Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.

Matthäus 6,3 (NGÜ)

Guten Morgen!   

Wir wissen alle, was ein Märtyrer ist. Jeder von uns hat bestimmt schon ergreifende Geschichten von heldenhaften Männern und Frauen gehört, die für Jesus gestorben sind. Aber es gibt noch eine andere Art von Märtyrern, die weder mutig noch ehrenvoll sind. Das sind ständig leidende Menschen, die bei jeder Gelegenheit bereit sind, andere an ihrem Leid Anteil nehmen zu lassen. Diese Märtyrer wollen, dass jeder in ihrem Umfeld weiß, was sie alles für andere aufgeben.

Man tappt so leicht in die „Märtyrerfalle“. Es fängt damit an, dass wir unsere Familie und unsere Freunde unterstützen und ihnen Liebe erweisen wollen. Aber nach einiger Zeit ändert sich unsere Einstellung und wir erwarten eine Belohnung. Die helfende Haltung ist uns abhanden gekommen, wir sind schlecht gelaunt und stellen fest, dass wir in Selbstmitleid gefangen sind. Wir sind zu Märtyrern geworden.

Die Bibel sagt, wir sollen so geben, dass „die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut“. Anders ausgedrückt, Gott will, dass wir helfen und geben, ohne uns Gedanken zu machen, ob andere es bemerken. Bist du in die „Märtyrerfalle“ getappt? Wenn ja, dann bitte Gott, dir sein Herz zu geben, damit du wieder selbstlos handeln kannst, ohne etwas dafür zu erwarten.

Gebet: Heiliger Geist, bitte zeig mir, ob ich in die „Märtyrerfalle“ geraten bin. Ich will ein dienendes Herz haben wie du, damit ich anderen helfen kann, so wie es dir gefällt – selbstlos und mit deiner Freude. Amen

Joyce Meyer e.V.

Gott setzt sich für dich ein!

19. November 2018

Gott setzt sich für dich ein

Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
Römer 12,19 (EU)

Guten Morgen!   

Wenn jemand dich wütend macht, versucht der Teufel dafür zu sorgen, dass du wütend bleibst. Auf solch eine Situation mit Barmherzigkeit und Vergebung zu reagieren, ist genau das Gegenteil von dem, was der Feind möchte. Auf diese Weise zerstörst du nämlich seinen Plan. Das geschieht allerdings nicht automatisch und es ist nicht immer leicht. Doch wenn du tust, was du tun kannst, wird Gott tun, was nur er tun kann.

In dem Moment, in dem jemand dich ärgert oder beleidigt, ist die natürliche Reaktion, sich zu wehren und es dem anderen heimzuzahlen. Die Frage ist nur: Was hast du davon? Du machst den anderen vielleicht noch wütender, sodass er sich ebenfalls wieder rächt. Und dann hört der Kreislauf niemals auf!

Wenn wir an unserer Wut festhalten, ist das einfach nur dumm. Wir müssen diese Gefühle und die Menschen, die sie ausgelöst haben, Gott überlassen. „Mein ist die Rache, ich werde vergelten, sagt der Herr.“ Vertraue Gott, dann wird er für dich sorgen und dich beschützen. Du kannst das Geschehene nicht mehr ändern, aber wenn du es an Gott abgibst, wird er es gebrauchen, um etwas Gutes in deinem Leben zu bewirken.

Gebet:
Gott, du sagst, die Rache ist dein. Du willst nicht, dass ich es anderen aus Wut heimzahle. Ich überlasse dir meine Wut und vertraue auf deine Hilfe.
Amen

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Joyce Meyer e.C.

 

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Er war Eremit, eröffnete Klöster und hat die berühmte Vulgata-Übersetzung der Bibel geschaffen. Hieronymus zählt zu den vier großen lateinischen Kirchenvätern. Am 30. September ist sein Gedenktag.

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Unsere Bibel

Unsere Bibel

Im Grunde ist schnell erklärt, was die Bibel ist: Die anerkannten Schriften von der Erschaffung der Welt bis zur Entstehung der ersten christlichen Gemeinden. Allerdings greift die Erklärung zu kurz.