Passt dein Inneres zu deinem Äußeren?

17. September 2018

Passt dein Inneres zu deinem Äußeren?

Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.

Lukas 17,21 (EU)

Guten Morgen!   

Manchmal wünschen wir uns positive Veränderungen, sind aber nicht bereit, uns dafür einzusetzen. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich mich ständig über meine Umstände geärgert. Ich wollte, dass Gott sie verändert, und ich wollte, dass er die Menschen um mich herum verändert. Aber dann hat er mir gezeigt, dass ich mich in meinem Inneren ändern musste, bevor ich äußere Veränderungen erwarten konnte.

In Matthäus 6,33 (NLB) heißt es: „Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“ Was ist Gottes Reich? Die Bibel sagt: Gottes Reich ist in uns. Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast, heißt das, er lebt nun in dir. Er will in einem schönen geistlichen Zuhause wohnen; deshalb ist Gott dein Inneres so wichtig.

Wir sollen zuerst nach seinem Reich trachten, indem wir dem Heiligen Geist die Führung unseres Lebens überlassen. Wenn wir es ihm erlauben, an uns zu arbeiten, wird sich das letztlich auch nach außen hin zeigen und die Welt um uns herum verändern.

Gebet: Heiliger Geist, hilf mir, dass ich mich nicht daran festbeiße, meine äußeren Umstände zu verändern. Du willst, dass ich nach deinem Reich in mir trachte. Ich bitte dich, arbeite an meinem Inneren. Amen

Joyce Meyer

Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. (Lk 7,7)

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 7,1-10.

In jener Zeit als Jesus seine Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein.
Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte.
Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten.
Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst;
denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.
Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst.
Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.
Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.
Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.
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Tagesimpuls:

Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.  (Lk 7,7)

Es gibt verschiedene Arten der Heilung, des Heilswirkens Jesu. Hier wird vor allem der Glaube des Bittenden in den Mittelpunkt gestellt. Über den Kranken wird fast nichts gesagt, nur, dass er krank war und dann gesund wurde. Aber der Glaube des Bittenden wird sehr stark betont.

Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.

Bei anderen Heilungen wird der Glaube des Kranken betont. Dann gibt es Heilungen, wo der Glaube gar nicht betont wird, die Jesus einfach so wirkt. Eine Heilung durch Jesus kann also am Anfang eines Glaubensweges stehen, zu dem ein Mensch eingeladen ist. Sie kann auch Teil eines solchen Weges sein, nachdem der Glaube schon in ihm gewachsen ist. Immer ist die Heilung ein Ansporn für uns, dass wir uns danach sehnen und ausstrecken, dass unser Glaube wächst und stärker wird.

Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.

Wir dürfen wie der Hauptmann für unsere Angehörigen um Heilung bitten. Jesus lobt den Glauben des Hauptmanns. Unser Gebet des Glaubens kann viel bewirken. Natürlich wäre es noch besser, wenn der Diener auch glauben würde. Aber der Glaube des Hauptmanns zusammen mit der Gnade, die Jesus schenkt, können die Heilung auch ohne den Glauben des Dieners bewirken. Oft werden wir uns in dieser Rolle wiederfinden. Wir beten für Menschen, die selber nicht glauben. Aber unsere Fürbitte, verbunden mit der Gnade Jesu, kann einen Anfang des Glaubens bewirken für unsere Angehörigen. Lassen wir uns also durch den Hauptmann ermutigen! Bitten wir für unsere Angehörigen zu Jesus! Dann wird Jesus auch unseren Glauben loben.

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du den Glauben des Hauptmanns lobst und belohnst. Das macht uns Mut. Wir sollen und dürfen für unsere Angehörigen beten. Heile ihre Seele, heile ihren Körper! Hilf ihnen, den Weg des Glaubens zu gehen! Amen. 

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org

 

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