Herr, zürne uns doch nicht allzu sehr, denk nicht für immer an unsere Schuld! Sieh doch her: Wir alle sind dein Volk.

7. Oktober 2016

Gott gebraucht auch angeschlagene Gefäße

Herr, zürne uns doch nicht allzu sehr, denk nicht für immer an unsere Schuld! Sieh doch her: Wir alle sind dein Volk.

Jesaja 64,8 (EU) 

Gott verlangt nicht, dass wir vollkommen sind. Er hat uns gemacht und er weiß, dass wir nur Menschen sind und Fehler machen. Unsere Aufgabe ist es, jeden Morgen aufzustehen und unser Bestes zu geben mit dem, was er uns anvertraut hat. Und wenn wir Fehler machen, können wir Gott um Vergebung bitten, mit ihm ins Reine kommen und weitergehen.

Viele Menschen glauben, dass Gott sie nicht gebrauchen kann, weil sie nicht perfekt sind. Aber das ist eine Lüge. Gott (der Töpfer) gebraucht auch angeschlagene Gefäße (uns), um sein Werk zu vollbringen. Wir sind Gefäße, die Gott mit seiner Güte und seinem Licht füllen will. Dann sollen wir seine Güte und sein Licht in eine finstere Welt hinaustragen und mit allen teilen, die wir treffen. 

Haben Sie keine Angst vor Ihren Fehlern; gestehen Sie sie sich ein und lassen Sie sich von Gott trotzdem gebrauchen. Hören Sie auf, sich Sorgen um das zu machen, was Sie nicht sind, und geben Sie Gott das, was Sie sind.

Auch als angeschlagenes Gefäß können Sie Wunderbares erreichen. Sie können jemanden glücklich machen. Sie können die Menschen um sich herum ermutigen, aufbauen und ermahnen. Sie können Ihre Gaben und Talente einsetzen, um Gott zu dienen.

Gebet: 

Gott, ich bin vielleicht ein „angeschlagenes Gefäß”,
aber du bist der Töpfer und du kannst mich trotz meiner Fehler für deine Zwecke gebrauchen.
Fülle mich mit deiner Güte und deinem Licht, damit ich diese Dinge in die Welt hinaustragen kann.

© 2016, Joyce Meyer e.V.

Warum lässt ein guter Gott schlechte Dinge zu?

Warum lässt ein guter Gott schlechte Dinge zu? 

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. 

Jakobus 1,17 (SLT) 

Wenn uns etwas Schlimmes widerfährt, sind wir oft wütend auf Gott. Wir fragen dann: „Wenn Gott gut und allmächtig ist und uns so sehr liebt, warum hat er das nicht verhindert?” Hier versucht Satan eine Mauer zu bauen zwischen dem leidenden Menschen und Gott. Er nutzt die Gelegenheit und sagt: „Gott ist gar nicht gut und du kannst ihm nicht vertrauen.” Wir wissen aber aus Gottes Wort, dass in Satan keine Wahrheit ist – er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Lesen Sie einmal Jakobus 1,17. Alles Gute kommt von Gott. Gott ist gut und daran ändert sich auch nichts. Er ist nicht heute so und morgen anders. Er verändert sich nicht. Er ist gut, und zwar immer.

Offensichtlich hält Gott das Unglück nicht jedes Mal auf und wir wissen nicht unbedingt, warum schlimme Dinge passieren. In 1. Korinther 13,12 heißt es: „Jetzt sehen wir die Dinge noch unvollkommen …” Wir dürfen nicht vergessen, dass glauben immer auch heißt, offene Fragen zu akzeptieren. Wir müssen an den Punkt kommen, an dem es uns genügt, den zu kennen, der alles weiß. Das hilft uns, unser Vertrauen in ihn zu setzen.

Gebet: Gott, ich werde vielleicht nicht immer verstehen, warum schlimme Dinge passieren, aber ich weiß, dass du gut bist. Wenn ich keine Antwort auf das Warum bekomme, finde ich Trost bei dir.

© 2016, Joyce Meyer e.V.