns ihr ganz hingeben.  Mit anderen Worten:  Je mehr wir ihr gehören, desto mehr gehört sie uns.  Dann werden wir zu ihrer lebenden Gegenwart in der Welt, zu ihrem geöffneten Herzen. 

Vor Kurzem hat mich eine Familie gebeten, für ein neugeborenes Mädchen, das vor der Taufe stand, ein Weihegebet aufzuschreiben.  Ich dachte, dass es gut wäre, es auch hier zu veröffentlichen.  Alle Eltern, die ihre Kinder noch nicht geweiht haben, können es dann gebrauchen.  Natürlich kann es jede Familie gemäß ihrer Bedürfnisse abändern.  (Siehe PS 1 für eine andere Version.)

Weihe eines Babys an das Unbefleckte Herz

Heilige Jungfrau Maria wir kommen heute zu Dir, um Dir unsere Tochter Veronica vorzustellen, dieses wunderbar Geschöpf, das uns der Schöpfer geschenkt und unserer Pflege anvertraut hat.  Im Mutterleibe warst Du schon bei ihr.  Du weißt, wie oft wir schon zu Dir gerufen haben, um Dich zu bitten, dass sie in guter Gesundheit am Ende der Schwangerschaft zu uns kommt.  Du hast uns diesen Sieg geschenkt und jetzt lebt sie.  Wir danken Dir von ganzem Herzen für dieses Wunder!

Und jetzt, liebe Mutter, schaue auf dieses Dein kleines Mädchen, das wir Dir mit großer Dankbarkeit darbringen.  Sie ist schon ganz Dein, aber heute wollen wir sie ganz besonders Deinem Unbefleckten Herzen weihen, damit ihr ganzes Wesen Dir gleichen möge.

Heilige Mutter, wir bitten Dich, berühre ihre Augen, dass sie Jesus in anderen erkennen; berühre ihre Ohren, dass sie auf die Stimme des Guten Hirten hören und Ihm folgen; berühre ihre Hände, dass sie Herzen liebkosen, die verzweifelt sind, Gutes tun und Werke der Barmherzigkeit vollbringen; berühre ihre Füße, dass sie sie dorthin tragen, wohin Gott sie ruft; berühre ihren Kopf, dass ihre Gedanken Jesus immer wohlgefällig sind; berühre ihren ganzen Körper, dass sie immer ein Tempel des Heiligen Geistes, rein und schön, sein möge; berühre ihre Seele, dass sie immer ein Tabernakel des Lebendigen Gottes sei; berühre ihr Herz, dass es mehr und mehr mit dem Geist der Liebe überfließen möge, um andere zu trösten, zu erleuchten und dieser Welt, die ohne Liebe ist, Hoffnung bringen möge! 

Die heilige Theresia vom Kinde Jesu sagte:  „Der Schatz der Mutter gehört dem Kind.”  Wir beten:  Möge Veronica von allen Deinen Tugenden Nutzen haben, besonders von Deiner Demut, Deiner Reinheit des Herzens und Deiner Barmherzigkeit.  Und als ihre Eltern, mögen wir ihr durch unser Beispiel helfen.  

O Unbefleckte Jungfrau, halte sie allezeit in Deinen Armen, an Dein zartes Herz gedrückt, in Deinen mütterlichen Mantel eingehüllt, damit sie von allem Übel und allen Fallen des Feindes geschützt sei.   

O Unsere Fürsprecherin, schütze sie vor den Ängsten und Sorgen, die durch den Bösen kommen.  Du, die Du die Königin der Engel bist, umgib sie mit Legionen von Engeln und hilf ihr, ihren Eingebungen zu folgen, damit sie allezeit auf dem herrlichen Weg der Heiligkeit gehe, den Gott für sie bereitet hat.  Wir bitten Dich, aus ihr eine Heilige zu machen.  Mit großer Zuversicht bitten wir Dich, dass sie in Frieden das herrliche Projekt erfüllen möge, das Gott für sie in Seiner unendlichen Liebe vorbereitet hat, als Er sie erschuf.  Möge sie Sein Trost werden!

Unsere liebe Mutter, Ursache unserer Freude, wir weihen Dir Veronica und danken Dir im Vorhinein dafür, dass Du sie zu Jesus führen wirst, Tag für Tag, bis zum gesegneten Augenblick, wenn sie würdig sein wird, an Deiner Hand in die ewigen Freuden einzugehen.  (Dann kann das Magnifikat gesungen werden.)

 4.  Im September reiste ich nach Castellanza in Italien, wie ich eine Hüftoperation hatte, weil ich kaum noch laufen konnte.  Jetzt habe ich eine künstliche Hüfte und die Schmerzen in meinem Bein sind verschwunden, sodass ich schon bald wieder die heiligen Berge in Medjugorje wie eine Bergziege werden ersteigen können.  Ich danke euch allen, die für mich gebetet haben, von ganzem Herzen!  Eure Gebete sind erhört worden.  

5.  Eine großartige Nachricht:  Die ungarische Regierung hat das Lehren der Geschlechter-Theorie auf ihren Universitäten verboten.  Der Prime Minister Viktor Orban hat den Mut gehabt, diesem Geschlechter-Wahnsinn entgegenzutreten, dessen Folgen großen Schaden anrichten und viele Kinder und Jugendliche in westlichen Ländern ruinieren.  Wollen wir für all jene beten, die sich für Christus entscheiden, trotz der Verfolgungen, die sie erwarten, indem sie die Wahrheit verteidigen.

Vor einigen Jahren hat die norwegische Regierung entschieden, öffentliche Gelder für das Norwegische Institut für Geschlechter-Studien an der Universität von Oslo zu streichen.  Der Grund war das Fehlen eines wissenschaftlichen Fundaments.

6. Die nächste Live Übertragung über die Botschaft vom 2. Nov. in französisch wird am 3. um 9 Uhr MEZ stattfinden.  Diejenige vom 3. Okt. kann hier abgerufen werden:

http://www.enfantsdemedjugorje.fr/medjugorje-direct-du-3-octobre-2018-2-2/

Liebste Gospa,

danke, dass Du hier bei uns bist. Wir sind keine Waisen.
Wir wollen Deinen Anweisungen folgen und
ganz Deinem Unbefleckten Herzen geweiht sein.
Es ist aber schwer, ganz von Dir abhängig zu sein,
weil wir dann unser Ego aufgeben müssten.
Hilf uns, unsere Augen auf die Ewigkeit auszurichten und anzufangen,
himmlische Schätze zu sammeln, Schätze, die nicht wie die irdischen vergehen.

Schwester Emmanuel +

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PS 1.  Muttergottes und unsere Mutter, ich weihe mich Deinem Unbefleckten Herzen, mit allem was ich bin und habe.  Ich weihe Dir meine Familie und alle meine Lieben.  Nimm uns unter Deinen mütterlichen Schutz, hilf uns, den Versuchungen zu widerstehen, die uns zum Bösen verführen und erhalte uns in Harmonie.  Möge Dein Unbeflecktes Herz unsere Zuflucht sein und der Weg, der uns zu Gott führt.  Lehre uns beten und aus Liebe zu Jesus für die Bekehrung von Sündern und die Wiedergutmachung der Sünden, die gegen Dein Unbeflecktes Herz verstoßen haben, zu opfern.  Durch Deine Fürbitte und in Einheit mit dem Herzen Deines göttlichen Sohnes, schenke mir die Gnade, meine Familie in Liebe vereint zu halten.  Amen.

PS 2.  Der Papst hat uns gebeten, die folgenden Gebete nach jeder Messe zu beten:

Heiliger Erzengel Michael,

verteidige uns im Kampfe.  
Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz.  
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich.  
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die andern bösen Geister,

die in der Welt umhergehen, um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen
.

+

Gebet zur Muttergottes

Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Amen

PS 3.   Verfolgen Sie daheim das Abendprogramm auf deutsch:  http://medjugorje.hr/de/live-streaming/

PS 4. Beten Sie den Rosenkranz mit Schwester Emmanuel am Erscheinungsberg auf französisch:  http://imedj.net/index.php/2016/02/29/chapelet-les-mysteres-douloureux-sur-la-colline/

PS 5.  Ihre kleinen Kinder sagen manchmal schöne unschuldige Worte.  Bitte schicken Sie uns diese und wir werden sie gern in diesem Bericht veröffentlichen.  Jesus sagte:  „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“  Wollen wir uns über die Worte freuen, die aus reinen Herzen kommen!

PF 6.  Schreiben Sie sich ein:  wolfgang@trautmann.ca.  Sie erhalten dann jeden Monat eine Email mit dem ‚Medjugorje Bericht’ von Sr. Emmanuel.  

In anderen Sprachen:

Französisch:   Gospa.fr@gmail.com
Italienisch:  gospa.italia@gmail.com
Englisch: commentscom@childrenofmedjugorje.com
Spanisch: gisele_riverti@gmail.com
Flämisch: gclaes@scarlet.be
Kroatisch: djeca.medjugorja@gmail.com
Portugiesisch: medjugorje.portugal@gmail.com
Chinesisch: ch.gospa@gmail.com
Arabisch:  Friendsofmary@live.com
Lesen Sie und verbreiten Sie die monatlichen Berichte von Schwester Emmanuel.

Sollten Sie diese Berichte nicht mehr erhalten, schicken Sie uns bitte wieder Ihre Email Adresse.  Sehen Sie auch in Ihrem Spam Ordner nach, ob die Berichte dort gelandet sind.

Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: sr.emmanuelmaillard@gmail.com

Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.

© 2018 Children of Medjugorje