Der Jesuit, der mit Tattoos von seinem Glauben erzählt

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Christian Herwartz ist Priester, Ordensmann – und tätowiert
Der Jesuit, der mit Tattoos von seinem Glauben erzählt

Es fing mit einer kleinen Rose an. Doch inzwischen ist der Körper von Christian Herwartz großflächig tätowiert. Ungewöhnlich für einen über 70-Jährigen, noch ungewöhnlicher für einen Jesuitenpater. Wie es zu seinen Tattoos kam und was er damit ausdrücken möchte, erzählt Herwartz, der lange als Arbeiterpriester in Berlin gewirkt hat, im katholisch.de-Interview.

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Koptische Familie pflegt Tätowierkunst mit christlichen Motiven
Glaube geht unter die Haut

Viele Arten von Erinnerungen gibt es aus dem Heiligen Land: spirituelle, atmosphärische, aber auch greifbare wie Schnitzereien aus Olivenholz. Manche gehen gar unter die Haut. Mitten in der Jerusalemer Altstadt pflegt eine koptische Familie die Tätowierkunst nach christlichen Motiven – seit Hunderten von Jahren. Zu Ostern ist ihre Hochsaison. Dann drängeln sich Priester neben Jerusalem-Touristen und jüdischen Hipstern.

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Jesuitenpater Christian Herwartz hört zu seinem 73. Geburtstag auf
Schluss mit “einen auf den Deckel kriegen”

Bekanntgeworden ist er durch seine Straßenexerzitien, die Wohngemeinschaft in Berlin-Kreuzberg und sein Engagement für Glaube und Gerechtigkeit. Doch am heutigen Samstag, zu seinem 73. Geburtstag, will Jesuitenpater Christian Herwartz aufhören.

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