Die Muttergottes ist ein Vorbild für uns – Gedanken von Schwester Elvira Petrozzi

Allen Medjugorje-Freunden sei erinnert, dass die Muttergottes ihren tatsächlichen

Geburtstag in einer Botschaft mitgeteilt hat:   5. August!

Die Muttergottes ist ein Vorbild für uns!

Gedanken von Schwester Elvira, Gemeinschaft Cenacolo

Sr.Elvira.

Es ist wichtig, sich die Muttergottes als eine authentische Frau vorzustellen, die nichts zu verbergen hat. Wir empfehlen in der Gemeinschaft immer die Wahrheit: Es ist notwendig, sich selbst und den anderen die Wahrheit zu sagen.
Ich glaube, die Gottesmutter ist uns da Vorbild: Sie ist eine echte, freie Frau, transparent und lichtvoll, die mit jedermann spricht, niemanden meidet. Sie war… ein Mädchen wie alle anderen: Sie wusste nicht, dass sie von Gott Vater auserwählt war und wer weiß, wie sie das alles erlebt hat. Wir schauen Maria immer als Frau mit gefalteten Händen an, aber es ist auch sehr schön, sie sich vorzustellen, wie sie das Essen für Josef gekocht hat und wie sie Jesus als kleines Kind gefüttert und auf dem Arm gehabt hat.
Sie war die größte unter allen Frauen, die größte Königin. Warum? Weil sie immer allen zu dienen wusste, die Hilfe nötig hatten. Sie ist eine Mutter und Frau mit einer grenzenlosen Intuition, die niemanden übersieht, der Hilfe braucht.
Wenn wir uns bemühen würden, uns von allem Unnützen zu befreien, von unseren Ängsten und Ambitionen, unseren Wünschen groß zu erscheinen, wenn wir uns von all diesem Ballast befreien würden, würden auch wir fähig werden, ein aufrichtiges und großherziges Leben zu führen mit vielen Möglichkeiten, anderen zu dienen, ihre Nöte wahrzunehmen und ihnen zu helfen. Wir denken oft nur daran, was wir alles tun und ob die anderen es auch wahrnehmen, aber niemand denkt daran, dass alles, was wirklich zählt, in uns ist – dort wo wir lieben, weinen, lächeln und uns freuen. Um das zu erkennen, bedarf es des Gebetes.

Das Gebet schenkt dir die Kraft und die Freude. Aus dem Gebet erwächst dir Freiheit und Wahrheit. Die Gottesmutter weiß, wie sie uns helfen kann, um das zu leben, was wir uns ersehnen. Wenn wir gute, reine und schöne Wünsche haben, dann legt sie diese ans Herz ihres Sohnes. Bitten wir Maria um das Geschenk, keinen Atemzug mehr zu vergeuden, damit unser Leben mit ihr verbunden ist und durch sie auch mit dem Auferstandenen Jesus.

aus: www.cenacolo.at

Katechese von Schwester Elvira – Gemeinschaft Cenacolo, Medjugorje

Januar 2015

“Das Leben geben für die Freunde”

Katechese von Schwester Elvira, Gemeinschaft Cenacolo

Das Wort “Freunde” bedeutet viel mehr als Bruder oder Schwester. Jesus hat nämlich, als er den Aposteln sagen wollte, dass er sie wirklich liebte, ihnen vertraute und sie als die „Seinen” betrachtete, zu ihnen gesagt: „Ich habe euch Freunde genannt, denn ich habe euch mit allem, was ich von meinem Vater gehört habe, bekannt gemacht.”

 Wirkliche Freundschaft zu leben bedeutet die Erfahrung des Lebens Christi in uns zu machen, Ihn zu erfahren, der unser wahres Gut ist und uns gut leben lässt! Unsere Jugendlichen in der Gemeinschaft machen die Erfahrung unbeschwerter, froher Gespräche und wahrer reiner Freundschaft. Das ist wirklich möglich, es bleibt nicht nur eine Idee, sondern wird Realität! Jeder von unseren Jugendlichen hat die Erfahrung der Liebe, des Guten und der Vergebung gemacht. Das ist die wichtigste Erfahrung und sie geht immer von Jesus und vom Gebet aus. Das Gebet haben wir ihnen als obersten Wert vorgeschlagen, gerade weil wir sie nicht betrügen wollen, wir wollen sie nicht täuschen mit Trostpflastern wie fünf Zigaretten am Tag! Sie sind nämlich viel mehr wert und sie haben die Fähigkeit stärker zu sein als die Zigarette oder der Alkohol, stärker als das Geld und alles andere! Diese Stärke ist die Kraft der Liebe, die uns Jesus geschenkt hat, als er uns Freunde genannt hat. Seine Liebe wird zur Kraft und zur Freiheit, sie wird zur Freude, aus ihr entspringen gute Gespräche, das Lächeln, die Vergebung und die wahre Freundschaft!

 Diese Liebe sehe ich in den Augen der Jugendlichen und vieler anderer Personen, die in der Begegnung mit Jesus und mit dem Lächeln Marias den Sinn des Lebens entdecken. Es ist eine starke und widerstandsfähige Liebe, die das Leid nicht ausschließt. Im Gegenteil: im Schmerz, im Versagen und im Zorn wächst diese Liebe noch! Sie wächst, weil sie alle Negativität überwindet. Aus allem, was uns weh tut und was wir nicht in uns behalten wollen, kann eine Geste der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens hervorgehen.

 Ich glaube, dass vielen von euch diese Gesten bekannt sind. Auch ihr wisst also, dass die Liebe oft das Antlitz des Leidens und des Schmerzes besitzt. Jesus hat uns das als erster gezeigt und er hat uns gelehrt, uns zu versöhnen, uns gegenseitig zu vergeben und Frauen und Männer zu sein, die den wahren Frieden wollen, der nicht von den anderen kommt, sondern in uns lebt durch die Liebe Gottes in Christus Jesus.

Leider tun wir uns manchmal selbst weh, weil wir aufgrund unseres Stolzes, unserer Anmaßung und unserer Rechthaberei in uns Rachegefühle, Zorn und Verurteilungen anderer wachsen lassen. Wenn mir das passiert, habe ich gelernt mir zu sagen: „Elvira, sei klug, bitte um Vergebung und versöhne Dich!” Ich muss das auch mir sagen, denn diese Seite des Negativen und des Stolzes haben wir alle in uns, aber glückselig sind wir, wenn wir diese Schatten in uns mit Liebe besiegen! Mit einer Liebe, die aus Geduld, Güte und Barmherzigkeit, aus dem Schweigen und dem Zuhören können besteht.

 Wie oft müssten wir uns einander zuhören, während wir uns sofort rechtfertigen möchten. Aber nein: Warte, lass zu, dass der andere dir alles sagt und sei still! Wisst ihr, warum wir manchmal sofort antworten wollen, wenn uns jemand tadelt? Weil wir nicht im Frieden sind und noch viele Ängste in uns tragen. Ihr müsst wissen, dass die Stille tatsächlich das wirksamste Wort ist. Wenn Du wirklich Dir selbst und dem Bruder helfen willst, lass ihn reden und sei still! Diese Stille bringt Dir den inneren Frieden. Nach drei Tagen, in denen du für den anderen gebetet hast, gehst du zu ihm und sprichst mit ihm und du wirst sehen, dass du ihm nicht mehr das mitteilen wirst, was du ihm im ersten Moment sagen wolltest. Denn in jenem Moment hättest du nicht in Liebe mit ihm gesprochen, sondern aus dem Zorn heraus und um dich zu rächen, weil dein Stolz verletzt wurde.

 Das Schweigen ist also ein konkretes Beispiel für die Liebe, denn die Liebe besteht aus lauter wunderschönen, kleinen und einfachen Dingen, die rein und transparent sind und dem Herz und der Seele Frieden und die Freude am Leben schenken. Es sind tiefe Gesten, die das Leben annehmen mit allem was es in sich birgt, auch den Schmerz. Das Leben ist wahrhaftig schön, wenn jemand es mit all seinen Seiten umarmt, weil er weiß, dass Gott sich immer um uns kümmern wird, denn Er hat uns „Freunde” genannt, hat das Leben für uns gegeben und gibt es weiter für uns jeden Tag.

 

Brief von Schwester Elvira – Gemeinschaft Cenacolo, Medjugorje

Deutschsprachiges Informationszentrum für Medjugorje

  1. Dezember 2014 ·

 Die Liebe ist ALLES!

Katechese von Schwester  Elvira, Gemeinschaft Cenacolo

Ich stehe hier mit all meiner menschlichen Schwäche, aber ich habe ein Herz, das von Liebe überfließt. In meinem Leben habe ich verstanden, dass die Liebe alles ist – immer und in jeder Situation. Auch wenn wir in vielen Schwierigkeiten stecken, wenn wir die Last unserer Schwäche spüren, müssen wir die Liebe „verlebendigen” – in… uns, und in unserer Umgebung.

Wir sind Kinder eines Vaters, der die Quelle der Liebe ist: Gott ist die Liebe! Und um uns zu sagen, dass die Liebe nicht nur ein Gedanke ist, nicht nur eine Idee oder ein Gefühl, sondern ein konkretes Zeichen, ein wirkliches Geschenk, darum hat sich Gott in Jesus, seinem Sohn geoffenbart, einem Menschen wie wir: Die Liebe – wir haben sie leibhaftig gesehen, wir haben sie gehört und sind ihr begegnet; die Liebe ist das Leben Gottes, das sich in Jesus an uns verschenkt hat.

Sr.Elvira

Oft sagt mir der eine oder andere: „Elvira, du sagst immer, dass du Jesus begegnet bist, aber ich habe ihn noch nie gesehen!” Dann antworte ich ihm: „Denk daran, wie du warst, als du in die Gemeinschaft gekommen bist: voller Angst, voller Falschheit und Bosheit; deine Augen waren vom Bösen getrübt, und du wolltest sterben. Aber schau dich jetzt an: Du kannst lachen, kannst für die anderen da sein; deine Augen leuchten, weil Jesus in dir ist, er hat dich verwandelt. Du bist eine neue Schöpfung in Christus, und Er lebt in dir!” Dass Jesus lebendig ist, sehen wir daran, dass sich unser Leben ändert, dass es aufersteht durch die Kraft Seiner Liebe zu uns. Die Umkehr, die echte Umwandlung, die in uns geschieht, ist das greifbare Zeichen der Gegenwart Gottes: Wenn du zulässt, dass Er dir begegnet, wenn du dich von Seiner Liebe ergreifen lässt, dann änderst du dich, dann bist du ein neuer Mensch!

Die heutige Welt hat das Bedürfnis zu sehen, dass der Glaube die wahre Freude des Lebens ist. Deswegen möchte ich euch Jugendlichen sagen, dass ihr die wahre Freude leben und bezeugen müsst! Wenn wir uns nicht freuen können, sind wir keine Jugendlichen, dann sind wir innerlich schon alt. Und leider sind heute so viele Jugendliche traurig und einsam. Ihr wisst das, denn ihr seht es täglich! Aber wir müssen es sein, die ein neues Leben beginnen und zwar nicht nur für uns selbst, sondern für alle! Aber wenn wir immer stillstehen, nicht in Bewegung kommen, sitzen bleiben und immer auf die anderen warten, dann werden wir nirgendwo hinkommen, im Gegenteil: Wir machen Rückschritte. Wir müssen vielmehr den Mut haben aufzustehen und anzufangen; den Mut, voranzugehen und der Hoffnung zu folgen, die in uns ist. Und dann werden es die anderen sein, die uns folgen, weil sie die Freude sehen, die wir im Herzen haben und die auch sie suchen. Liebe Jugendliche und Eltern: Fangen wir ein neues, ein wahres Leben an! Jesus ist die Wahrheit und wir müssen die Wahrheit lernen, indem wir mit Ihm sprechen im Gebet: Wenn Du Ihm begegnet bist, lebst auch du in der Wahrheit und bist frei! Burschen und Mädchen, es ist Zeit: Wir müssen das Gesicht verlieren, alles verlieren, um zu sagen: „Jesus lebt! Er ist lebendig! Er ist hier mitten unter uns!” Tag und Nacht müssen wir das verkünden. Also, versuchen wir’s! Ja, wir wollen eine einzige Familie werden, die im Glauben vereint ist, vereint in Ihm: Du tust mir Gutes und ich dir; und diejenigen die noch nicht glauben, schauen uns verwundert an, aber dann werden sie sagen: „Schaut sie euch an, wie sie sich verstehen und sich mögen, wie sie glücklich und frei sind.” Langsam werden auch sie – wenn sie unserem wahren und furchtlosen Glauben begegnen – aufstehen und sich mit uns auf den Weg zu Jesus machen.

Jetzt entschuldigt mich bitte, aber manchmal fehlen mir beim Sprechen die Worte, und darum habe ich gelernt, die Sprache der kleinen Kinder zu gebrauchen: „ta-ta-ta-ta-ta…” Das Leben ist so schön, auch wenn man nicht mehr alles mit Worten sagen kann: Da ist die Liebe – die Liebe ist etwas Konkretes: ein Lächeln, ein Blick, ein Händedruck, eine Umarmung.
Die Liebe spricht für sich!

 

 

Gedanken von Schwester Elvira, Gemeinschaft Cenacolo

Die Muttergottes ist ein Vorbild für uns !

Es ist wichtig, sich die Muttergottes als eine authentische Frau vorzustellen, die nichts zu verbergen hat. Es ist notwendig, sich selbst und den anderen die Wahrheit zu sagen.

Ich glaube, die Gottesmutter ist uns da Vorbild: Sie ist eine echte, freie Frau, transparent und lichtvoll, die mit jedermann spricht, niemanden meidet. Sie war ein Mädchen wie alle anderen: Sie wusste nicht, dass sie von Gott Vater auserwählt war und wer weiß, wie sie das alles erlebt hat. Wir schauen Maria immer als Frau mit gefalteten Händen an, aber es ist auch sehr schön, sie sich vorzustellen, wie sie das Essen für Josef gekocht hat und wie sie Jesus als kleines Kind gefüttert und auf dem Arm gehabt hat.

Sie war die größte unter allen Frauen, die größte Königin. Warum? Weil sie immer allen zu dienen wusste, die Hilfe nötig hatten. Sie ist eine Mutter und Frau mit einer grenzenlosen Intuition, die niemanden übersieht, der Hilfe braucht.

Wenn wir uns bemühen würden, uns von allem Unnützen zu befreien, von unseren Ängsten und Ambitionen, unseren Wünschen groß zu erscheinen, wenn wir uns von all diesem Ballast befreien würden, würden auch wir fähig werden, ein aufrichtiges und großherziges Leben zu führen mit vielen Möglichkeiten, anderen zu dienen, ihre Nöte wahrzunehmen und ihnen zu helfen. Wir denken oft nur daran, was wir alles tun und ob die anderen es auch wahrnehmen, aber niemand denkt daran, dass alles, was wirklich zählt, in uns ist – dort wo wir lieben, weinen, lächeln und uns freuen. Um das zu erkennen, bedarf es des Gebetes.

Das Gebet schenkt dir die Kraft und die Freude. Aus dem Gebet erwächst dir Freiheit und Wahrheit. Die Gottesmutter weiß, wie sie uns helfen kann, um das zu leben, was wir uns ersehnen. Wenn wir gute, reine und schöne Wünsche haben, dann legt sie diese ans Herz ihres Sohnes. Bitten wir Maria um das Geschenk, keinen Atemzug mehr zu vergeuden, damit unser Leben mit ihr verbunden ist und durch sie auch mit dem Auferstandenen Jesus.

aus: www.cenacolo.at