Aufbrüche in Jemen

AUFBRÜCHE IN JEMEN

Quelle: www.livenet.ch 27.5.2014

Vielfältige Veränderungen von Menschen in Jemen 

  • Yassin (Pseudonym), Mitarbeiter eines Werks, das sich im Nahen Osten engagiert, berichtet von auffälligen Veränderungen von Menschen in Jemen.
  • Beispielsweise von Fatima (Pseudonym), deren Tochter konstant unter heftigen Albträumen litt. Deshalb lastete eine Müdigkeit auf ihr. Die Christin Fatima wurde von ihren nicht-christlichen Freundinnen gefragt, was mit ihrer Tochter los sei. Sie erzählte, und man riet ihr, ein Amulett zu kaufen, da der Schöpfer des Universums keine Zeit habe, ihre Bitten zu erhören. Das wurde zum Test von Fatimas Glaube und Kraft. Sie betete und vertraute. Und die Albträume verschwanden. Diese Nachricht verbreitete sich rasch in der Gegend, und die Nachbarn wollten mehr über Gott wissen.

Der Traum

  • Viele Jemeniter interessieren sich für christliche Medien. Hasan (Pseudonym)  meldete sich bei Anas (Pseudonym), der Anfragen beantwortet, die beim Sender eingehen. Anas rief den jungen Mann an: «Sie wollten über Jesus sprechen.» Doch Hasan wimmelte ab: «Jesus ist nicht da, sondern gerade in der Hauptstadt. Nächste Woche ist er zurück.» Anas hielt den Anrufer für verrückt und beendete das Gespräch. Doch dann spürte er, dass er den Mann besuchen sollte – ein riskanter Entscheid, aber er folgte dem Impuls.
  • Hasan begründete seine eigenartige Reaktion: «Kurz bevor du mich angerufen hast, träumte ich. Eine hell leuchtende Person sagte in diesem Traum, dass ein Mann namens Anas mich anrufen würde, um mit mir über Jesus zu sprechen. Als du anriefst, hielt ich das für unmöglich und reagierte so sonderbar, weil ich Angst hatte.»
  • Hasan kam mit neun Freunden zum Bibelstudium mit Anas. In der arabischen Kultur wird vieles gemeinsam getan, auch eine geistliche Reise.

Neue Perspektive

Hedda (Pseudonym), eine junge Frau, litt unter mentalen Problemen und wollte sich umbringen. Ihre Familie schämte sich und schloss sie in einem kleinen dunklen Zimmer ein. Ärzte und Psychiater konnten ihr nicht helfen. Dann führte eine christliche Organisation ein Programm durch, von dem auch der Vater hörte. Er fragte, ob er seine Tochter vorbeibringen könne. Sie veränderte sich augenblicklich und komplett, als wäre sie entleert und mit etwas anderem ausgefüllt worden. Sie gelangte sogar auf die Universität und ihre Perspektive änderte sich völlig.

SHAHID AUS LIBYEN

Quelle: www.livenet.ch vom 30. 1. 2016

Durch das Studium der Scharia kamen die Zweifel 

  • «Als ich ein kleiner Junge war, ging ich wie alle Libyer in die Koranschule», erinnert sich Shahid. «Ab dem Alter von fünf Jahren bis ich 20-jährig war – also insgesamt 14 Jahre.» Nach dieser Zeit sei er zum Test zugelassen worden. «Bei diesem wird geprüft, ob man den gesamten Koran auswendig kennt.»
  • «Doch nicht nach dem Studium des Korans, sondern nach dem Studium der Scharia erkannte ich die versteckte Realität des Islams.» Drei Jahre habe diese Ausbildung gedauert, blickt Shahid zurück. «Mehr und mehr bekam ich tiefe Zweifel über den Islam. Ich diskutierte diese Frage mit Freunden, ohne dass ich Antworten erhalten hätte, die mich überzeugten. Und sie wurden mir gegenüber feindselig…»

Der innere Kampf

  • Ihm sei gesagt worden, dass es einen Vers im Koran gibt, «der von Muslimen fordert, bei manchen Dingen nicht nach Antworten zu suchen, da diese schmerzhaft sein könnten.» Während rund vier Jahren führte er einen inneren Kampf. «Ich kam an einen Punkt, an dem der Islam in meinem Leben keine Rolle mehr spielte. Religion hörte für mich auf zu existieren. Mohammed bedeutete mir nichts mehr.»
  • So sei er Atheist geworden. Zufällig zappte er sich durch die Fernsehkanäle, auf der Suche nach Unterhaltung. Bis er auf einen christlichen Kanal stieß. Bei diesem wurde gerade ein Lied gesungen. «Ich hörte dabei Worte, welche im Islam nie gebraucht werden.»

Der Wandel

Shahid rief beim Sender an, der im Libanon stationiert ist. «Ich sprach mit einem Mann namens Kamal.» Zwei Jahre lang rief Shahid immer wieder dort an. «Er stellte mir Christus mehr und mehr vor, und ich lernte, wer Jesus ist und wie man Christ werden kann.» Dann wurde er einem anderen Christen vorgestellt. «Und als ich einmal in Jordanien war, traf ich Kamal, der einen Freund mitgebracht hatte.» Mit diesem Freund studierte er drei Monate lang die Bibel. «Wir betrachteten viele Themen.» Zum Beispiel, wie man mit Christus lebt und Teil der Gemeinde wird. Shahid entschied sich für ein Leben mit Jesus und er ließ sich taufen.

Zurück in Libyen

  • Dann ging Shahid zurück nach Libyen, um den Menschen in seiner Heimat zu dienen. «Die Menschen in Libyen brauchen Jesus. Es gibt viel zu tun.» Doch zunächst verriet ihn sein eigener Vater bei den Behörden – er war wütend, weil sein Sohn seinen Glauben geändert hatte. Shahid wurde an der Grenze abgefangen und in ein Flüchtlingslager gesteckt, wo ihn zwei Muslime zu töten versuchten. Doch beide Male wurde er gerettet.
  • «Ich konnte meinen Glauben nicht verbergen, ich wollte den anderen von Jesus erzählen.» Durch das Eingreifen der Organisation «Leading the way» gelangte Shahid wieder in Freiheit.

Elf Gemeinden gegründet

Seither hat Shahid viele Mitmenschen zu Christus geführt, viele von ihnen getauft und er steht unterdrückten Christen bei. Bislang hat er elf Gemeinden in Nordafrika und Europa gegründet. Erst vor kurzem taufte er ehemalige Muslime an dem Strand, an dem der Islamische Staat 21 Kopten ermordet hatte. Das Leben von Shahid ist durch Christus völlig verändert worden. Durch sein Leben geht die Apostelgeschichte weiter – selbst in Gegenden in dieser Welt, die sehr dunkel erscheinen.

Wien, Mittwoch 18. Mai 2016

Father Tom von Islamisten im Jemen gekreuzigt – NEIN – FATHER TOM LEBT!! Preiset den HERRN!

Indiens Bischöfe: Im Jemen entführter Priester – FATHER TOM – LEBT – HALLELUJA!

http://www.kath.net/news/54672

04. April 2016

Salesianer Uzhunnalil laut Angaben von Außenministerin Swaraj “in Sicherheit”,
Vorbereitungen für seine Freilassung laufen.
 

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Karfreitag, 25. März 2016

Father Tom von Islamisten im Jemen gekreuzigt

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4954755/Geisel_Father-Tom-von-Islamisten-im-Jemen-gekreuzigt

Der letzte Brief der ermordeten Missionarinnen der Nächstenliebe – Father Tom von dem Islamisten im Jemen gekreuzigt

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4954755/Geisel_Father-Tom-von-Islamisten-im-Jemen-gekreuzigt

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Am 21.03.2016 um 16:46 schrieb mafo.jaka@t-online.de:

Liebe Glaubensgeschwister,

am Wochenende erhielt ich einen Anruf, dass  am 4. des Monats 4 Ordenschwestern (s. Bericht im Anhang) in Jemen ermordet worden sind.

Die fünfte Schwester befand sich bei Behinderten in einem Nebenraum, den die Islamisten nicht kontrolliert haben. Diese Schwester hat in Deutachland angerufen, dass wir für einen Priester beten sollen, der gefangen genommen worden ist und am Karfreitag gekreuzigt werden soll. In einer Mail von einem Bekannten wurde er Father Tom genannt.

Bitte rufen Sie zum Gebet auf, dass diese schreckliche Tat verhindert werden möge.

Eine gesegnete Karwoche wünscht

Josef

Father Tom von Islamisten im Jemen gekreuzigtJemen I