Rundbrief von Schwester Emmanuel – März 2019

16. März 2019

Liebe “Kinder von Medjugorje”,

Gepriesen seien Jesus und Maria!

1. Am 2. März hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz, umgeben von einer verhältnismäßig großen Gruppe, wenn mann die Wintersaison in Betracht zieht.   Nach der Erscheinung gab sie uns folgende Botschaft:

 „Liebe Kinder!

Ich nenne euch Apostel meiner Liebe. Ich zeige euch meinen Sohn, der der wahre Friede und die wahre Liebe ist. Als Mutter möchte ich euch durch die Gnade Gottes zu Ihm führen. Meine Kinder, deshalb rufe ich euch auf, euch von meinem Sohn ausgehend zu betrachten, dass ihr Ihn mit dem Herzen anschaut und dass ihr mit dem Herzen seht, wo ihr seid und wohin euer Leben geht.

Meine Kinder, ich lade euch ein zu verstehen, dass ihr dank meines Sohnes durch Seine Liebe und Sein Opfer lebt. Ihr ersucht von meinem Sohn, euch gnädig zu sein, doch ich rufe EUCH zur Barmherzigkeit auf. Ihr ersucht von Ihm, gut zu euch zu sein und euch zu vergeben, jedoch wie lange bitte ich euch, meine Kinder, zu vergeben und alle Menschen zu lieben, denen ihr begegnet. Wenn ihr meine Worte mit dem Herzen versteht, werdet ihr die wahre Liebe kennen und verstehen lernen und ihr werdet Apostel dieser Liebe sein können, meine Apostel, meine lieben Kinder.

Ich danke euch!”

Mirjana fügte dann noch hinzu, dass die Muttergottes während der Erscheinung sehr traurig war.

 2.  Vergesst nicht auf den Heiligen Josef!  Wir befinden uns mitten in der Novene zu seinem Festtag am 19. März und es ist empfehlenswert, die Gnaden zu erflehen, der er uns im Überfluss schenken möchte.

Hier ist einer von vielen Fällen, der die Liebe und den Humor des lieben Heiligen Josef bezeugt.  In einer Gemeinde in der Slowakei ging einem Priester mitten in einem sehr strengen Winter das Feuerholz aus.  Da er schon öfters die Hilfe des Heiligen Josef in schwierigen Situationen erfahren hatte, bat er den Heiligen, ihm Feuerholz zu verschaffen.  Als kein Holz kam, da aber der Priester den Humor des Heiligen kannte, entschied er sich, ihm ein wenig zu drohen:  

„Heiliger Josef, wie ich sehe, willst Du mir kein Holz geben.  Nun gut, wie Du willst…  Aber bitte vergiss nicht, dass Deine große Statue in der Kirche, vor der die Gläubigen immer zu Dir beten, solides Holz ist!“  Es scheint, dass der Heilige Josef diese versteckte Drohung erkannt hatte, denn auf einmal kam Feuerholz.  Ja, warum sollte er verbrannt werden, wenn es eine bessere Lösung gab!  (PS 1)

Gebet Leo XIII. zum Heiligen Josef: 

Bei dir, heiliger Josef, suchen wir Zuflucht. Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht und bitten nun vertrauensvoll um deinen väterlichen Schutz.

Um der Liebe willen, die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umfangen hast, bitten wir dich flehentlich: Schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.

Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi. Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. Du starker Beschützer, steh uns vom Himmel aus gnädig bei in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.

Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde und gegen jede Widerwärtigkeit.

Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. Amen.

3.  Kinder sind so kostbar!  Eine Mutter schrieb mir über ihre Freude, die sie mit ihrem 9-jährigen Sohn Carlo hat, der unter mildem Autismus leidet:  „Ich bin überzeugt, dass es bei uns zu Hause ein Stück des Paradieses gibt.  Heute Morgen wachte ich mit einer sehr starken Erkältung auf.  Da sah ich Carlo, wie er mit einer Bibel zu mir kam und mir sagte, dass er nach einem Gegenzauber suche, der mich heilen kann.  Ich sagte ihm:  „In diesem Buch wirst Du keinen Gegenzauber finden, sondern die Heilung von allem Bösen.“   Darauf erwiderte er:  „Jesus sagte mir, den Ersten Brief an die Thessaloniker zu lesen.“  Später fügte er, etwas enttäuscht, hinzu:  „Wie kann ich aber diese ganzen Bücher lesen?“  Ich sagte ihm:  „Vielleicht brauchst Du nicht alles auf einmal zu lesen.  Du kannst ja nur ab und zu ein wenig lesen.“  Erfreut sagte er:  „Ja!  Jesus hat mir wirklich gesagt, zu lesen!“  Ich fragte ihn, wie er die Stimme Jesu gehört habe und er antwortete:  “In meinem Herzen.  Als ich ihn fragte, ob ich die Bibel nehmen sollte, damit Du gesund wirst, sagte er:  ‚Ja, das ist der richtige Schlüssel dafür!‘“

In jeder heiligen Messe hat Carlo ein Notenheft bei sich, in das er alles hineinschreibt, was er von der Predigt nicht versteht.  Nach der Messe geht er dann in die Sakristei und fragt die Priester, die ihn mittlerweile schon kennen und die seine Fragen gern beantworten.  Einige sagen mit einem Zwinkern in den Augen:  „Wenigstens einer hört unseren Predigten zu!“

4.  Eine besondere Erscheinung.  Am 18. März wird die Muttergottes Mirjana aus einem ganz besonderen Grund erscheinen:  Um mit uns für diejenigen zu beten, die die Liebe Gottes noch nicht kennen.  „Wenn ihr für Ungläubige betet“, sagt uns Maria, „dann betet ihr für eure eigene Zukunft und für die Zukunft eurer Kinder.  Denn das Böse kommt durch die Ungläubigen in die Welt.“  Mirjana fügte noch hinzu:  „Wenn ihr die Tränen sehen würdet, die wegen der Ungläubigen im Gesicht der Heiligen Mutter herunterströmen, würdet ihr jeden Tag für sie beten.  Jedes Mal, wenn ihr für sie betet, wischt ihr die Tränen aus ihrem Gesicht!“  Dies ist eine gute Art und Weise, wie ihr die Muttergottes trösten könnt, besonders, wie Mirjana gesagt hat, da sie am 2. März sehr traurig war.  

5.  Das Wort Gottes essen!  Leider kennen wir den Schatz des Wortes Gottes nicht besonders gut – ein Lebendiges Wort, dass schafft und erneuert, ein Wort, das heilt und Frieden bringt,  ein Geschenk des Himmels.  Als ich mich im Alter von 25 Jahren bekehrte und Jesus mich aus einer tiefen Dunkelheit herausführte, musste er viel von seinem Heiligen Geist hinzufügen, um mich zum Leben zurückzuführen.  In den darauffolgenden Tagen erlebte ich etwas Unglaubliches:  Als ich die Bibel öffnete, waren die Buchstaben nicht nur schwarz-weiß, wie wir sie gewöhnlich sehen, sondern aus den Buchstaben kamen wahre Feuerflammen, die mich faszinierten.  Ich konnte meine Augen nicht von diesen Seiten nehmen, denn seltsamerweise waren diese Flammen gleichzeitig Nahrung für mich.  Ich war begierig nach dieser Nahrung und verspeiste sie mit Wohlgefallen.  

Diese Erfahrung hielt ein paar Wochen an, dann nahm ich meinen Platz unter den „normalen Christen“ ein.  Aber jetzt weiß ich, dass selbst an Tagen, an denen das Wort mir nicht Besonders zu sagen scheint, ernährt es mich im Geheimen und ermöglicht es mir, im Leben Gottes zu verharren.  

 Einige Tage nach meiner Bekehrung nahm ich an einem charismatischen Treffen in Paris teil und zwar an der gleichen Stelle, wo ich das Leben gefunden hatte.  Ich saß bei Martiné, der Mitbegründerin der Gemeinschaft Emmanuel.  Plötzlich überfiel mich eine Angst und ich sagte mir:  „Was wäre, wenn mich jetzt die Dunkelheit wieder überfiele; und was wäre, wenn ich wieder in den furchtbaren Zustand von früher zurückfiele?“  Dann rief ich zu Gott in meinem Herzen:  „O Jesus, ich flehe zu Dir, möge mich Dein Wort niemals mehr verlassen!“  In diesem Augenblick öffnete Martiné mit geschlossenen Augen die Bibel und fing an, diesen Stelle zu lesen:  „Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließe, spricht der Herr: Mein Geist, der auf dir ruht, soll nicht von dir weichen und meine Worte, die ich dir in den Mund gelegt habe, sollen immer in deinem Mund bleiben und im Mund deiner Kinder und im Mund deiner Enkel, jetzt und in Ewigkeit – spricht der Herr.  (Jesaja 59;21)  Ihr könnt euch meinen Schock vorstellen, aber auch meine Freude über diesen Augenblick!  Das Wort Gottes ist wahrlich lebendig!

6.  In Medjugorje gibt die Muttergottes denjenigen Unterweisungen, die zugestimmt haben, mit ihr auf dem Weg der Heiligkeit zu gehen.  Sie bittet, besonders in der Fastenzeit (und Advent), dass jede Familie und jede Gemeinschaft zusammenkommt, um die wunderbaren Texte, die uns die Liturgie anbietet, zu lesen und dann gemeinsam darüber zu sprechen.  Wenn wir entdecken, was unsere Brüder oder Schwestern sagen, werden die Lesungen erleuchtet und entfachen 1000 Feuer wie Funken, die aus dem Stein sprühen wenn er geschlagen wird.  Das jüdische Volk nennt diese Funken „Midraschim“.  Natürlich ist dieser Stein Gott selbst!  Durch das Wort Gottes kann man viele neue Reichtümer entdecken.  Diese Übung kann man auch während dem Essen durchführen.  Das verhindert leeres Gerede und kann die Qualität unserer Unterhaltung unter dem erfreuten Anblick unserer Lieben Frau verbessern.

7.  Die nächste Live Übertragung über die Botschaft vom 2. April wird am 3. April um 21 Uhr MEZ auf Französisch stattfinden.  Die Übertragung vom 3. März kann hier abgerufen werden:  http://www.enfantsdemedjugorje.fr/medjugorje-direct-du-3-mars-2019-2/ 

Liebste Gospa, bitte vereinige unsere Herzen mit Deinem Herzen, damit sie immer die wunderbaren Melodien Deiner Seele singen!

Mögen wir unter denen sein, die Dich trösten und nicht unter denen, die Dir wehe tun!  In dieser Fastenzeit mache unsere Herzen bescheiden und demütig, genau wie das Herz Jesu, rein und gehorsam dem Heiligen Geist, wie es auch Dein Herz ist.

Schwester Emmanuel +

PS 1.  Die Litanei zum Heiligen Josef kann unter dem folgenden Link gefunden werden:

http://www.michen.at/pfarre/sites/Litanei%20zum%20Hl.%20Josef.pdf 

PS 2.  Vickas Gesundheit hat sich ein wenig gebessert.  Letzten Monat konnte sie eine Woche mit ihrem Mann  in Spanien verbringen.  Sie ist aber noch nicht stark genug, um wieder Pilger zu empfangen.  Wollen wir weiterhin für sie beten, wie auch sie für einen jeden von uns betet und ihre Leiden für uns aufopfert.

PS 3.  Das Jugendfestival wird vom 1. Bis 6. August stattfinden.  Warten Sie nicht, Vorbereitungen zu treffen!  Bitte betet auch für die Jugend in der Welt, da viele von ihnen an Süchten leiden.  Es ist kein Zufall, dass die Gospa in Medjugorje sechs Jugendliche auserwählt hat, um ihre Botschaften in die Welt zu tragen.  „Junge Menschen sind meine Hoffnung, meine größte Hoffnung!“, sagte sie.  Der Feind hat aber auch einen schlimmen Plan für sie.  So wollen wir es nicht zulassen, dass er unsere Jugend zerstört.  Durch unsere Gebete und unser Fasten für sie, haben wir die Macht, sie auf den Weg der Heiligkeit zurückzuführen.  Mögen sich alle Eltern dieser Macht bewusst sein.

PS 4.  Sr. Emmanuels nächste Missionen werden uns im März nach Italien  gospa.italia@gmail.com, Deutschland und Österreich Lambiase.barbara@yahoo.com führen,  

im April nach Polen: l.danilecka@wydawnictwo.pl und

im November nach Indien mit der Jesus Jugend Gemeinschaft. 

Mögen Ihre Gebet uns begleiten auf dieser herrlichen geistigen Ernte.  

PS 5.  Neu!  Sr. Emmanuels Instagram:  https://www.instagram.com/enfants_de_medjugorje/ 

PS 6.  Die Muttergottes hofft, von euch zu hören!  Schenkt ihrem Herzen die Freude und schreibt ihr über eure Dankbarkeit und eure Nöte:  “Queen of Peace”, BP 2157, F-06103 Nice Cedex, France.  Eure Briefe werden den Sehern gegeben und Maria wird euch in euren Gebeten antworten.

PS 7.  Verfolgen Sie das Abendprogramm der Gemeinde in verschiedenen Sprachen: 

http://www.centremedjugorje.org/

PS 8. Schreiben Sie sich ein! Sie erhalten dann jeden Monat eine Email mit dem ‚Medjugorje Bericht’ von Sr. Emmanuel:  
Deutsch: wolfgang@trautmann.ca 
Französisch:    Gospa.fr@gmail.com
Italienisch:   gospa.italia@gmail.com
Englisch:  commentscom@gmail.com  
Spanisch: gospa.espana@gmail.com
Flämisch:  gclaes@scarlet.be
Kroatisch: djeca.medjugorja@gmail.com
Portugiesisch:  medjugorje.portugal@gmail.com
Chinesisch:  ch.gospa@gmail.com  
Arabisch:  Friendsofmary@live.com
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Dieser Bericht wurde durch Email erhalten von: sr.emmanuelmaillard@gmail.com
Übersetzt aus dem Englischen von Wolfgang Trautmann.

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