Hatune Stiftung

Hatune Stiftung – Newletter, Mai 2017

Auch im Mai war Schwester Hatune wieder unterwegs um den Ärmsten der Armen zu helfen, dieses Mal stand die Verfestigung der Strukturen in Äthiopien im Mittelpunkt.

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/schwester-hatune-athiopien-zweite-reise/

Kein Geld bedeutet keine Nahrung und keine Zukunft! Deshalb ist es so wichtig ein Netzwerk zu schaffen, um den Menschen nachhaltige Hilfe zu geben. Schwester Hatune konnte mit 9000.- Euro sowie acht Koffern mit Brillen, Schuhen, Kleidern und Medizin die größte Not vor Ort lindern.

Dank an die Spender!

Immer noch und in steigendem Maße leidet Europa unter dem Flüchtlingsproblem, mehr und mehr leben wir in einer unsicheren Welt, insbesondere auch für jene, die hier hingekommen sind um hier Schutz vor Verfolgung zu suchen.

Wir lassen die Wölfe ins Land und die Schafe bleiben draußen.

Darüber unterhielt sich Schwester Hatune in einem Videointerview mit dem ägyptischen Journalisten Imad Karim. Wie Schwester Hatune so ist auch Imad Karim Migrant, der nach Deutschland kam und Land und Leute von Herzen liebt. Beide waren sich einig, dass die ungezügelte Migration die Ausbreitung des radikalen Islams fördert.

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/videos-schwester-hatune-im-interview-mit-imad-karim/

Die Hatune Stiftung braucht Sie!

In wenigen Tagen wird Schwester Hatune wieder in den Nahen Osten aufbrechen, um dort insbesondere den verfolgten Christen und Jesiden, Hilfe zu leisten. Bitte spenden Sie für diese Reise, reichen sie den Verfolgten Ihre helfende Hand!

Liebe Grüße und Gottes Segen

Schwester Hatune und ihr Team
Mehr Information: http://hatunefoundation.com
Hatune Stiftung Hq.
Neuerweg 2
34414 Warburg
Germany

Published by
Hans Erling Jensen
International Director
Hatune Foundation International (Sweden & USA)

+46 707 85 57 50

director@hatunefoundation.com

 

HATUNE STIFTUNG

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HATUNE STIFTUNG

Frohe Ostern!

Die Osterzeit ist für Christen eine sehr besondere Zeit. In der Karwoche werden an Jesu Tod und die Auferstehung gedacht und die Hatune Stiftung wünscht Ihnen, unseren Freunden, Unterstützern und Spendern ein besinnliches Osterfest.

Wir trauern um die Opfer der jüngsten Anschläge in Stockholm und beten insbesondere für die koptischen Christen in Ägypten wie im gesamten Nahen Osten, die erbarmungslos verfolgt werden. Auch hier habe ich versucht den Ärmsten der Armen zu helfen, im Müllviertel in Kairo sowie in der Wüste, in die sich die Christen geflüchtet haben.

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/reisebericht-agypten-9-19-februar-2017/

Meine letzte Reise führte mich nach Mittelamerika, Guatemala und Mexiko. Dort leben viele Menschen, insbesondere auf dem Land, am Existenzminimum. Die Stiftung legt deshalb ihr Hauptaugenmerk auf den Bau von Schulen und Gesundheitszentren um das Analphabetentum zu bekämpfen und den Menschen medizinische Hilfe zu geben.

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/reisebericht-guatemala-und-mexiko-von-schwester-hatune/

Im nächsten Monat soll es wieder nach Äthiopien gehen, um dort, vor Ort, wieder Hilfe an die Ärmsten der Armen zu geben. Dort hatten wir ja bereits ein Netzwerk an Helfern aufgebaut, das wir verbessern wollen – auch dank Ihrer Spenden, die wir weiterhin dringend benötigen.

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/reisebericht-athiopien-weihnachten-mit-den-armen/

Eine wichtige Information an unsere Spender, die Paypal benutzen. Paypal hat seine Benutzeroberfläche geändert und in einigen Ländern muss man mehr Informationen eingeben. Wenn sich also weitere Fenster öffnen, wenn man eine Spende überweisen will, dann dient dies Ihrer Sicherheit. Wir können versichern, dass sich unser Konto nicht geändert hat und dass es sich nicht um einen Betrug handelt.

Die Spender in Deutschland können weiterhin gerne direkt auf unser Vereinskonto einzahlen.

Bankverbindung:
Helfende Hände für die Armen
Sparkasse Paderborn
IBAN: DE 6247 6501 3000 1112 1142
BIC: WELADE3LXXX

Besinnliche Ostertage mit dem Segen von Jesus Christus!

wünschen Ihnen
Schwester Hatune und ihr Team

Hatune Stiftung – Schwester Hatune Dogan

HATUNE STIFTUNG

Reisebericht von Schwester Hatunes letzter Reise im Jahr 2016 – Nach Äthiopien

Die letzte Reise in diesem Jahr hat mich in eines der ärmsten Länder der Welt, nach Äthiopien, geführt. Vom 16. bis zum 22.12. war ich in den Städten Addis Abeba und Gonder um dort die Ärmsten der Armen zu bescheren.

Äthiopien die Insel der Christenheit

Äthiopien, mit der Hauptstadt Addis Abeba, ist ein mehrheitlich christliches Land. Schon seit dem 3. Jahrhundert konvertierten die Menschen zum Christentum und deshalb ist Äthiopien eines der ältesten christlichen Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Äthiopien ist niemals von den Europäern kolonisiert worden und heute stellen die Christen mit 70% die Mehrheit. Die muslimische Bevölkerung liegt bei etwa 30 Prozent. Aber Äthiopien ist wie eine christliche Insel mitten unter muslimischen Ländern wie Sudan oder Somalia. Seit einiger Zeit haben die Konversionen zum Islam zugenommen, insbesondere unter den Armen, wie dies an so vielen Orten auf dieser Welt passiert.

Leider ist die Kluft zwischen den vielen Armen und wenigen Reichen in diesem Land gewaltig. Und so hatten wir uns zum Ziel gesetzt, die Ärmsten der Armen in diesem Jahr zum Weihnachtsfest zu beschenken. Die Schwester Hatune Stiftung in Äthiopien wird von Dubai aus geleitet und organisiert, aber vor Ort bilden sich Schritt für Schritt Hilfsstrukturen durch unsere ehrenamtlichen Helfer.

Von Jesus – durch mich

In der Nähe meines Hotels in Addis Abeba befand sich der sog. Dom, die Marienkirche, das erste Ziel nach meiner Ankunft, vor der sich in einem Radius von 200 Metern rund um die Kirche hunderte in weiße Tücher gekleidete, tiefgläubige Menschen versammelt hatten. Ein beeindruckender Anblick! Erschreckend die große Anzahl der vielen Obdachlosen, denen ich als Weihnachtsgeschenk etwas Geld, umgerechnet etwa 20 Euro, auf die Hand gab und ihnen sagte ‘das ist von Jesus durch mich’.

Anschließend besuchte ich kurz das Nationalmuseum von Addis Abeba. Seit 2013 wird dort das Skelett von ‘Lucy’ ausgestellt, die als Urmutter der heutigen Menschen gilt und deren Knochen 2,3 Millionen Jahre als sind.

Mein nächstes Ziel war die St. Stephanus Kirche, hier leben unter einer Brücke zahlreiche junge Menschen, die Ärmsten der Armen. Auch ihnen wollte ich zu Weihnachten Gutes tun unter dem Motto meiner Reise ‘Weihnachten mit den Armen’. Ich gab den Kranken Geld, damit sie mit dem Taxi ins Krankenaus fahren und sich behandeln lassen können. Meine ehrenamtlichen Mitarbeiter versprachen dafür Sorge zu tragen. Am meisten berührte mich das Schicksal eines 22-jährigen Mädchens. Sie war, nachdem ihre Mutter gestorben war, gänzlich auf sich alleine gestellt. Meine Helfer und ich trafen die Entscheidung, dieses Mädchen nach Deutschland zu holen, um ihr ein geschütztes Leben zu geben. Bis wir aber die Ausreisepapiere erhalten,wird sie in einem Zimmer wohnen, das wir ihr besorgt haben, damit sie im März oder April dann hoffentlich ihre Reise nach Deutschland antreten kann.

Hilfe zur Selbsthilfe in Gonder

Am nächsten Tag flog ich 700 Kilometer in Richtung Norden, in die Stadt Gonder in der Region Amhara. In Begleitung meines Helfers Michael traf ich mich mit Pater Gabriel um zu planen, wem wir mit welchen Mitteln helfen können.

Als erste Kirchenfrau traf ich den Bischof von Gonder und erklärte ihm unseren Plan „mit der Hilfe Gottes eine starke Brücke zwischen arm und reich zu bauen“. Der Bischof ist ein bescheidener Mann und verwaltet rund 5000 Gemeinden. Er gab uns Tipps und Ideen wie man am besten helfen kann.

Wir entschieden uns als Soforthilfe den Ärmsten der Armen zu essen, zu trinken und medizinische Hilfe zu geben und ihnen dabei zu helfen sich durch den Anbau von Gemüsesorten und Getreide langfristig selbst zu helfen. Dabei fiel uns auf, dass die Menschen keinerlei Idee hatten, was sie mit dem fruchtbaren Boden anfangen sollten. In Äthiopien leben ca. 90 Millionen Menschen, die meisten auf dem Land. Das Land ist eigentlich fruchtbar und könnte mit den richtigen Hilfsmitteln, Brunnen, Saatgut, ertragreich bewirtschaftet werden.

Auch unser nächstes Projekt sollte unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe stehen. Wir wollen durch Bildung Wohlstand in der Gesellschaft erzeugen. Computerkurse, Nähschulen, das Haus der Schwestern soll diese Fortbildung weiterführen. Wir versprechen uns davon eine Art Dominoeffekt, der auch in andere Teile des Landes überschwappt und so auch den Einfluss des Islams, der sich hauptsächlich an die armen Christen wendet und diese konvertiert, zurückdrängen wird.

Das Priesterseminar in Gonder soll zu einem weiteren Projekt unserer Stiftung werden. Die angehenden Priester leben in unvorstellbarer Armut, ohne Strom und Wasser, manche auf Plastikmatten liegend, andere in 4-5 Hochbetten in einem Zimmer untergebracht. Durch Spenden könnten wir Teppiche oder Matratzen zur Verfügung stellen, um die schlimmen Lebensbedingungen ein wenig menschenwürdiger zu machen.

In Gonder ist ein Team vor Ort, das großartige Hilfe auf ehrenamtlicher Basis leistet. Wir konnten 115 Familien mit Nahrung helfen und werden auch in der Zukunft weiter am Ball bleiben. Ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt, ist der Bau einer Schule. Dafür brauchen wir Spenden, um das Projekt finanzieren zu können.

Zurück in Addis Abeba stand noch der Besuch der deutschen Botschaft auf meinem Reiseplan. Obwohl der Botschafter nicht anwesend war sagte man mir, dass man stolz auf die Stiftung sei und dass man helfen wolle.

Der letzte Termin war eine Vollversammlung der Stiftungsmitglieder auf der auch zukünftige Projekte besprochen wurden. So wollen wir beispielsweise ein Waisenhaus unterstützen, in dem 270 Mädchen von Ordensschwestern betreut werden. Dafür benötigen wir insbesondere Unterstützung aus Deutschland. Weitere Hilfen wollen wir dem eingangs erwähnten Priesterseminar geben, für Anbauprojekte, zum Brunnenbau und für die Ausbildung.

Und nun noch ein abschließendes Wort zum neuen Jahr 2017. 

Liebe Freunde, wir bitten Sie nochmals um Spenden auch für diese Projekte in Äthiopien. Ich wünsche Ihnen allen Frieden und Freude im Jahr 2017 verbunden mit der Hoffnung, dass das neue Jahr friedvoller wird als das vergangene Jahr. Jesus ist der Versöhner, der alle Menschen gleichermaßen liebt und allen Frieden gibt.


Schwester Hatune

 

März 2017 Updates!

Liebe Melanie!

Jeden Tag kämpfen wir dafür jemandem irgendwo auf der Welt zu helfen. Die Verfolgung geht aber immer weiter. Die Armut verbreitet sich und die Brunnen trocknen langsam aus während wir um mehr Unterstützung für die Bedürftigen kämpfen!

Zwei Monate sind vergangen seit Sie von uns gehört haben. In der Zwischenzeit hat Schwester Hatune Indien besucht, in Ägypten den koptischen Christen, die dort in extremer Not und Bedrängnis leben Hilfe gebracht. Zurzeit ist sie in Guatemala, um auch dort Hilfe zu leisten.

Erste Reise des Jahres 2017 geht nach Indien

Aber wir wollen mit Schwester Hatunes Reise nach Indien beginnen. Wie sie sicherlich wissen ist Indien einer der Schwerpunkte unserer Hilfe und hat eine funktionierende Organisationsstruktur der Helfer vor Ort für die Stiftung. Das Grundstück Tur Abdin, das der Stiftung gehört, hat sich in ein Paradies verwandelt.

Die Hatune Stiftung unterhält auch Schulen, an denen jedes Jahr 4.800 Näherinnen und IT Spezialisten ihren Abschluss machen. Es ist eine Chance für die Ärmsten der Armen, um ihnen die Fähigkeit zu geben sich durch Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Schwester Hatune besuchte auch die Vorsitzenden der Stiftung vor Ort, Jensie und Peter, die für fünf der Computer und Nähschulen der Stiftung verantwortlich sind. Sie kümmern sich ebenso um die medizinischen Camps, um Hausbau- und um Brunnenprojekte in dieser Region. Geplant ist, mehr medizinische Camps zu betreiben, Medizin zu verteilen, weitere Häuser und Brunnen zu bauen und finanzielle Unterstützung an diejenigen zu geben, die nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten.

Es ist wichtig ein Netzwerk der Helfer und Unterstützer, auch für die finanzielle Unterstützung, aufzubauen. Roy Paul, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Air India besuchte Hatune in Tur Abdin und ließ sich von ihr über die Zustände im Nahen Osten informieren und am letzten Tag in Indien traf sie noch den Bischof von Kottayam.

Lesen Sie die informativen und bunten Reiseberichte von Joelle Perry und von Monika Maerker auf unserer Webseite:

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/wir-sind-in-indien-angekommen/

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/indien-9-16-januar-reise-mit-schwester-hatune/

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/indien-17-bis-23-januar-auf-reisen-mit-schwester-hatune/

Im Februar Besuch in Ägypten

Die zweite Reise des Jahres führte Schwester Hatune nach Ägypten. Dort half sie den koptischen Christen, die in extremer Not und Bedrängnis im Müllviertel von Kairo leben, sowie den verfolgten Christen im Wadi Natron. Vom Medeor Hilfswerk bekam sie medizinische Hilfsmittel und Medizin im Wert von 15.000€.

An einem verlassenen Ort in der Wüste konnte sie den koptischen Papst Tervadoros treffen und an einer Mönchskongregation teilnehmen. Hatune gab den Mönchen Geld zur Verteilung im ganzen Land, eine sehr effektive Methode um die Armen und Bedürftigen in Ägypten zu erreichen ohne selbst das ganze Land bereisen zu müssen.

Die letzte Station ihrer Reise nach Ägypten war das Wadi Natron, in dem christliche Familien leben, die aus ihren Dörfern vor Unterdrückung und Verfolgung durch die Muslimbruderschaft flüchten mussten. Jeden Tag werden christliche Mädchen dort auf dem Weg zur Schule entführt und missbraucht, oder müssen sich einer gewaltsam durchgeführten Genitalverstümmelung unterziehen, die von muslimischen Frauen ausgeführt wird.

In diesem Wadi baut die Stiftung nun Häuser für die Familien. Auf der Reise konnte Schwester Hatune mehr als 12.000 Menschen direkt helfen! Die Spenden gingen direkt an die Bedürftigen, sie versickerten nicht in den komplizierten Strukturen einer Organisation.

Was hat sich noch ereignet?

Unsere Hilfe im Nahen Osten geht immer weiter und Schwester Hatune besucht in diesen Tagen Guatemala, wo wir weiter expandieren wollen um durch unsere Aktivitäten den Ärmsten zu helfen, mehr davon erfahren Sie im April.

Ich selbst habe im Januar die Vereinigten Staaten besucht und dort, gemeinsam mit unseren amerikanischen Partnern, eine Menge erreichen können. Lesen sie hier alles über meine Reise in die USA:
http://deutsch.hatunefoundation.com/start/eine-reise-zu-unseren-freunden-in-die-usa/

Auch unsere Aktivitäten in Nepal wurden ausgebaut. In diesen Wochen werden unser Waisenhaus und die Schule, das Bona Fortuna Projekt, in größere Räume umziehen, in denen wir auch die Möglichkeit haben unsere Hilfe zu verbessern. Joelle Perry, die unser deutsches Hauptquartier einige Monate lang besucht und dort einige Wochen lang mit den Kindern in Katmandu gearbeitet hat, beschreibt hier mit ihren eigenen Worten was sie bei ihrer Arbeit erlebte:

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/das-bona-fortuna-projekt-in-kathmandu/

Liebe Freunde und Unterstützer, immer noch benötigen wir Ihre Hilfe – wir verlassen uns auf Sie! Ohne Sie könnten wir keine Hoffnung, kein Wissen, keine Hilfen und was auch immer die Bedürftigsten dort benötigen, geben.

Bitte besuchen Sie unsere Spendenseite und versetzen Sie uns in die Lage unsere Arbeit für die Bedürftigen fortzuführen:

http://deutsch.hatunefoundation.com/start/

Im Auftrag von Schwester Hatune Dogan und dem Team

Mehr Informationen hier: http://hatunefoundation.com
Hatune Stiftung
Neuer Weg 2
34414 Warburg
Deutschland

Herausgeber
Hans Erling Jensen
International Director
Hatune Foundation International (Sweden & USA)

+46 707 85 57 50

director@hatunefoundation.com